Motor und Nebenaggregate

Fehlerinterpretation

~35Min. Lesezeit
DF001 VORHANDEN STROMKREIS KÜHLMITTELTEMPERATURSENSOR

CO.1: Unterbrechung oder Kurzschluss nach +12 Volt
CC.0: Kurzschluss nach Masse

HINWEISE

Besonderheiten: Bei vorhandenem Fehler DF001 wird der Motorlüfter in der niedrigen Stufe angesteuert (Motorlüfter 1).

Bei Ausfall des Motorlüfters 1 wird bei Fahrzeugen mit Klimaanlage der Motorlüfter 2 angesteuert.

Anschluss und korrekten Zustand des 4-poligen Steckers des Kühlmitteltemperatursensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Kühlmitteltemperatursensors zwischen Pin 2 und Pin 3 messen. Kühlmitteltemperatursensor austauschen, wenn der Widerstand nicht 2252 Ω ± 112,16 Ω bei 25 °C beträgt.
Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Stecker Sensor Pin 2 → Pin H3 Stecker B des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 3 → Pin H2 Stecker B des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 1 → Kombiinstrument
Stecker Sensor Pin 4 → Kombiinstrument

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF003 VORHANDEN STROMKREIS LUFTDRUCKSENSOR

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Wenden Sie sich an Ihre Techline.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF005 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS DREHZAHLSENSOR MOTOR

1.DEF: Inkonsistenz
2.DEF: Kein Signal
3.DEF: Zu viele Zähne
4.DEF: Zähne fehlen
5.DEF: Zusätzliche Zähne
6.DEF: Zu viele fehlende Zähne

HINWEISE

Besonderheiten: Bei vorhandenem Fehler 1.DEF, 2.DEF, 3.DEF oder 6.DEF: Motor wird abgestellt und die Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“ auf.

Bei Fehler 4.DEF oder 5.DEF: Motorleistung auf 75 % begrenzt, keine Warnleuchte.

Bedingungen für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird unter Anlasserbetrieb oder im Leerlauf (600 U/min) als vorhanden erkannt.

Anschluss und Zustand des 2-poligen Steckers des Drehzahlsensors Motor prüfen. Bei Bedarf instand setzen. Korrekten Einbau des Sensors am Motor sicherstellen.
Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des Drehzahlsensors Motor messen.

Drehzahlsensor Motor austauschen, wenn der Widerstand nicht etwa 760 Ω beträgt.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Stecker Sensor Ader A → Pin F2 Stecker B des Steuergeräts
Stecker Sensor Ader B → Pin F3 Stecker B des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

Prüfen, ob der Zahnkranz des Schwungrads fehlerfrei ist (keine fehlenden Zähne).

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF007 GESPEICHERT STROMKREIS DRUCKSENSOR RAIL

CC.0: Kurzschluss nach Masse
CO.1: Unterbrechung oder Kurzschluss nach +12 Volt
1.DEF: Inkonsistenz
2.DEF: Unterhalb des Mindestschwellenwerts
3.DEF: Oberhalb des Höchstschwellenwerts

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitig vorliegenden Fehlern: Liegen die Fehler DF007 und DF113 gleichzeitig vor, ist vorrangig der Fehler Versorgungsspannung Sensor DF113 zu behandeln.

Bedingung für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wurde nach dem Motorstart als vorhanden erkannt.

Besonderheiten: Bei DF007 wird der Motor abgestellt und ein Start ist nicht möglich. Die Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“ auf.

Anschluss und Zustand des 3-poligen Steckers des Drucksensors Rail prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Stecker Sensor Pin 2 → Pin D3 Stecker B des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 1 → Pin D2 Stecker B des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 3 → Pin D1 Stecker B des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF008 VORHANDEN STROMKREIS PEDALWERTGEBER SPUR 1

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt
1.DEF: Inkonsistenz zwischen Spur 1 und Spur 2 des Pedalwertgebers
2.DEF: Kein Signal
3.DEF: Bauteil blockiert

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitig vorliegenden Fehlern: Liegen die Fehler DF008 und DF113 gleichzeitig vor, ist vorrangig der Fehler Versorgungsspannung Sensoren DF113 zu behandeln.

Besonderheiten: Bei DF008 wird die Motordrehzahl über 1000 U/min gehalten. Die Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“ auf.

