Karosserie und Lackierung

Diagnose und Prüfung

22Schritte
~132Min.
4/5Schwierigkeit
Erledigt 0 von 22

Sitze

Spezialwerkzeug(e)

Ford Taurus. Body

Medium Speed Controller Area Network (MS-CAN)

Dieses Fahrzeug nutzt ein Kommunikationssystem namens Medium Speed Controller Area Network (MS-CAN). Bei der Diagnose des Memory-Sitzes, der Sitzheizung oder der klimatisierten Sitze verwenden Sie ein Vehicle Communication Module (VCM) und die Software Integrated Diagnostic System (IDS) mit der passenden Hardware oder ein gleichwertiges Diagnosegerät mit dem neuesten Software-Update, das über den MS-CAN-Bus kommunizieren kann.

Funktionsweise

Elektrische Fahrer- und Beifahrersitze ohne Memory

Die elektrische 6-Wege-Sitzschiene kann vor und zurück bewegt werden, und Vorder- und Rückseite der Sitzfläche können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden.

Die elektrische 10-Wege-Sitzschiene kann vor und zurück bewegt werden, und Vorder- und Rückseite der Sitzfläche können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden. Die Rückenlehne kann nach vorn und hinten verstellt werden. Die Lendenwirbelstütze kann hinein- und herausbewegt werden.

Die elektrische 14-Wege-Sitzschiene kann vor und zurück bewegt werden, und Vorder- und Rückseite der Sitzfläche können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden. Die Rückenlehne kann nach vorn und hinten verstellt werden. Die Lendenwirbelstütze kann hinein- und herausbewegt, nach oben und unten verstellt oder massiert werden. Auch die Sitzfläche kann massiert werden. Alle Funktionen werden über einen Schalter gesteuert. Zu Schalter und Systembedienung siehe Sitze in diesem Abschnitt.

Die elektrischen Motoren für Sitzschiene, Neigung und eigenständige Lendenwirbelstütze arbeiten unabhängig von der Zündstellung. Die Lendenwirbelstütze mit Massage von Rückenlehne und Sitzfläche setzt einen laufenden Motor voraus. Die elektrischen Sitzmotoren und das Steuermodul der Lendenwirbelstütze sind fest mit dem Sitzsteuerschalter verbunden. Die Stromkreise liegen normalerweise über den Sitzsteuerschalter an Masse. Ein einzelner Stromkreis wird auf Spannung geschaltet, wenn eine bestimmte Verstellposition gewählt wird.

Elektrischer Fahrersitz mit Memory

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzsystems den guten Zustand der Batterie prüfen. Eine schwache Batterie kann die Memory-Sitzfunktion beeinträchtigen, auch wenn das Fahrzeug noch startet.

HINWEIS: Ein laufender Memory-Abruf verhindert nicht den Start eines weiteren Abrufs; der zuletzt angeforderte Memory-Abruf wird ausgeführt.

Die elektrische 10-Wege-Sitzschiene kann vor und zurück bewegt werden, und Vorder- und Rückseite der Sitzfläche können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden. Die Rückenlehne kann nach vorn und hinten verstellt werden. Die Lendenwirbelstütze kann hinein- und herausbewegt werden.

Die elektrische 14-Wege-Sitzschiene kann vor und zurück bewegt werden, und Vorder- und Rückseite der Sitzfläche können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden. Die Rückenlehne kann nach vorn und hinten verstellt werden. Die Lendenwirbelstütze kann hinein- und herausbewegt, nach oben und unten verstellt oder massiert werden. Auch die Sitzfläche kann massiert werden. Alle Funktionen werden über einen Schalter gesteuert. Zu Schalter und Systembedienung siehe Sitze in diesem Abschnitt.

Die elektrischen Motoren für Sitzschiene, Neigung und eigenständige Lendenwirbelstütze arbeiten unabhängig von der Zündstellung. Die Lendenwirbelstütze mit Massage von Rückenlehne und Sitzfläche setzt einen laufenden Motor voraus. Die elektrischen Sitzmotoren und das Steuermodul der Lendenwirbelstütze sind fest mit dem Sitzsteuerschalter verbunden. Die Stromkreise liegen normalerweise über den Sitzsteuerschalter an Masse. Ein einzelner Stromkreis wird auf Spannung geschaltet, wenn eine bestimmte Verstellposition gewählt wird.

Der elektrisch verstellbare Fahrersitz mit Memory-Funktion wird vom Fahrersitzmodul (DSM) gesteuert. Die Memory-Funktion ermöglicht es dem Fahrer, eine persönliche Sitzposition zu speichern, die über die Memory-Taste oder einen Funkschlüssel (RKE-Sender) abgerufen werden kann. Es sind 2 Memory-Speicherplätze möglich. Die 2 Speicherplätze umfassen 8 mögliche Verstellrichtungen: Der Sitz kann vor und zurück bewegt werden, und die Vorder- und Rückseite des Sitzkissens können unabhängig voneinander nach oben und unten verstellt werden. Die Rückenlehne lässt sich vor und zurück verstellen. Die einstellbare Lendenwirbelstütze ist keine Memory-Option. Die elektrische Sitzverstellung funktioniert unabhängig von der Zündungsstellung.

Der Fahrersitz-Bedienschalter legt bei Betätigung Spannung an das DSM an. Die Stellung NEUTRAL des Fahrersitz-Bedienschalters ist über die Kontakte des Sitzschalters ein Massezustand. Ein Spannungseingang veranlasst das DSM, den entsprechenden Motor so lange zu versorgen, bis das Eingangssignal entfernt wird. Masse ist der Normalzustand der Motorstromkreise über das DSM und wird nicht geschaltet, um die Motoren anzusteuern. Das DSM schaltet den entsprechenden Stromkreis intern von Masse auf Spannung, um die Motoren zu betreiben.

Während der Sitzverstellung überwacht das DSM ständig die Motorpositionssensoren, um die aktuelle Sitzposition zu erfassen. Das DSM nimmt die Spannung vom Motor weg, sobald das Eingangssignal des Sitzschalters endet, oder wenn das DSM über den Positionssensor keine Bewegung des Motors erkennt.

Das DSM kommuniziert DTCs und andere Informationen über den MS-CAN-Kommunikationsbus. Für die Diagnose ist zu beachten, dass die MS-CAN-Buskommunikation robuster und zuverlässiger ist als andere Verfahren. Daher kann eine eingeschränkte Modulkommunikation auch dann möglich sein, wenn eine der MS-CAN-Bus-Leitungen unterbrochen ist oder gegen Masse kurzgeschlossen ist. Informationen zur MS-CAN-Buskommunikation finden Sie in Abschnitt 418-00.

Informationen zur Programmierung von Memory-Positionen oder zum Abrufen einer gespeicherten Memory-Position finden Sie unter Memory-Positionsprogrammierung in diesem Abschnitt. Informationen zur Programmierung des RKE-Senders finden Sie in Abschnitt 501-14B.

Das DSM befindet sich unter dem Fahrersitz. Zum Einbau eines neuen DSM siehe Fahrersitzmodul (DSM). Beim Einbau eines neuen DSM muss die programmierbare Modulinstallation (PMI) durchgeführt werden. Siehe Abschnitt 418-01.

Dieser Abschnitt diagnostiziert nur Fehler, die speziell den Memory-Sitz betreffen.

Easy Exit/Easy Entry

Die Easy-Entry/Exit-Funktion ist eine Funktion des DSM. Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird oder – bei Fahrzeugen mit Passive Entry/Passive Start – wenn zum Ausschalten der Zündung die Taste gedrückt wird, fährt der Fahrersitz um maximal 51 mm (2 in) nach hinten oder bis zum Softstopp. Das DSM empfängt über das MS-CAN-Kommunikationsnetz den Befehl „Schlüssel abgezogen“ und fährt den Fahrersitz nach hinten. Das DSM bricht diesen Vorgang ab, wenn ein gültiger Eingabebefehl vom Fahrersitz-Bedienschalter, der Memory-SET-Taste, dem Außenspiegel-Bedienschalter oder dem Schalter für die verstellbaren Pedale empfangen wird.

Das DSM speichert die aktuelle Sitzposition, bevor es den Sitz für die Easy-Exit-Funktion verfährt. Diese gespeicherte Position wird bei der Easy-Entry-Funktion verwendet, um den Sitz wieder in diese Position zu fahren. Während der Easy-Entry-Funktion wird der Sitz in die Position zurückgefahren, die vor dem Easy-Exit-Vorgang eingestellt war, wenn der Schlüssel in den Zündschloss-Zylinder gesteckt wird oder – bei Fahrzeugen mit Passive Entry/Passive Start – die Zündungstaste gedrückt wird. Die Easy-Entry-Funktion wird abgebrochen, wenn das DSM einen gültigen Eingabebefehl empfängt.

Die Easy-Entry/Exit-Funktion kann mit einem Diagnosegerät aktiviert bzw. deaktiviert werden. Ist sie aktiviert, wird sie in der Informationszentrale als vom Fahrer bedienbare Funktion angezeigt, sodass der Fahrer sie ein- und ausschalten kann. Informationen zur Informationszentrale finden Sie in der Betriebsanleitung oder in Abschnitt 413-01.

Fahrersitzmodul (DSM) Hardstopp/Softstopp

Ein Hardstopp tritt auf, wenn eine Memory-Sitzschiene oder die Rückenlehnen-Achse (Neigung) physisch das Ende ihres Verstellwegs erreicht und sich nicht weiter bewegen kann. Ein Softstopp tritt auf, wenn der Sitz anhält, bevor er physisch das Ende des Verstellwegs erreicht. Der Hardstopp wird durch die Sitzkonstruktion festgelegt und kann nicht verändert oder eingestellt werden. Der Softstopp wird vom DSM festgelegt. Um unnötige Belastungen des Sitzes zu vermeiden, legt das DSM bis zu 8 Softstopp-Positionen fest, 2 für jede bewegliche Achse. Die Sitzschienen-Achsen sind vor/zurück, vorne hoch/runter und hinten hoch/runter. Die Achse der Rückenlehne ist vor/zurück. Das DSM verwendet einen voreingestellten Abstand zum Hardstopp, um zu bestimmen, wo der Softstopp auftritt. Erreicht eine Achse den Hardstopp und wird der Schalter etwa eine Sekunde lang gehalten, fährt sie 180 ms zurück und legt den Softstopp für diese Achse in dieser Richtung fest. Das DSM verwendet diese Rückfahrstrategie, um die Sensorfunktion zu prüfen, wann immer die Bewegung aufgrund eines Sensorfehlers oder einer Blockade vorzeitig angehalten wurde.

Wenn eine neue Fahrersitzschiene mit Memory- oder Neigungsmotor oder ein neues DSM eingebaut wurde, verfahren Sie den Sitz in alle Richtungen über den gesamten Verstellbereich, um die Softstopps einzustellen und zu vermeiden, dass nach der Übergabe des Fahrzeugs an den Kunden ein vorzeitiger Haltepunkt auftritt.

Elektrische Lendenwirbelstütze mit Sitzkissen- und Rückenlehnen-Massage

Jeder Vordersitz arbeitet unabhängig vom anderen. Das Lendenwirbelsteuermodul befindet sich in der Rückenlehne. Das System funktioniert nur bei laufendem Motor. Das Lendenwirbelsteuermodul gibt keine DTCs aus und kommuniziert nicht über den CAN-Bus. Welche Funktion das Modul ausführt, wird durch die am Sitz-Bedienschalter gedrückte Taste bestimmt. Wird ein einzelner Stromkreis auf Spannung geschaltet, führt das Lendenwirbelsteuermodul eine Funktion aus.

Die Pumpe liefert Luftdruck über einen Schlauch an das Lendenwirbelsteuermodul. Das Modul leitet die Luft dann über mehrere Schläuche zum entsprechenden Sitzkissen bzw. Rückenlehnenkissen weiter.

Informationen zur Schalter- und Systemfunktion finden Sie unter Sitze in diesem Abschnitt.

Sitzheizung – vorne

Die Schalter und Anzeigen für die Sitzheizung von Fahrer und Beifahrer befinden sich im Front Controls Interface Module (FCIM). Die Sitzheizung funktioniert unabhängig von der Klimaanlage. Bei jedem Drücken der Sitzheiztaste sendet das FCIM eine Anforderung an das HVAC-Modul, das die Stufe um eine Schritt weiterschaltet (die Reihenfolge ist hoch, niedrig, AUS, hoch usw.). Bei Fahrzeugen ohne Touchscreen leuchten bei eingeschalteter Sitzheizung auf Stufe „hoch“ beide LED-Anzeigen über der Taste dieses Sitzes. Auf Stufe „niedrig“ leuchtet nur eine LED-Anzeige über dem Schalter. Im ausgeschalteten Zustand leuchtet keine Anzeige.

