Motor und Nebenaggregate

Fehlerinterpretation

~37Min. Lesezeit
DF001 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS KÜHLMITTELTEMPERATURSENSOR

CC.0: Kurzschluss nach Masse
CO.1: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach +12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler:

Wenn der Fehler beim Einschalten der Zündung (+ nach Zündung) des Fahrzeugs oder bei laufendem Motor als vorhanden erkannt wird

Besonderheiten:

Wenn der Fehler als vorhanden erkannt wird:

  • die Kühlmitteltemperatur: PR064 "Kühlmitteltemperatur" ist auf 119 °C eingefroren,
  • die Vorglühzeit ist länger als 10 Sekunden,
  • der Motorlüfter wird dauerhaft angesteuert,

Die Warnleuchte für Schweregrad 1 leuchtet.

Den Klemmenblock Elé. 1681 für jeden Eingriff an den Steckern des Steuergeräts verwenden.

CC.0

HINWEISE

Ohne.

Anschlüsse des Kühlmitteltemperatursensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Den Widerstand des Kühlmitteltemperatursensors zwischen den Klemmen 2 und 3 seines schwarzen Steckers messen.

Sensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht den Werten entspricht: 12460 ± 112 Ω bei -10 °C
2252 ± 112 Ω bei 25 °C
811,4 ± 39 Ω bei 50 °C
283 ± 8 Ω bei 80 °C
115 ± 3 Ω bei 110 °C

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen. Durchgang prüfen und sicherstellen, dass folgende Leitungen isoliert sind:

Brauner Stecker B, 48-polig, Motorsteuergerät Pin F2 → Pin 3 Kühlmitteltemperatursensor
Brauner Stecker B, 48-polig, Motorsteuergerät Pin H1 → Pin 2 Kühlmitteltemperatursensor

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, den Kühlmitteltemperatursensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CO.1

HINWEISE

Ohne.

Anschlüsse des Kühlmitteltemperatursensors prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Den Widerstand des Kühlmitteltemperatursensors zwischen den Klemmen 2 und 3 seines schwarzen Steckers messen.

Sensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht den Werten entspricht: 12460 ± 112 Ω bei -10 °C
2252 ± 112 Ω bei 25 °C
811,4 ± 39 Ω bei 50 °C
283 ± 8 Ω bei 80 °C
115 ± 3 Ω bei 110 °C

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen. Durchgang sowie Isolation der folgenden Leitungen sicherstellen:

Brauner Stecker B, 48-polig, Motorsteuergerät Pin H1 → Pin 2 Kühlmitteltemperatursensor
Brauner Stecker B, 48-polig, Motorsteuergerät Pin F2 → Pin 3 Kühlmitteltemperatursensor

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, den Kühlmitteltemperatursensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF003 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS LUFTDRUCKSENSOR

1.DEF: Signal oberhalb des Grenzwerts
2.DEF: Signal unterhalb des Grenzwerts
3.DEF: Signal unplausibel

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler:

Der Fehler gilt als vorhanden, nachdem:

  • Löschen des Fehlerspeichers,
  • Zündung ausschalten, Kommunikation mit dem Diagnosegerät wird unterbrochen,
  • Zündung einschalten, Kommunikation mit dem Diagnosegerät wird aufgenommen,
  • Motorstart, anschließend 30 Sekunden Verzögerung bei laufendem Motor.

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Fehler (für 1.DEF oder 2.DEF):

Vorrangig den Fehler „DF015: Ansteuerung Hauptrelais“ behandeln, wenn er vorhanden oder gespeichert ist.

Besonderheiten:

Der Luftdrucksensor ist in das Motorsteuergerät integriert und nicht trennbar.

Wenn der Fehler vorhanden ist:

  • ist leichter Rauch vorhanden,
  • wechselt der Luftdruckwert in den Notlaufmodus PR035: „Luftdruck“ 750 mbar,
  • leuchtet die Warnleuchte der Schweregrad 1.

Den Klemmenblock Elé. 1681 für jeden Eingriff an den Steckern des Steuergeräts verwenden.

1.DEF 2.DEF Versorgung und Masseanschluss des Einspritzsteuergeräts prüfen.

Parameter PR035 „Luftdruck“ prüfen und sicherstellen, dass dieser an einem anderen Fahrzeug identisch ist (ca. 1000 mbar).