Bei gleichzeitig vorliegenden Fehlern DF008 und DF009: Motordrehzahl auf 1300 U/min festgelegt. Die Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“ auf.

1.DEF - 3.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Stecker A des Steuergeräts und den Stecker des Pedalwertgebers abziehen.

Isolation zwischen Pin H2 und Pin F3 am Stecker A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, Pedalwertgeber austauschen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

CC.0 CC.1 2.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 6-poligen Steckers des Pedalwertgebers prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des Pedalwertgebers messen:

Pin 5 (Masse) → Pin 3 (+ 5 V)

Pedalwertgeber austauschen, wenn der Widerstand nicht 1,7 kΩ ± 0,9 kΩ beträgt.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Stecker Sensor Pin 3 → Pin G2 Stecker A des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 4 → Pin H2 Stecker A des Steuergeräts
Stecker Sensor Pin 5 → Pin H3 Stecker A des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

Stecker A des Steuergeräts und den Stecker des Pedalwertgebers abziehen.

Isolation zwischen Pin H2 und Pin F3 am Stecker A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, Pedalwertgeber austauschen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF009 VORHANDEN STROMKREIS PEDALWERTGEBER SPUR 2

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitigem Vorliegen mehrerer Fehler: Bei gleichzeitigem Vorliegen der Fehler DF009 und DF113 zuerst den Fehler Sensorversorgungsspannung DF113 beheben.

Besonderheiten: Bei Fehler DF009 wird die Motordrehzahl über 1000 U/min gehalten. Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet auf, zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

Bei Fehler DF009 und DF008: Motordrehzahl auf 1300 U/min festgelegt. Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet auf, zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

CO.0

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 6-poligen Steckers des Pedalwertgebers prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des Fahrpedalsensors messen.

Kontakt 6 (Masse) → Kontakt 2 (+ 5 V)

Fahrpedalsensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 2,85 kΩ ± 2,05 kΩ beträgt.

Stecker A des Steuergeräts und den Stecker des Pedalwertgebers abziehen.

Isolation gegen Masse von Kontakt F3 am Steckverbinder A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang der Leitung zwischen folgenden Punkten prüfen:

Steckverbinder Sensor Kontakt 1 → Kontakt F3 Steckverbinder A des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

CC.1

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 6-poligen Steckers des Pedalwertgebers prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des Fahrpedalsensors messen.

Kontakt 6 (Masse) → Kontakt 2 (+ 5 V)

Fahrpedalsensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 1,7 kΩ ± 0,7 kΩ beträgt.

Durchgang, Isolation und Freiheit von Störwiderständen der Leitung prüfen:

Steckverbinder Sensor Kontakt 2 → Kontakt F2 Steckverbinder A des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

Stecker A des Steuergeräts und den Stecker des Pedalwertgebers abziehen.

Isolation gegen 12 Volt der Kontakte F2 und F3 am Steckverbinder A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang der Leitungen prüfen:

Steckverbinder Sensor Kontakt 2 → Kontakt F2 Steckverbinder A des Steuergeräts
Steckverbinder Sensor Kontakt 6 → Kontakt F4 Steckverbinder A des Steuergeräts

Stecker A des Steuergeräts und den Stecker des Pedalwertgebers abziehen.

Isolation zwischen Kontakt F2 und Kontakt F3 am Steckverbinder A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF010 GESPEICHERT STROMKREIS AGR-POSITIONSSENSOR

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 Volt
1.DEF: Über dem Maximalwert
2.DEF: Unter dem Minimalwert

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitigem Vorliegen mehrerer Fehler: Bei gleichzeitigem Vorliegen der Fehler DF010 und DF113 zuerst den Fehler Sensorversorgungsspannung DF113 beheben.

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach dem Motorstart als vorhanden gemeldet.

Anschluss und Zustand des 6-poligen Steckers des AGR-Magnetventils prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des AGR-Magnetventils messen.

