Rad- und Reifen-Ratgeber – Allgemeine Informationen

Diagonale Auswaschung

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Diagonale Auswaschung an einem Reifen

Die diagonale Auswaschung verläuft in einem Winkel von ca. 45° zur Laufrichtung.

Sie tritt meist nur an einer Stelle auf, kann aber auch an mehreren Stellen am Umfang des Reifens vorkommen. Auswaschung tritt fast ausschließlich an den Reifen der nicht angetriebenen Räder auf, insbesondere hinten links. Bei manchen Modellen tritt sie sehr häufig auf, bei anderen Modellen bereitet sie überhaupt keine Probleme. Der Effekt wird durch hohe Vorspurwerte verstärkt. Vorspurwerte im Bereich der unteren Toleranzgrenzen der vorgeschriebenen Einstellwerte verbessern das Verschleißbild. Die ausgeprägteste diagonale Auswaschung findet sich häufig im Bereich der Verbindungsstellen der Reifenbauteile. Räder mit positiver Vorspur rollen auch geradeaus mit einem Schräglaufwinkel. Dies führt zu einer diagonalen Belastung in der Aufstandsfläche zwischen Reifen und Fahrbahn. Dieses Verschleißbild verstärkt sich, wenn der Reifendruck zu niedrig ist. Um solche Profilverschleißbilder zu vermeiden, sollten die Vorspurwerte der beiden Hinterräder identisch sein und die vorgeschriebenen Reifendrücke eingehalten werden. Wird Auswaschung festgestellt, sollten die Räder der angetriebenen Achse montiert werden, vorausgesetzt, die Auswaschung wird frühzeitig erkannt. Tiefere Auswaschung kann nicht repariert werden.

Fehlerhafte Einstellung

Wenn ein Kunde über „diagonale Verschleißstellen“ klagt, muss die Spureinstellung überprüft werden. Ist die Vorspur korrekt, ist die Ursache der diagonalen Auswaschung höchstwahrscheinlich der Reifen selbst. Reifen mit diagonaler Auswaschung, die durch falsch eingestellte Achsgeometrie an den Rädern verursacht wurde, fallen nicht unter die Garantie.
Diagonal washout

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