Vor jedem Austausch des Motorsteuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

3.DEF

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Fehler: Vorrangig den Fehler „DF004: Stromkreis Ladedrucksensor“ behandeln, wenn er vorhanden oder gespeichert ist.

Versorgung und Masseanschluss des Einspritzsteuergeräts prüfen.

Parameter PR035 „Luftdruck“ mit Parameter PR042 „Gefilterter Ladedruck“ vergleichen.

Bei einer Abweichung von mehr als ± 20 hPa (20 mbar) mit der Diagnose von PR042 „Gefilterter Ladedruck“ fortfahren.

Besteht der Fehler weiterhin, vor jedem Austausch des Motorsteuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF004 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS LADEDRUCKSENSOR

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
1.DEF: Signal unplausibel

HINWEISE

Bedingungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler:

Der Fehler gilt als vorhanden nach dem Einschalten der Zündung oder bei laufendem Motor.

Besonderheiten:

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

Wenn der Fehler vorhanden ist:

  • wird das Abgasrückführventil abgeschaltet,
  • wechselt der Ladedruck in den Notlaufmodus, also PR042 = 750 mbar,
  • wechselt die Ansauglufttemperatur in den Notlaufmodus, also PR059 = 25 °C.

Die Warnleuchte der Schweregrad 1 leuchtet.

CO.0

HINWEISE

Ohne.

Anschlüsse des Ladedrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen. Durchgang sowie Isolation der folgenden Leitungen sicherstellen:

Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin K2 → Pin 3 Stecker Ladedrucksensor
Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin G4 → Pin 1 Stecker Ladedrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, den Ladedrucksensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.1

HINWEISE

Ohne.

Anschlüsse des Ladedrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang sowie Isolation der folgenden Leitungen sicherstellen:

Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin D4 → Pin 2 Stecker Ladedrucksensor
Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin K2 → Pin 3 Stecker Ladedrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, den Ladedrucksensor ersetzen.

1.DEF

HINWEISE

Plausibilität des Parameters PR064 „Motortemperatur“ prüfen:

  • Kühlmitteltemperatursensor ersetzen, wenn sein Signal abweicht.
Bei gleichzeitigem Auftreten mit dem Fehler DF003 die Diagnose von PR042 „Gefilterter Ladedruck“ durchführen: Entspricht der Ladedrucksensor den Vorgaben, vor dem Austausch des Steuergeräts Ihre Techline kontaktieren.
Anschlüsse des Ladedrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen sowie Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin G4 → Pin 1 Stecker Ladedrucksensor
Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin D4 → Pin 2 Stecker Ladedrucksensor
Motorsteuergerät, brauner Stecker B, 48-polig, Pin K2 → Pin 3 Stecker Ladedrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Besteht der Fehler weiterhin, vor dem Austausch des Steuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF005 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS DREHZAHLSENSOR MOTOR

1.DEF: Kein Signal
2.DEF: Signal unplausibel

HINWEISE

Bedingungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Wenn der Fehler bei aufeinanderfolgenden Motorstarts oder bei laufendem Motor vorhanden ist.

Besonderheiten: Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Steuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

Der Drehzahlsensor des Motors ist plausibel zum Nockenwellensensor.

Ist der Fehler vorhanden, leuchtet die Warnleuchte der Schweregrad 2.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Sensors für oberen Totpunkt prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Prüfen, ob der Luftspalt „Sensor – Schwungrad“ korrekt ist: 0,5 bis 1,8 mm.
Widerstand des Sensors für oberen Totpunkt zwischen den Klemmen A und B seines schwarzen Steckers prüfen.

Der Widerstand der Wicklung beträgt 800 ± 80 Ω bei einer Motortemperatur von 20 °C.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen sowie Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt B1 → Kontakt A OT-Sensor
Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt C1 → Kontakt B OT-Sensor

Bei Bedarf instand setzen.

Signal des OT-Sensors mit einem Oszilloskop prüfen. Bei Auffälligkeiten prüfen, ob der Sensor richtig befestigt ist und das Schwungrad-Geberrad nicht beschädigt ist.
Besteht der Fehler weiterhin, vor dem Austausch des Steuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF007 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS RAILDRUCKSENSOR

CC.0: Kurzschluss nach Masse
CO.1: Unterbrechung oder Kurzschluss nach +12 V
1.DEF: Offset an der Minimalschwelle
2.DEF: Offset an der Maximalschwelle

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Wenn der Fehler bei aufeinanderfolgenden Startvorgängen oder bei laufendem Motor vorliegt

Besonderheiten: Bei vorliegendem Fehler wird eine sofortige Motorabschaltung angefordert.