AGR-Magnetventil ersetzen, wenn der Widerstand bei 20 °C zwischen den Kontakten 2 und 4 nicht 4 kΩ ± 1,6 kΩ und zwischen den Kontakten 4 und 6 nicht 1 kΩ ± 0,5 kΩ beträgt.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Steckverbinder Sensor Kontakt 2 → Kontakt B1 Steckverbinder B des Steuergeräts
Steckverbinder Sensor Kontakt 6 → Kontakt B2 Steckverbinder B des Steuergeräts
Steckverbinder Sensor Kontakt 4 → Kontakt B3 Steckverbinder B des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF014 VORHANDEN STROMKREIS FAHRZEUGGESCHWINDIGKEITSSIGNAL

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Bei diesem Fahrzeugtyp überträgt das ABS-Steuergerät bzw. ein Zusatzmodul (falls das Fahrzeug nicht mit ABS ausgestattet ist) die Fahrzeuggeschwindigkeit über den CAN-Bus.

Multiplexnetz-Test durchführen, um am CAN-Bus arbeiten zu können (Störung der CAN-Leitungen CAN H und CAN L zwischen Einspritzung und ABS). Außerdem prüfen, ob im ABS-System oder im System, das die Fahrzeuggeschwindigkeit liefert, keine Fehler vorliegen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF015 VORHANDEN STROMKREIS ANSTEUERUNG HAUPTRELAIS

1.DEF: Dauerhaft Low-Pegel
2.DEF: Dauerhaft High-Pegel

HINWEISE

Besonderheiten: Das Hauptrelais ist in die UPC integriert.

Sicherung der Versorgung des Hauptrelais im Motorraum prüfen: (Sicherung 30 A) an der UPC.

Sicherung bei Bedarf ersetzen.

Zustand und Anschluss der Steckverbinder PEM D 12-polig braun und PPM1 4-polig schwarz an der UPC prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des Steckverbinders C 32 prüfen.
Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder C Kontakt F1 → Kontakt 2 UPC Steckverbinder PEM D 12-polig braun
Steuergerät Steckverbinder C Kontakt G1 → Fahrzeugmasse
Steuergerät Steckverbinder C Kontakt H2 → Kontakt 1 UPC Steckverbinder PPM1 4-polig schwarz
Steuergerät Steckverbinder C Kontakt G2 → Kontakt 1 UPC Steckverbinder PPM1 4-polig schwarz

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF016 GESPEICHERT STROMKREIS ANSTEUERUNG AGR

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Besonderheiten: Bei vorhandenem Fehler DF016 kann der Motor instabil laufen, bis hin zum Absterben.

Kaltstart erschwert bis unmöglich. Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet auf, zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

Anschluss und Zustand des 6-poligen Steckers des AGR-Magnetventils prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand an den Anschlüssen des AGR-Magnetventils messen.

AGR-Magnetventil ersetzen, wenn der Widerstand bei 20 °C zwischen den Kontakten 2 und 4 nicht 4 kΩ ± 1,6 kΩ und zwischen den Kontakten 4 und 6 nicht 1 kΩ ± 0,5 kΩ beträgt.

Sicherstellen, dass auf der Steckerseite von Kontakt 1 am Stecker des AGR-Ventils 12 Volt APC anliegen.
Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

+ APC Steckverbinder PPM1 G schwarz UPC Kontakt 3 → Kontakt 1 AGR-Magnetventil
Steuergerät Steckverbinder B Kontakt L3 → Kontakt 5 AGR-Magnetventil

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Eine Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF017 VORHANDEN STROMKREIS ANSTEUERUNG VORGLÜHSTEUERGERÄT

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt

HINWEISE

Besonderheiten: Bei vorhandenem DF017 Kaltstart erschwert (bis unmöglich). Bei CC.1: Daueransteuerung der Glühkerzen mit Gefahr der Beschädigung und des Motorschadens.

Zustand und Anschluss des Steckers des Vorglühsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers C des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

12 Volt APC → Kontakt 3 Vorglühsteuergerät
Steuergerät Steckverbinder C Kontakt D3 → Kontakt 9 Vorglühsteuergerät
Steuergerät Steckverbinder C Kontakt F2 → Kontakt 8 Vorglühsteuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF024 VORHANDEN STROMKREIS ANSTEUERUNG STELLGLIED NIEDERDRUCK

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 Volt

HINWEISE

Besonderheiten: Bei Fehler DF024 mit CO.0 oder CC.1 leuchtet die Warnleuchte Schweregrad 1 auf, zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

Kraftstoffmengenstellglied wird vollständig geöffnet, Motor klappert und stirbt ab, um ein Durchgehen zu verhindern.

Zustand und Anschluss des Steckers des Kraftstoffmengenstellglieds prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand zwischen den Kontakten 1 und 2 des Kraftstoffmengenstellglieds messen.

