Schaltungsbeschreibung
- Diese DTCs zeigen eine Fehlfunktion im Primärkreis an.
- Wird DTC P0351 angezeigt, die Zündspule mit Zündmodul-Stromkreis von Zylinder 1 prüfen.
- Wird DTC P0352 angezeigt, die Zündspule mit Zündmodul-Stromkreis von Zylinder 2 prüfen.
- Wird DTC P0353 angezeigt, die Zündspule mit Zündmodul-Stromkreis von Zylinder 3 prüfen.
- Wird DTC P0354 angezeigt, die Zündspule mit Zündmodul-Stromkreis von Zylinder 4 prüfen.
An diesem Fahrzeug wird ein Direktzündungssystem (DIS) verwendet. Das DIS verbessert die Genauigkeit des Zündzeitpunkts, verringert Hochspannungsverluste und erhöht durch den Wegfall des Verteilers die Gesamtzuverlässigkeit des Zündsystems.
Das DIS ist ein Einzelzylinder-Zündsystem, bei dem jeweils ein Zylinder über eine Zündspule gezündet wird. Im Einzelzylinder-Zündsystem ist die Zündkerze direkt mit dem Ende der Sekundärwicklung verbunden. Die in der Sekundärwicklung erzeugte Hochspannung wird unmittelbar an die Zündkerze angelegt. Der Funke der Zündkerze springt von der Mittelelektrode zur Massenelektrode über.
Das ECM bestimmt den Zündzeitpunkt und gibt für jeden Zylinder die Zündsignale (IGT) aus. Mit dem Zündsignal (IGT) schaltet das ECM den Leistungstransistor im Zündmodul ein und aus, und dadurch wird der Strom zur Primärspule ein- und ausgeschaltet. Wird der Stromfluss zur Primärspule unterbrochen, wird in der Sekundärspule Hochspannung erzeugt und an die Zündkerzen angelegt, die den Funken im Zylinder erzeugen.
Wenn das ECM den Primärstrom unterbricht, sendet das Zündmodul das Zündbestätigungssignal (IGF) jedes Zylinders zurück an das ECM.


Empfängt das ECM das Zündbestätigungssignal (IGF) nach dem Senden des Zündsignals (IGT) nicht, wertet es dies als Fehler im Zündmodul und speichert einen DTC.
Überwachungsstrategie




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