Die Fehlerlampe der Schwere 2 leuchtet.

Den Klemmenblock Elé. 1681 für jeden Eingriff an den Steckern des Steuergeräts verwenden.

CC.0

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Raildrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt G3 → Pin 2 Raildrucksensor
Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt A4 → Pin 3 Raildrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn das Problem weiterhin besteht, den Raildrucksensor ersetzen, mit 35 ± 5 N·m anziehen und die im Kapitel „Vorbemerkung“ angegebenen Sicherheitshinweise beachten.

CO.1

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Raildrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang und Isolation gegen +12 V der folgenden Leitungen prüfen:

Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt G3 → Pin 2 Raildrucksensor
Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt C4 → Pin 1 Raildrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn das Problem weiterhin besteht, den Raildrucksensor ersetzen, mit 35 ± 5 N·m anziehen und die im Kapitel „Vorbemerkung“ angegebenen Sicherheitshinweise beachten.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Besonderheit: Der Mindestwert beträgt 0,2 bar, der Maximalwert (Anschlag) beträgt 1350 bar.

Steckverbindung des Raildrucksensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt G3 → Pin 2 Raildrucksensor
Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt A4 → Pin 3 Raildrucksensor
Braune Steckverbindung B, 48-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt C4 → Pin 1 Raildrucksensor

Bei Bedarf instand setzen.

Zündung ein, Motor seit mehr als einer Minute aus:

Den im Diagnosegerät PR038 „Raildruck“ im Reiter „Kraftstoff-/Gas-Kreis – Motorsteuerungsfunktion“ angezeigten Druckwert prüfen,

  • Liegt der Druck unter 50 bar, entspricht der Sensor den Vorgaben.

In diesem Fall vor dem Ersetzen des Steuergeräts die Techline kontaktieren.

  • Liegt der Druck über 50 bar, den Raildrucksensor ersetzen und mit 35 ± 5 N·m anziehen.

Die im Kapitel „Vorbemerkung“ angegebenen Sicherheitshinweise beachten.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF008 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS PEDALWERTGEBER SPUR 1

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
1.DEF: Signal unplausibel

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Abfolge von Betätigungen des Fahrpedals (voll durchtreten – loslassen) als vorhanden erkannt.

Besonderheiten: Ladedruckregelung und Geschwindigkeitsregelung sind nicht zulässig.

Die Warnleuchte für Schweregrad 1 leuchtet.

Die Drehzahl wird auf 1400 U/min begrenzt, wenn ein Doppelfehler auf den Bahnen 1 und 2 vorliegt.

Den Klemmenblock Elé. 1681 für jeden Eingriff an den Steckern des Steuergeräts verwenden.

CO.0

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei Fehlerhäufung: Wenn gleichzeitig der Fehler „DF009: Potentiometer Fahrpedal Bahn 2“ vorliegt, prüfen, ob die Steckverbindung des Pedalsensors richtig eingesteckt ist.

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H2 → Pin 4 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt G2 → Pin 3 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H3 → Pin 5 Steckverbindung Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Pedalsensors an Bahn 1 zwischen den Pins 5 und 3 messen.

Sensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 1,7 kΩ ± 0,9 beträgt.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.1

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei Fehlerhäufung: Vorrangig die Fehlerbehandlung für „DF011: Versorgungsspannung Nr. 1 Sensor“ anwenden, wenn dieser Fehler vorliegt oder gespeichert ist.

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H2 → Pin 4 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H3 → Pin 5 Steckverbindung Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Pedalsensors an Bahn 1 zwischen den Pins 5 und 3 messen.

Sensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 1,7 kΩ ± 0,9 beträgt.

1.DEF

HINWEISE

Ohne

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H2 → Pin 4 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt G2 → Pin 3 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt H3 → Pin 5 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt F3 → Pin 1 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt F2 → Pin 2 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt 4 → Pin 6 Steckverbindung Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn der Fehler weiterhin besteht, den Pedalsensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF009 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS PEDALWERTGEBER SPUR 2

CO.0: Unterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach +12 V
1.DEF: Unplausibles Signal

HINWEISE

Anwendungsbedingungen der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler wird nach einer Abfolge von Betätigungen des Fahrpedals (voll durchtreten – loslassen) als vorhanden erkannt.

Besonderheiten: Ladedruckregelung und Geschwindigkeitsregelung sind nicht zulässig.

