Abgasregelsystem (2AZ−FE) (ab Juli 2003)
a. Die Spannung zwischen den Klemmen der Motorsteuergerät-Stecker (ECM) messen.
Vorgabe:

HINWEIS: Die Spannung zwischen den Anschlüssen des ECM wird unabhängig von der Spannung des A/F-Sensors konstant gehalten.
Handtester an den DLC3 anschließen.
Wählen Sie „DATA MONITOR“. Wählen Sie dann „A/FS B1 S1“, „A/FS B2 S1“ und „O2S B1 S2“ aus, um die Messwerte anzuzeigen.
Den A/F-Sensor bei einer Motordrehzahl von 2.500 U/min etwa 2 Minuten lang aufwärmen.

e. Motordrehzahl bei 2.500 U/min halten und prüfen, ob die Anzeigen von „A/FS B1 S1“ und „A/FS B2 S1“ wie in der Abbildung dargestellt sind.
HINWEIS:
Die Abbildung kann von der Anzeige am Handtester leicht abweichen.
Nur der Handtester zeigt den Signalverlauf des A/F-Sensors an.
f. Bei 2.500 U/min prüfen, ob sich die Anzeige von „O2S B1 S2“ zwischen 0 V und 1 V ändert.

Motordrehzahl auf mindestens 3.500 U/min erhöhen.
Mit einem Schallrohr (Hörstab) die Betriebsgeräusche der Einspritzventile prüfen.
Prüfen, dass beim Loslassen des Gashebels die Einspritzgeräusche kurzzeitig aussetzen (bei 2.500 U/min) und dann wieder einsetzen (bei 1.400 U/min).
:

a. Auf Risse, Undichtigkeiten oder Beschädigungen prüfen.
HINWEIS: Entfernen oder Probleme am Ölmessstab, am Öleinfülldeckel, am PCV-Schlauch und an anderen Bauteilen können dazu führen, dass der Motor unrund läuft. Trennungen, lose Verbindungen oder Risse an Teilen des Ansaugsystems zwischen Drosselklappengehäuse und Zylinderkopf lassen Luft ansaugen und führen zu unrundem Motorlauf.
Bei Bedarf beschädigte Teile ersetzen.

a. Motor warm laufen lassen und abstellen.
1. Motor auf Betriebstemperatur aufwärmen.
b. Ein Unterdruckmessgerät (Unterdruckmessgerät des EVAP-Prüfgeräts) an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Handtester an den DLC3 anschließen.
Motor starten.
Handtester-Hauptschalter einschalten.
Mit dem Modus ACTIVE TEST am Handtester das VSV für EVAP betätigen.

g. Den Unterdruck im Leerlauf prüfen.
Sollwert:Über mehr als 5 Sekunden bei 0.368 bis 19.713 in.Hg (5 bis 268 in.WS) halten.
HINWEIS: Ändert sich der Unterdruck nicht, ist der Schlauch zwischen dem VSV und dem Serviceanschluss gelöst oder verstopft, oder das VSV ist defekt.
Motor abstellen.
Handtester vom DLC3 trennen.
Unterdruckmessgerät vom EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung trennen.

k. Ein Druckmessgerät an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Handtester an den DLC3 anschließen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Handtester-Hauptschalter einschalten.
Mit dem Modus ACTIVE TEST am Handtester das VSV für CCV betätigen.
HINWEIS: Wird die Prüfung nicht innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen, wird das VSV für CCV automatisch zurückgesetzt und schließt.

p. Den Druck prüfen.
1. Über den EVAP-Serviceanschluss einen Druck von 13,5 bis 15,5 in.Aq (Zoll Wassersäule) aufbauen.
Sollwert: 2 Minuten nach dem Aufbau des Drucks sollte das Manometer weiterhin über 7.7 bis 8.8 in.WS anzeigen.HINWEIS: Lässt sich kein Druck aufbauen, hat sich der Schlauch zwischen dem VSV für EVAP, dem Aktivkohlebehälter und dem Kraftstofftank gelöst oder das VSV ist offen.

2. Während des Druckaufbaus prüfen, ob der Druck abfällt, wenn der Tankdeckel abgenommen wird.
HINWEIS: Fällt der Druck nicht ab, wenn der Tankdeckel abgenommen wird, ist der Schlauch zwischen Serviceanschluss und Kraftstofftank verstopft.
Zündschalter AUS schalten.
Handtester vom DLC3 trennen.

a. Motor warm laufen lassen und abstellen.
1. Motor auf Betriebstemperatur aufwärmen.
b. Ein Unterdruckmessgerät (Unterdruckmessgerät des EVAP-Prüfgeräts) an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Steckverbinder des VSV für EVAP abziehen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie an die Anschlüsse des VSV für EVAP anschließen.
Motor starten.

f. Den Unterdruck im Leerlauf prüfen.
Sollwert: Über mehr als 5 Sekunden bei 0.368 bis 19.713 in.Hg (5 bis 268 in.WS) halten.HINWEIS: Ändert sich der Unterdruck nicht, ist der Schlauch zwischen dem VSV und dem Serviceanschluss gelöst oder verstopft, oder das VSV ist defekt.
Motor abstellen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie von den Anschlüssen des VSV für EVAP trennen.
Steckverbinder des VSV für EVAP wieder anschließen.
Unterdruckmessgerät vom EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung trennen.

k. Ein Druckmessgerät an den EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung anschließen.

