Abgasregelsystem (1MZ−FE/3MZ−FE)
a. Die Spannung zwischen den Klemmen der ECM-Steckverbinder messen.
Sollwert:

HINWEIS: Die Spannung zwischen den Klemmen des Motor-ECM bleibt unabhängig von der Spannung des A/F konstant.
Handtester an den DLC3 anschließen.
Wählen Sie „DATA MONITOR“. Wählen Sie dann „A/FS B1 S1“, „A/FS B2 S1“ und „O2S B1 S2“ aus, um die Messwerte anzuzeigen.
Den A/F-Sensor bei einer Motordrehzahl von 2.500 U/min etwa 2 Minuten lang aufwärmen.

e. Motordrehzahl bei 2.500 U/min halten und prüfen, ob die Anzeigen von „A/FS B1 S1“ und „A/FS B2 S1“ wie in der Abbildung dargestellt sind.
HINWEIS:
Die Abbildung kann von der Anzeige am Handtester leicht abweichen.
Nur der Handheld-Tester zeigt den Signalverlauf des A/F an.
f. Bei 2.500 U/min prüfen, ob sich die Anzeige von „O2S B1 S2“ zwischen 0 V und 1 V ändert.

Motordrehzahl auf mindestens 3.500 U/min erhöhen.
Mit einem Schallrohr (Hörstab) die Betriebsgeräusche der Einspritzventile prüfen.
Prüfen, dass beim Loslassen des Gashebels die Einspritzgeräusche kurzzeitig aussetzen (bei 2.500 U/min) und dann wieder einsetzen (bei 1.400 U/min).
:

a. Auf Risse, Undichtigkeiten oder Beschädigungen prüfen.
HINWEIS: Entfernen oder Probleme am Ölmessstab, am Öleinfülldeckel, am PCV-Schlauch und an anderen Bauteilen können dazu führen, dass der Motor unrund läuft. Trennungen, lose Verbindungen oder Risse an Teilen des Ansaugsystems zwischen Drosselklappengehäuse und Zylinderkopf lassen Luft ansaugen und führen zu unrundem Motorlauf.
Falls erforderlich, beschädigte Teile ersetzen.

Schläuche, Anschlüsse und Dichtungen optisch prüfen 4. Mit Handheld-Tester: EVAP-SYSTEMLEITUNG PRÜFEN
a. Motor warm laufen lassen und abstellen.
1. Motor auf Betriebstemperatur aufwärmen.
b. Ein Unterdruckmessgerät (Unterdruckmessgerät des EVAP-Prüfgeräts) an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Handtester an den DLC3 anschließen.
Motor starten.
Handtester-Hauptschalter einschalten.
Mit dem Modus ACTIVE TEST am Handtester das VSV für EVAP betätigen.

g. Den Unterdruck im Leerlauf prüfen.
Sollwert:Über mehr als 5 Sekunden bei 0.368 bis 19.713 in.Hg (5 bis 268 in.WS) halten.
HINWEIS: Ändert sich der Unterdruck nicht, ist der Schlauch zwischen dem VSV und dem Serviceanschluss gelöst oder verstopft, oder das VSV ist defekt.
Motor abstellen.
Handtester vom DLC3 trennen.
Das Vakuummeter vom EVAP-Serviceanschluss an der Spülleitung abklemmen.

k. Ein Druckmessgerät an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Handtester an den DLC3 anschließen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Handtester-Hauptschalter einschalten.
Mit dem Modus ACTIVE TEST am Handtester das VSV für CCV betätigen.
HINWEIS: Wird die Prüfung nicht innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen, wird das VSV für CCV zurückgesetzt und schließt automatisch.

p. Den Druck prüfen.
1. 13.5 bis 15.5 in. WS Druck über den EVAP-Serviceanschluss aufbringen.
Sollwert:2 Minuten nach dem Aufbringen des Drucks sollte das Manometer weiterhin 7.7 bis 8.8 in. WS anzeigen.
HINWEIS: Lässt sich kein Druck aufbauen, ist der Schlauch zwischen dem VSV für EVAP-Aktivkohlebehälter und Kraftstofftank abgesprungen oder das VSV ist geöffnet.

2. Während des Druckaufbaus prüfen, ob der Druck abfällt, wenn der Tankdeckel abgenommen wird.
HINWEIS: Fällt der Druck nicht ab, wenn der Tankdeckel abgenommen wird, ist der Schlauch zwischen Serviceanschluss und Kraftstofftank verstopft.
Zündschalter AUS schalten.
Handtester vom DLC3 trennen.

a. Motor warm laufen lassen und abstellen.
1. Motor auf Betriebstemperatur aufwärmen.
b. Ein Unterdruckmessgerät (Unterdruckmessgerät des EVAP-Prüfgeräts) an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Steckverbinder des VSV für EVAP abziehen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie an die Anschlüsse des VSV für EVAP anschließen.
Motor starten.

