Schaltungsbeschreibung

Der Ansauglufttemperatursensor (IAT-Sensor), der im Luftmassenmesser (MAF) eingebaut ist, erfasst die Ansauglufttemperatur. Der IAT-Sensor besitzt einen Thermistor, dessen Widerstand sich abhängig von der Temperatur der Ansaugluft ändert. Bei niedriger Lufttemperatur steigt der Widerstand des Thermistors. Bei hoher Temperatur sinkt er. Die Widerstandsänderungen werden als Spannungsänderungen an den Anschluss des ECM übertragen.
(Siehe Abb. 1).
Der Ansauglufttemperatursensor ist mit dem ECM verbunden.
Die 5-V-Versorgungsspannung im ECM wird über Anschluss THA (THAR) und Widerstand R an den Ansauglufttemperatursensor angelegt.
Das heißt, Widerstand R und Ansauglufttemperatursensor sind in Reihe geschaltet. Ändert sich der Widerstandswert des Ansauglufttemperatursensors entsprechend der Ansauglufttemperatur, ändert sich auch das Potenzial am Anschluss THA (THAR). Auf Basis dieses Signals erhöht das ECM die Einspritzmenge, um die Fahrbarkeit bei kaltem Motorbetrieb zu verbessern.
| DTC-Nr. | Weiter zu | DTC-Erkennungsbedingung | Fehlerbereich |
| P0110 | Schritt 1 | Unterbrechung oder Kurzschluss im Stromkreis des Ansauglufttemperatursensors für 0,5 Sekunden |
|
| P0112 | Schritt 4 | Kurzschluss im Stromkreis des Ansauglufttemperatursensors für 0,5 Sekunden | |
| P0113 | Schritt 2 | Unterbrechung im Stromkreis des Ansauglufttemperatursensors für 0,5 Sekunden |

Das ECM überwacht die Sensorspannung und berechnet daraus die Ansauglufttemperatur. Weicht die Sensorausgangsspannung vom normalen Betriebsbereich ab, wertet das ECM dies als Fehler des IAT-Sensors und speichert einen DTC.
Beispiel: Wenn die Sensorausgangsspannung einem Wert von –40 °C (–40 °F) oder darunter bzw. mehr als 140 °C (284 °F) entspricht.
Überwachungsstrategie




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