Die Warnleuchte für Schweregrad 1 leuchtet.

Die Drehzahl wird auf 1400 U/min begrenzt, wenn ein Doppelfehler auf den Bahnen 1 und 2 vorliegt.

Den Klemmenblock Elé. 1681 für jeden Eingriff an den Steckern des Steuergeräts verwenden.

CO.0

HINWEISE

Priorität bei der Fehlerbehandlung bei Fehlerhäufung: Wenn gleichzeitig der Fehler DF008: Potentiometer Fahrpedal Bahn 1 CO.0 vorliegt, prüfen, ob die Steckverbindung des Pedalsensors richtig eingesteckt ist.

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt F3 → Pin 1 Steckverbindung Pedalsensor
Schwarze Steckverbindung A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Kontakt F2 → Pin 2 Steckverbindung Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Pedalsensors an Bahn 2 zwischen den Pins 2 und 6 messen.

Sensor ersetzen, wenn der Widerstand nicht 2,85 kΩ ± 2,05 beträgt.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.1

HINWEISE

Priorität bei Mehrfachfehlern: Vorrangig die Fehlerbehandlung für „DF012: Versorgungsspannung Sensor Nr. 2“ anwenden, wenn dieser Fehler vorhanden oder gespeichert ist.

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Bei Bedarf instand setzen. Durchgangsprüfung, Prüfung auf Übergangswiderstände und Isolation der folgenden Leitungen durchführen:

Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin F3 → Pin 1 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin F4 → Pin 6 Stecker Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Pedalsensors an Bahn 2 zwischen den Pins 2 und 6 messen.

Sensor ersetzen, wenn der Innenwiderstand nicht 2,85 ± 2,05 kΩ beträgt.

1.DEF

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Pedalsensors prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin F3 → Pin 1 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin F2 → Pin 2 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin F4 → Pin 6 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin H2 → Pin 4 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin G2 → Pin 3 Stecker Pedalsensor
Schwarzer Stecker A, 32-polig, Einspritzsteuergerät Pin H3 → Pin 5 Stecker Pedalsensor

Bei Bedarf instand setzen.

Wenn der Fehler weiterhin besteht, den Pedalsensor ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF010 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS AGR-POSITIONSSENSOR

CO.0: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach Masse
CC.1: Kurzschluss nach + 12 V

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Tritt der Fehler wieder auf nach:

  • Löschen des Fehlerspeichers und
  • Ansteuerung des Aktuators „AC002: EGR-Magnetventil“.

Besonderheiten:

Wenn der Fehler vorhanden ist:

  • Rauchentwicklung am Auspuff,
  • die Abgasrückführung ist deaktiviert.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

CO.0

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des AGR-Ventils prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Einspritzsteuergerät, Stecker B braun, 48-polig, Pin J2 → Pin 6 AGR-Ventil
Einspritzsteuergerät, Stecker B braun, 48-polig, Pin F4 → Pin 2 AGR-Ventil

Bei Bedarf instand setzen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, das AGR-Ventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.1

HINWEISE

Priorität bei Mehrfachfehlern: Vorrangig die Fehlerbehandlung für „DF012: Versorgungsspannung Sensor Nr. 2“ anwenden, wenn dieser Fehler vorhanden oder gespeichert ist.

Steckverbindung des AGR-Ventils prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Einspritzsteuergerät, Stecker B braun, 48-polig, Pin J2 → Pin 6 AGR-Ventil
Einspritzsteuergerät, Stecker C grau, 32-polig, Pin C2 → Pin 4 AGR-Ventil

Bei Bedarf instand setzen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, prüfen, ob das AGR-Ventil nicht blockiert ist.

Parameter-Rückmeldung „PR051: Rückmeldung Stellung AGR-Ventil“ anzeigen: Liegt der Wert nicht zwischen 0,75 V und 1,6 V:

  • das AGR-Ventil ausbauen,
  • bei irreparabler Blockade das AGR-Ventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF011 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERSORGUNGSSPANNUNG NR. 1 DER SENSOREN

1.DEF: Sensor-Referenzspannung zu niedrig
2.DEF: Sensor-Referenzspannung zu hoch

HINWEISE

Bedingungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler:

Der Fehler tritt wieder auf nach:

  • einem Löschen des Fehlers,
  • einer Verzögerung von 1 Minute bei laufendem Motor.