Nach der Aktivierung versorgt das HVAC-Modul den gewählten Sitzheizkreis mit Spannung. Jede Sitzkissen- und Rückenlehnenheizmatte ist in einem Reihenschaltkreis mit dem HVAC-Modul verbunden und wird über den Ausgangsstromkreis für den jeweiligen Sitz versorgt. Das HVAC-Modul überwacht die Signale eines Temperatursensors, der in jeder Sitzkissenheizmatte eingebaut ist, und hält die Sitztemperatur durch Ein- und Ausschalten der Heizkreise konstant. Die Sitzheizung bleibt eingeschaltet, bis die Sitzheiztaste erneut gedrückt wird, um das HVAC-Modul auf AUS zu schalten, oder bis die Zündung auf AUS gestellt wird.

Wird vom HVAC-Modul ein Fehler erkannt, stellt das Modul die Spannungsversorgung des betroffenen linken oder rechten Sitzes ein, bis die Zündung auf AUS und anschließend wieder auf EIN geschaltet wird.

Sitzheizung – hinten

Fahrzeuge mit hinterer Sitzheizung verfügen über ein einziges Sitzheizungsmodul zur Steuerung beider hinteren Sitzheizungen. Das Sitzheizungsmodul hat keine Zeitabschaltung. Das System funktioniert bei eingeschalteter Zündung (Stellung RUN), unabhängig davon, ob der Motor läuft. Das Sitzheizungsmodul versorgt die Heizmatten mit Spannung und regelt die Sitztemperatur über einen Thermostat, der in der Sitzkissenheizmatte eingebaut ist.

Die Sitzheiztasten befinden sich in der hinteren Verkleidung der vorderen Bodenkonsole. Wird eine Sitzheiztaste gedrückt, wird dem Sitzheizungsmodul kurzzeitig eine Masseverbindung gesendet, um die Sitzheizung ein- oder auszuschalten. Durch einmaliges Drücken der Taste „hoch“ oder „niedrig“ wird die Sitzheizung eingeschaltet, durch erneutes Drücken derselben Taste wird sie ausgeschaltet. Das Sitzheizungsmodul sendet Spannung an den separaten Anzeigekreis am Sitzheizungsschalter, um den Einschaltzustand anzuzeigen. Das Sitzheizungsmodul bleibt eingeschaltet, bis die Sitzheiztaste für die aktuell eingestellte Stufe („hoch“ oder „niedrig“) erneut gedrückt wird und dem Sitzheizungsmodul ein zweites kurzes Massesignal sendet, oder bis die Zündung auf AUS gestellt wird.

Ist das Sitzheizungsmodul eingeschaltet, versorgt es den separaten Anzeigekreis an der Sitzheiztaste mit Spannung, um den Einschaltzustand anzuzeigen.

Das Sitzheizungsmodul speichert keine DTCs und kommuniziert nicht über den CAN-Bus. Wird ein Fehler erkannt, deaktiviert das Modul den betroffenen Sitz bzw. die betroffenen Sitze und Anzeigen.

Nach der Fehlerbehebung muss das Sitzheizungsmodul zurückgesetzt werden, indem die Zündung auf AUS und anschließend wieder auf EIN geschaltet wird. Nach dem Zurücksetzen des Sitzheizungsmoduls befindet sich das Modul wieder im Aus-Zustand.

Klimatisiertes Sitzsystem

HINWEIS: Legen Sie zur Funktionsprüfung keine Spannung direkt an ein thermoelektrisches Bauteil (TED) an. Dies kann das TED beschädigen.

HINWEIS: Beim Einbau eines neuen Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) ist eine programmierbare Modulinstallation (PMI) erforderlich. Siehe Abschnitt 418-01.

Die klimatisierten Sitze von Fahrer und Beifahrer werden unabhängig voneinander vom DCSM gesteuert. Das Klimasitzsystem arbeitet nur bei laufendem Motor mit mehr als 350 U/min. Bei Verwendung eines Diagnosegeräts zur Ansteuerung des DCSM kann die Diagnoseprüfung jedoch bei eingeschalteter Zündung und abgeschaltetem Motor durchgeführt werden. Das DCSM hat keine Zeitabschaltung. Das DCSM erhält Spannung über die Batterie-Verteilerdose (BJB) über 2 redundante Leitungen. Fällt ein Pin aus, bleiben beide Sitze betriebsbereit, da die Spannungsversorgungskreise im DCSM intern verbunden sind.

Tritt ein Fehler auf, der einen DTC setzt, deaktiviert das Modul nur den betroffenen Sitz. Schaltet das System aufgrund eines DTC-Fehlers ab, setzt das DCSM durch Ausschalten und anschließendes Einschalten der Zündung zurück, sodass es wieder funktioniert, bis der DTC erneut auftritt.

Jedes Sitzkissen und jede Rückenlehne von Fahrer- und Beifahrersitz ist mit einem TED und einer Gebläsemotorbaugruppe ausgestattet. Am TED wird Spannung angelegt, um den Sitz zu heizen oder zu kühlen. Wird die Spannungspolarität am TED in eine Richtung angelegt, heizt das TED. Bei umgekehrter Polarität kühlt das TED. Die Kabinenluft wird durch das Gebläse angesaugt und auf die TED-Module in Sitzkissen und Rückenlehne verteilt. Die TEDs erwärmen oder kühlen die angesaugte Luft je nach Einstellung des Bedienschalters. Anschließend wird die Luft in den Schaumstoffpolster und den Verteiler geleitet, wo sie über die Oberfläche von Sitzkissen und Rückenlehne verteilt wird. Nach der Aktivierung hält das DCSM den Heiz- bzw. Kühlbetrieb aufrecht, bis er deaktiviert wird.

Die Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Heiz- und Kühlstufen sind gering. Beispielsweise ist es schwierig, zwischen den Stufen „niedrig kühlen“ und „mittel kühlen“ zu unterscheiden. Die Sitztemperatur bei verschiedenen Einstellungen lässt sich über die DCSM-PIDs mit einem Diagnosegerät überwachen.

Werden die Klimasitztasten im Touchscreen betätigt, sendet das APIM die Befehle für die Klimasitze über den I-CAN an das FCIM. Das FCIM sendet die Anforderung über den I-CAN an das IPC. Das IPC sendet die Anforderung über den HS-CAN an das BCM. Schließlich sendet das BCM die Befehle für die Klimasitze über den MS-CAN an das DCSM. Der MS-CAN ist für Diagnosezwecke mit der DLC verbunden. Für die Klimasitztasten besteht keine direkte Verbindung zwischen dem DCSM und dem Touchscreen. Die Klimasitze können mit einem Diagnosegerät ein- oder ausgeschaltet werden, um die Modulkommunikation über den MS-CAN und die Funktion des DCSM zu prüfen. Dieses Verfahren kann hilfreich sein, um ein Problem am Bedienschalter einzugrenzen. Weitere Informationen zum CAN finden Sie in Abschnitt 418-00.

Die klimatisierten Sitze können mit dem Diagnosegerät angesteuert werden, um sowohl die Modulkommunikation über den MS-CAN-Bus als auch die Funktion des DCSM zu prüfen. Diese Methode kann hilfreich sein, um einen Fehler am Bedienschalter einzugrenzen. Außerdem ist zu beachten, dass die MS-CAN-Bus-Kommunikation robuster und zuverlässiger ist als andere Verfahren. Daher kann bei unterbrochenem oder gegen Masse kurzgeschlossenem MS-CAN-Bus-Stromkreis unter Umständen noch eine eingeschränkte Modulkommunikation möglich sein. Informationen zur MS-CAN-Bus-Kommunikation finden Sie in Abschnitt 418-00.

Heizeigenschaften

HINWEIS: Übertemperatur-Fehler (DTCs B2729, B2730, B272A und B272B) können durch falsche Bedienung des klimatisierten Sitzsystems entstehen, nachdem die Heizstufe zunächst erreicht wurde. Wird die Heizstufe wiederholt aus- und wieder eingeschaltet, um die Sitztemperatur zu erhöhen, kann es zu einer Übertemperatur kommen und die DTCs werden gespeichert.

  • In der Stufe LOW regelt das DCSM die TED-Temperatur auf ca. 47 °C (117 °F).
  • In der Stufe MEDIUM regelt das DCSM die TED-Temperatur auf ca. 55 °C (131 °F).
  • In der Stufe HIGH regelt das DCSM die TED-Temperatur auf ca. 62 °C (144 °F).
  • Beim Heizen verändert das DCSM die Drehzahl der Lüfter und das Tastverhältnis der TEDs, um die durch die Schalterstellung vorgegebene Temperatur zu erreichen und zu halten.

Kühleigenschaften

  • Im Kühlbetrieb sind die TED-Stromkreise eines Sitzes intern im DCSM in Reihe geschaltet.
  • Im Kühlbetrieb kann das TED der Umgebungslufttemperatur, die in das System strömt, bis zu 8 °C (14 °F) entziehen.
  • Beim Kühlen hält das DCSM im Kühlbetrieb mit offenem Regelkreis eine konstante Lüfterdrehzahl und TED-Versorgungsspannung (Tastverhältnis) aufrecht.

Wiederherstellungsmodus des klimatisierten Sitzsystems

HINWEIS: Übertemperatur-Fehler (DTCs B2729, B2730, B272A und B272B) können durch falsche Bedienung des klimatisierten Sitzsystems entstehen, nachdem die Heizstufe zunächst erreicht wurde. Wird die Heizstufe wiederholt aus- und wieder eingeschaltet, um die Sitztemperatur zu erhöhen, oder wiederholt zwischen Heiz- und Kühlbetrieb gewechselt, kann es zu einer Übertemperatur kommen und die DTCs werden gespeichert.

Steigt die Temperatur an einem der TEDs im Heizbetrieb über 110 °C (230 °F) oder im Kühlbetrieb über 65 °C (149 °F) länger als 4 Sekunden, speichert das DCSM einen Übertemperatur-DTC, schaltet die Spannung an den TEDs ab und wechselt für 30 Sekunden in den Wiederherstellungsmodus (nur Gebläse), um die TEDs abzukühlen. Dasselbe geschieht, wenn an einem der beiden vorderen Sitze zwischen dem TED der Rückenlehne und dem TED des Sitzkissens eine Temperaturdifferenz von 60 °C (108 °F) oder mehr auftritt. Das DCSM überwacht die TEDs weiterhin im Wiederherstellungsmodus. Sinkt die Temperatur der TEDs nach 30 Sekunden im Heizbetrieb nicht auf 105 °C (221 °F) bzw. im Kühlbetrieb nicht auf 60 °C (140 °F), kühlt das System die TEDs im Wiederherstellungsmodus bis zu 5 Minuten weiter. Kühlen die TEDs zu einem beliebigen Zeitpunkt nach 30 Sekunden, aber vor Ablauf von 5 Minuten ab (Prüfung in 4-Sekunden-Intervallen), arbeitet das System wieder normal. Ein Übertemperatur-DTC wird auch dann gespeichert, wenn sich das System erholt und wieder normal arbeitet. Der Wiederherstellungsmodus tritt eher bei extremen Fahrgastraumtemperaturen und starker Sonneneinstrahlung auf die Rückenlehne auf. Erholt sich das System im Heizbetrieb nicht innerhalb von 30 Sekunden bzw. im Kühlbetrieb nicht innerhalb von 5 Minuten, deaktiviert das DCSM diesen Sitz (Störungsmodus) und bleibt bis zum Aus- und Einschalten der Zündung inaktiv. Erkennt das DCSM außerdem zweimal im selben Zündungszyklus eine Temperaturdifferenz-Störung, schaltet es ab. Wenn eine Störung zur Abschaltung führt, erlöschen die Anzeigen des klimatisierten Sitzes für den betroffenen Sitz, und dieser Sitz ist erst nach dem nächsten Schlüsselzyklus wieder betriebsbereit.

Prüfung und Verifizierung

  1. Kundenbeanstandung überprüfen.
  2. Sichtprüfung auf offensichtliche Anzeichen für mechanische und elektrische Schäden durchführen.

Sichtprüfungstabelle

Ford Taurus. Body
  1. Wenn eine offensichtliche Ursache für eine festgestellte oder gemeldete Beanstandung gefunden wird, die Ursache (soweit möglich) beheben, bevor mit dem nächsten Schritt fortgefahren wird.
  2. Wenn der Fehler am elektrischen Sitz (Sitz ohne Speicher) oder am beheizten Sitz liegt und die Ursache nicht sichtbar ist, Funktion prüfen und zur Symptomtabelle GEHEN.
  3. HINWEIS: Verwenden Sie unbedingt die neueste Version der Diagnosesoftware.

