Freilaufkupplung (FLK)
ALLGEMEINES.
1. Funktion des Freilaufs prüfen. Das Ritzel des Anlassers muss sich in einer Richtung frei drehen und sich bei Versuch, es in die andere Richtung zu drehen, mit der Motorwelle verriegeln.
Zustand des Ritzels prüfen: Die Zähne dürfen keine Risse, Materialausbrüche und starken Verschleiß aufweisen. Bei Feststellung von Mängeln den Freilauf und das Ritzel ersetzen. Kontaktschäden am Ritzel können auch ein Anzeichen sein.
Materialausbrüche an den Zähnen des Schwungradkranzes. Den Zustand des Schwungradkranzes prüfen und bei Bedarf den Kranz ersetzen.
2. Sperrmoment des Freilaufs prüfen. Dazu den Anker des Elektromotors in einen Schraubstock einspannen, ohne den Freilauf von der Welle zu demontieren. Zur Vermeidung von Beschädigungen
den Anker mit einem Tuch umwickeln. Den Aufsatz des Drehmomentschlüssels auf den Freilauf setzen und
ein Drehmoment von 68 N·m entgegen dem Uhrzeigersinn aufbringen. Dabei darf sich der Freilauf nicht drehen. Dreht sich der Freilauf, ist er zu ersetzen.
3. Der Rollenfreilauf benötigt im Betrieb keine Schmierung. Er ist jedoch von Schmutz zu reinigen. Zur Reinigung des Freilaufs dürfen keine Mittel verwendet werden, die die
eingebrachte Schmierung verdünnen und aus dem Freilauf auswaschen. Zur Schmierung des Ankerwellenzapfens an der Stelle,
an der der Freilauf angeordnet ist, wird Silikonfett General Electric CG321 oder
Dow Corning 33 Medium oder ein gleichwertiges Fett verwendet.
4. Die Teile des Freilaufs nicht übermäßig schmieren.
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