Besonderheiten:

Wenn der Fehler vorhanden ist:

  • die Geschwindigkeitsregelung ist deaktiviert,
  • das Motordrehmoment ist begrenzt,
  • leuchtet die Warnleuchte der Schweregrad 1.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Ohne.

Die an die Versorgung Nr. 1 angeschlossenen Sensoren sind:
  • Ladedrucksensor.
  • Sensor Spur 1 Gaspedalpotentiometer.

Um den möglicherweise betroffenen Sensor bzw. die Leitung zu finden, einen dieser Sensoren abziehen und prüfen, ob der Fehler gespeichert wird. Bleibt der Fehler vorhanden, den Vorgang mit dem anderen Sensor wiederholen. (Zwischen jedem Abziehen einige Sekunden warten, damit das Steuergerät messen kann.)

Wird der Fehler nach einem Abziehen gespeichert, den betroffenen Sensor ersetzen oder seine Leitung instand setzen (Technische Hinweise „Stromlaufpläne“ des Fahrzeugs verwenden).

Die durch die mehrfachen Abziehvorgänge entstandenen Fehler löschen.

Ist der Fehler bei abgezogenen Sensoren weiterhin vorhanden:
  • die Isolation der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren gegen Masse prüfen.
  • die Isolation der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren gegen +12 V prüfen.
  • die Isolation zwischen folgenden Leitungen prüfen:
  • Pins 4 und 5 des Steckers des Gaspedalsensors Spur 1.
  • Pins 1 und 2 des Steckers des Ladedrucksensors.

Werden bei diesen Prüfungen Auffälligkeiten festgestellt, die erforderlichen Reparaturen durchführen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, die Steckverbindungen des Motorsteuergeräts sorgfältig prüfen (leitfähige Partikel, verbogene Kontakte).

Falls der Fehler weiterhin besteht, vor dem Austausch des Motorsteuergeräts die Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF012 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERSORGUNGSSPANNUNG NR. 2 DER SENSOREN

1.DEF: Sensor-Referenzspannung zu niedrig
2.DEF: Sensor-Referenzspannung zu hoch

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der gespeicherte Fehler tritt wieder auf nach:

  • einem Löschen des Fehlers,
  • einer Verzögerung von 1 Minute bei laufendem Motor.

Besonderheiten:

Wenn der Fehler vorhanden ist:

  • die Warnleuchte der Schwere 1 leuchtet,
  • die AGR-Regelung, die Geschwindigkeitsregelung und die PTC-Widerstände (positiver Temperaturkoeffizient) sind deaktiviert,
  • das Drehmoment ist begrenzt,
  • leuchtet die Warnleuchte der Schweregrad 1.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Ohne

Die an die Versorgung Nr. 2 angeschlossenen Sensoren sind:
  • Stellungssensor AGR-Ventil,
  • Sensor Spur 2 Gaspedalpotentiometer,
  • Kältemitteldrucksensor.

Um den möglicherweise betroffenen Sensor bzw. die Leitung zu finden, einen dieser Sensoren abziehen und prüfen, ob der Fehler gespeichert wird.

Bleibt der Fehler vorhanden, den Vorgang nacheinander mit den übrigen Sensoren wiederholen.

(Zwischen jedem Abziehen einige Sekunden warten, damit das Steuergerät messen kann.)

Wird der Fehler nach einem Abziehen gespeichert, den betroffenen Sensor ersetzen oder seine Leitung instand setzen.

(Technische Hinweise „Stromlaufpläne“ des Fahrzeugs verwenden.)

Die durch die mehrfachen Abziehvorgänge entstandenen Fehler löschen.

Ist der Fehler bei abgezogenen drei Sensoren weiterhin vorhanden:
  • die Isolation der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren gegen Masse prüfen.
  • die Isolation der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren gegen +12 V prüfen.
  • die Isolation zwischen folgenden Leitungen prüfen:
  • Pins 2 und 6 des Steckers des Gaspedalsensors Spur 2.
  • Pins 2 und 4 des Steckers des Stellungssensors AGR-Ventil.
  • Pins A und B des Steckers des Kältemitteldrucksensors.

Werden bei diesen Prüfungen Auffälligkeiten festgestellt, die erforderlichen Reparaturen durchführen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, die Steckverbindungen des Motorsteuergeräts sorgfältig prüfen (leitfähige Partikel, verbogene Kontakte).