Kraftstoffmengenstellglied ersetzen, wenn der Widerstand bei 20 °C nicht 5,3 Ω ± 0,5 Ω beträgt.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitung prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Kontakt M4 → Kontakt 1 Kraftstoffmengenstellglied

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF025 VORHANDEN VERBINDUNG DIAGNOSE VORGLÜHSTEUERGERÄT

CO: Unterbrechung

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand und Anschluss des Steckers des Vorglühsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand und Anschluss der Glühkerzenstecker prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers C des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen oder ersetzen.

Widerstand jeder Glühkerze messen. Der Widerstand muss unter 1 Ω liegen.

Defekte Glühkerzen ersetzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitung prüfen:

Steuergerät Steckverbinder C Pin F2 → Pin 8 Glühsteuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF026 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS INJEKTORANSTEUERUNG ZYLINDER 1

UB: Unterbrechung
KS: Kurzschluss
1.DEF: Am Minimalanschlag

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

CO

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Durchgang zwischen den beiden Anschlüssen des Injektors mit einem Multimeter prüfen.

Injektor ersetzen, falls nötig.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Pin A4 → Pin 1 Injektor 1
Steuergerät Steckverbinder B Pin B4 → Pin 2 Injektor 1

Bei Bedarf instand setzen.

KS - 1.DEF

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler im Fahrbetrieb als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 und 2 leuchtet.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Zündung ausschalten, Injektor abklemmen, Zündung wieder einschalten.

Injektor ersetzen, wenn der Fehler als gespeichert oder aktuell als UB vorhanden angezeigt wird.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Steckverbinder B des Steuergeräts und Steckverbinder von Injektor 1 abziehen.

Isolation zwischen Pin A4 und Pin B4 am Steckverbinder B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF027 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS INJEKTORANSTEUERUNG ZYLINDER 2

UB: Unterbrechung
KS: Kurzschluss
1.DEF: Am Minimalanschlag

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

CO

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Durchgang zwischen den beiden Anschlüssen des Injektors mit einem Multimeter prüfen.

Injektor ersetzen, falls nötig.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Pin G4 → Pin 1 Injektor 2
Steuergerät Steckverbinder B Pin H4 → Pin 2 Injektor 2

Bei Bedarf instand setzen.

KS - 1.DEF

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler im Fahrbetrieb als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 und 2 leuchtet.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Zündung ausschalten, Injektor abklemmen, Zündung wieder einschalten.

Injektor ersetzen, wenn der Fehler als gespeichert oder aktuell als UB vorhanden angezeigt wird.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Steckverbinder B des Steuergeräts und Steckverbinder von Injektor 2 abziehen.

Isolation zwischen Pin H4 und Pin G4 am Steckverbinder B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF028 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS INJEKTORANSTEUERUNG ZYLINDER 3

UB: Unterbrechung
KS: Kurzschluss
1.DEF: Am Minimalanschlag

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

CO

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Durchgang zwischen den beiden Anschlüssen des Injektors mit einem Multimeter prüfen.

Injektor ersetzen, falls nötig.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Pin C4 → Pin 1 Injektor 3
Steuergerät Steckverbinder B Pin D4 → Pin 2 Injektor 3

Bei Bedarf instand setzen.

KS - 1.DEF

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler im Fahrbetrieb als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 und 2 leuchtet.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Zündung ausschalten, Injektor abklemmen, Zündung wieder einschalten.

Injektor ersetzen, wenn der Fehler als gespeichert oder aktuell als UB vorhanden angezeigt wird.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Steckverbinder B des Steuergeräts und Steckverbinder von Injektor 3 abziehen.

Isolation zwischen Pin C4 und Pin D4 am Steckverbinder B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF029 GESPEICHERT STROMKREIS INJEKTORANSTEUERUNG ZYLINDER 4

UB: Unterbrechung
KS: Kurzschluss
1.DEF: Am Minimalanschlag

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft".

CO

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Durchgang zwischen den beiden Anschlüssen des Injektors mit einem Multimeter prüfen.

Injektor ersetzen, falls nötig.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Pin E4 → Pin 1 Injektor 4
Steuergerät Steckverbinder B Pin F4 → Pin 2 Injektor 4

Bei Bedarf instand setzen.

