Prüfung des Einspritzventils
ARBEITSABLAUF
Prüfung bei laufendem Motor: Die Öltemperatur muss mindestens 60 °C betragen, das entspricht etwa 10 Minuten Fahrbetrieb nach dem Kaltstart.
Ansaugstutzen abnehmen.
Motor starten und im Leerlauf laufen lassen.
Den Einspritzstrahl beobachten. Er muss gleichmäßig sein und auf die Drosselklappe gerichtet sein.
Motor abstellen, um die Dichtheit des Ventils zu prüfen.
Bei abgestelltem Motor dürfen höchstens zwei Tropfen pro Minute austreten.
Weitere Prüfungen sind durchzuführen, wenn der Motor nicht anspringt.
Sicherungen 13 und 27 prüfen.
Luftfilter und Ansaugstutzen abnehmen.
Ein Helfer muss den Motor mit dem Anlasser durchdrehen.
Das Einspritzventil muss deutlich Kraftstoff einspritzen.
Tritt dies nicht ein, braunen Steckverbinder oben an der Gemischaufbereitungseinheit abziehen.
Ohmmeter an beide mittleren Anschlusskontakte (an der Gemischaufbereitungseinheit) anschließen.
Bei einer Umgebungstemperatur zwischen +15 und +30 °C muss das Ohmmeter 1,2–1,6 Ohm anzeigen, andernfalls ist das Ventil defekt. Torx-Schraube lösen und das Einspritzventil ersetzen.
Stromversorgung des Einspritzventils prüfen, wenn es trotz korrekter Widerstandswerte nicht arbeitet.
LED-Voltmeter ohne anderes Messgerät an beide mittleren Kontakte des abgezogenen Steckers anschließen.
Anlasser betätigen: Die LEDs müssen flackern, andernfalls liegt eine Leitungsunterbrechung oder ein Fehler im Steuergerät vor.
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