Falls der Fehler weiterhin besteht, vor dem Austausch des Motorsteuergeräts die Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF013 VORHANDEN ODER GESPEICHERT VERSORGUNGSSPANNUNG NR. 3 DER SENSOREN

1.DEF: Sensor-Referenzspannung zu niedrig
2.DEF: Sensor-Referenzspannung zu hoch

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der gespeicherte Fehler tritt wieder auf nach:

  • einem Löschen des Fehlers,
  • einer Verzögerung von einer Minute bei laufendem Motor.

Besonderheiten: Liegt der Fehler vor:

  • wird die AGR-Regelung deaktiviert,
  • wird die Fahrzeugleistung begrenzt,
  • leuchtet die Warnleuchte Schweregrad 2.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindern des Motorsteuergeräts den Prüfadapter Elé. 1681 verwenden.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Ohne.

Die Sensoren, die an die Versorgung Nr. 3 angeschlossen sind, sind folgende:
  • Raildrucksensor.
  • Luftmassenmesser.

Um den möglicherweise betroffenen Sensor bzw. die Leitung zu finden, einen dieser Sensoren abziehen und prüfen, ob der Fehler gespeichert wird.

Bleibt der Fehler bestehen, den Vorgang mit dem anderen Sensor wiederholen.

(Zwischen jedem Abstecken einige Sekunden warten, damit das Steuergerät die Messung durchführen kann).

Wird der Fehler nach einem Abziehen gespeichert, den betroffenen Sensor ersetzen oder seine Leitung instand setzen.

(Technische Information „Stromlaufpläne“ des Fahrzeugs verwenden).

Die durch die mehrfachen Abziehvorgänge entstandenen Fehler löschen.

Bleibt bei zwei abgesteckten Sensoren der Fehler bestehen: Isolation gegen Masse der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren prüfen.

die Isolation der +5-V-Leitung jedes dieser Sensoren gegen +12 V prüfen.

die Isolation zwischen folgenden Leitungen prüfen:
  • Pins 1 und 3 am Steckverbinder des Raildrucksensors.
  • Pins 2 und 3 am Steckverbinder des Luftmassenmessers.

Werden bei diesen Prüfungen Auffälligkeiten festgestellt, die erforderlichen Reparaturen durchführen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, die Steckverbindungen des Motorsteuergeräts sorgfältig prüfen (leitfähige Partikel, verbogene Kontakte).

Bleibt der Fehler bestehen, vor dem Austausch des Motorsteuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF015 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS ANSTEUERUNG HAUPTRELAIS

1.DEF: Relais zu früh abgeschaltet
2.DEF: Relais zu spät abgeschaltet

HINWEISE

Anwendungsbedingung für die Diagnose bei gespeichertem Fehler: Der Fehler tritt nach seinem Löschen erneut auf, nachdem die Zündung bis zum Ende des Power-Latch ausgeschaltet wurde (Blinken der Wegfahrsperren-Kontrollleuchte) und danach wieder eingeschaltet wurde mit Kommunikationsaufbau.

Besonderheiten: Das Hauptrelais ist in das Schutz- und Schaltgerät (U.P.C.) integriert.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

1.DEF 2.DEF

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Schutz- und Schaltgeräts (U.P.C.) prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Festen Sitz der Batteriepole und die ordnungsgemäße Masseverbindung zum Motor prüfen.
Durchgang, Freiheit von Übergangswiderständen und Isolation der folgenden Leitung prüfen:

Einspritzsteuergerät Steckverbinder B braun 48-polig Pin E1 → Steckverbinder D braun Schutz- und Schaltgerät Pin D2

Bei Bedarf instand setzen.

Bleibt der Fehler bestehen, die Technische Information des Schutz- und Schaltgeräts (U.P.C.) beachten.

WICHTIG:

Erkennt das Schutz- und Schaltgerät die Telegramme des Einspritzsteuergeräts nicht mehr, wird der Motorlüfter 1 eingeschaltet, bis die Batterie vollständig entladen ist.

Ist der Motorlüfter 1 defekt, wird stattdessen der Motorlüfter 2 angesteuert.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF016 VORHANDEN ODER GESPEICHERT STROMKREIS ANSTEUERUNG AGR

CC.1: Kurzschluss nach +12 V
CC.0: Kurzschluss nach Masse
CO: Unterbrechung
1.DEF: Interne elektrische Störung

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Tritt der Fehler wieder auf nach:

  • Löschen des Fehlerspeichers und
  • Stellglied AC002 „AGR-Magnetventil“ ansteuern.