Steckverbinder des VSV für CCV abziehen.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie an die Anschlüsse des VSV für CCV anschließen.
ACHTUNG: Falsch angeschlossene Elektroden führen zu Schäden am VSV.
Beim Anschließen der Anschlussleitung besonders sorgfältig vorgehen.
n. Den Druck prüfen.
1. Über den EVAP-Serviceanschluss einen Druck von 13,5 bis 15,5 in.Aq (Zoll Wassersäule) aufbauen.
Sollwert: 2 Minuten nach dem Aufbau des Drucks sollte das Manometer weiterhin über 7.7 bis 8.8 in.WS anzeigen.HINWEIS: Lässt sich kein Druck aufbauen, hat sich der Schlauch zwischen dem VSV für EVAP, dem Aktivkohlebehälter und dem Kraftstofftank gelöst oder das VSV ist offen.

2. Während des Druckaufbaus prüfen, ob der Druck abfällt, wenn der Tankdeckel abgenommen wird.
HINWEIS: Fällt der Druck nicht ab, wenn der Tankdeckel abgenommen wird, ist der Schlauch zwischen Serviceanschluss und Kraftstofftank verstopft.
Plus- (+) und Minus- (−) Leitung der Batterie von den Anschlüssen des VSV für CCV trennen.
Steckverbinder des VSV für CCV wieder anschließen.
Druckmessgerät vom EVAP-Serviceanschluss der Spülleitung trennen.

Entlüftungsleitungsschlauch vom Kraftstofftank trennen.
Druckmessgerät an den Kraftstofftank anschließen.
Kraftstofftank mit Druck beaufschlagen, bis ein Innendruck von 4 kPa (41 gf/cm², 0,58 psi) entsteht.
Prüfen, dass der Innendruck des Kraftstofftanks 1 Minute lang gehalten wird.
Die Anschlussstellen aller Schläuche und Rohre prüfen.
Die am Kraftstofftank montierten Teile prüfen.
Bei Funktionsstörungen, Beschädigungen oder anderen Mängeln Kraftstofftank und Einfüllstutzen ersetzen.
g. Entlüftungsleitungsschlauch wieder am Kraftstofftank anschließen.

Luftdichtheit von Kraftstofftank und Einfüllrohr prüfen 7. KRAFTSTOFF-ABSPERRVENTIL UND FÜLLSTANDS-RÜCKSCHLAGVENTIL PRÜFEN
Entlüftungsleitungsschlauch vom Kraftstofftank trennen.
Druckmessgerät an den Kraftstofftank anschließen.
Kraftstofftank bis zur Vollfüllung mit Kraftstoff befüllen.
Druck von 4 kPa (41 gf/cm², 0,58 psi) am Entlüftungsanschluss des Kraftstofftanks anlegen.
HINWEIS: Die Kraftstoffmenge im Tank muss geprüft werden. Ist der Kraftstofftank voll, ist das Schwimmerventil des Befüllungs-Rückschlagventils geschlossen und es kann keine Luft hindurchströmen.
e. Tankdeckel abnehmen und prüfen, ob der Druck abfällt.
Fällt der Druck nicht ab, Kraftstofftank-Baugruppe ersetzen.
f. Entlüftungsleitungsschlauch wieder am Kraftstofftank anschließen.

Kraftstoff-Absperrventil und Füllstands-Rückschlagventil prüfen 8. LUFTEINLASSLEITUNG PRÜFEN
Lufteinlassleitungsschlauch vom Aktivkohlebehälter trennen.
Prüfen, dass Luft ungehindert in die Lufteinlassleitung strömen kann.
Kann Luft nicht ungehindert in die Lufteinlassleitung strömen, Leitung instand setzen oder ersetzen.
c. Lufteinlassleitungsschlauch wieder am Aktivkohlebehälter anschließen.

Lufteinlassleitung prüfen 9. DAMPFDRUCK PRÜFEN
a. Versorgungsspannung des Dampfdrucksensors prüfen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Mit einem Voltmeter die Spannung zwischen den Klemmen E8−18 (VC) und E8−28 (E2) der ECM-Steckverbinder messen.
Sollwert: 4,5 bis 5,5 VZündschalter AUS schalten.

b. Ausgangsspannung des Dampfdrucksensors prüfen.
Zündung einschalten (Zündschalter auf EIN).
Tankdeckel abnehmen.
Mit einem Voltmeter die Spannung zwischen den Klemmen E4−21 (PTNK) und E8−28 (E2) der ECM-Steckverbinder messen.
Sollwert: 3,0 bis 3,6 VTankdeckel wieder montieren.

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