f. Den Unterdruck im Leerlauf prüfen.
Sollwert: Bei 0.368 bis 19.713 in.Hg (5 bis 268 in. WS) für mehr als 5 Sekunden halten.HINWEIS: Ändert sich der Unterdruck nicht, ist der Schlauch zwischen dem VSV und dem Serviceanschluss gelöst oder verstopft, oder das VSV ist defekt.
Motor abstellen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie von den Anschlüssen des VSV für EVAP trennen.
Steckverbinder des VSV für EVAP wieder anschließen.
Unterdruckmessgerät vom EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung trennen.

k. Ein Druckmessgerät an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Das VSV für CCV abklemmen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie an die Anschlüsse des VSV für CCV anschließen.
ACHTUNG: Falsch angeschlossene Elektroden führen zu Schäden am VSV.
Beim Anschließen der Anschlussleitung besonders sorgfältig vorgehen.
n. Den Druck prüfen.
1. 13.5 bis 15.5 in. WS Druck über den EVAP-Serviceanschluss aufbringen.
Sollwert:2 Minuten nach dem Aufbringen des Drucks sollte das Manometer weiterhin 7.7 bis 8.8 in. WS anzeigen.
HINWEIS: Lässt sich kein Druck aufbauen, hat sich der Schlauch zwischen dem VSV für EVAP, dem Aktivkohlebehälter und dem Kraftstofftank gelöst oder das VSV ist offen.

2 Prüfen, ob der Druck abfällt, wenn der Tankdeckel bei aufgebrachtem Druck abgenommen wird.
HINWEIS: Fällt der Druck nicht ab, wenn der Tankdeckel abgenommen wird, ist der Schlauch zwischen Serviceanschluss und Kraftstofftank verstopft.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie von den Anschlüssen des VSV für CCV trennen.
Steckverbinder des VSV für CCV wieder anschließen.
Das Manometer vom EVAP-Serviceanschluss an der Spülleitung abklemmen.

Entlüftungsleitungsschlauch vom Kraftstofftank trennen.
Druckmessgerät an den Kraftstofftank anschließen.
Kraftstofftank mit Druck beaufschlagen, bis ein Innendruck von 4 kPa (41 gf/cm², 0,58 psi) entsteht.
Prüfen, dass der Innendruck des Kraftstofftanks 1 Minute lang gehalten wird.
Die Anschlussstellen aller Schläuche und Rohre prüfen.
Die am Kraftstofftank montierten Teile prüfen.
Bei Funktionsstörungen, Beschädigungen oder anderen Mängeln Kraftstofftank und Einfüllstutzen ersetzen.
g. Entlüftungsleitungsschlauch wieder am Kraftstofftank anschließen.
Dichtheit von Kraftstofftank und Tankeinfüllstutzen prüfen 7. TANKABSPERRVENTIL UND BEFÜLLUNGS-RÜCKSCHLAGVENTIL PRÜFENEntlüftungsleitungsschlauch vom Kraftstofftank trennen.
Druckmessgerät an den Kraftstofftank anschließen.
Kraftstofftank bis zur Vollfüllung mit Kraftstoff befüllen.
Druck von 4 kPa (41 gf/cm², 0,58 psi) am Entlüftungsanschluss des Kraftstofftanks anlegen.
HINWEIS: Die Kraftstoffmenge im Tank muss geprüft werden. Ist der Kraftstofftank voll, ist das Schwimmerventil des Befüllungs-Rückschlagventils geschlossen und es kann keine Luft hindurchströmen.
e. Tankdeckel abnehmen und prüfen, ob der Druck abfällt.
Fällt der Druck nicht ab, die Kraftstofftank-Baugruppe ersetzen.
f. Entlüftungsleitungsschlauch wieder am Kraftstofftank anschließen.
Tankabsperrventil und Befüllungs-Rückschlagventil prüfen 8. LUFTEINLASSLEITUNG PRÜFENLufteinlassleitungsschlauch vom Aktivkohlebehälter trennen.
Prüfen, dass Luft ungehindert in die Lufteinlassleitung strömen kann.
Kann Luft nicht ungehindert in die Lufteinlassleitung strömen, Leitung instand setzen oder ersetzen.
c. Lufteinlassleitungsschlauch wieder am Aktivkohlebehälter anschließen.

Lufteinlassleitung prüfen 9. DAMPFDRUCK PRÜFEN
a. Versorgungsspannung des Dampfdrucksensors prüfen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Mit einem Voltmeter die Spannung zwischen den Steckerklemmen E8−18 (VC) und E8−28 (E2) der ECM-Steckverbinder messen.
Sollwert: 4,5 bis 5,5 VZündschalter AUS schalten.

b. Ausgangsspannung des Dampfdrucksensors prüfen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Tankdeckel abnehmen.
Mit einem Voltmeter die Spannung zwischen den Klemmen E4−21 (PTNK) und E8−28 (E2) der ECM-Steckverbinder messen.
Sollwert: 3,0 bis 3,6 VTankdeckel wieder montieren.

