Elektronisches Steuergerät
ALLGEMEINE ANGABEN

Elektronisches Steuergerät (ECU)
Das elektronische Steuergerät (ECU) befindet sich hinter der Verkleidung auf der rechten Seite
des Fahrzeuginnenraums. Das ECU ist das zentrale Element des Kraftstoffeinspritzsystems.
Das ECU empfängt ständig Signale von verschiedenen Sensoren und steuert die wichtigsten Systeme und Baugruppen des Motors. Außerdem übernimmt das ECU die Funktionen
der Fehlerdiagnose von Motorsystemen und -baugruppen. Bei Erkennung eines Fehlers schaltet das ECU die Motorkontrollleuchte „Motorservice erforderlich“ ein, ermittelt den entsprechenden Fehlercode (bzw. die Fehlercodes) und speichert ihn bzw. sie im Speicher. Dies
erleichtert die spätere Fehlersuche. Am Fahrzeug ist ein ECU vom Typ IEFI-
6. Bei einem Ausfall wird das ECU komplett ersetzt, da es keine reparierbaren Bauteile enthält.
Steuerparameter und Algorithmen sind gespeichert in
einem löschbaren, programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM). Die Programmvariante im ROM wird durch die ECU-Nummer gekennzeichnet, die der
Fahrzeug-Identifizierungsnummer entspricht.
Das ECU versorgt verschiedene Sensoren und Schalter mit konstanter
Spannung von 5 und 12 V. Die Stromkreise des ECU haben einen hohen Widerstand. Daher leuchtet die Kontrollleuchte nicht, wenn sie an die Versorgungsklemmen angeschlossen wird.
Zur genauen Messung der Versorgungsspannung ist ein Digitalvoltmeter mit hohem Innenwiderstand (10 MΩ) zu verwenden. Das ECU steuert den Betrieb der Kraftstoff
einspritzdüsen, des Leerlaufregelventils, der Kupplung des Klimakompressors usw. mittels
spezieller elektronischer Bauteile (4-Kanal-Treiber), die die Ausgangssteuersignale des ECU verarbeiten.
Das ECU ist wartungsfrei. Daher ist es bei einem Ausfall komplett zu ersetzen. Warnhinweis.
Beim Austausch eines werkseitig installierten ECU ist die Kennung und Seriennummer des alten ECU auf das Typenschild
des neuen ECU zu übertragen. Keine Eintragung auf dem Gehäuse vornehmen.
des ECU übertragen. Diese Information kann im weiteren Betrieb des Fahrzeugs benötigt werden. Um eine Beschädigung des ECU zu vermeiden, sind alle Arbeiten an der Verkabelung
der Versorgungsleitungen des ECU, z. B. das Anschließen oder Trennen der Steckverbinder des ECU,
Sicherungen, Batteriekabel, Verlängerungskabel usw.),
nur bei ausgeschalteter Zündung durchzuführen.
Entfernen bzw. abklemmen:
VORGEHENSWEISE
1. Minuskabel der Batterie abklemmen.
2. Verkleidung abnehmen, die das ECU abdeckt.
3. ECU aus der Halterung nehmen und die Steckverbinder trennen.
Warnung.
Um eine Beschädigung des ECU durch elektrostatische Entladung zu vermeiden,
dürfen die Kontaktstifte der Steckverbinder und die verlöteten Bauteile nicht berührt werden.
Einbauen oder anschließen.
VORGEHENSWEISE
1. ECU in die Halterung einsetzen und die Steckverbinder anschließen.
2. Verkleidung wieder anbringen.
3. Minuskabel der Batterie anschließen.
Funktionsprüfung
VORGEHENSWEISE
1. Zündung einschalten.
2. In den Diagnosemodus wechseln.
2а. Code 12 viermal hintereinander ausgeben, um sicherzustellen, dass im Speicher des ECU keine weiteren Fehlercodes vorhanden sind. Code 12 bestätigt die ordnungsgemäße Funktion.
ECU.
2б. Wenn Fehlercode 51 ausgegeben wird oder die Motorkontrollleuchte dauerhaft leuchtet, obwohl keine Codes vorliegen, ist das ECU defekt.
Warnung.
Beim Austausch des ECU alle Aus- und Einbauarbeiten in
Übereinstimmung mit den oben genannten Anweisungen durchführen.
Testen Sie sich
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