    Wenn der Fehler am Speichersitz oder am klimatisierten Sitz liegt und die Ursache nicht sichtbar ist, das Diagnosegerät an den Diagnosestecker (DLC) anschließen.

  4. HINWEIS: Die Kontrolle der LEDs am Fahrzeugkommunikationsmodul (VCM) bestätigt, dass Spannungsversorgung und Masse von der DLC zum VCM bereitgestellt werden.

    Wenn das Diagnosegerät nicht mit dem VCM kommuniziert:

    • Verbindung des VCM zum Fahrzeug prüfen.
    • Prüfen Sie die Verbindung des Diagnosegeräts zum VCM.
    • Siehe Abschnitt 418-00, Keine Spannungsversorgung des Diagnosegeräts, zur Diagnose einer fehlenden Spannungsversorgung des Diagnosegeräts.
  5. Wenn das Diagnosegerät nicht mit dem Fahrzeug kommuniziert:
    • Prüfen, ob sich die Zündung in Stellung EIN befindet.
    • Funktion des Diagnosegeräts an einem bekannt guten Fahrzeug überprüfen.
    • Bei fehlender Antwort des PCM diagnostizieren Sie gemäß Abschnitt 418-00.
  6. Netzwerktest durchführen.
    • Wenn das Diagnosegerät für ein oder mehrere Steuergeräte keine Kommunikation meldet, siehe Abschnitt 418-00.
    • Wenn der Netzwerktest bestanden wird, rufen Sie die Dauerspeicher-Diagnosefehlercodes (CMDTCs) ab und notieren Sie sie.
  7. Die permanent gespeicherten DTCs löschen und die Selbsttestdiagnose für das Fahrersitzmodul (DSM), das Fahrertürmodul (DDM), das DCSM, das FCIM und das HVAC-Modul durchführen.
  8. Wenn die ausgelesenen DTCs mit dem Fehler zusammenhängen, zur DTC-Tabelle des Fahrertürmoduls (DDM), zur DTC-Tabelle des Fahrersitzmoduls (DSM), zur DTC-Tabelle des Dual-Climate-Controlled-Seat-Moduls (DCSM) oder zur DTC-Tabelle des HVAC-Moduls gehen. Für alle übrigen DTCs siehe Abschnitt 419-10.
  9. Wenn keine mit der Störung zusammenhängenden DTCs abgerufen werden, GEHEN Sie zur Symptomtabelle.

DTC-Tabellen

DTC-Tabelle Fahrertürmodul (DDM)

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DTC-Tabelle Fahrersitzmodul (DSM)

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Ford Taurus. Body

DTC-Tabelle Dual-Climate-Controlled-Seat-Modul (DCSM)

Ford Taurus. Body
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Ford Taurus. Body

HVAC-Modul-DTC-Tabelle

Ford Taurus. Body

Symptomtabelle

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
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Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
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Pinpoint-Tests

HINWEIS: Die meisten Fehler werden durch Steckverbinder und/oder Verkabelung verursacht. Vor dem Pinpoint-Test eine gründliche Sichtprüfung und Überprüfung durchführen.

HINWEIS: Bei Messungen die richtigen Prüfadapter aus dem Flex-Probe-Kit verwenden. Werden die falschen Prüfadapter verwendet, kann der Steckverbinder beschädigt werden.

Die Hinweise zum passenden Pinpoint-Test finden Sie unter Inspektion und Überprüfung, DTC-Tabelle Fahrertürmodul (DDM), DTC-Tabelle Fahrersitzmodul (DSM), DTC-Tabelle Dual-Climate-Controlled-Seat-Modul (DCSM), DTC-Tabelle HVAC-Modul und in der Symptomtabelle.

Pinpoint-Test A: Elektrischer Sitz ist außer Funktion – Fahrer, ohne Speicher

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz zu bewegen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen das Sitzkissen horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter sowie hinten hoch/runter) verstellen.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter

PINPOINT-TEST A: ELEKTRISCHER SITZ IST AUSSER FUNKTION – FAHRER, OHNE SPEICHER

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
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Pinpoint-Test D: Elektrischer Sitz ist außer Funktion – Beifahrer, ohne elektrische Sitzlehnenverstellung

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz zu bewegen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen das Sitzkissen horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter sowie hinten hoch/runter) verstellen.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter

PRÜFABLAUF D: ELEKTRISCHER SITZ FUNKTIONIERT NICHT – BEIFAHRERSITZ, OHNE ELEKTRISCHE LEHNENVERSTELLUNG

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf E: Elektrischer Sitz funktioniert nicht – Beifahrersitz, mit elektrischer Lehnenverstellung, ohne Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor oder den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz oder die Rückenlehne zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen die Sitzfläche horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Im Mechanismus der elektrischen Lehnenverstellung gibt es einen zusätzlichen Motor, der die Rückenlehne nach vorne und hinten verstellt.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter

PRÜFABLAUF E: ELEKTRISCHER SITZ FUNKTIONIERT NICHT – BEIFAHRERSITZ, MIT ELEKTRISCHER LEHNENVERSTELLUNG, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf F: Elektrischer Sitz funktioniert nicht – Beifahrersitz, mit Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor oder den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz oder die Rückenlehne zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen die Sitzfläche horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Im Mechanismus der elektrischen Lehnenverstellung gibt es einen zusätzlichen Motor, der die Rückenlehne nach vorne und hinten verstellt.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzverstellschalter Beifahrer

PRÜFABLAUF F: ELEKTRISCHER SITZ FUNKTIONIERT NICHT – BEIFAHRERSITZ, MIT MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf G: Elektrischer Sitz lässt sich nicht horizontal/vertikal verstellen – Fahrer

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz zu bewegen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen das Sitzkissen horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter sowie hinten hoch/runter) verstellen.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Elektrische Sitzschienenbaugruppe

PRÜFABLAUF G: ELEKTRISCHER SITZ LÄSST SICH NICHT HORIZONTAL/VERTIKAL VERSTELLEN – FAHRER

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf J: Elektrischer Sitz lässt sich nicht horizontal/vertikal verstellen – Beifahrer, ohne elektrische Lehnenverstellung

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz zu bewegen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen das Sitzkissen horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter sowie hinten hoch/runter) verstellen.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Elektrische Sitzschienenbaugruppe

PRÜFABLAUF J: ELEKTRISCHER SITZ LÄSST SICH NICHT HORIZONTAL/VERTIKAL VERSTELLEN – BEIFAHRER, OHNE ELEKTRISCHE LEHNENVERSTELLUNG

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf K: Elektrischer Sitz lässt sich nicht horizontal/vertikal/in der Lehne verstellen – Beifahrer, ohne Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor oder den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz oder die Rückenlehne zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen die Sitzfläche horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Im Mechanismus der elektrischen Lehnenverstellung gibt es einen zusätzlichen Motor, der die Rückenlehne nach vorne und hinten verstellt.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Elektrische Sitzschienenbaugruppe
  • Motor der elektrischen Lehnenverstellung

PRÜFABLAUF K: ELEKTRISCHER SITZ LÄSST SICH NICHT HORIZONTAL/VERTIKAL/IN DER LEHNE VERSTELLEN – BEIFAHRER, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfablauf L: Elektrischer Sitz lässt sich nicht horizontal/vertikal/in der Lehne verstellen – Beifahrer, mit Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt einen Sitzverstellmotor oder den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz oder die Rückenlehne zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen die Sitzfläche horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Im Mechanismus der elektrischen Lehnenverstellung gibt es einen zusätzlichen Motor, der die Rückenlehne nach vorne und hinten verstellt.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Elektrische Sitzschienenbaugruppe
  • Motor der elektrischen Lehnenverstellung

PRÜFABLAUF L: ELEKTRISCHER SITZ LÄSST SICH NICHT HORIZONTAL/VERTIKAL/IN DER LEHNE VERSTELLEN – BEIFAHRER, MIT MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfablauf M: Memory-Sitz funktioniert nicht/arbeitet nicht korrekt – lässt sich nicht horizontal/vertikal/in der Lehne verstellen, ohne Massage

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Siehe Schaltpläne Zelle 149, Komponentenprüfung für die Prüfung der Bauteile.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt die entsprechenden Eingänge des Fahrersitzmoduls (DSM) mit Spannung und Masse. Das DSM versorgt dann den passenden Sitzverstellmotor oder Lehnenverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz in die gewünschte Richtung zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen den Sitz horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Der Mechanismus der Lehnenverstellung verwendet einen einzelnen Motor, um die Rückenlehne nach vorne und hinten zu schwenken.

Der folgende Prüfablauf diagnostiziert einen Memory-Sitz, der sich mit dem Sitzverstellschalter in einer oder mehreren Richtungen nicht bewegt. Wenn sich der Sitz mit dem Sitzverstellschalter in alle Richtungen bewegt, mit der Speicher-SET-Taste aber nicht, sich nur in kurzen Schritten bewegt oder gar nicht bewegt, weiter zur Symptomtabelle.

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Memory-Sitzschienenbaugruppe
  • Lehnenverstellmotor
  • Fehlende Statusinformationen – Nachrichten des Medium-Speed-Controller-Area-Network-Datenbusses (MS-CAN):
  • DSM

PRÜFABLAUF M: MEMORY-SITZ FUNKTIONIERT NICHT/ARBEITET NICHT KORREKT – LÄSST SICH NICHT HORIZONTAL/VERTIKAL/IN DER LEHNE VERSTELLEN, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

HINWEIS: Wenn ein neues DSM eingebaut wurde, müssen alle Endanschlagwerte des Memory-Sitzes zurückgesetzt werden. Wenn eine neue Sitzschiene oder ein neuer Lehnenverstellmotor eingebaut wurde, nur die Endanschlagwerte des neu eingebauten Bauteils zurücksetzen. Zum Zurücksetzen der Endanschlagwerte siehe Funktionsprinzip in diesem Abschnitt.

HINWEIS: Die Beschreibung und Funktion von Intelligent Access mit Start-Knopf in Abschnitt 419-01A enthält die Verfahren zum Erreichen der verschiedenen Zündungszustände (Zündung AUS, Zündung in ZUBEHÖR, Zündung EIN, Zündung START) bei Fahrzeugen mit dieser Funktion.

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Prüfablauf N: Memory-Sitz arbeitet nicht korrekt – lässt sich nicht mit der Speicher-SET-Taste speichern, ohne Massage

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Jeder Motor in der Memory-Sitzschiene und im Lehnenverstellmechanismus enthält einen Hall-Effekt-Positionssensor. Das Fahrersitzmodul (DSM) liefert jedem Sensor ein Spannungssignal. Jeder Sensor sendet einen Signalimpuls zurück an das DSM, um die Position des elektrischen Sitzes und der Rückenlehne zu überwachen. Das DSM speichert die Sensorpositionsdaten, wenn ein SET-Befehl empfangen wird, und verwendet diese Informationen, um den Sitz bei einem Abrufbefehl in die gespeicherte Position zurückzufahren.

Der Speicher-SET-Schalter erhält einen Massekreis. Wenn die SET-Taste 1 oder 2 gedrückt wird, legt der Speicher-SET-Schalter Masse an den Eingangskreis des Fahrertürmoduls (DDM). Das DDM sendet einen SET-Befehl über den MS-CAN an das DSM. Das DSM versorgt dann die Sitzverstellmotoren und den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz in die gespeicherte Position zu bewegen. Informationen zum Programmieren von Speicherpositionen oder zum Abrufen einer gespeicherten Speicherposition finden Sie unter Speicherpositionsprogrammierung in diesem Abschnitt.

Der folgende Prüfablauf diagnostiziert einen Memory-Sitz, der sich mit der Speicher-SET-Taste nicht korrekt bewegt. Wenn sich der Memory-Sitz mit dem Sitzverstellschalter nicht in alle Richtungen bewegt, weiter zu Prüfablauf M.

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Speichertasten-Schalter (SET)
  • Fehlende Statusinformationen – Nachrichten des MS-CAN-Datenbusses:
    • Zündschlüsselstatus
    • Getriebewählhebelstellung
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Memory-Sitzschienenbaugruppe
  • Lehnenverstellmotor

PRÜFABLAUF N: MEMORY-SITZ ARBEITET NICHT KORREKT – LÄSST SICH NICHT MIT DER SPEICHER-SET-TASTE SPEICHERN, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

HINWEIS: Wenn ein neues DSM eingebaut wurde, müssen alle Endanschlagwerte des Memory-Sitzes zurückgesetzt werden. Wenn eine neue Sitzschiene oder ein neuer Lehnenverstellmotor eingebaut wurde, nur die Endanschlagwerte des neu eingebauten Bauteils zurücksetzen. Zum Zurücksetzen der Endanschlagwerte siehe Funktionsprinzip in diesem Abschnitt.

