Zündanlage

Wann erfolgt die Zündung?

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Der Funke muss genau im richtigen Moment überspringen. Den richtigen Moment genau zu bestimmen, ist jedoch nicht einfach.


Am nützlichsten ist die Verbrennung dann, wenn das Gemisch aus Luft und Kraftstoff im Moment höchster Verdichtung entzündet wird. Diese höchste Verdichtung im Viertaktmotor wird im Moment erreicht, in dem der Kolben am Ende des Verdichtungstakts seine Bewegungsrichtung von aufwärts auf abwärts ändert.


Bevor sich die Bewegungsrichtung des Kolbens umkehrt, verharrt er für einen kurzen Augenblick im oberen Totpunkt (OT) seiner Bahn.


Zurück zur Bestimmung des Zündzeitpunkts: Der ideale Zündzeitpunkt ist also der Moment, in dem der Kolben seine Abwärtsbewegung gerade beginnt. Das Gemisch ist maximal verdichtet, und der Kolben kann mit Kraft nach unten gedrückt werden.


Dennoch wäre es falsch, den Zündzeitpunkt genau auf den oberen Totpunkt einzustellen. Das Gemisch aus Kraftstoff und Luft benötigt eine bestimmte Zeit (genau 1/3000 Sekunden), um sich zu entzünden und den vollen Verbrennungsdruck aufzubauen. Deshalb wird der Zündzeitpunkt vorverlegt. Dies nennt man „Zündvorverstellung“. Der Zündfunke springt daher bereits während der Aufwärtsbewegung des Kolbens über. Der volle Verbrennungsdruck wird erst kurz nach dem oberen Totpunkt erreicht.

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