Citroen C5 Aircross (2017- 2024) - Bedienungsanleitung

Automatikgetriebe

~8Min. Lesezeit

Mit Benzin- / Dieselmotoren

Automatikgetriebe mit 6 oder 8 Gängen und Tippschalter. Außerdem bietet es einen manuellen Modus mit Gangwechsel über die Schaltwippen hinter dem Lenkrad.

Mit Plug-in-Hybridmotor

Automatikgetriebe mit 8 Gängen und Tippschalter sowie Funktion der Rekuperationsbremsung.

Abgesehen vom manuellen Modus und der Rekuperationsbremsung entspricht die Funktionsweise derjenigen der übrigen Getriebe EAT8.

Tippschalter

Conduite

P. Auto Park
Taste drücken, um in den Parkmodus zu wechseln.
Zum Parken des Fahrzeugs: Die Vorderräder sind blockiert.
R. Rückwärtsgang
N. Leerlauf
Um das Fahrzeug bei ausgeschalteter Zündung in den Freilauf zu versetzen und zu bewegen.
Weitere Informationen zum Freilauf des Fahrzeugs finden Sie im entsprechenden Abschnitt.
D. Fahren im Automatikmodus
Das Getriebe schaltet abhängig von Fahrweise, Straßenprofil und Fahrzeugbeladung.
M. Fahren im manuellen Modus (Benzin / Diesel)
Taste drücken, um in den manuellen Modus zu wechseln.
Der Fahrer schaltet die Gänge über die Bedienelemente am Lenkrad.
B. Fahren im Automatikmodus mit Rekuperationsbremsung (Plug-in-Hybrid)
Taste drücken, um die Rekuperationsbremsung zu aktivieren.
Das Getriebe übernimmt beim Loslassen des Gaspedals auch die Bremsung.

► Im Modus N bei getretenem Bremspedal kurz antippen, ohne den Druckpunkt zu überwinden:

  • Nach vorn ist der Modus R gewählt.
  • Nach hinten ist der Modus D gewählt.

Den Wählhebel nach jedem Antippen vollständig loslassen; er kehrt dann in seine Ausgangsstellung zurück.

Sonderfälle

Um den Modus N zu vermeiden (schneller Wechsel von D auf R und umgekehrt):

► Im Modus R nach hinten antippen und dabei den Druckpunkt überwinden; der Modus D wird gewählt.

► Im Modus D nach vorn antippen und dabei den Druckpunkt überwinden; der Modus R wird gewählt.

► Um in den Modus N zurückzukehren, kurz antippen, ohne den Druckpunkt zu überwinden.

Bedienelemente am Lenkrad

(je nach Ausstattung)

In den Modi M und D können die Schaltwippen am Lenkrad manuell den Gang wechseln.

Sie ermöglichen weder das Einlegen des Leerlaufs noch das Ein- oder Auslegen des Rückwärtsgangs.

Conduite

► Die Wippe „+“ oder „-“ zu sich ziehen, um jeweils den nächsthöheren bzw. nächstniedrigeren Gang einzulegen.

Anzeigen im Kombiinstrument

Nach dem Einschalten der Zündung wird der Zustand des Getriebes im Kombiinstrument angezeigt:

P Parken
R Rückwärtsgang
N Leerlauf
D1...6 / 8 Automatische Vorwärtsfahrt
B1...8 Automatische Vorwärtsfahrt mit aktivierter Rekuperationsbremse
M1...6 / 8 Manuelle Vorwärtsfahrt

Bei rein elektrischer Fahrt wird der eingelegte Gang nicht angezeigt.

Nach dem Ausschalten der Zündung bleibt der Zustand des Getriebes einige Sekunden im Kombiinstrument angezeigt.

Funktionsweise

Nur zulässige Anforderungen zum Moduswechsel werden berücksichtigt.

Bei laufendem Motor erscheint im Kombiinstrument eine Warnmeldung, wenn zum Moduswechsel das Betätigen des Bremspedals erforderlich ist.

Bei laufendem Motor und gelösten Bremsen bewegt sich das Fahrzeug, wenn R, D oder M eingelegt ist, auch ohne Betätigen des Fahrpedals.

Niemals gleichzeitig Fahr- und Bremspedal betätigen – Gefahr der Beschädigung des Getriebes! Bei eingelegtem Modus N ertönt beim Öffnen der Fahrertür ein Signalton, und P wird eingelegt. Der Signalton endet beim Schließen der Fahrertür.

Bei einer Geschwindigkeit unter 5 km/h löst das Öffnen der Fahrertür das Einlegen von P aus – Gefahr einer abrupten Bremsung! Bei einem Ausfall der Batterie unbedingt den bzw. die mit dem Bordwerkzeug mitgelieferten Unterlegkeil(e) an einem Rad anlegen, um das Fahrzeug zu sichern.

Besonderheiten des Automatikmodus

Das Getriebe wählt den Gang mit der optimalen Leistung in Abhängigkeit von Umgebungstemperatur, Straßenprofil, Fahrzeugbeladung und Fahrstil.

Für maximale Beschleunigung das Fahrpedal bis zum Anschlag durchtreten (Kickdown). Das Getriebe schaltet automatisch zurück oder hält den gewählten Gang bis zur maximalen Motordrehzahl.

