Schaltgetriebe
Das Drehmoment des Motors wird über die Kupplung auf die Eingangswelle des Getriebes übertragen. Auf dieser Eingangs- bzw. Antriebswelle befinden sich sechs Zahnräder (einschließlich Rückwärtsgang), die ständig mit sechs Zahnrädern auf der Ausgangswelle kämmen. Diese Zahnräder können sich frei drehen, bis beim Einlegen eines bestimmten Gangs eines davon mit dem entsprechenden Zahnrad auf der Eingangswelle verbunden wird. Das Verhältnis der Zähnezahlen des jeweiligen Zahnradpaares ergibt die gewünschte Übersetzung. Der Audi 80 ist wie alle Pkw mit vollsynchronisierten Gängen für Vorwärtsfahrt ausgestattet. Zusätzlich ist sogar der Rückwärtsgang synchronisiert, um Schaltgeräusche beim Einlegen zu vermeiden.
Die Zahnräder auf der Eingangs- und der Ausgangswelle sind auf Nadellagern gelagert. Daher besteht keine starre Verbindung zwischen Wellen und Zahnrädern. Die Zahnräder bleiben, wie bereits erwähnt, stets im Eingriff.
Beim Schaltvorgang entsteht die Verbindung nicht zwischen den Zahnrädern, sondern zwischen Zahnrad und Welle. Zur Synchronisation der Drehzahlen von Welle und Zahnrad wird folgendes Prinzip genutzt: Ein Teil der Welle wird über Reibelemente gegen einen Teil der anderen Welle geführt.
Durch die Reibung wird die schnellere Welle abgebremst, bis bei synchroner Drehzahl eine kraftübertragende Verbindung hergestellt werden kann. Da die Synchronisation dennoch einige Sekundenbruchteile benötigt, sollte der Fahrer den Schalthebel nicht mit Gewalt reißen, besonders bei kaltem Motor und noch zähflüssigem Getriebeöl.
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Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.