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzsystems den guten Zustand der Batterie prüfen. Eine schwache Batterie kann die Memory-Sitzfunktion beeinträchtigen, auch wenn das Fahrzeug noch startet.

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzes prüfen, ob die PID-Zustände in allen Stellungen von Zündung und Getriebewählhebel übereinstimmen.

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Prüfablauf O: Memory-Sitz funktioniert nicht/arbeitet nicht korrekt – lässt sich nicht horizontal/vertikal/in der Lehne verstellen, mit Massage

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Siehe Schaltpläne Zelle 149, Komponentenprüfung für die Prüfung der Bauteile.

Normalbetrieb

Der Sitzverstellschalter versorgt die entsprechenden Eingänge des Fahrersitzmoduls (DSM) mit Spannung und Masse. Das DSM versorgt dann den passenden Sitzverstellmotor oder Lehnenverstellmotor mit Spannung und Masse, um den Sitz in die gewünschte Richtung zu verstellen. Es gibt 3 Sitzverstellmotoren, die zusammen den Sitz horizontal (vor/zurück) und vertikal (vorne hoch/runter und hinten hoch/runter) bewegen. Der Mechanismus der Lehnenverstellung verwendet einen einzelnen Motor, um die Rückenlehne nach vorne und hinten zu schwenken.

Jeder Motor der Speicher-Sitzverstellung und der Lehnenverstellung enthält einen Hall-Effekt-Positionssensor. Das DSM versorgt alle Sensoren über einen gemeinsamen Signalversorgungskreis. Jeder Positionssensor sendet einen Signalimpuls an das DSM zurück, um die Position des elektrischen Sitzes und der Rückenlehne zu überwachen. Das DSM verwendet diese Informationen, um den Sitz beim Drücken der Speichertaste SET oder bei einer Funkfernbedienung (RKE) in eine gespeicherte, vorprogrammierte Position zurückzufahren. Informationen zum Programmieren von Speicherpositionen oder zum Abrufen einer gespeicherten Speicherposition finden Sie unter Speicherpositionen programmieren in diesem Abschnitt.

Der folgende Prüfablauf diagnostiziert einen Memory-Sitz, der sich mit dem Sitzverstellschalter in einer oder mehreren Richtungen nicht bewegt. Wenn sich der Sitz mit dem Sitzverstellschalter in alle Richtungen bewegt, mit der Speicher-SET-Taste aber nicht, sich nur in kurzen Schritten bewegt oder gar nicht bewegt, weiter zur Symptomtabelle.

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Fehlende Statusinformationen (Controller-Area-Network (CAN)-Kommunikationsbusnachrichten):
    • Zündschlüsselstatus
    • Getriebewählhebelstellung
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Memory-Sitzschienenbaugruppe
  • Motor der elektrischen Lehnenverstellung
  • DSM

PRÜFABLAUF O: DER SPEICHERSITZ IST AUSGEFALLEN/ARBEITET NICHT KORREKT – ARBEITET NICHT IN HORIZONTALER/VERTIKALER RICHTUNG/NEIGUNG, MIT MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

HINWEIS: Wenn ein neues DSM eingebaut wurde, müssen alle Endanschlagwerte des Memory-Sitzes zurückgesetzt werden. Wenn eine neue Sitzschiene oder ein neuer Lehnenverstellmotor eingebaut wurde, nur die Endanschlagwerte des neu eingebauten Bauteils zurücksetzen. Zum Zurücksetzen der Endanschlagwerte siehe Funktionsprinzip in diesem Abschnitt.

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzsystems den guten Zustand der Batterie prüfen. Eine schwache Batterie kann die Memory-Sitzfunktion beeinträchtigen, auch wenn das Fahrzeug noch startet.

HINWEIS: Die Beschreibung und Funktion von Intelligent Access mit Start-Knopf in Abschnitt 419-01A enthält die Verfahren zum Erreichen der verschiedenen Zündungszustände (Zündung AUS, Zündung in ZUBEHÖR, Zündung EIN, Zündung START) bei Fahrzeugen mit dieser Funktion.

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Prüfablauf P: Der Speichersitz arbeitet nicht korrekt – arbeitet nicht über die Speichertaste SET, mit Massage

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Jeder Motor der Speicher-Sitzverstellung und des Lehnenmechanismus enthält einen Hall-Effekt-Positionssensor. Das Fahrersitzmodul (DSM) liefert jedem Sensor eine Spannung. Jeder Positionssensor sendet einen Signalimpuls an das DSM zurück, um die Position des elektrischen Sitzes und der Rückenlehne zu überwachen. Das DSM speichert die Sensorpositionsdaten, wenn ein SET-Befehl empfangen wird, und verwendet diese Informationen, um den Sitz bei Empfang eines Abrufbefehls in die gespeicherte Position zurückzufahren.

Der Speicher-SET-Schalter erhält einen Massekreis. Wenn die SET-Taste 1 oder 2 gedrückt wird, legt der Speicher-SET-Schalter Masse an den Eingangskreis des Fahrertürmoduls (DDM). Das DDM sendet einen SET-Befehl über den MS-CAN an das DSM. Das DSM versorgt dann die Sitzverstellmotoren und den Motor der elektrischen Lehnenverstellung mit Spannung und Masse, um den Sitz in die gespeicherte Position zu bewegen. Informationen zum Programmieren von Speicherpositionen oder zum Abrufen einer gespeicherten Speicherposition finden Sie unter Speicherpositionsprogrammierung in diesem Abschnitt.

Der folgende Prüfablauf diagnostiziert einen Speichersitz, der über die Speichertaste SET nicht korrekt arbeitet. Bewegt sich der Speichersitz über den Sitzschalter nicht in alle Richtungen, GEHEN SIE zu Prüfablauf O.

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Speichertasten-Schalter (SET)
  • Fehlende Statusinformationen (Controller-Area-Network (CAN)-Kommunikationsbusnachrichten):
    • Zündschalterstatus
    • Getriebewählhebelstellung
  • Horizontaler Sitzverstellmotor
  • Memory-Sitzschienenbaugruppe
  • Lehnenverstellmotor
  • DDM
  • DSM

PRÜFABLAUF P: DER SPEICHERSITZ ARBEITET NICHT KORREKT – ARBEITET NICHT ÜBER DIE SPEICHERTASTE SET, MIT MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

HINWEIS: Wenn ein neues DSM eingebaut wurde, müssen alle Endanschlagwerte des Memory-Sitzes zurückgesetzt werden. Wenn eine neue Sitzschiene oder ein neuer Lehnenverstellmotor eingebaut wurde, nur die Endanschlagwerte des neu eingebauten Bauteils zurücksetzen. Zum Zurücksetzen der Endanschlagwerte siehe Funktionsprinzip in diesem Abschnitt.

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzsystems den guten Zustand der Batterie prüfen. Eine schwache Batterie kann die Memory-Sitzfunktion beeinträchtigen, auch wenn das Fahrzeug noch startet.

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzes prüfen, ob die PID-Zustände in allen Stellungen von Zündung und Getriebewählhebel übereinstimmen.

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Prüfablauf Q: Easy Exit/Easy Entry ist ohne Funktion/arbeitet nicht korrekt

Normalbetrieb

Das Fahrersitzmodul (DSM) empfängt über das Medium-Speed-Controller-Area-Network (MS-CAN) einen Befehl zum Schlüssel-Abzug (key out) und fährt den Fahrersitz um maximal 50,8 mm (2 Zoll) nach hinten.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Easy Exit/Easy Entry-Funktion ist nicht aktiviert
  • Fehlende Statusinformationen (Controller-Area-Network (CAN)-Kommunikationsbusnachrichten):
    • Schlüssel-im-Zündschloss-Status
    • Getriebewählhebelstellung
  • Schalter für Schlüssel-im-Zündschloss-Warnung (falls vorhanden)
  • Start-/Stopp-Schalter (falls vorhanden)
  • DSM

PRÜFABLAUF Q: EASY EXIT/EASY ENTRY IST OHNE FUNKTION/ARBEITET NICHT KORREKT

HINWEIS: Vor der Diagnose des Memory-Sitzsystems den guten Zustand der Batterie prüfen. Eine schwache Batterie kann die Memory-Sitzfunktion beeinträchtigen, auch wenn das Fahrzeug noch startet.

HINWEIS: Wurde ein neues DSM installiert, müssen alle Sitzanschläge (Soft Stops) zurückgesetzt werden. Wurde ein neuer Sitzschienen- oder Neigungsmotor installiert, setzen Sie nur die Soft Stops dieser neu installierten Komponente zurück. Informationen zum Zurücksetzen der Soft Stops finden Sie unter Funktionsprinzipien in diesem Abschnitt.

HINWEIS: Der Getriebewählhebel muss in P (PARK) stehen und entweder der Schlüssel abgezogen (ohne Intelligent Access) oder die Zündung AUS (mit Intelligent Access) sein, damit die Easy-Exit/Easy-Entry-Funktion arbeitet.

HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass alle DTCs und symptombasierten Fehler des Speichersitzes behoben sind, bevor Sie mit der Diagnose von Easy Exit/Easy Entry fortfahren. Prüfen Sie, ob die PID-Zustände bei allen Stellungen von Zündung und Getriebewählhebel mit dem tatsächlichen Zustand übereinstimmen, bevor Sie mit der Diagnose von Easy Exit/Easy Entry fortfahren.

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Prüfablauf R: Die elektrische Lendenwirbelstütze ist ausgefallen – Fahrer, ohne Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Der Sitzschalter wird mit Spannung und Masse versorgt. Wenn die Lendenwirbel-Taste (Teil des Sitzschalters) gedrückt wird, werden Spannung und Masse an den Motor der elektrischen Lendenwirbelstütze geführt, um den Lendenmechanismus ein- oder auszufahren.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Lendenwirbelmotor

PRÜFABLAUF R: DIE ELEKTRISCHE LENDENWIRBELSTÜTZE IST AUSGEFALLEN – FAHRER, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfablauf S: Die elektrische Lendenwirbelstütze ist ausgefallen – Beifahrer, ohne Massage

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Normalbetrieb

Der Sitzschalter wird mit Batteriespannung und Masse versorgt. Wenn die Lendenwirbel-Taste (Teil des Sitzschalters) gedrückt wird, werden Spannung und Masse an den Motor der elektrischen Lendenwirbelstütze geführt, um den Lendenmechanismus ein- oder auszufahren.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Lendenwirbelmotor

PRÜFABLAUF S: DIE ELEKTRISCHE LENDENWIRBELSTÜTZE IST AUSGEFALLEN – BEIFAHRER, OHNE MASSAGE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf T: Die elektrische Lendenwirbelstütze ist mit Massage ausgefallen

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Siehe Schaltpläne Zelle 149, Komponentenprüfung für die Prüfung der Bauteile.

Normalbetrieb

Das Lendensteuermodul wird bei laufendem Motor mit Batteriespannung und Masse versorgt. Ein kurzes Spannungssignal vom Sitzschalter aktiviert das Lendensteuermodul. Anschließend werden Spannung und Masse an die Lendenpumpe geführt. Luftdruck wird dann über einen Schlauch von der Pumpe zum Lendensteuermodul geleitet.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Elektrische Lendenwirbelstütze mit Massage

PRÜFABLAUF T: DIE ELEKTRISCHE LENDENWIRBELSTÜTZE IST MIT MASSAGE AUSGEFALLEN

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfablauf U: Die elektrische Lendenwirbelstütze arbeitet mit Massage nicht korrekt

Schaltplan und Steckverbinderinformationen finden Sie in Schaltpläne Zelle 120, Elektrische Sitze.

Siehe Schaltpläne Zelle 149, Komponentenprüfung für die Prüfung der Bauteile.