Einen sauberen Schlauch an das Belüftungsventil anschließen.
Funktion des Belüftungsventils prüfen.
1. Luft auf die Zylinderkopfseite blasen und prüfen, ob die Luft leicht hindurchströmt.
VORSICHT: Nicht durch das Ventil saugen. Erdölprodukte im Ventil sind gesundheitsschädlich.
2. Luft auf die Ansaugkrümmerseite blasen und prüfen, ob die Luft nur schwer hindurchströmt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, das Belüftungsventil ersetzen.
c. Den sauberen Schlauch vom Belüftungsventil abnehmen.

a. Optisch prüfen, ob Verschluss und Dichtung verformt oder beschädigt sind.

Tankdeckel-Baugruppe prüfen 3. AKTIVKOHLEBEHÄLTER-BAUGRUPPE PRÜFEN
a. Den Aktivkohlebehälter optisch auf Risse oder Beschädigungen prüfen.
Werden Risse oder Beschädigungen festgestellt, die Aktivkohlebehälter-Baugruppe ersetzen.

b. Die Funktion des Aktivkohlebehälters prüfen.
1. Den Spülanschluss verschlossen halten, Luft (0,39 kPa, 4,0 gf/cm2, 0,06 psi) in den Entlüftungsanschluss blasen und prüfen, ob Luft aus dem Lufteinlassanschluss strömt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

2. Den Lufteinlassanschluss verschlossen halten, Luft (0,39 kPa, 4,0 gf/cm2, 0,06 psi) in den Entlüftungsanschluss blasen und prüfen, ob Luft aus dem Spülanschluss strömt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

3. Den Lufteinlassanschluss verschlossen halten, Unterdruck (3,43 kPa, 25,7 gf/cm2, 1,01 psi) am Entlüftungsanschluss anlegen und prüfen, ob Luft vom Spülanschluss angesaugt wird.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

c. Dichtheit prüfen.
1. Den Entlüftungs- und Lufteinlassanschluss verschlossen halten, Unterdruck (3,43 kPa, 25,7 gf/cm2, 1,01 psi) am Spülanschluss anlegen und prüfen, ob der Unterdruck 1 Minute lang gehalten wird.
HINWEIS: Zur Sicherstellung der Dichtheit ist die Prüfung bei verschlossenem CCV-Anschluss durchzuführen.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

d. Die Membran prüfen.
Den Luftschlauch zwischen den Anschlüssen A und B abnehmen.
Bei verschlossenem Entlüftungs-, Spül- und Lufteinlassanschluss Unterdruck (1,42 kPa, 11 mmHg, 0,42 in.Hg) an Anschluss A anlegen und prüfen, ob Luft von Anschluss B angesaugt wird.

3. Bei verschlossenem Entlüftungs-, Spül- und Lufteinlassanschluss Unterdruck (1,42 kPa, 11 mmHg, 0,42 in.Hg) an Anschluss A anlegen und die Zeit messen, bis der Unterdruck abfällt.
Unterdruckabfallzeit: 10 Sekunden oder mehrWeicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.
4. Den Luftschlauch zwischen den Anschlüssen A und B wieder anschließen.

e. Das VSV auf Leitungsunterbrechung prüfen.
1. Den Widerstand zwischen den Klemmen messen.
Sollwert:

Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

f. Funktion des VSV prüfen.
1. Prüfen, ob Luft von Anschluss A zu den Anschlüssen B und C strömt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.

Positive Batteriespannung an die Klemmen anlegen.
Prüfen, ob das Ventil geschlossen ist.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.
ACHTUNG: Falsch angeschlossene Elektroden führen zu Schäden am VSV.
Beim Anschließen der Anschlussleitung besonders sorgfältig vorgehen.
Prüfen, ob keine Luft von Anschluss A zu Anschluss B strömt.
Prüfen, ob Luft von Anschluss A zu Anschluss C strömt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, den Aktivkohlebehälter ersetzen.
ACHTUNG: Falsch angeschlossene Elektroden führen zu Schäden am VSV.
Beim Anschließen der Anschlussleitung besonders sorgfältig vorgehen.
a. Das VSV auf Leitungsunterbrechung prüfen.
1. Den Widerstand messen.

Weicht der Widerstand von den Vorgaben ab, die VSV-Baugruppe ersetzen.

b. Funktion des VSV prüfen.
1. Prüfen, ob wie in der Abbildung gezeigt keine Luft aus dem Anschluss strömt.

Positive Batteriespannung an die Klemmen anlegen.
Prüfen, ob wie in der Abbildung gezeigt Luft aus dem Anschluss strömt.
Weicht das Ergebnis von den Vorgaben ab, die VSV-Baugruppe ersetzen.

a. Den Widerstand zwischen den Klemmen 1 (HT) und 2 (+B) messen.
Vorgabe:

Wenn das Ergebnis nicht den Vorgaben entspricht, die Baugruppe ersetzen.

a. Den Widerstand zwischen den Klemmen 1 (HT) und 2 (+B) messen.
Vorgabe:

Weicht das Ergebnis vom Sollwert ab, Kühlerlüftermotor ersetzen.

a. Den Widerstand zwischen den Klemmen 1 (HT) und 2 (+B) messen.
Vorgabe:

Weicht das Ergebnis vom Sollwert ab, Kühlerlüftermotor ersetzen.

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