KS - 1.DEF

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler im Fahrbetrieb als vorhanden gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 und 2 leuchtet.

Zündung ausschalten und 15 Sekunden warten.

Zustand und Anschluss des Injektorsteckers prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Zündung ausschalten, Injektor abklemmen, Zündung wieder einschalten.

Injektor ersetzen, wenn der Fehler als gespeichert oder aktuell als UB vorhanden angezeigt wird.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Steckverbinder B des Steuergeräts und Steckverbinder von Injektor 4 abziehen.

Isolation zwischen Pin E4 und Pin F4 am Steckverbinder B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF037 VORHANDEN WEGFAHRSPERRE

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Diagnose des Multiplexnetzwerks durchführen.

Diagnose der Funktion "Fahrzeug ohne Schlüssel" aufrufen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF038 VORHANDEN STEUERGERÄT

1.DEF: Analog-/Digitalwandler
2.DEF: EEPROM-Speicher schreiben
3.DEF: EEPROM-Speicher lesen
4.DEF: Erfassung Injektorcodes
5.DEF: Speicher-Selbsttest
6.DEF: Watchdog nicht aktualisiert
7.DEF: Störung auf Injektor-Ansteuerleitung
8.DEF: Watchdog-Aktivierung

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

7.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.
Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Pin A4 → Pin 1 Injektor 1
Steuergerät Steckverbinder B Pin B4 → Pin 2 Injektor 1
Steuergerät Steckverbinder B Pin G4 → Pin 1 Injektor 2
Steuergerät Steckverbinder B Pin H4 → Pin 2 Injektor 2
Steuergerät Steckverbinder B Pin C4 → Pin 1 Injektor 3
Steuergerät Steckverbinder B Pin D4 → Pin 2 Injektor 3
Steuergerät Steckverbinder B Pin E4 → Pin 1 Injektor 4
Steuergerät Steckverbinder B Pin F4 → Pin 2 Injektor 4

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn die Störung weiterhin besteht, Techline kontaktieren.

4.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Prüfen, ob die individuelle Injektorkorrektur (C2I) zu den Injektoren passt. Andernfalls die C2I schreiben (siehe "Konfigurationen/Anlernen").
Wenn die C2I zu den Injektoren passt, Ihre Techline kontaktieren.

1.DEF 2.DEF 3.DEF 5.DEF 6.DEF 8.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Ihre Techline kontaktieren.

Wenden Sie sich an Ihre Techline.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF039 VORHANDEN STROMKREIS ANSAUGLUFTTEMPERATURSENSOR

CO.1: Unterbrechung oder Kurzschluss nach +12 Volt
CC.0: Kurzschluss nach Masse

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 4-poligen Steckers des Ansauglufttemperatursensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand zwischen Pin 1 und Pin 2 am Ansauglufttemperatursensor messen.

Ansauglufttemperatursensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 2051 kΩ ± 120 kΩ bei 25 °C beträgt.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Sensorstecker Pin 1 → Pin C3 Steckverbinder B des Steuergeräts
Sensorstecker Pin 2 → Pin J2 Steckverbinder B des Steuergeräts
Sensorstecker Pin 3 → Pin C1 Steckverbinder B des Steuergeräts
Sensorstecker Pin 4 → Pin C2 Steckverbinder B des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF047 GESPEICHERT VERSORGUNGSSPANNUNG STEUERGERÄT

1.DEF: Über dem Maximalschwellwert
2.DEF: Unter dem Minimalschwellwert

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei laufendem Motor über 1000 U/min als vorhanden gemeldet.

Batteriespannung beim Einschalten der Zündung prüfen.

Wenn Batteriespannung < 10 V, Batterie laden.

Zustand der Batteriepole und Batteriekabelschuhe prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Ladekreis des Fahrzeugs prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

+ APC → Pin D1 Steckverbinder A des Steuergeräts
Fahrzeugmasse → Pin G1, H1 Steckverbinder C des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF049 GESPEICHERT STROMKREIS KÄLTEMITTELDRUCKSENSOR

CO.1: Unterbrechung oder Kurzschluss nach +12 Volt
CC.0: Kurzschluss nach Masse

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei laufendem Motor und eingeschalteter Klimaanlage als vorhanden gemeldet.