Normalbetrieb

Das Lendensteuermodul empfängt ein kurzes Spannungssignal vom Sitzschalter, das das Lendensteuermodul aktiviert. Das Modul erkennt die Anforderung, und Luftdruck wird dann über Schläuche vom Lendensteuermodul zur entsprechenden Luftkammer geleitet.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzsteuerschalter
  • Elektrische Lendenwirbelstütze mit Massage
  • Massage-Sitzkissen

PRÜFABLAUF U: DIE ELEKTRISCHE LENDENWIRBELSTÜTZE ARBEITET MIT MASSAGE NICHT KORREKT

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfablauf V: Die Sitzheizung ist ausgefallen/arbeitet nicht korrekt – Fahrer

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Die Sitzheizung kann nur arbeiten, wenn der Motor läuft. Die Tasten für die Sitzheizung von Fahrer und Beifahrer sind in das Front Controls Interface Module (FCIM) integriert. Wird eine Sitzheizungstaste am FCIM gedrückt, sendet das FCIM die Anforderungsnachricht über den I-CAN an das Kombiinstrument (IPC). Das IPC sendet die Nachricht über das High-Speed-Controller-Area-Network (HS-CAN) an das Body Control Module (BCM). Die Nachricht wird dann über das Medium-Speed-Controller-Area-Network (MS-CAN) an das HVAC-Modul gesendet. Nach Empfang der Anforderung versorgt das HVAC-Modul die entsprechenden Heizmatten von Sitzfläche und Rückenlehne des Fahrers und/oder Beifahrers mit Spannung; diese sind in Reihe geschaltet. Die Heizmatten von Fahrer und Beifahrer nutzen einen gemeinsamen Masseschaltkreis. Die Temperatur wird vom HVAC-Modul über einen Sensor in der Sitzheizmatte geregelt. Das HVAC-Modul liefert dem Temperatursensor eine Referenzspannung und überwacht dessen Rücksignal, um den Stromfluss zu den Heizmatten zu steuern. Das HVAC-Modul bleibt eingeschaltet, heizt den Sitz und hält die Temperatur, bis es vom FCIM ausgeschaltet wird (oder bis die Zündung AUS geschaltet wird).

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Heizmatte
  • FCIM
  • HVAC-Modul

PINPOINT-TEST V: DIE SITZHEIZUNG IST AUSGEFALLEN/ARBEITET NICHT KORREKT - FAHRER

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test W: Die Sitzheizung ist ausgefallen/arbeitet nicht korrekt - Beifahrer vorne

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Die Sitzheizung kann nur arbeiten, wenn der Motor läuft. Die Tasten für die Sitzheizung von Fahrer und Beifahrer sind in das Front Controls Interface Module (FCIM) integriert. Wird eine Sitzheizungstaste am FCIM gedrückt, sendet das FCIM die Anforderungsnachricht über den I-CAN an das Kombiinstrument (IPC). Das IPC sendet die Nachricht über das High-Speed-Controller-Area-Network (HS-CAN) an das Body Control Module (BCM). Die Nachricht wird dann über das Medium-Speed-Controller-Area-Network (MS-CAN) an das HVAC-Modul gesendet. Nach Empfang der Anforderung versorgt das HVAC-Modul die entsprechenden Heizmatten von Sitzfläche und Rückenlehne des Fahrers und/oder Beifahrers mit Spannung; diese sind in Reihe geschaltet. Die Heizmatten von Fahrer und Beifahrer nutzen einen gemeinsamen Masseschaltkreis. Die Temperatur wird vom HVAC-Modul über einen Sensor in der Sitzheizmatte geregelt. Das HVAC-Modul liefert dem Temperatursensor eine Referenzspannung und überwacht dessen Rücksignal, um den Stromfluss zu den Heizmatten zu steuern. Das HVAC-Modul bleibt eingeschaltet, heizt den Sitz und hält die Temperatur, bis es vom FCIM ausgeschaltet wird (oder bis die Zündung AUS geschaltet wird).

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    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Heizmatte
  • FCIM
  • HVAC-Modul

PINPOINT-TEST W: DIE SITZHEIZUNG IST AUSGEFALLEN/ARBEITET NICHT KORREKT - BEIFAHRER VORNE

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test Y: Die Sitzheizung ist ausgefallen/arbeitet nicht korrekt - links hinten

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wird der Sitzheizungsschalter links oder rechts hinten bei eingeschalteter Zündung (Zündung EIN) betätigt, liefert er ein Massesignal an das Sitzheizungsmodul, das das System in die Stufe Hoch oder die Stufe Niedrig schaltet. Bei Einschaltbefehl liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den Sitzheizungsschalter, um dessen Anzeige zu beleuchten. Das Sitzheizungsmodul versorgt außerdem die Heizmatten der Sitzfläche und der Rückenlehne links bzw. rechts hinten mit Spannung; diese sind in Reihe geschaltet. Die Temperatur wird vom Sitzheizungsmodul über einen Sensor geregelt, der in der Heizmatte der Sitzfläche integriert ist. Das Sitzheizungsmodul versorgt den Temperatursensor mit einer Referenzspannung und überwacht das Rücksignal des Temperatursensors, um den Stromfluss zu den Heizmatten zu steuern. Das Sitzheizungsmodul bleibt eingeschaltet, heizt den Sitz und hält die Temperatur, bis es ausgeschaltet wird oder die Zündspannung abgeschaltet wird.

Die vom Sitzheizungsmodul erkannten Fehler sind:

  • ein Kurzschluss der Heizungsversorgungsleitung gegen Batterie oder Masse bzw. eine Unterbrechung.
  • ein Kurzschluss der Sensorleitung gegen Batterie oder eine Unterbrechung.
  • Sitzheizungsschalter klemmt in geschlossenem Zustand gegen Masse.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Heizmatte(n)
  • Sitzheizungsschalter
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST Y: DIE SITZHEIZUNG IST AUSGEFALLEN/ARBEITET NICHT KORREKT - LINKS HINTEN

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Pinpoint-Test Z: Die Sitzheizung ist ausgefallen/arbeitet nicht korrekt - rechts hinten

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wird der Sitzheizungsschalter links oder rechts hinten bei eingeschalteter Zündung (Zündung EIN) betätigt, liefert er ein Massesignal an das Sitzheizungsmodul, das das System in die Stufe Hoch oder die Stufe Niedrig schaltet. Bei Einschaltbefehl liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den Sitzheizungsschalter, um dessen Anzeige zu beleuchten. Das Sitzheizungsmodul versorgt außerdem die Heizmatten der Sitzfläche und der Rückenlehne links bzw. rechts hinten mit Spannung; diese sind in Reihe geschaltet. Die Temperatur wird vom Sitzheizungsmodul über einen Sensor geregelt, der in der Heizmatte der Sitzfläche integriert ist. Das Sitzheizungsmodul versorgt den Temperatursensor mit einer Referenzspannung und überwacht das Rücksignal des Temperatursensors, um den Stromfluss zu den Heizmatten zu steuern. Das Sitzheizungsmodul bleibt eingeschaltet, heizt den Sitz und hält die Temperatur, bis es ausgeschaltet wird oder die Zündspannung abgeschaltet wird.

Die vom Sitzheizungsmodul erkannten Fehler sind:

  • ein Kurzschluss der Heizungsversorgungsleitung gegen Batterie oder Masse bzw. eine Unterbrechung.
  • ein Kurzschluss der Sensorleitung gegen Batterie oder eine Unterbrechung.
  • Sitzheizungsschalter klemmt in geschlossenem Zustand gegen Masse.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Sicherung
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Heizmatte
  • Sitzheizungsschalter
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST Z: DIE SITZHEIZUNG IST AUSGEFALLEN/ARBEITET NICHT KORREKT - RECHTS HINTEN

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Pinpoint-Test AA: Die Sitzheizung arbeitet nicht korrekt - Sitz links hinten heizt, aber die Anzeige der Sitzheizung leuchtet beim Drücken nicht auf

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wenn die Sitzheizung links hinten angesteuert wird, liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den Sitzheizungsschalter links hinten, um dessen Anzeige zu beleuchten.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzheizungsschalter
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST AA: DIE SITZHEIZUNG ARBEITET NICHT KORREKT - SITZ LINKS HINTEN HEIZT, ABER DIE ANZEIGE DER SITZHEIZUNG LEUCHTET BEIM DRÜCKEN NICHT AUF

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Pinpoint-Test AB: Die Sitzheizung arbeitet nicht korrekt - Sitz rechts hinten heizt, aber die Anzeige der Sitzheizung leuchtet beim Drücken nicht auf

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wenn die Sitzheizung links hinten angesteuert wird, liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den Sitzheizungsschalter links hinten, um dessen Anzeige zu beleuchten.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzheizungsschalter
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST AB: DIE SITZHEIZUNG ARBEITET NICHT KORREKT - SITZ RECHTS HINTEN HEIZT, ABER DIE ANZEIGE DER SITZHEIZUNG LEUCHTET BEIM DRÜCKEN NICHT AUF

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Pinpoint-Test AC: Die Sitzheizung arbeitet nicht korrekt - Anzeige der Sitzheizung links hinten leuchtet dauerhaft

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wird der Sitzheizungsschalter links hinten einmal in der Stufe Hoch oder Niedrig gedrückt, wird die Sitzheizung links hinten aktiviert. Anschließend liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den entsprechenden Stromkreis der Schalteranzeige, um diese zu beleuchten. Erneutes Drücken der Schaltfläche (in derselben Stufe) deaktiviert den Sitz und die Anzeige.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST AC: DIE SITZHEIZUNG ARBEITET NICHT KORREKT - ANZEIGE DER SITZHEIZUNG LINKS HINTEN LEUCHTET DAUERHAFT

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Pinpoint-Test AD: Die Sitzheizung arbeitet nicht korrekt - Anzeige der Sitzheizung rechts hinten leuchtet dauerhaft

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Wird der Sitzheizungsschalter links hinten einmal in der Stufe Hoch oder Niedrig gedrückt, wird die Sitzheizung links hinten aktiviert. Anschließend liefert das Sitzheizungsmodul Spannung an den entsprechenden Stromkreis der Schalteranzeige, um diese zu beleuchten. Erneutes Drücken der Schaltfläche (in derselben Stufe) deaktiviert den Sitz und die Anzeige.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Sitzheizungsmodul

PINPOINT-TEST AD: DIE SITZHEIZUNG ARBEITET NICHT KORREKT - ANZEIGE DER SITZHEIZUNG RECHTS HINTEN LEUCHTET DAUERHAFT

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Pinpoint-Test AF: Ein einzelner Klimasitz ist ausgefallen

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) wird ständig mit Spannung versorgt, das Klimasitzsystem arbeitet jedoch nur bei laufendem Motor. Das System kann bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor über ein Diagnosegerät betrieben werden, wobei die Klimasitz-Tasten der Touchscreen-Oberfläche umgangen werden. Wird auf diese Weise ein Heiz- oder Kühlbetrieb angefordert, arbeitet das System nur in Intervallen von 15 Sekunden. Beide Spannungsversorgungsleitungen sind im DCSM intern miteinander verbunden. Ist eine Leitung unterbrochen, können daher trotzdem beide Sitze betrieben werden. Tritt jedoch ein Fehler auf, der einen DTC für einen der beiden Klimasitze speichert, wird vom DCSM nur der betroffene Sitz deaktiviert.

Wenn die Klimasitz-Tasten auf der Touchscreen-Oberfläche betätigt werden, sendet das APIM die Klimasitzbefehle über den I-CAN an das Front Controls Interface Module (FCIM). Das FCIM sendet die Anforderungsnachricht über den I-CAN an das IPC. Das IPC sendet die Anforderungsnachricht über den HS-CAN an das BCM. Schließlich sendet das BCM die Klimasitzbefehle über den MS-CAN an das DCSM.

    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Touchscreen
  • DCSM

PINPOINT-TEST AF: EIN EINZELNER KLIMASITZ IST AUSGEFALLEN

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

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Pinpoint-Test AH: DTCs B103B und B1111

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) überwacht die Stromkreise des thermoelektrischen Bauteils (TED). Wird ein Kurzschluss gegen Masse oder Spannung in einem dieser Stromkreise erkannt, werden der bzw. die DTCs gespeichert.

  • DTC B103B (Überstrom Thermoelektrischer Treiber, Low) - Wenn die Ausgänge des DCSM zum TED der Fahrersitz-Rückenlehne oder Sitzfläche (Stromkreispins G, H, J oder K am DCSM-Stecker) oder Bauteile in diesen Stromkreisschleifen gegen Masse kurzgeschlossen sind oder ein TED-Widerstand von weniger als 0,9 Ohm erkannt wird, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
  • DTC B1111 (Übertemperatur-Fehler der thermoelektrischen Steuerung Fahrer) - Wenn die Temperatur des integrierten Schaltkreises des TED-Treibers im DCSM 175 °C (347 °F) überschreitet, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AH: DTCs B103B UND B1111

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AI: DTC B103C

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) überwacht die Stromkreise der Thermoelektrischen Elemente (TED). Wird eine Unterbrechung in einem dieser Stromkreise erkannt, wird der DTC gespeichert.