Besonderheiten: Bei vorliegendem Fehler tritt starke Rauchentwicklung auf, das Abgasrückführventil und der Turbolader werden blockiert, und die Warnleuchte Schweregrad 1 leuchtet.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

CC.1

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des AGR-Ventils prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Magnetventils des Abgasrückführventils zwischen Pin 1 und Pin 5 prüfen.

Beträgt der Widerstand nicht 8 Ω ± 0,5 bei 20 °C, das Abgasrückführventil ersetzen.

Durchgang und Isolation der folgenden Leitung prüfen:

Einspritzsteuergerät Steckverbinder B braun 48-polig Pin L2 → Pin 5 Abgasrückführventil

Bei Bedarf instand setzen.

Bleibt der Fehler bestehen, das Abgasrückführventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.0 CO

HINWEISE

Besonderheit: Liegt gleichzeitig der Fehler DF010 „Stromkreis Stellungssensor AGR-Ventil“ mit CO.0 vor, prüfen, ob der Steckverbinder des Abgasrückführventils korrekt eingesteckt ist.

Steckverbindung des AGR-Ventils prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Magnetventils des Abgasrückführventils zwischen Pin 1 und Pin 5 prüfen.

Beträgt der Widerstand nicht etwa 8 Ω ± 0,5 Ω bei 20 °C, das Abgasrückführventil ersetzen.

Zusätzlich die Isolation zwischen dem Magnetventil und dem Gehäuse des Abgasrückführventils prüfen.

Durchgang, Freiheit von Übergangswiderständen und Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Einspritzsteuergerät Steckverbinder B braun 48-polig Pin L2
Pin 5 AGR-Ventil → Schutz- und Schaltgerät Pin F4
Pin 1 AGR-Ventil

Nach dem Relais des Schutz- und Schaltgeräts das Vorhandensein von +12 V an Pin 1 des Abgasrückführventils prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Bleibt der Fehler bestehen, das Abgasrückführventil ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

1.DEF

HINWEISE

Ohne

Steckverbindung des AGR-Ventils prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand des Magnetventils des Abgasrückführventils zwischen Pin 1 und Pin 5 prüfen.

Beträgt der Widerstand nicht etwa 8 Ω ± 0,5 bei 20 °C, das Abgasrückführventil ersetzen.

Durchgang, Freiheit von Störwiderständen sowie Isolation der folgenden Leitungen prüfen:

Einspritzsteuergerät Steckverbinder B braun 48-polig Pin L2 → Pin 5 AGR-Ventil
Schutz- und Schaltgerät Pin F4 → Pin 1 AGR-Ventil

Nach dem Relais das Vorhandensein von +12 V an Pin 1 des Abgasrückführventils prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Bleibt der Fehler bestehen, die Endstufe des Steuergeräts prüfen: Stellglied AC002 „AGR-Magnetventil“ starten. Ist keine Bewegung des Ventils wahrnehmbar, die Funktion der Endstufe des Steuergeräts prüfen:
  • Entweder mit dem Oszilloskop (Messbereich 5 V/Teilstrich und Zeitbasis 2 ms/Teilstrich):

Abgasrückführventil angeschlossen, Masseklemme des Oszilloskops mit Batteriemasse verbinden und die positive Messspitze an Pin 5 des AGR-Ventils anlegen. Einen eventuellen Fehler des AGR-Ventils löschen und dann das Stellglied „AC002“ starten:

Das Oszilloskop muss ein Rechtecksignal mit einer Amplitude von 12,5 V und einer Frequenz von 140 Hz anzeigen (bei einem Tastverhältnis, das von 25 auf 75 % wechselt).

  • Oder mit dem Voltmeter:

AGR-Ventil angeschlossen, das Massekabel des Voltmeters an Pin 2 des AGR-Ventils und das Pluskabel an Pin 1 anschließen. Einen eventuellen Fehler des AGR-Ventils löschen und dann das Stellglied „AC002“ starten: Das Voltmeter muss zwei aufeinanderfolgende Spannungen anzeigen, die etwa dem Produkt aus Batteriespannung und dem aktuellen Tastverhältnis entsprechen.

Nacheinander: 3,15 V bei einem Tastverhältnis von 25 % und danach 9,45 V bei einem Tastverhältnis von 75 % (zehn Zyklen).

