Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC)
Dieses System verbessert die Richtungskontrolle und die Stabilität des Fahrzeugs unter verschiedenen Fahrbedingungen. Die ESC korrigiert Übersteuern bzw. Untersteuern des Fahrzeugs, indem sie die Bremse des entsprechenden Rades betätigt, um dem Übersteuern bzw. Untersteuern entgegenzuwirken. Zusätzlich kann die Motorleistung reduziert werden, damit das Fahrzeug den gewünschten Kurs hält.
ESC nutzt Sensoren im Fahrzeug, um den vom Fahrer beabsichtigten Fahrweg zu ermitteln, und vergleicht ihn mit dem tatsächlichen Fahrweg. Weicht der tatsächliche Fahrweg vom beabsichtigten ab, betätigt ESC die Bremse des jeweiligen Rades, um dem Übersteuern oder Untersteuern entgegenzuwirken.
• Übersteuern – wenn das Fahrzeug stärker einlenkt, als es der Lenkradstellung entspricht.
• Untersteuern – wenn das Fahrzeug weniger einlenkt, als es der Lenkradstellung entspricht.
Die „ESC-Kontrollleuchte (Aktivierung/Störung)“ (im Kombiinstrument) beginnt zu blinken, sobald die Reifen die Traktion verlieren und das ESC-System aktiv wird. Die „ESC-Kontrollleuchte (Aktivierung/Störung)“ blinkt auch, wenn die TCS aktiv ist. Beginnt die „ESC-Kontrollleuchte (Aktivierung/Störung)“ während der Beschleunigung zu blinken, gehen Sie vom Gaspedal und geben so wenig Gas wie möglich. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und Fahrweise unbedingt den jeweiligen Straßenverhältnissen an.
ESC kann auch keine Unfälle verhindern, die aus dem Verlust der Fahrzeugkontrolle infolge unangemessener Fahrereingaben für die jeweiligen Bedingungen resultieren. Nur ein sicherer, aufmerksamer und geschickter Fahrer kann Unfälle verhindern. Die Fähigkeiten eines mit ESC ausgestatteten Fahrzeugs dürfen niemals auf rücksichtslose oder gefährliche Weise ausgenutzt werden, die die Sicherheit des Fahrers oder anderer gefährden könnte.
Das ESC-System verfügt im Bereich 4H über drei verfügbare Betriebsmodi. Im Bereich 4L verfügt das System über einen Betriebsmodus. Fahrzeuge mit Zweiradantrieb und Allradfahrzeuge im Bereich 2H haben zwei Betriebsmodi.
Bereich 4H (Allradmodelle) oder 2WD-Modelle
Ein
Dies ist der normale Betriebsmodus für ESC im Bereich 4H und bei 2WD-Fahrzeugen.
Teilweise aus
Dieser Modus wird durch kurzes Drücken des ESC-OFF-Schalters aktiviert.

ESC-OFF-Schalter
Im Modus „Teilweise aus“ ist der TCS-Anteil des ESC deaktiviert, und die „ESC-Kontrollleuchte (Aktivierung/Störung)“ leuchtet.
Alle übrigen Stabilitätsfunktionen des ESC arbeiten normal weiter. Dieser Modus ist für den Einsatz vorgesehen, wenn das Fahrzeug auf tiefem Schnee, Sand oder Kies fährt und mehr Radschlupf erforderlich ist, als ESC normalerweise zulässt, um Traktion zu erreichen. Um ESC wieder einzuschalten, kurz den ESC-OFF-Schalter drücken. Dadurch wird der normale Betrieb im Modus „ESC ein“ wiederhergestellt.
Bereich 4L (Allradmodelle)
ESC aus
Dies ist der normale Betriebsmodus für ESC im Bereich 4L.
Wird das Fahrzeug im Bereich 4L gestartet oder wird das Verteilergetriebe (falls vorhanden) aus dem Bereich 4H oder NEUTRAL in den Bereich 4L geschaltet, befindet sich das ESC-System in diesem Modus. Im Bereich 4L sind ESC und TCS, mit Ausnahme der im Abschnitt TCS beschriebenen Funktion „Limited Slip“, ausgeschaltet, bis das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 64 km/h erreicht. Bei 64 km/h kehrt die normale ESC-Stabilitätsfunktion zurück, die TCS bleibt jedoch ausgeschaltet. Sinkt die Fahrzeuggeschwindigkeit unter 56 km/h, schaltet sich das ESC-System ab.
ESC ist im Bereich 4L bei niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeiten ausgeschaltet, damit es das Geländefahren nicht beeinträchtigt. Die ESC-Funktion kehrt jedoch bei Geschwindigkeiten über 64 km/h zurück, um die Stabilitätsfunktion bereitzustellen. Die „ESC-Kontrollleuchte (Aktivierung/Störung)“ leuchtet im Bereich 4L immer, wenn ESC ausgeschaltet ist.
Testen Sie sich
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