  • DTC B103C (Thermoelektrischer Treiber, offener Laststromkreis) - Wenn die Ausgangsstromkreise des DCSM zum TED der Beifahrersitzlehne oder des Sitzkissens (Stromkreis-Pins A, B, C oder D am DCSM-Steckverbinder) oder Bauteile innerhalb dieser Stromkreisschleifen unterbrochen oder getrennt sind oder ein TED-Widerstand größer als 90.000 Ohm erkannt wird, arbeitet das DCSM weiter im Normalbetrieb und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AI: DTC B103C

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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PINPOINT-TEST AJ: DTC B103D

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wird ständig mit Spannung versorgt, das klimatisierte Sitzsystem arbeitet jedoch nur bei laufendem Motor. Das System kann bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor betrieben werden, indem mit einem Diagnosegerät die Schalter für die klimatisierten Sitze auf der Touchscreen-Bedienoberfläche umgangen werden. Wird auf diese Weise ein Heiz- oder Kühlbetrieb angefordert, arbeitet das klimatisierte Sitzsystem nur in Intervallen von 15 Sekunden. Beide Versorgungsstromkreise sind im DCSM intern miteinander verbunden. Wenn also ein Stromkreis unterbrochen ist, können trotzdem beide Sitze betrieben werden. Tritt jedoch ein Fehler auf, der einen DTC für einen der klimatisierten Sitze speichert, deaktiviert das DCSM nur den betroffenen Sitz.

Das Sitzkissen ist mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Ebenso ist die Sitzlehne mit einer eigenen TED-Baugruppe mit Gebläse ausgestattet. Die Innenraumluft wird durch das Gebläse angesaugt und auf die TED-Module im Sitzkissen und in der Sitzlehne verteilt. Die TEDs erwärmen oder kühlen die Luft anschließend. Danach wird die Luft in das Schaumstoffpolster und den Verteiler geleitet, wo sie über die Oberfläche von Sitzkissen und Sitzlehne verteilt wird. Nach dem Aktivieren des Systems verwendet das DCSM eine Reihe flexibler Algorithmen, um die Heiz- bzw. Kühlbetriebsarten und die Gebläsedrehzahl abhängig von den eingestellten Werten für die klimatisierten Sitze zu steuern.

  • DTC B103D (Übertemperatur Treiber Gebläse) - Wenn die Ausgangsstromkreise des DCSM zum Fahrersitzgebläse oder Bauteile innerhalb dieser Stromkreisschleifen gegen Masse kurzgeschlossen sind oder eine übermäßige Stromaufnahme verursachen, überhitzt das DCSM, schaltet das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Thermoelektrisches Element (TED)-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AJ: DTC B103D

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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PINPOINT-TEST AK: DTCs B1113 und B111B

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Sitzkissen und die Sitzlehne sind mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Erkennt das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) eine Überstrom- und/oder Übertemperaturbedingung in den Ausgangsstromkreisen zu den TEDs, deaktiviert es den betroffenen Sitz und speichert die folgenden DTCs:

  • DTC B1113 (Übertemperaturfehler Thermoelektrische Element-Steuerung Beifahrer) - Wenn die Temperatur des integrierten Schaltkreises der TED-Ansteuerung im DCSM 175 °C (347 °F) überschreitet, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
  • DTC B111B (Überstrom Niedrig Thermoelektrischer Treiber Beifahrer) - Wenn die Ausgänge des DCSM zum TED der Beifahrersitzlehne oder des Sitzkissens (Stromkreis-Pins A, B, C oder D am DCSM-Steckverbinder) oder Bauteile innerhalb dieser Stromkreisschleifen gegen Masse kurzgeschlossen sind oder ein TED-Widerstand kleiner als 0,9 Ohm erkannt wird, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AK: DTCs B1113 und B111B

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
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PINPOINT-TEST AL: DTC B111C

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Sitzkissen und die Sitzlehne sind mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Erkennt das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) einen offenen Stromkreis oder einen hohen TED-Widerstand, wird der folgende DTC gespeichert:

  • DTC B111C (Thermoelektrischer Treiber Beifahrer, offener Laststromkreis) - Wenn die Ausgangsstromkreise des DCSM zum TED der Beifahrersitzlehne oder des Sitzkissens (Stromkreis-Pins A, B, C oder D am DCSM-Steckverbinder) oder Bauteile innerhalb dieser Stromkreisschleifen unterbrochen oder getrennt sind oder ein TED-Widerstand größer als 90.000 Ohm erkannt wird, arbeitet das DCSM weiter im Normalbetrieb und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AL: DTC B111C

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

PINPOINT-TEST AM: DTC B111D

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wird ständig mit Spannung versorgt, das klimatisierte Sitzsystem arbeitet jedoch nur bei laufendem Motor. Das System kann bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor betrieben werden, indem mit einem Diagnosegerät die Schaltflächen für die klimatisierten Sitze auf der Touchscreen-Bedienoberfläche umgangen werden. Wird auf diese Weise ein Heiz- oder Kühlbetrieb angefordert, arbeitet das klimatisierte Sitzsystem nur in Intervallen von 15 Sekunden. Beide Versorgungsstromkreise sind im DCSM intern miteinander verbunden. Wenn also ein Stromkreis unterbrochen ist, können trotzdem beide Sitze betrieben werden. Tritt jedoch ein Fehler auf, der einen DTC für einen der klimatisierten Sitze speichert, deaktiviert das DCSM nur den betroffenen Sitz.

Das Sitzkissen ist mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Ebenso ist die Sitzlehne mit einer eigenen TED-Baugruppe mit Gebläse ausgestattet. Die Innenraumluft wird durch das Gebläse angesaugt und auf die TED-Module im Sitzkissen und in der Sitzlehne verteilt. Die TEDs erwärmen oder kühlen die Luft anschließend. Danach wird die Luft in das Schaumstoffpolster und den Verteiler geleitet, wo sie über die Oberfläche von Sitzkissen und Sitzlehne verteilt wird. Nach dem Aktivieren des Systems verwendet das DCSM eine Reihe flexibler Algorithmen, um die Heiz- bzw. Kühlbetriebsarten und die Gebläsedrehzahl abhängig von den eingestellten Werten für die klimatisierten Sitze zu steuern.

  • DTC B111D (Übertemperatur Treiber Gebläse Beifahrer) - Wenn die Ausgangsstromkreise des DCSM zum Beifahrersitzgebläse oder Bauteile innerhalb dieser Stromkreisschleifen gegen Masse kurzgeschlossen sind oder eine übermäßige Stromaufnahme verursachen, überhitzt das DCSM, schaltet das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Thermoelektrisches Element (TED)-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AM: DTC B111D

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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PINPOINT-TEST AN: DTC B19A1

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) versorgt das Thermoelektrische Element (TED) des Beifahrersitzkissens mit Spannung und Masse. Außerdem sendet das DCSM ein Drehzahlsteuerungs-Spannungssignal an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A1 (Gebläsedrehzahl Sitzkissen Beifahrer Kurzschluss gegen Batteriespannung) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl des Beifahrersitzkissens gegen Spannung kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AN: DTC B19A1

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Ford Taurus. Body

PINPOINT-TEST AO: DTC B19A2

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) versorgt das Thermoelektrische Element (TED) der Beifahrersitzlehne mit Spannung und Masse. Außerdem sendet das DCSM ein Drehzahlsteuerungs-Spannungssignal an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A2 (Beifahrersitz-Rückenlehnengebläse Drehzahl Kurzschluss nach Plus) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl der Beifahrersitz-Rückenlehne nach Spannung kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AO: DTC B19A2

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AP: DTC B19A3

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) versorgt das thermoelektrische Bauteil (TED) im Fahrersitzkissen mit Spannung und Masse. Das DCSM sendet außerdem ein Drehzahlsteuerungssignal in Form einer Spannung an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A3 (Fahrersitzkissen-Gebläse Drehzahl Kurzschluss nach Plus) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl des Fahrersitzkissens nach Spannung kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AP: DTC B19A3

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AQ: DTC B19A4

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) versorgt das thermoelektrische Bauteil (TED) der Fahrersitz-Rückenlehne mit Spannung und Masse. Das DCSM sendet außerdem ein Drehzahlsteuerungssignal in Form einer Spannung an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A4 (Fahrersitz-Rückenlehnengebläse Drehzahl Kurzschluss nach Plus) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl der Fahrersitz-Rückenlehne nach Spannung kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AQ: DTC B19A4

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AR: DTC B19A5

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) versorgt das Thermoelektrische Element (TED) des Beifahrersitzkissens mit Spannung und Masse. Außerdem sendet das DCSM ein Drehzahlsteuerungs-Spannungssignal an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A5 (Beifahrersitzkissen-Gebläse Drehzahl Kurzschluss nach Masse) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl des Beifahrersitzkissens nach Masse kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AR: DTC B19A5

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
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Pinpoint-Test AS: DTC B19A6

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) versorgt das Thermoelektrische Element (TED) der Beifahrersitzlehne mit Spannung und Masse. Außerdem sendet das DCSM ein Drehzahlsteuerungs-Spannungssignal an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A6 (Beifahrersitz-Rückenlehnengebläse Drehzahl Kurzschluss nach Masse) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl der Beifahrersitz-Rückenlehne nach Masse kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AS: DTC B19A6

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AT: DTC B19A7

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) versorgt das thermoelektrische Bauteil (TED) im Fahrersitzkissen mit Spannung und Masse. Das DCSM sendet außerdem ein Drehzahlsteuerungssignal in Form einer Spannung an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A7 (Fahrersitzkissen-Gebläse Drehzahl Kurzschluss nach Masse) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl des Fahrersitzkissens nach Masse kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AT: DTC B19A7

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AU: DTC B19A8

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) versorgt das thermoelektrische Bauteil (TED) der Fahrersitz-Rückenlehne mit Spannung und Masse. Das DCSM sendet außerdem ein Drehzahlsteuerungssignal in Form einer Spannung an das TED, um die Gebläsedrehzahl zu regeln.

  • DTC B19A8 (Fahrersitz-Rückenlehnengebläse Drehzahl Kurzschluss nach Masse) - Wenn der Stromkreis der Gebläsedrehzahl der Fahrersitz-Rückenlehne nach Masse kurzgeschlossen ist, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED- und Gebläse-Baugruppe
  • DCSM

PINPOINT-TEST AU: DTC B19A8

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AV: DTC B2486

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) überwacht die Eingangsspannung auf korrekte Funktion. Wenn das DCSM eine Eingangsspannung unter 11 Volt oder über 15 Volt erkennt, speichert es DTC B2486. Ist DTC B2486 gespeichert, wechselt das DCSM in den Bereitschaftsmodus und setzt die Systemausgänge für beide Sitze aus, bis die Systemspannung zwischen 10 und 15 Volt wiederhergestellt ist und eine Klimasitz-Schalttaste eingeschaltet wird.

  • DTC B2486 (Klimasitz-Modul Spannung außerhalb des Bereichs) - Wenn das DCSM eine Spannung unter 11 Volt oder über 15 Volt erkennt, wird der DTC gesetzt.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • DCSM

PINPOINT-TEST AV: DTC B2486

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die DTCs B2486 oder B1676 können gesetzt werden, wenn das Fahrzeug kürzlich über Fremdstart gestartet wurde, die Batterie kürzlich geladen wurde oder die Batterie entladen ist. Die Batterie kann sich durch übermäßige Last auf dem Ladesystem durch Zubehör aus dem Nachrüstmarkt entladen oder wenn die Batterie mit eingeschaltetem Zubehör unbeaufsichtigt gelassen wurde.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AW: DTC B2729

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) überwacht die Temperatur des Sitzkissens, während es beide Gebläsemotoren mit Spannung und Masse versorgt. Das DCSM liefert außerdem ein variables Spannungssignal zur Regelung der Gebläsedrehzahl. Innenraumluft gelangt über einen Filter, der am Gehäuse des thermoelektrischen Bauteils (TED) angebracht ist, in das Gebläse. Erwärmte oder gekühlte Luft verlässt das TED und strömt durch einen Luftverteiler, der am Schaumstoffpolster angebracht ist.

  • DTC B2729 (Übertemperatur im Sitzkissen erkannt) - Wenn die TED-Temperatur des Fahrersitzkissens im Kühlbetrieb länger als 34 Sekunden 70 °C (158 °F) bzw. im Heizbetrieb 85 °C (185 °F) überschreitet, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Verstopfter TED-Filter im Sitzkissen
  • Gequetschtes oder verstopftes Schaumstoffpolster im Sitzkissen
  • Gequetschter oder verstopfter Klimasitz-Luftverteiler
  • TED-Baugruppe im Sitzkissen
  • Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM)

PINPOINT-TEST AW: DTC B2729

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AX: DTC B272A

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) überwacht die Temperatur des Sitzkissens, während es beide Gebläsemotoren mit Spannung und Masse versorgt. Das DCSM liefert außerdem ein variables Spannungssignal zur Regelung der Gebläsedrehzahl. Innenraumluft gelangt über einen Filter, der am Gehäuse des thermoelektrischen Bauteils (TED) angebracht ist, in das Gebläse. Erwärmte oder gekühlte Luft verlässt das TED und strömt durch einen Luftverteiler, der am Schaumstoffpolster angebracht ist.