Zeigt das Oszilloskop (oder das Voltmeter) keine Ansteuerung oder eine Gleichspannung an, vor dem Austausch des Einspritzsteuergeräts Ihre Techline kontaktieren.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF017 VORHANDEN ODER GESPEICHERT ANSTEUERUNG VORGLÜHSTEUERGERÄT

CC.1: Kurzschluss nach +12 V → CC.0: Kurzschluss nach Masse → CO: Unterbrechung → 1.DEF: Interner elektrischer Fehler

HINWEISE

Anwendungsbedingung der Diagnose bei gespeichertem Fehler: Wenn der Fehler infolge eines Stellglied-Befehls AC001 "Glühsteuergerät" aktiv wird.

Besonderheiten: Bei aktivem Fehler ist der Motorstart bei kaltem Motor erschwert bis unmöglich.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

CC.1

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Glühsteuergeräts und der Versorgungsleitungen der Glühkerzen prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand der Versorgungssicherung F (70 A) prüfen. Durchgang und Isolation gegenüber +12 V der folgenden Leitung sicherstellen:

Einspritzsteuergerät, Stecker C grau 32-polig, Pin E2 → Pin 8 Glühsteuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

Falls der Fehler weiterhin besteht und aktiv bleibt, das Vor- und Nachglühsteuergerät ersetzen.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

CC.0 CO

HINWEISE

Besonderheiten: Bei Masseschluss des Steuergeräts besteht die Gefahr, dass die Glühkerzen dauerhaft angesteuert werden, mit Risiko eines Motorschadens.

Steckverbindung des Glühsteuergeräts und der Versorgungsleitungen der Glühkerzen prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand der Versorgungssicherung F (70 A) prüfen. Durchgang, Freiheit von Widerstand und Isolation der folgenden Leitung prüfen:

Einspritzsteuergerät, Stecker C grau 32-polig, Pin A4 → Pin 8 Glühsteuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

Falls der Fehler weiterhin besteht und aktiv bleibt, das Vor- und Nachglühsteuergerät ersetzen.

1.DEF

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Glühsteuergeräts und der Versorgungsleitungen der Glühkerzen prüfen.

Steckverbindung des Motorsteuergeräts prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Zustand der Versorgungssicherung F (70 A) prüfen. Durchgang und Isolation der folgenden Leitung prüfen:

Einspritzsteuergerät, Stecker C grau 32-polig, Pin E2 → Pin 8 Glühsteuergerät

Bei Bedarf instand setzen.

Falls der Fehler weiterhin besteht, die Funktion der Endstufe des Steuergeräts prüfen.

Glühsteuergerät angeschlossen: Minuspol des Voltmeters an Pin 8 des Glühsteuergeräts anschließen, Pluspol des Voltmeters an +12 V Batterie anschließen, Stellglied AC002 "AGR-Magnetventil" starten. Zeigt das Voltmeter während der gesamten Dauer des Stellglieds (zehn Ein-Aus-Zyklen von je einer Sekunde) nicht die Batteriespannung an, die Technische Hotline kontaktieren, bevor das Motorsteuergerät ersetzt wird.

NACH DER REPARATUR

Weitere eventuell vorhandene Fehler beheben. Fehlerspeicher löschen.

Zündung ausschalten und eine Probefahrt durchführen. Anschließend mit dem Diagnosegerät kontrollieren.

DF025 AKTIV ODER GESPEICHERT VERBINDUNG DIAGNOSE VORGLÜHSTEUERGERÄT

CC.0: Kurzschluss nach Masse
CO.1: Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss nach +12 V

HINWEISE

Bedingungen für die Anwendung der Diagnose bei gespeichertem Fehler:

Wenn der Fehler infolge eines Stellglied-Befehls AC001 "Glühsteuergerät" aktiv wird.

Besonderheiten: Der Motorstart ist bei kaltem Motor erschwert bis unmöglich.

Für alle Eingriffe an den Steckverbindungen des Motorsteuergeräts die Klemmleiste Elé. 1681 verwenden.

CC.0 CO.1

HINWEISE

Ohne.

Steckverbindung des Glühsteuergeräts prüfen.

Alle Glühkerzen prüfen.

Bei Bedarf instand setzen.

Widerstand der Glühkerzen prüfen: Glühkerze ersetzen, deren Widerstand bei 20 °C nicht 8 Ω ± 0,5 Ω beträgt. Durchgang der folgenden Leitungen prüfen:

Glühsteuergerät Pin 1 → Glühkerze

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