Prüfung des Schwungrads - Motorsystem
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Messuhr mit Haltevorrichtung 100-002 (TOOL-4201-C) oder gleichwertig |
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Haltewerkzeug, Schwungrad 303-103 (T74P-6375-A) |
- Den Getriebeölstand prüfen und bei Bedarf auf den korrekten Stand auffüllen.
- Bei laufendem Motor im Leerlauf und Getriebe in Leerlaufstellung (N) auf unzulässige Geräusche achten und prüfen. Feststellen, ob unzulässige Geräusche beim Betätigen des Kupplungspedals nachlassen.
- Werden unzulässige Geräusche festgestellt, das Schaltgetriebe ausbauen. Weitere Informationen siehe Abschnitt 308-03.
- Den Kupplungsnehmerzylinder auf Undichtigkeiten prüfen. Wird eine Undichtigkeit festgestellt, einen neuen Kupplungsnehmerzylinder einbauen. Weitere Informationen siehe Abschnitt 308-03.
- Die Gleitflächen der Kupplungsausrücknabe und des Lagers prüfen. Riefen oder Grate mit feinem Schleifpapier entfernen.
- Die Eingangswelle des Getriebes auf Keilwellenverschleiß, Riefen oder Grate prüfen. Riefen oder Grate mit feinem Schleifpapier entfernen. Wenn Keilwellenverschleiß festgestellt wird, ein neues Getriebe einbauen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 308-03.
- HINWEIS: Die Kupplungsscheibe ist aufgrund möglichen Verschleißes der Nabenverzahnung oder des Reibbelags zu entsorgen.
Kupplungsscheibe und Druckplatte ausbauen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 308-01.
- Kupplungsscheibe entsorgen.
- Druckplatte der Kupplung und die Segmente der Tellerfeder prüfen und bei Bedarf entsorgen.
- Druckplatte der Kupplung auf Riefen, Risse oder Verfärbungen prüfen. Leichte Riefen oder Verfärbungen mit feinem Schleifleinen entfernen.
- Segmente der Tellerfeder der Kupplung auf Beschädigungen, ungleichmäßige Höhe, Riefen, Risse oder Verfärbungen prüfen. Leichte Riefen oder Verfärbungen mit feinem Schleifleinen entfernen.
- HINWEIS: Das Schwungrad kann nicht nachbearbeitet werden.
Bei eingebautem Zweimassenschwungrad am Motor die Oberfläche des Zweimassenschwungrads auf Riefen, Risse, Verfärbungen oder Beschädigungen prüfen. Falls einer dieser Zustände vorliegt, ein neues Schwungrad einbauen.
- Reibscheibe des Zweimassenschwungrads auf Beschädigungen oder Aufschmelzungen prüfen und bei Bedarf ein neues Zweimassenschwungrad einbauen.
- HINWEIS: Die Prüfung des Drehspiels des Zweimassenschwungrads kann nicht durchgeführt werden, wenn die Reibscheibe beschädigt ist.
Bei eingebautem Zweimassenschwungrad am Motor das Drehspiel des Zweimassenschwungrads gemäß den folgenden Schritten 12 bis 15 prüfen.
- Eine Referenzmarkierung auf der Sekundärmasse des Zweimassenschwungrads anbringen.
- Die Sekundärmasse mit leichtem Handdruck im Uhrzeigersinn bis zum Ende des Spiels drehen. Eine Referenzmarkierung auf der Primärmasse des Zweimassenschwungrads anbringen, die mit der Referenzmarkierung auf der Sekundärmasse fluchtet.
- Die Sekundärmasse mit leichtem Handdruck gegen den Uhrzeigersinn bis zum Ende des Spiels drehen. Eine zweite Referenzmarkierung auf der Primärmasse des Zweimassenschwungrads anbringen, die mit der Referenzmarkierung auf der Sekundärmasse fluchtet.
- Das Drehspiel zwischen den 2 Referenzmarkierungen auf der Primärmasse des Zweimassenschwungrads messen. Überschreitet das Drehspiel 19 mm (0,750 in), ein neues Zweimassenschwungrad einbauen.
- Bei eingebautem Zweimassenschwungrad am Motor die Funktion der inneren Feder des Zweimassenschwungrads gemäß den folgenden Schritten 17 bis 19 prüfen.
