Wartung

Reifenfülldruck

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Die Einhaltung des empfohlenen Reifenluftdrucks gewährleistet die beste Kombination aus Fahrverhalten, Reifenlebensdauer und Fahrkomfort.

• Zu niedriger Reifenluftdruck führt zu schnellem und ungleichmäßigem Profilverschleiß, verschlechtert das Fahrverhalten, erhöht den Kraftstoffverbrauch und erhöht außerdem die Gefahr eines Reifenschadens durch Überhitzung.

• Reifen mit zu hohem Luftdruck verschlechtern den Federungskomfort und sind anfälliger für Schäden durch Stöße gegen Bordsteine, Schlaglöcher und ähnliche Hindernisse.

Außerdem führt ein zu hoher Reifenluftdruck zu ungleichmäßigem Profilverschleiß.

Das Reifendruck-Kontrollsystem warnt vor einem möglichen Druckverlust in einem Reifen. Das System überwacht die Drehzahl der Räder, die sich bei einem Druckverlust in den Reifen verändern kann. Weitere Informationen zum Reifendruck-Kontrollsystem finden Sie auf Seite 404.

Obwohl Ihr Fahrzeug mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet ist, empfehlen wir, den Zustand der Reifen täglich optisch zu prüfen. Wenn Sie vermuten, dass der Reifendruck gesunken ist, prüfen Sie den Luftdruck sofort mit einem Reifendruckmesser.

Führen Sie anschließend das Initialisierungsverfahren für das Reifendruck-Kontrollsystem durch.

Kontrollieren Sie den Reifendruck aller Räder mit einem Reifendruckmesser mindestens einmal im Monat. Auch bei vollständig intakten Reifen kann der Luftdruck innerhalb eines Monats um 10–20 kPa (0,1–0,2 kgf/cm²) abfallen. Vergessen Sie nicht, den Reifendruck des Notrads zusammen mit den Reifen der übrigen Räder zu prüfen.

Prüfen Sie den Reifendruck an kalten Reifen. Die Reifen gelten als kalt, wenn das Fahrzeug mindestens drei Stunden gestanden hat oder wenn Sie nach längerem Stillstand nicht mehr als 1,6 km gefahren sind. Füllen Sie bei Bedarf Luft nach oder lassen Sie Luft ab, um den Druck auf den vorgeschriebenen Wert zu bringen. Dieser Wert ist auf dem Schild im Türausschnitt der Fahrertür angegeben.

Nach einigen Kilometern Fahrt erwärmen sich die Reifen, und der Reifendruck steigt um 30–40 kPa (0,3–0,4 kgf/cm²) gegenüber dem kalten Zustand. Dies ist normal. Lassen Sie den Druck in warmen Reifen nicht auf den für kalte Reifen vorgeschriebenen Wert ab. Andernfalls liegt der Reifendruck unter dem Sollwert.

Sie sollten einen eigenen Reifendruckmesser besitzen und ihn bei jeder Druckprüfung verwenden. So können Sie leichter feststellen, ob ein Druckverlust auf eine Reifenbeschädigung zurückzuführen ist oder nur an unterschiedlichen Anzeigen verschiedener Messgeräte liegt.

Schlauchlose Reifen können kleine Einstiche bis zu einem gewissen Grad selbst wieder abdichten.

Bei einem Druckverlust müssen Sie sie daher sorgfältig auf Einstiche untersuchen.

Zu Ihrer Information ist am Holm des Türausschnitts der Fahrertür ein Schild angebracht, auf dem die Reifengrößen und der vorgeschriebene Reifendruck für kalte Reifen angegeben sind.

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