  • DTC B272A (Übertemperatur im Beifahrersitzkissen erkannt) - Wenn die TED-Temperatur des Beifahrersitzkissens im Kühlbetrieb länger als 34 Sekunden 70 °C (158 °F) bzw. im Heizbetrieb 85 °C (185 °F) überschreitet, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Verstopfter TED-Filter im Sitzkissen
  • Gequetschtes oder verstopftes Schaumstoffpolster im Sitzkissen
  • Gequetschter oder verstopfter Klimasitz-Luftverteiler
  • TED-Baugruppe im Sitzkissen
  • DCSM

PINPOINT-TEST AX: DTC B272A

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Pinpoint-Test AY: DTC B272B

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) überwacht die Temperatur der Rückenlehne, während es beide Gebläsemotoren mit Spannung und Masse versorgt. Das DCSM liefert außerdem ein variables Spannungssignal zur Regelung der Gebläsedrehzahl. Innenraumluft gelangt über einen Filter, der am Gehäuse des thermoelektrischen Bauteils (TED) angebracht ist, in das Gebläse. Erwärmte oder gekühlte Luft verlässt das TED und strömt durch einen Luftverteiler, der am Schaumstoffpolster angebracht ist.

  • DTC B272B (Übertemperatur an der Beifahrer-Rückenlehne erkannt) - Wenn die TED-Temperatur der Beifahrersitz-Rückenlehne im Kühlbetrieb länger als 34 Sekunden 70 °C (158 °F) bzw. im Heizbetrieb 85 °C (185 °F) überschreitet, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab und speichert diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Verstopfter TED-Filter der Rückenlehne
  • Gequetschtes oder verstopftes Schaumstoffpolster der Rückenlehne
  • Gequetschter oder verstopfter Klimasitz-Luftverteiler
  • TED-Baugruppe der Rückenlehne
  • DCSM

PINPOINT-TEST AY: DTC B272B

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
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Pinpoint-Test AZ: DTC B272C

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wird ständig mit Spannung versorgt, das klimatisierte Sitzsystem arbeitet jedoch nur bei laufendem Motor. Das System kann bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor betrieben werden, indem mit einem Diagnosegerät die Schaltflächen für die klimatisierten Sitze auf der Touchscreen-Bedienoberfläche umgangen werden. Wird auf diese Weise ein Heiz- oder Kühlbetrieb angefordert, arbeitet das klimatisierte Sitzsystem nur in Intervallen von 15 Sekunden. Beide Versorgungsstromkreise sind im DCSM intern miteinander verbunden. Wenn also ein Stromkreis unterbrochen ist, können trotzdem beide Sitze betrieben werden. Tritt jedoch ein Fehler auf, der einen DTC für einen der klimatisierten Sitze speichert, deaktiviert das DCSM nur den betroffenen Sitz.

Das Sitzkissen ist mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Ebenso ist die Sitzlehne mit einer eigenen TED-Baugruppe mit Gebläse ausgestattet. Die Innenraumluft wird durch das Gebläse angesaugt und auf die TED-Module im Sitzkissen und in der Sitzlehne verteilt. Die TEDs erwärmen oder kühlen die Luft anschließend. Danach wird die Luft in das Schaumstoffpolster und den Verteiler geleitet, wo sie über die Oberfläche von Sitzkissen und Sitzlehne verteilt wird. Nach dem Aktivieren des Systems verwendet das DCSM eine Reihe flexibler Algorithmen, um die Heiz- bzw. Kühlbetriebsarten und die Gebläsedrehzahl abhängig von den eingestellten Werten für die klimatisierten Sitze zu steuern.

Ein Differenzfehler tritt auf, wenn die TEDs im Sitzkissen und in der Rückenlehne eines betroffenen Sitzes dem DCSM stark voneinander abweichende Temperaturen melden. Dies kann durch eine Luftstromeinschränkung oder einen Schaltkreisfehler in einem der beiden TED-Bereiche verursacht werden. Ist ein TED mit Verteiler frei von Verstopfungen und funktionsfähig, prüfen Sie das andere TED und die zugehörige Verkabelung am Sitz. Wichtig: Ein TED mit höherer Temperatur kann korrekt arbeiten und ist nicht zwingend der Problembereich. Das andere TED zeigt möglicherweise eine deutlich niedrigere Temperatur an, wodurch der DTC gesetzt wird.

  • DTC B272C (Differenztemperaturfehler Fahrersitz) - Wenn zwischen dem TED der Rückenlehne und dem TED des Sitzkissens des Fahrersitzes eine Temperaturdifferenz von 60 °C (108 °F) oder mehr für länger als 4 Sekunden auftritt, das TED getrennt ist oder der Kanal blockiert ist, wird dieser DTC gesetzt. Tritt dies beim ersten Mal in einem Schlüsselzyklus auf, versetzt das DCSM das Fahrersitzsystem in den Wiederherstellungsmodus (siehe Funktionsprinzipien). Kann das System sich wiederherstellen, arbeitet es normal. Kann sich das System wiederherstellen und tritt der Fehler ein zweites Mal im selben Schlüsselzyklus auf, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Eingeschränkter TED-Filter von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • Gequetschtes oder eingeschränktes Schaumstoffpolster von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • Gequetschter oder eingeschränkter klimatisierter Sitzverteiler von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • TED-Baugruppe von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • DCSM

PRÜFSCHRITT AZ: DTC B272C

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfschritt BA: DTC B272D

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wird ständig mit Spannung versorgt, das klimatisierte Sitzsystem arbeitet jedoch nur bei laufendem Motor. Das System kann bei eingeschalteter Zündung und ausgeschaltetem Motor betrieben werden, indem mit einem Diagnosegerät die Schaltflächen für die klimatisierten Sitze auf der Touchscreen-Bedienoberfläche umgangen werden. Wird auf diese Weise ein Heiz- oder Kühlbetrieb angefordert, arbeitet das klimatisierte Sitzsystem nur in Intervallen von 15 Sekunden. Beide Versorgungsstromkreise sind im DCSM intern miteinander verbunden. Wenn also ein Stromkreis unterbrochen ist, können trotzdem beide Sitze betrieben werden. Tritt jedoch ein Fehler auf, der einen DTC für einen der klimatisierten Sitze speichert, deaktiviert das DCSM nur den betroffenen Sitz.

Das Sitzkissen ist mit einer Thermoelektrischen Element (TED)-Baugruppe ausgestattet, die ein Sitzgebläse (Lüftermotor, wird zusammen mit dem TED als Baugruppe ersetzt) enthält. Ebenso ist die Sitzlehne mit einer eigenen TED-Baugruppe mit Gebläse ausgestattet. Die Innenraumluft wird durch das Gebläse angesaugt und auf die TED-Module im Sitzkissen und in der Sitzlehne verteilt. Die TEDs erwärmen oder kühlen die Luft anschließend. Danach wird die Luft in das Schaumstoffpolster und den Verteiler geleitet, wo sie über die Oberfläche von Sitzkissen und Sitzlehne verteilt wird. Nach dem Aktivieren des Systems verwendet das DCSM eine Reihe flexibler Algorithmen, um die Heiz- bzw. Kühlbetriebsarten und die Gebläsedrehzahl abhängig von den eingestellten Werten für die klimatisierten Sitze zu steuern.

Ein Differenzfehler tritt auf, wenn das TED des Sitzkissens und das TED der Rückenlehne eines betroffenen Sitzes dem DCSM stark voneinander abweichende Temperaturen melden. Dies kann durch einen Luftstromwiderstand oder einen Schaltkreisfehler in einem der beiden TED-Bereiche verursacht werden. Ist ein TED mit Verteiler frei von Hindernissen und funktionsfähig, prüfen Sie das andere TED und die Schaltkreise des Sitzes. Wichtig: Ein TED mit höherer Temperatur kann korrekt arbeiten und ist nicht der problematische Bereich. Das andere TED kann eine deutlich niedrigere Temperatur anzeigen, wodurch der DTC gesetzt wird.

  • DTC B272D (Differenztemperaturfehler Beifahrersitz) - Wenn zwischen dem TED der Rückenlehne und dem TED des Sitzkissens des Beifahrersitzes eine Temperaturdifferenz von 60 °C (108 °F) oder mehr für länger als 4 Sekunden auftritt, das TED getrennt ist oder der Kanal blockiert ist, wird dieser DTC gesetzt. Tritt dies beim ersten Mal in einem Schlüsselzyklus auf, versetzt das DCSM das Beifahrersitzsystem in den Wiederherstellungsmodus (siehe Funktionsprinzipien). Kann das System sich wiederherstellen, arbeitet es normal. Kann sich das System wiederherstellen und tritt der Fehler ein zweites Mal im selben Schlüsselzyklus auf, schaltet das DCSM das Beifahrersitzsystem ab.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Eingeschränkter TED-Filter von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • Gequetschtes oder eingeschränktes Schaumstoffpolster von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • Gequetschter oder eingeschränkter klimatisierter Sitzverteiler von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • TED-Baugruppe von Sitzkissen oder Rückenlehne
  • DCSM

PRÜFSCHRITT BA: DTC B272D

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

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Prüfschritt BB: DTC B272E

HINWEIS: Dieser DTC wird bei einem Unterbrechung oder einem Kurzschluss nach Spannung gesetzt. Siehe Beschreibung der DTC-Auslösung unten.

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Die Gebläse der klimatisierten Fahrersitzbelüftung befinden sich in den thermoelektrischen Bauteilen (TED) der Rückenlehne und des Sitzkissens. Das Dual-Klimasitzmodul (DCSM) versorgt beide Gebläse mit Spannung und Masse. Die Gebläse werden über getrennte Drehzahlregelkreise vom DCSM unabhängig voneinander angesteuert.

  • DTC B272E (Fahrer Zündung Ein/Gebläse-Stromkreis Kurzschluss nach Masse) - Ist die Spannungsversorgung oder die Masseleitung der Gebläse unterbrochen (bei beiden Gebläsen von Sitzkissen oder Rückenlehne) oder liegt ein Kurzschluss nach Spannung vor, wird dieser DTC gesetzt, und nach 4 bis 6 Sekunden deaktiviert das DCSM die Ausgänge zum Fahrersitz. Der DTC wird auch gesetzt, wenn die Spannungsversorgung oder die Masseleitung nur eines Gebläses unterbrochen ist und die Versorgungsspannung des DCSM unter 12 Volt liegt.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED der Rückenlehne oder des Sitzkissens
  • DCSM

PRÜFSCHRITT BB: DTC B272E

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfschritt BC: DTC B272F

HINWEIS: Dieser DTC wird bei einem Unterbrechung oder einem Kurzschluss nach Spannung gesetzt. Siehe Beschreibung der DTC-Auslösung unten.

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Die Gebläse der klimatisierten Beifahrersitzbelüftung befinden sich in den thermoelektrischen Bauteilen (TED) der Rückenlehne und des Sitzkissens. Das Dual-Klimasitzmodul (DCSM) versorgt beide Gebläse mit Spannung und Masse. Die Gebläse werden über getrennte Drehzahlregelkreise vom DCSM unabhängig voneinander angesteuert.

  • DTC B272F (Beifahrer Zündung Ein/Gebläse-Stromkreis Kurzschluss nach Masse) - Ist die Spannungsversorgung oder die Masseleitung der Gebläse unterbrochen (bei beiden Gebläsen von Sitzkissen und Rückenlehne) oder liegt ein Kurzschluss nach Spannung vor, wird dieser DTC gesetzt, und nach 4 bis 6 Sekunden deaktiviert das DCSM die Ausgänge zum Beifahrersitz. Der DTC wird auch gesetzt, wenn die Spannungsversorgung oder die Masseleitung nur eines Gebläses unterbrochen ist und die Versorgungsspannung des DCSM unter 12 Volt liegt.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • TED der Rückenlehne oder des Sitzkissens
  • DCSM

PRÜFSCHRITT BC: DTC B272F

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt und die Zündung eingeschaltet ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body

Prüfschritt BD: DTC B2730

Stromlaufplan Zelle 119, Klimatisierte Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM) überwacht die Temperatur der Rückenlehne, während es beide Gebläsemotoren mit Spannung und Masse versorgt. Das DCSM liefert außerdem ein variables Spannungssignal zur Regelung der Gebläsedrehzahl. Innenraumluft gelangt über einen Filter, der am Gehäuse des thermoelektrischen Bauteils (TED) angebracht ist, in das Gebläse. Erwärmte oder gekühlte Luft verlässt das TED und strömt durch einen Luftverteiler, der am Schaumstoffpolster angebracht ist.