Mit den Bedienelementen am Lenkrad können Gänge vorübergehend gewählt werden, sofern Geschwindigkeit und Motordrehzahl dies zulassen.

Besonderheiten des manuellen Modus

Ein Gangwechsel erfolgt nur, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit und Motordrehzahl dies zulassen.

Rekuperationsbremse (Funktion Brake)

Die Rekuperationsbremse wirkt als Motorbremse und verzögert das Fahrzeug, ohne das Bremspedal zu betätigen.

Wenn der Fahrer das Fahrpedal loslässt, verzögert das Fahrzeug stärker.

Die beim Loslassen des Fahrpedals gewonnene Energie wird anschließend teilweise zum Laden der Traktionsbatterie genutzt.

Dieses teilweise Laden verändert die Anzeige des Ladezustands nicht.

Die Verzögerung des Fahrzeugs führt nicht zum Aufleuchten der Bremsleuchten.

► Im Modus D die Taste B drücken, um die Funktion ein- bzw. auszuschalten.

Im Kombiinstrument wird D durch B ersetzt.

Der Status der Funktion wird beim Ausschalten der Zündung gespeichert.

In bestimmten Situationen (z. B. volle Batterie, extreme Temperaturen) kann die Stärke der Rekuperationsbremse vorübergehend begrenzt sein und die Verzögerung geringer ausfallen.

Der Fahrer muss die Verkehrslage aufmerksam beobachten und jederzeit bereit sein, das Bremspedal zu betätigen.

Rekuperation über das Bremspedal

Das Betätigen des Bremspedals ermöglicht ebenfalls, Energie zum teilweisen Laden der Traktionsbatterie zurückzugewinnen, ohne die Anzeige des Ladezustands zu verändern.

Anfahren des Fahrzeugs

► Bremspedal vollständig durchtreten.

► Motor starten.

► Bremspedal weiterhin getreten halten und den Wählhebel ein- oder zweimal nach hinten drücken, um die Automatikstufe D zu wählen, oder nach vorne, um den Rückwärtsgang R einzulegen.

► Bremspedal loslassen.

► Langsam beschleunigen, um die elektrische Feststellbremse automatisch zu lösen.

Das Fahrzeug fährt sofort los.

Automatikgetriebe

Niemals versuchen, den Motor durch Anschieben des Fahrzeugs zu starten.

Fahrzeug abstellen

Unabhängig vom Zustand des Getriebes beim Ausschalten der Zündung wird P sofort und automatisch eingelegt.

Im Modus N wird P jedoch nach 5 Sekunden eingelegt (damit das Fahrzeug zum Abrollen freigeschaltet werden kann).

Prüfen, ob P eingelegt ist und die elektrische Feststellbremse automatisch angezogen hat; andernfalls manuell anziehen.

Die entsprechenden Kontrollleuchten am Wählhebel und an der Bedienung der elektrischen Feststellbremse müssen leuchten, ebenso die Anzeigen im Kombiinstrument.

Funktionsstörung des Getriebes

Diese Kontrollleuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung zusammen mit einer Meldung und einem Signalton auf.

Einen CITROËN-Partner oder eine qualifizierte Werkstatt aufsuchen.

Nicht schneller als 100 km/h fahren, und zwar im Rahmen der örtlichen Vorschriften.

Umschaltung des Getriebes in den Notlaufmodus

Der Modus D bleibt im dritten Gang hängen.

Die Schaltwippen am Lenkrad sind wirkungslos, und der Modus M ist nicht mehr verfügbar.

Beim Einlegen des Rückwärtsgangs kann ein deutlicher Ruck spürbar sein. Er ist für das Getriebe unbedenklich.

Funktionsstörung des Wählhebels

Geringfügige Störung

Diese Kontrollleuchte leuchtet zusammen mit einer Meldung und einem Signalton auf.

Vorsichtig fahren.

Einen CITROËN-Partner oder eine qualifizierte Werkstatt aufsuchen.

In bestimmten Fällen leuchten die Kontrollleuchten des Wählhebels nicht mehr, der Zustand des Getriebes bleibt jedoch im Kombiinstrument angezeigt.

Schwere Störung

Diese Kontrollleuchte leuchtet zusammen mit einer Meldung auf.

Das Fahrzeug muss unbedingt angehalten werden.

Das Fahrzeug möglichst sicher abstellen und die Zündung ausschalten.

Wenden Sie sich an einen CITROËN-Partner oder eine qualifizierte Werkstatt.

Progressive hydraulische Anschläge

Dieses Federungssystem mit progressiven hydraulischen Anschlägen verbessert den Fahrkomfort, indem es Unebenheiten und Stöße der Fahrbahn filtert.

Jeder Stoßdämpfer ist mit einem hydraulischen Druckanschlag (unten) und einem hydraulischen Zuganschlag (oben) ausgestattet.

Je nach Dämpfungsintensität geben diese Anschläge dem Fahrzeug mehr Federweg frei oder bremsen die Bewegung allmählich ab, um abrupte Stopps am Ende des Federwegs zu vermeiden.

Im Gegensatz zu einer klassischen Federung, die Energie aufnimmt, aber einen Teil davon wieder abgibt, nimmt dieses aktive Fahrwerk die Energie auf und baut sie ab, ohne dass es zu einem Nachfedern kommt.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Citroen C5 Aircross: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.