Bedienung der Klimaanlage
ALLGEMEINE ANGABEN

Typisches Schema der Klimaanlage: A. Flüssigkeitsleitung.
B. Behälter mit Feuchtigkeitsabsorber.
C. Öffnung zur Vermischung der Kältemitteldämpfe mit dem Kältemittelöl.
1. Kompressor
2. Kondensator
3. Verdampfer
4. Sammler
5. Drosselstutzen
6. Druckbegrenzungsventil

Typisches Luftströmungsschema der Klimaanlage

Querschnitt der Klimaanlageneinheit: A. Gebläsemotor.
B. Lufteinlassklappe.
C. Luftverteilungsklappe.
D. Luftverteilungsklappe.
E. Klappe für die Windschutzscheibe.
F. Heizungswärmetauscher.
G. Verdampferwärmetauscher

Bedienfeld der Klimaanlage: ELEKTRISCHE STEUERUNG
1. Taste für Umluftbetrieb.
2. Taste Klimaanlage ein/aus.
3. Gebläseschalter AUS.
4. Drehregler für das Gebläse.
Unterdruckantrieb
5. Belüftungsmodus – Luft strömt durch die vorderen Düsen im Armaturenbrett.
6. Kombinierter Belüftungs- und Heizmodus – Luft strömt durch die vorderen und unteren Düsen.
7. Heizmodus – Luft strömt durch die unteren Düsen.
8. Modus Beheizung/Belüftung der Windschutzscheibe.
A. MINDESTTEMPERATUR.
B. HÖCHSTTEMPERATUR.

Schaltplan der KA-Steuerung
Bedienelemente.
Die Steuerung der KA erfolgt über Bedienelemente, die am Bedienfeld angeordnet sind. Der Elektromagnet der Kompressorkupplung und der Gebläsemotor
sind über Leitungen mit dem Bedienfeld verbunden. In der Stellung AUS des Reglers
ist der Stromkreis des Gebläses unterbrochen. Die Luftzufuhr erfolgt beim Einschalten des Reglers in eine der vier Betriebsstellungen. Gekühlte und
entfeuchtete Luft gelangt in den Innenraum, wenn die Stellung MAX.
, NORMAL, BI-LEVEL oder die Stellung zur Entfrostung der Windschutzscheibe (DEFROST) eingeschaltet wird. Die Lufttemperatur wird mit dem Drehregler am Bedienfeld eingestellt. Der Griff des Reglers ist über einen Bowdenzug mit der beweglichen Klappe verbunden, deren Stellung
den Luftdurchsatz durch den Heizungswärmetauscher bestimmt. Beim Verstellen des Reglers
von einer Endstellung in die andere muss der Bowdenzug den vollen Verstellbereich der Klappe gewährleisten. Die Stellung der Temperaturreglerklappe hängt nicht
vom Betriebsartenschalter ab. Der Klappenzug verläuft auf der rechten Seite
des Klimagerätegehäuses. Bei einigen Fahrzeugmodellen ist die Klappe mit einem elektrischen Stellantrieb ausgestattet, dann entfällt der Zug. Bei einigen
Fahrzeugen gehört der elektrische Motorlüfter nicht zum Umfang der KA. Dennoch schaltet sich der Lüfter automatisch ein, wenn die KA in die Stellung MAX., NORMAL oder
BI-LEVEL eingeschaltet wird. Bei einigen Fahrzeugen läuft der Lüfter auch beim Einschalten der Stellung DEFROST. Diese
Besonderheit der KA-Steuerung verhindert eine Überhitzung des Kompressorkopfes. Dabei arbeitet die KA effizienter. Bei einigen Fahrzeugmodellen schaltet sich der Motorlüfter automatisch ab, wenn das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 56 km/h erreicht, bei der die Kühlwirkung des vom Fahrtwind angeströmten
Kondensators ausreichend wird.
Der Betrieb des Lüfters wird vom Steuergerät (ECU) über das Lüfterrelais gesteuert.
Unterdruckleitungen.
Die Unterdruckleitungen sind über einen Steckverbinder mit dem Schalter am Bedienfeld der KA-Steuerung verbunden.
Bei Undichtigkeit oder Beschädigung einer einzelnen Leitung ist es nicht erforderlich, den gesamten Leitungssatz zu ersetzen. Es genügt,
den defekten Leitungsabschnitt abzuschneiden und an dessen Stelle ein Kunststoff-
Verbindungsstück einzusetzen. Wenn der gesamte Leitungssatz ersetzt werden muss, sind
alle Leitungen am Steckverbinder abzuschneiden und anschließend direkt an den Unterdruckschalter anzuschließen.
Unterdruckbehälter.
Bei starker Beschleunigung des Fahrzeugs sinkt der Unterdruck im Ansaugkrümmer des Motors.
Dabei trennt das Rückschlagventil den Unterdruckbehälter vom Motor,
wodurch der normale Betrieb des Unterdruck-Stellantriebs
der KA-Steuerung gewährleistet wird.
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