  • DTC B2730 (Übertemperatur Rückenlehne erkannt) - Überschreitet die TED-Temperatur der Fahrersitzrückenlehne im Kühlbetrieb 70 °C (158 °F) bzw. im Heizbetrieb 85 °C (185 °F) für länger als 34 Sekunden, schaltet das DCSM das Fahrersitzsystem ab und setzt diesen DTC.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • Verstopfter TED-Filter der Rückenlehne
  • Gequetschtes oder verstopftes Schaumstoffpolster der Rückenlehne
  • Gequetschter oder verstopfter Klimasitz-Luftverteiler
  • TED-Baugruppe der Rückenlehne
  • Doppel-Klimasitz-Modul (DCSM)

PRÜFSCHRITT BD: DTC B2730

HINWEIS: Beim Messen an den Steckverbindern des Doppel-Klimasitzmodul (DCSM) dürfen die elektrischen Messspitzen nicht in die Buchsenkontakte eingeführt werden. Das Einführen der Messspitzen in die Steckerkontakte kann nach dem Zusammenbau zu zeitweiligen oder offenen elektrischen Verbindungen führen, was Diagnosefehlercodes (DTCs) und Systemausfall zur Folge haben kann. Stattdessen wird empfohlen, die Spitzen dieser Steckerkontakte zu berühren.

HINWEIS: Die Airbag-Warnleuchte leuchtet, wenn die richtige Sicherung des Rückhaltesystem-Steuermoduls (RCM) entfernt wird und die Zündung EIN ist.

HINWEIS: Das Supplemental Restraint System (SRS) muss vollständig funktionsfähig und fehlerfrei sein, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird.

Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
Ford Taurus. Body
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Prüfschritt BE: DTCs B106E, B106F

Normalbetrieb

Wird ein wiederkehrender Fehler erkannt, der eine Überlastung bestimmter Ausgangsstromkreise verursacht, deaktiviert das Fahrersitzmodul (DSM) den Stromkreis, indem es die Spannung oder Masse zum betroffenen Stromkreis entfernt. Der Stromkreis bleibt deaktiviert, bis der Fehler behoben und ein Selbsttest auf Anforderung durchgeführt wurde. Wurde der Selbsttest auf Anforderung nach Behebung aller Fehler durchgeführt, werden alle mit dem Fehler verbundenen DTCs gelöscht.

  • DTC B106E (Halbleitertreiber aufgrund Kurzschluss deaktiviert) - ein dauerhafter DTC, der gesetzt wird, wenn das DSM einen Stromkreis aufgrund eines wiederkehrenden Fehlers mit Überlastung deaktiviert hat.
  • DTC B106F (Modul aufgrund externen Fehlers deaktiviert) - ein dauerhafter DTC, der gesetzt wird, wenn eine oder mehrere Ausgangsfunktionen aufgrund eines wiederkehrenden Überlastungsfehlers dauerhaft deaktiviert sind. DTC B106F wird zusammen mit DTC B106E gesetzt. Ist DTC B106F vorhanden, muss das DSM nach Behebung des Fehlers ausgetauscht werden.

Dieser Pinpoint-Test dient zur Diagnose folgender Fehler:

  • Ausgangsstromkreis Kurzschluss nach Masse oder Spannung
  • DSM

PRÜFSCHRITT BE: DTCs B106E, B106F

HINWEIS: Ist DTC B106F vorhanden und das Fahrersitzmodul (DSM) wird ersetzt, muss zuerst der Fehler behoben werden. Wird der Fehler nicht zuerst behoben, kann das neue DSM beschädigt werden, was zu einer erneuten Reparatur führt.

Ford Taurus. Body

Prüfschritt BF: DTC B1317

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Fahrersitzmodul (DSM) überwacht fortlaufend die Eingangsspannung auf korrekte Funktion. Erkennt das DSM eine Eingangsspannung unter 11 Volt, speichert es DTC B1318. Erkennt das DSM eine Eingangsspannung über 15 Volt, speichert es DTC B1317. Wird DTC B1317 oder B1318 gesetzt, deaktiviert das DSM die Speicherfunktionen des Fahrersitzes.

  • DTC B1317 (Batteriespannung zu hoch) - Dieser DTC wird gesetzt, wenn das DSM eine Spannung über 15 Volt erkennt.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • DSM

PRÜFSCHRITT BF: DTC B1317

HINWEIS: DTC B1317 kann aufgrund eines früheren Ladevorgangs der Batterie oder eines Starts mit Fremdstarthilfe im Modulspeicher abgelegt sein.

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Prüfschritt BG: DTC B1318

Stromlaufplan Zelle 123, Memory-Sitze, für Schaltplan- und Steckverbinderinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Fahrersitzmodul (DSM) überwacht fortlaufend die Eingangsspannung auf korrekte Funktion. Erkennt das DSM eine Eingangsspannung unter 11 Volt, speichert es DTC B1318. Erkennt das DSM eine Eingangsspannung über 15 Volt, speichert es DTC B1317. Wird DTC B1317 oder B1318 gesetzt, deaktiviert das DSM die Speicherfunktionen des Fahrersitzes.

  • DTC B1318 (Batteriespannung zu niedrig) - Dieser DTC wird gesetzt, wenn das DSM eine Spannung unter 11 Volt erkennt.
    Dieser Prüfschritt dient zur Diagnose folgender Ursachen:
  • Kabelbaum, Anschlussklemmen oder Steckverbinder
  • DSM

PRÜFSCHRITT BG: DTC B1318

ACHTUNG: Bei Messungen die richtigen Messspitzenadapter verwenden. Die Verwendung falscher Messspitzenadapter kann den Stecker beschädigen.

HINWEIS: Wird die Batterie auf Anweisung nicht abgeklemmt, führt dies zu falschen Widerstandswerten. Siehe Abschnitt 414-01.

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Ford Taurus. Body
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Prüfschritt BH: DTC U0140

Stromlaufpläne Zelle 14, Modul-Kommunikationsnetzwerk, für Schaltplan und Steckerinformationen beachten.

Normalbetrieb

Das Fahrersitzmodul (DSM) und das BCM kommunizieren über das Medium Speed Controller Area Network (MS-CAN). Nachrichten werden zwischen den Modulen über das MS-CAN ausgetauscht.

  • DTC U0140 (Keine Kommunikation mit dem Body Control Module (GEM)) - wird vom DSM gespeichert, wenn es 15 Sekunden oder länger keine Kommunikation mit dem BCM hat, solange die Modulspannung zwischen 10 und 15 Volt liegt.

Dieser Pinpoint-Test dient zur Diagnose folgender Fehler:

  • Modulkommunikation
  • DSM
  • BCM

PRÜFABLAUF BH: DTC U0140

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Bauteilprüfung

Komponentenprüfung - Thermoelektrische Einheit (TED) Kühlleistung

HINWEIS: Diese Prüfung dient dazu, die Kühlleistung einer funktionsfähigen klimatisierten Sitzlehnen- oder Sitzkissen-Thermoelektrikeinheit (TED) zu prüfen und festzustellen, ob die am TED angesaugte Innenraumluft (Umgebungsluft der Fahrgastzelle) um 6-8 °C (10,8-14,4 °F) abgekühlt wird.

HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass sich das Fahrzeug nicht in direktem Sonnenlicht befindet und in einem Bereich mit stabiler Lufttemperatur steht, wenn das klimatisierte Sitzsystem geprüft wird.

HINWEIS: Für korrekte Temperaturmessungen sollte der zu prüfende Sitz besetzt sein.

  1. DataLogger aufrufen und die folgenden DCSM-PIDs überwachen:
    • CSHTEMP (Temperatur der thermoelektrischen Einheit im Sitzkissen)
    • BK_TEMP (Temperatur der thermoelektrischen Einheit in der Sitzlehne)
    • PCSHTMP (Temperatur der thermoelektrischen Einheit [TED] im Beifahrersitzkissen)
    • PBKTMP (Temperatur der thermoelektrischen Einheit [TED] in der Beifahrersitzlehne)
    • DCCSMOD (Betriebsmodus Fahrersitz)
    • PCCSMOD (Betriebsmodus Beifahrersitz)
  2. Ein anfänglicher PID-Wert von über 205 °C (401 °F) oder unter 2 °C (36 °F) deutet auf einen Hardwarefehler des Systems hin. Diese Prüfung nicht fortsetzen. Zur Diagnose zur Symptomtabelle oder zur DTC-Tabelle des Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wechseln.
  3. HINWEIS: Dargestellt ist eine typische TED für Sitzlehne und Sitzkissen.

    Zugang zu den TEDs der Sitzlehne und des Sitzkissens verschaffen und mit einem geeigneten Thermoelement-Temperaturmessgerät die Lufteintrittstemperatur überwachen.

    • Zugang zur TED der Sitzlehne herstellen.
      • Die unteren J-Clips der Sitzlehnenabdeckung lösen und den/die Kabelbaum(e), das manuelle Lendenwirbelstützenkabel (falls vorhanden) und die Luftschläuche (falls vorhanden) durch die Öffnung(en) in der Sitzlehnenabdeckung führen.
      • Auf jeder Seite die Clips und die Klettverschlussstreifen der Sitzlehnenabdeckung lösen.
      • Die Klettverschlussstreifen lösen, die Sitzlehnenabdeckung nach oben umklappen und die 3 Hog-Rings der ersten Reihe entfernen.
      • Die Klettverschlussstreifen lösen und die Sitzlehnenabdeckung so weit wie möglich nach oben umklappen.
    • Den Temperaturfühler nahe am Luftfilter jeder TED anbringen.
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  4. HINWEIS: Der Motor muss laufen, damit das klimatisierte Sitzsystem betrieben und diese Prüfung durchgeführt werden kann.

    System im Modus „Hohe Kühlung“ betreiben und die Temperatur am Filter der Sitzkissen-TED mit dem Thermoelement-Messgerät messen.

    • Die Lufteintrittstemperatur an der TED ermitteln und notieren.
  5. Mit einem Diagnosegerät die PID-Temperatur der Sitzkissen-TED messen und den Wert notieren.
    • Den MODE-PID überwachen und prüfen, ob das System arbeitet. Wechselt der PID-Wert während der Prüfung in den Zustand „Nur Gebläse“, ist das System in den Wiederherstellungsmodus übergegangen und die Spannungsversorgung der TEDs ist deaktiviert. In diesem Fall hat der Sitz die Prüfung nicht bestanden. Nicht weitermachen. Zum Diagnoseablauf zurückkehren.
  6. Die PID-Temperatur der Sitzkissen-TED von der Lufteintrittstemperatur des Sitzkissens abziehen und die Temperaturdifferenz notieren.
  7. System weiterhin im Modus „Hohe Kühlung“ betreiben und mit dem Thermoelement-Messgerät die Temperatur am Filter der Sitzlehnen-TED messen.
    • Die Lufteintrittstemperatur an der TED ermitteln und notieren.
      • Den Temperaturfühler am Luftfilter der Sitzlehnen-TED befestigen und die Sitzlehnenbezugabdeckung schließen, bevor gemessen wird.
  8. Mit einem Diagnosegerät die PID-Temperatur der Sitzlehnen-TED messen und den Wert notieren.
    • Den MODE-PID überwachen und prüfen, ob das System arbeitet. Wechselt der PID-Wert während der Prüfung in den Zustand „Nur Gebläse“, ist das System in den Wiederherstellungsmodus übergegangen und die Spannungsversorgung der TEDs ist deaktiviert. In diesem Fall hat der Sitz die Prüfung nicht bestanden. Nicht weitermachen. Zum Diagnoseablauf zurückkehren.
  9. Die PID-Temperatur der Sitzlehnen-TED von der Lufteintrittstemperatur der Sitzlehne abziehen und den Wert notieren.
  10. Die berechneten Temperaturwerte von Sitzkissen und Sitzlehne vergleichen. Beide Werte sollten zwischen 6-8 °C (10,8-14,4 °F) liegen und annähernd gleich sein (±1 °C [±1,8 °F]).
  11. Liegen die berechneten Temperaturwerte nicht innerhalb dieser Vorgaben, die Komponenten des klimatisierten Sitzes auf Luftkanal- oder Filterverstopfungen, Blockaden, Kanal- oder elektrische Steckverbindungen sowie auf falsche Montage prüfen. Bei Bedarf instand setzen. Ist alles in Ordnung, den DCSM-Selbsttest durchführen. Wird ein DTC gespeichert, zur DTC-Tabelle des Dual Climate Controlled Seat Module (DCSM) wechseln, um die Diagnose fortzusetzen. Zum Diagnoseablauf zurückkehren.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Ford Taurus: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.