Zündanlage

Funktionsweise der Zündanlage

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Если построить диаграмму зависимости угла опережения от нагрузки и числа оборотов

Wenn man den Zündwinkel in Abhängigkeit von Last und Drehzahl des Motors in einem Diagramm darstellt, erhält man das sogenannte Zündkennfeld. Je komplexer dessen Verlauf ist, desto genauer ist die Zündung auf die jeweilige Betriebssituation des Motors abgestimmt.


Das Grundprinzip der Zündung besteht darin, dass der Strom von der Batterie zunächst in die Primärwicklung der Zündspule fließt.

Diese Wicklung besteht aus mehreren Windungen dicken Drahtes. Durch den elektrischen Strom entsteht um den Eisenkern der Zündspule ein starkes Magnetfeld – die Energie, die dem Zündsystem zur Verfügung steht.

Nähert sich der Kolben dem Punkt, an dem das eingespritzte und verdichtete Gemisch entzündet werden muss – dem Zündzeitpunkt –, wird der Strom in der Zündspule unterbrochen. Dies geschieht auf Befehl des Steuergeräts im elektronischen Zündmodul.

Beim Unterbrechen des Stroms bricht das Magnetfeld in der Zündspule zusammen. Dabei entsteht Folgendes: In der Sekundärwicklung, die aus sehr vielen Windungen dünnen Drahtes besteht, wird ein Hochspannungsimpuls von mehreren zehntausend Volt induziert.

Diese Sekundärspannung wird über den Zündverteiler (bei den Modellen mit 6-Zylinder-Motor direkt) an die Zündkerze geleitet, deren Zylinder gemäß der Zündfolge an der Reihe ist. Das Gemisch entzündet sich, der Motor dreht weiter. Der Stromkreis wird geschlossen, der Vorgang wiederholt sich.

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