Sicherheitshinweise für Arbeiten an der Zündanlage
In der elektronischen Zündanlage erreicht die Spannung bis zu 40 kV. Unter ungünstigen Bedingungen, zum Beispiel bei Feuchtigkeit im Motorraum, können Spannungsspitzen die Isolierung durchschlagen, was wiederum zu einem elektrischen Schlag führen kann.
Um Personenschäden und/oder Beschädigungen der elektronischen Zündanlage zu vermeiden, sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:
• Den Motor nur bei ausgeschaltetem Motor reinigen.
• Bei Schweißarbeiten alle Batteriekabel abklemmen.
• Generator und Anlasser dürfen bei laufendem Motor nicht abgeklemmt werden.

Vor der Kompressionsprüfung das Hauptrelais (1) des DME unbedingt abklemmen, damit die Zündspule nicht arbeiten kann. (2 - Sicherungen DME). Siehe begleitende Abbildung. Kompression prüfen, siehe Abschnitt Kompressionsprüfung.
• Zündleitungen nur bei ausgeschalteter Zündung abziehen.
• Anschließen und Abklemmen der Leitungen von Messgeräten (Drehzahlmesser/Zündungstester) nur bei ausgeschalteter Zündung durchführen.
• Die Primärseite (Hochspannungsseite, Zündkerzenseite) der Zündanlage muss mit einem Widerstand von mindestens 4 kΩ belastet sein. Die Zündkerzensteckverbinder müssen angeschlossen sein.
• Den Motor auf keinen Fall starten, wenn das Kabel an der Zündspule (Klemme 4) abgezogen ist.
• Kein Entstördkondensator und keine Kontrolllampe an Klemme 1 (-) der Zündspule anschließen.
• Klemme 1 der Zündspule nicht mit Masse oder der Batterie verbinden. Bei der späteren Nachrüstung einer Diebstahlwarnanlage darf das Kabel an Klemme 1 nicht zur Startsperre verwendet werden.
• Den Motor nicht direkt nach einer Erwärmung auf über +80 °C starten (z. B. nach Lackierarbeiten oder Dampfreinigung).
• Arbeiten an der elektronischen Zündanlage dürfen nicht von Personen mit Herzschrittmacher durchgeführt werden.
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