Anschluss des Kältemitteldrucksensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers C des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Sensorstecker Pin B → Pin C4 Steckverbinder C des Steuergeräts
Sensorstecker Pin C → Pin C3 Steckverbinder C des Steuergeräts
Sensorstecker Pin A → Pin G3 Steckverbinder C des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF050 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS BREMSLICHTSCHALTER

1.DEF: Kein Signal
2.DEF: Unplausibilität

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei eingeschalteter Zündung oder bei Verzögerung mit betätigtem Bremspedal als vorhanden gemeldet.

Fehler auch dann beheben, wenn er gespeichert ist.

Stecker des Schalters prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Vorhandensein von +12 V an der Versorgung des Schalters prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers A und des 32-poligen Steckers C des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Funktion des Schalters prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Bremslichtschalter Pin 1 und Pin 3 → + APC
Bremslichtschalter Pin 4 → Pin E4 Steckverbinder A des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF051 VORHANDEN FUNKTION GESCHWINDIGKEITSREGELANLAGE/GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER

1.DEF : Unstimmigkeit
2.DEF : Ein-/Ausschalter

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Zustand des 32-poligen Steckers A des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Steckverbindung des Ein-/Ausschalters der Geschwindigkeitsregelanlage/Geschwindigkeitsbegrenzer prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Prüfen, ob 12 V APC an Kontakt A2 des Ein-/Ausschalters der Geschwindigkeitsregelanlage/Geschwindigkeitsbegrenzer anliegen. Ggf. instand setzen.
Funktion des Ein-/Ausschalters der Geschwindigkeitsregelanlage/Geschwindigkeitsbegrenzer prüfen (Auswertung von ET042 Regler/Begrenzer Geschwindigkeit beachten).

Wenn die Störung weiterhin besteht, Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF052 AKTIV ODER GESPEICHERT ANSTEUERUNG EINSPRITZVENTILE

CC.1 : Kurzschluss gegen + 12 Volt
CC.0 : Kurzschluss gegen Masse

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei eingeschalteter Zündung als aktiv gemeldet.

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF052 und DF026, DF027, DF028 und DF029 bleibt die Diagnosevorgehensweise gleich, jedoch lässt sich der defekte Einspritzventil ermitteln.

Besonderheiten: Beim Auftreten des Fehlers stirbt der Motor ab. Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Einspritzung fehlerhaft" auf.

Zündung ausschalten und Anschluss an den Einspritzventilen prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Einspritzventile abklemmen und Zündung einschalten.

Prüfen, ob der Fehler weiterhin besteht.

Wenn der Fehler nicht mehr besteht, ist ein Einspritzventil defekt: Zündung ausschalten und eines der vier Einspritzventile wieder anschließen. Zündung einschalten: Wenn der Fehler erneut auftritt, das wieder angeschlossene Einspritzventil ersetzen. Mit den übrigen Einspritzventilen ebenso verfahren.

Wenn der Fehler bei abgeklemmten Einspritzventilen weiterhin besteht.

Zustand des 48-poligen Steckverbinders B des Steuergeräts prüfen. Gegebenenfalls instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Einspritzventil 1 Kontakt 1 (+) → Kontakt A4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 1 Kontakt 2 (Masse) → Kontakt B4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 2 Kontakt 1 (+) → Kontakt G4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 2 Kontakt 2 (Masse) → Kontakt H4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 3 Kontakt 1 (+) → Kontakt C4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 3 Kontakt 2 (Masse) → Kontakt D4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 4 Kontakt 1 (+) → Kontakt E4 Steckverbinder B des Steuergeräts
Einspritzventil 4 Kontakt 2 (Masse) → Kontakt F4 Steckverbinder B des Steuergeräts

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF053 GESPEICHERT FUNKTION RAILDRUCKREGELUNG

1.DEF : In Endanschlag minimal
2.DEF : In Endanschlag maximal
3.DEF : Unter dem Mindestschwellwert
4.DEF : Über dem Maximalschwellwert
5.DEF : Strom bei hohem Durchfluss < Minimum
6.DEF : Strom bei hohem Durchfluss > Maximum
7.DEF : Strom bei niedrigem Durchfluss < Minimum
8.DEF : Strom bei niedrigem Durchfluss > Minimum

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei laufendem Motor als aktiv gemeldet.

3.DEF - 4.DEF - 5.DEF - 6.DEF - 8.DEF

HINWEISE

Besonderheiten: Keine Hinweise.