- Das Haltewerkzeug für das Schwungrad einbauen.
- Mit einem geeigneten langen Schraubendreher oder einer Stange die Sekundärmasse kräftig im Uhrzeigersinn drehen. Die Sekundärmasse sollte nach dem Spiel von maximal 19 mm (0,750 in) beginnen, die innere Feder zu spannen. Die Sekundärmasse sollte sich weiter drehen und die innere Feder mit zunehmendem Federdruck spannen. Dreht sich die Sekundärmasse nicht, ein neues Zweimassenschwungrad einbauen.
- Mit einem geeigneten langen Schraubendreher oder einer Stange die Sekundärmasse kräftig gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Sekundärmasse sollte nach dem Spiel von maximal 19 mm (0,750 in) beginnen, die innere Feder zu spannen. Die Sekundärmasse sollte sich weiter drehen und die innere Feder mit zunehmendem Federdruck spannen. Dreht sich die Sekundärmasse nicht, ein neues Zweimassenschwungrad einbauen.
- Das Zweimassenschwungrad nach dem Ausbau vom Motor und auf einer Werkbank liegend gemäß den folgenden Schritten 21 bis 23 prüfen.
- HINWEIS: Unter das Zweimassenschwungrad müssen Unterlegkeile gelegt werden, damit es waagerecht und stabil liegt.
Das Zweimassenschwungrad ausbauen und auf eine feste, ebene Unterlage legen.
- Die Befestigungsschrauben des Zweimassenschwungrads entsorgen und das Schwungradhaltewerkzeug entfernen.
- HINWEIS: Axiales Spiel der Sekundärmasse des Schwungrads ist normal. Das Zweimassenschwungrad darf aufgrund dieser Bewegung nicht entsorgt werden.
Mit der Messuhr und der Haltevorrichtung die Buchse der Nabe des Zweimassenschwungrads auf Verschleiß prüfen und bei Bedarf eine neue Buchse einbauen.
- Eine Messuhr an einem Punkt auf der äußeren Oberseite der Sekundärmasse ansetzen.
- Mit leichtem Handdruck an dem gegenüberliegenden Punkt auf der äußeren Oberseite der Sekundärmasse nach unten drücken und die Auslenkung an der Messuhr ablesen.
- Diese Messung in Abständen von 120 Grad um das Zweimassenschwungrad wiederholen und jede Auslenkung notieren. Überschreitet die Auslenkung an einer Stelle 1,5 mm (0,060 in), ein neues Zweimassenschwungrad einbauen.
- Die Rückseite des Motorblocks prüfen.
- Sicherstellen, dass die 2 Motorzentrierstifte korrekt eingebaut und nicht beschädigt sind. Bei Bedarf neue Zentrierstifte einbauen.
- Die oberen und unteren Anlageplatten an der Rückseite des Motorblocks auf Beschädigungen oder Verzug prüfen und bei Bedarf neue Platten einbauen.
- Den Flansch der Kurbelwelle auf Gewindesicherungsmittelreste oder Rost prüfen und bei Bedarf reinigen.
- Die Anlagefläche des Getriebes prüfen.
- Sicherstellen, dass die 2 Zentrierstiftbohrungen nicht ausgeleiert oder beschädigt sind.
- Den Anlageflansch des Zweimassenschwungrads an der Kurbelwelle auf Gewindesicherungsmittelreste oder Rost prüfen und bei Bedarf reinigen.
- HINWEIS: Neue Befestigungsschrauben für das Zweimassenschwungrad einbauen.
Das Zweimassenschwungrad locker einbauen.
- Das Haltewerkzeug für das Schwungrad einbauen.
- Die Befestigungsschrauben des Zweimassenschwungrads in der dargestellten Reihenfolge auf 112 N·m anziehen.
- HINWEIS: Eine neue Kupplungsscheibe ist einzubauen, da möglicherweise Verschleiß der Nabenverzahnung oder des Reibbelags vorliegt.
Kupplungsscheibe und Druckplatte einbauen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 308-01.
- Das Getriebe einbauen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 308-03.
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Ein kurzes Quiz zum Ford Focus: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.

