Allgemeine Lackhinweise

Konservierung

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Konservierungswachs

Definition:

  • Konservierungswachs -AKR 321 M15 4-
  • Konservierungswachs -AKR 321 M16 10-

Produktbeschreibung

Konservierungswachs -AKR 321 M15 4- und Konservierungswachs -AKR 321 M16 10- sind Rostschutzmittel auf Wachsbasis zum Aufsprühen.

Nach dem Trocknen entsteht ein stark haftender, zäher, kunststoffähnlicher und wasserabweisender Film, der mehr oder weniger farblos ist.

Der Fließpunkt der Trockensubstanz liegt über +100 ºC (212 ºF), sodass Laufen oder Tropfen auch im Motorraum unwahrscheinlich ist.

Der getrocknete Film haftet gut auf blanken und lackierten Oberflächen.

Verarbeitungshinweise

Anwendung

  • Wird zur Konservierung von Nähten, Flächen und Hohlräumen an Fahrzeugen verwendet.
  • Aufgrund seiner hellen Farbe eignet es sich besonders zum Schutz der Nähte von Motorhaube und Kofferraum.
  • Das Material wird auch bevorzugt zur Behandlung des gereinigten Motorraums eingesetzt.

Verarbeitung

Hinweis

Vor Beginn der Anwendung sind die Sicherheitsmaßnahmen und Hinweise im Sicherheitsdatenblatt zu lesen. Auch bei Produkten, die gesetzlich nicht kennzeichnungspflichtig sind, müssen die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für chemische Emissionen beachtet werden.
  • Die mit Konservierungswachs zu behandelnden Teile gründlich reinigen und trocknen. Rost entfernen.
  • Dose vor Gebrauch gut schütteln. Konservierungswachs aufsprühen und trocknen lassen. Nicht auf sichtbare Außenteile sprühen, da der getrocknete Film eine matte Optik hat.

Achtung

Bei der Konservierung des Motorraums von Fahrzeugen und Motoren anderer Geräte dürfen die Motoren erst eingeschaltet werden, nachdem der Schutzwachsfilm ausreichend durchlüftet wurde. Es besteht Explosionsgefahr durch verdampfte Lösungsmittel!

Technische Daten

Farbe In dünner Schicht transparent
Geruch Leichter Geruch
Viskosität (DIN 53211, 4 mm) 12 bis 14 Sekunden
Tropfpunkt ca. 100 ºC (212 ºF)
Reinigen Mit Terpentin, Kaltreiniger oder Kerosin
Verarbeitungstemperatur +15 ºC bis +30 ºC (59º bis 86 ºF)

Hohlraumversiegelung

Definition:

  • Hohlraumversiegelung -D 330 KD1 A2-
  • Hohlraumversiegelung -D 330 KD2 A1-

Produktbeschreibung

Hohlraumversiegelung -D 330 KD1 A2- und Hohlraumversiegelung -D 330 KD2 A1- sind Korrosionsschutzmittel mit Lösungsmitteln zum Abdichten von Hohlräumen mit hohem Feststoffanteil.

Als Thixotropiermittel bildet es eine fein zerstäubte Lösung und eignet sich daher ideal zum Schutz schwer zugänglicher Bereiche und enger Spalte zwischen Blechen.

Die Hohlraumversiegelung dringt in Feuchtigkeit ein und verdrängt sie; sie enthält einen hohen Anteil an Rostschutzmitteln.

Die Hohlraumversiegelung zerstäubt beim Spritzen sehr fein, verläuft gut und dringt in alle zu schützenden Spalte ein (z. B. Schweißnähte), läuft jedoch nicht zu stark an der Unterseite der Schweißnaht ab.

Das Material kann auch bei niedrigen Temperaturen oberhalb von 10 ºC (50 ºF) verwendet werden; seine Fließeigenschaften verbessern sich, wenn Produkt und Karosserie Raumtemperatur haben.

Nach dem Trocknen bildet das Material einen kunststoffähnlichen, wasserabweisenden Film in transparentem Beigeton.

Verarbeitungshinweise

Anwendung

  • Wird meist in Werkstätten verwendet, um das Innere von Hohlräumen einzusprühen, die Hohlraumversiegelung bei Neufahrzeugen zu ergänzen und die Hohlraumversiegelung nach zwei bis drei Jahren sowie bei Unfallreparaturen zu erneuern.

Hinweis

  • Vor Beginn der Anwendung sind die Sicherheitsmaßnahmen und Hinweise im Sicherheitsdatenblatt zu lesen.
  • Auch bei Produkten, die gesetzlich nicht kennzeichnungspflichtig sind, müssen die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für chemische Emissionen beachtet werden.

Verarbeitung der Hohlraumversiegelung -D 330 KD1 A2-

  • Die Hohlraumversiegelung -D 330 KD1 A2- lässt sich mit der Druckbecherpistole und den passenden Sonden einfach auftragen.
  • Der Arbeitsdruck für die Druckbecherpistole beträgt 5 bis 6 bar. Der Materialdruckminderer sollte auf 5 bar eingestellt werden.
  • Bei längerer Lagerung oder wenn die Temperatur unter +10 °C (+50 °F) fällt, wird das Material stärker thixotrop. Dies wird beim Spritzen bei der Verarbeitungstemperatur jedoch wieder aufgehoben. Nach dem Spritzen zeigt das Produkt seine üblichen Eigenschaften.

Hinweis

Je nach Art des zu behandelnden Hohlraums kann die Trocknungsphase mehrere Tage dauern. Während des Trocknungsvorgangs für ausreichende Belüftung des Fahrzeugs sorgen.