Anschluss des Kraftstoffmengen-Stellglieds (IMV) prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand zwischen den Kontakten 1 und 2 des Kraftstoffmengenstellglieds messen.

Kraftstoffmengenstellglied ersetzen, wenn der Widerstand bei 20 °C nicht 5,3 Ω ± 0,5 Ω beträgt.

Zustand des 48-poligen Steckers B des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Störwiderständen der Leitung prüfen:

Steuergerät Steckverbinder B Kontakt M4 → Kontakt 1 Kraftstoffmengen-Stellglied

Bei Bedarf instand setzen.

Prüfen:
  • Kraftstoff im Tank vorhanden.
  • Keine Luft im Kraftstoffkreislauf.
  • Zustand des Dieselfilters.

Bei Bedarf instand setzen.

1.DEF 2.DEF 7.DEF

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei laufendem Motor als aktiv gemeldet.

Test 7 „PRÜFUNG DER HOCHDRUCKPUMPE“ durchführen.

Test 10 "RÜCKLAUFMENGE INJEKTOR IN STARTPHASE" durchführen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF057 GESPEICHERT STROMKREIS WASSERSENSOR IM DIESELKRAFTSTOFF

CO.1 : Unterbrechung oder Kurzschluss gegen + 12 Volt
CC.0 : Kurzschluss gegen Masse
1.DEF : Über dem Maximalschwellwert

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler bei laufendem Motor als aktiv gemeldet.

Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet zusammen mit der Meldung "Dieselfilter prüfen" auf.

Prüfen, ob sich Wasser im Dieselfilter befindet. Filter ggf. reinigen und ersetzen.
Zustand des 3-poligen Steckverbinders des Wassersensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand des 32-poligen Steckers C des Steuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Isolation, Durchgang und Freiheit von Übergangswiderständen der Leitungen prüfen:

Steckverbinder Sensor → Kontakt 3 Masse
Steckverbinder Sensor → Kontakt 2 Kontakt B3 Steckverbinder C des Steuergeräts
Steckverbinder Sensor → Kontakt 1 + APC

Bei Bedarf instand setzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF059 GESPEICHERT VERBRENNUNGSAUSSETZER ZYLINDER 1

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF026 (CC oder CO) und DF059 zuerst den Fehler Ansteuerung Einspritzventil Zylinder 1 beheben: DF026 (CC oder CO).

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF053 (1.DEF, 2.DEF, 7.DEF) und DF059 zuerst den Fehler Raildruckregelung beheben: DF053.

Zylinderdichtheit prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.
Ansaugkanäle sowie das AGR-Ventil prüfen und ggf. reinigen.
Einspritzventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF060 GESPEICHERT VERBRENNUNGSAUSSETZER ZYLINDER 2

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF027 (CC oder CO) und DF060 zuerst den Fehler Ansteuerung Einspritzventil Zylinder 2 beheben: DF027 (CC oder CO).

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF053 (1.DEF, 2.DEF, 7.DEF) und DF060 zuerst den Fehler Raildruckregelung beheben: DF053.

Zylinderdichtheit prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.
Ansaugkanäle sowie das AGR-Ventil prüfen und ggf. reinigen.
Einspritzventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

DF061 GESPEICHERT VERBRENNUNGSAUSSETZER ZYLINDER 3

HINWEISE

Bedingung für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Fehler wird bei Motorleerlauf als vorhanden gemeldet.

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF028 (CC oder CO) und DF061 zuerst den Fehler Ansteuerung Einspritzventil Zylinder 3 beheben: DF028 (CC oder CO).

Priorität bei gleichzeitigem Auftreten von Fehlern: Bei gleichzeitigem Auftreten der Fehler DF053 (1.DEF, 2.DEF, 7.DEF) und DF061 zuerst den Fehler Raildruckregelung beheben: DF053.

Zylinderdichtheit prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.
Ansaugkanäle sowie das AGR-Ventil prüfen und ggf. reinigen.
Einspritzventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Eventuell vom Diagnosegerät angezeigte Fehler beheben. Fehlerspeicher des Steuergeräts löschen.

Probefahrt durchführen und anschließend mit dem Diagnosegerät erneut prüfen.

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Ein kurzes Quiz zum Renault Megane: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.