Verarbeitung der Hohlraumversiegelung -D 330 KD2 A1-

  • Verkleidungen und Zierteile entfernen. Rost soweit wie möglich entfernen.
  • Schwer zugängliche Flächen (z. B. halbhohle Bereiche in Türen) mit dem Sprühschlauch über den Deckel statt mit dem Sprühkopf besprühen.
  • Das Material sollte beim Auftragen Raumtemperatur haben.
  • Bei längerer Lagerung oder wenn die Temperatur unter +10 °C (+50 °F) fällt, wird das Material stärker thixotrop. Die Dose vor Gebrauch gut schütteln, bis das Klappern der Kugeln hörbar wird.
  • Die Karosserieteile von Staub und Fett reinigen und anschließend gleichmäßig besprühen. Die Dose beim Sprühen senkrecht halten.
  • Beim Arbeiten mit dem "Sprühschlauch" kann dieser langsam in alle Richtungen kreisförmig geführt werden.
  • Der Sprühkopf mit runder Sprühdüse ermöglicht es dem Anwender, auf Flächen wie dem Unterboden einen feinen, gleichmäßigen Auftrag aufzubringen, der eine einwandfreie Optik ergibt.

Hinweis

Der Hohlraumversiegelung -D 330 KD2 A1- ist ein Produkt mit brennbarem Treibgas. Vor dem Schließen wieder dafür sorgen, dass die Hohlräume gut belüftet sind (z. B. Türverkleidungen), und während der Trocknung für ausreichende Belüftung des Fahrzeugs sorgen. Je nach Art des zu behandelnden Hohlraums kann die Trocknungsphase mehrere Tage dauern.

Achtung

Keine funktionswichtigen Teile wie Brems- und Abgasanlage besprühen.

Gummi- und Kunststoffteile dürfen ebenfalls nicht besprüht werden.

Reinigen

  • Abtropfende Hohlraumversiegelung lässt sich leicht abwischen.
  • Der Kunststoffreiniger -D 195 850 A1- eignet sich zum Entfernen von angetrocknetem Material.
  • Größere Flächen können mit einem Dampfstrahler gereinigt werden. Spritzer auf lackierten Flächen sofort entfernen.

Technische Daten der Hohlraumversiegelung -D 330 KD1 A2-

Farbe Beige transparent
Geruch Eigentypischer Geruch
Feststoffanteil Ca. 60 % (Wirkstoffe)
Konsistenz Thixotrop
Stabilität mindestens 100 μm
Verträglichkeit mit Decklack Keine dauerhafte Veränderung des Lacks
Entfernbarkeit nach 24 Stunden Getrocknetes Material lässt sich leicht entfernen
Eigenschaften im Trockenofen (1,5 Stunden bei 90 °C (194 °F)) Tropft nicht
Kältebeständigkeit Reißt nicht
Korrosionsbeständigkeit Korrodiert nicht
Verarbeitungstemperatur +10 °C bis +25 °C (50 °F bis 77 °F)
Verarbeitungstemperatur -40 °C bis +90 °C (-40 °F bis 194 °F)

Technische Daten der Hohlraumversiegelung -D 330 KD2 A1-

Farbe Beige transparent (nahezu transparent)
Geruch Eigentypischer Geruch
Feststoffanteil Ca. 60 % (Wirkstoffe)
Tropfpunkt des Feststoffs etwa 150 °C (302 °F)
Konsistenz Thixotrop
Stabilität mindestens 100 μm
Penetration größer als 16 cm
Verträglichkeit mit Decklack Keine dauerhafte Veränderung des Lacks
Entfernbarkeit nach 24 Stunden Getrocknetes Material lässt sich leicht entfernen
Eigenschaften im Trockenofen (1,5 Stunden bei 90 °C) Tropft nicht
Kältebeständigkeit Reißt nicht
Korrosionsbeständigkeit Korrodiert nicht
Verarbeitungstemperatur +10 °C bis +25 °C (50 °F bis 77 °F)
Verarbeitungstemperatur -40 °C bis +90 °C (-40 °F bis 194 °F) (kurzzeitig bis +120 °C (248 °F), maximal eine Stunde)

Konservierungswachs (Sprühdose)

Definition:

  • Konservierungswachs -D 308 SP5 A1-

Produktbeschreibung

Das Konservierungswachs -D 308 SP5 A1- bietet optimalen Korrosionsschutz für die Karosseriebereiche, die am stärksten korrosionsgefährdet sind, wie Stahlzierleisten (Falze, Spalte, Flansche), Kanten und Oberflächen.

Dieser Langzeit-Korrosionsschutz wird durch ausreichende Penetration sowie außergewöhnliche Haftung auf der metallischen Oberfläche erreicht.

Die Überlackierbarkeit und Entfernbarkeit sowie die Verträglichkeit mit Gummi- und Kunststoffanbauteilen sind gewährleistet.

Verarbeitungshinweise

Anwendung

  • Die empfohlene Trockenschichtdicke beträgt ca. 30 μm.

Technische Daten

Propan-Butan-Gehalt 45 bis 49 %
Wirkstoffgehalt 22 bis 26 %
Lösemittelgehalt 27 bis 31 %
Viskosität (DIN 53211, 4 mm) 16 bis 22 Sekunden
Tropfpunkt (des Feststoffs) größer als 150 °C (302 °F)
Reinigen mit Waschbenzin
Verarbeitungstemperatur +18 °C bis +25 °C (+64,4 °F bis +77 °F)
Flammpunkt PM (DIN EN 22719) +27 °C bis +33 °C (80,6 °F bis 91,4 °F)
Farbe helles Beige
Verarbeitungstemperatur +10 °C bis +30 °C (50 °F bis 86 °F)
Kältebeständigkeit bis -30 °C (-22 °F)

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