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Symptomtabellen

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Symptomtabelle - Luftundichtigkeit und Windgeräusche

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Luftundichtigkeit am Türrahmen
  • Dichtung sitzt locker.
  • Dichtung falsch eingebaut.

  • Tür falsch ausgerichtet.

  • Einstiegsleiste falsch eingebaut.

  • Dichtung oder Dichtungsklammern beschädigt.

  • Dichtungsträger zusammendrücken, um den Halt am Dichtungsflansch zu verbessern.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Tür neu ausrichten.

    Türspalte und Passung im Türausschnitt prüfen und bei Bedarf einstellen.

  • Einstiegsleiste wieder einbauen.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Luftundichtigkeit an der Scheibenführung
  • Türscheibe falsch ausgerichtet.
  • Scheibenführung falsch eingebaut.
  • Undichtigkeitsweg hinter der Scheibenführung.
  • Scheibenführungskanal zu weit aufgespreizt.
  • Blow-out-Clip verbogen oder berührt die Türscheibe.
  • Scheibenführung beschädigt.
  • Türscheibe einstellen.
  • Scheibenführung einstellen.

    Schaumstoff in den Scheibenführungsträger einlegen.

  • Schaumstoffschnur hinter der Scheibenführung anbringen.
  • Scheibenführungskanal zusammendrücken, um die Öffnung zu verkleinern.
  • Blow-out-Clip einstellen oder neue Baugruppe aus Scheibenführung/Blow-out-Clip-Zierleiste einbauen.
  • Neue Scheibenführung einbauen.
  • Luftundichtigkeit an der inneren Gürtellinie
  • Gürtellinien-Dichtung am Flansch falsch eingebaut.
  • Gürtellinien-Dichtung mit Türverkleidung falsch eingebaut (kein Scheibenkontakt).
  • Kein Kontakt zur Seitenscheibe.
  • Kein Kontakt zu den Scheibenführungen an beiden Enden der Gürtellinien-Dichtung.
  • Gürtellinien-Dichtung beschädigt.
  • Dichtung einstellen. (Flansch nicht verbiegen.)
  • Türverkleidung wieder einbauen.
  • Türscheibe einstellen.
  • Gürtellinien-Dichtung einstellen oder Schaumstoff an den Dichtungsenden anbringen.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Luftundichtigkeit an der äußeren Gürtellinie
  • Gürtellinien-Dichtung am Flansch falsch eingebaut (kein Scheibenkontakt).
  • Gürtellinien-Dichtung hat keinen Kontakt zur Scheibe.
  • Kein Kontakt zu den Scheibenführungen an beiden Enden der Gürtellinien-Dichtung.
  • Gürtellinien-Dichtung beschädigt.
  • Dichtung einstellen.
  • Türscheibe einstellen.
  • Gürtellinien-Dichtung einstellen/Schaumstoff an den Dichtungsenden anbringen.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Zug an der Öffnung für Innentürgriff/Lautsprecher
  • Loch in der Wasserschutzfolie.
  • Wasserschutzfolie falsch ausgerichtet.
  • Dichtung des Außentürgriffs falsch ausgerichtet/beschädigt.
  • Loch mit geeignetem Klebeband abdichten.
  • Wasserschutzfolie neu ausrichten.

    Neue Wasserschutzfolie einbauen, falls die Haftklebung versagt.

  • Dichtung bei Bedarf neu ausrichten oder neu einbauen.
  • Windgeräusch vom Außenspiegel
  • Außenspiegelgehäuse falsch ausgerichtet.
  • Dichtung am Spiegelfuß geknickt/falsch ausgerichtet.
  • Abdeckkappe des Spiegelgehäuses falsch eingebaut.
  • Luftundichtigkeit am Spiegelgehäuse-Scharnier.
  • Innere Verkleidung des Spiegelfußes falsch eingebaut.
  • Dichtung/Sperre des Spiegelfußes innen falsch eingebaut.
  • Luftweg durch Kabelbaum-/Befestigungsdurchführungen.
  • Offene Befestigungsöffnung am Spiegelgehäuse/an der Dreiecksverkleidung.
  • AUSRICHTEN, sodass die Kanten richtig überlappen und keine Spalte vorhanden sind.
  • WIEDER EINBAUEN, wobei die Dichtung entfaltet und richtig ausgerichtet sein muss.
  • WIEDER EINBAUEN, wobei die Kanten in Luftstromrichtung überlappen.
  • Spiegel vollständig in die Betriebsstellung EINRASTEN/SCHAUM VERWENDEN, um den Luftweg durch das Scharnier abzudichten.
  • Dreiecksverkleidung WIEDER EINBAUEN/Türverkleidung EINSTELLEN.
  • Zierabdeckung mit richtig ausgerichteter Dichtung/Sperre WIEDER EINBAUEN.
  • Luftwege mit Schaum/Klebeband ABDICHTEN.
  • Falls die Kappe fehlt, eine neue Kappe EINBAUEN.
  • Luftundichtigkeit um den Rand der feststehenden Scheibe
  • Lücken in der Dichtraupe.
  • Luft strömt an der Windschutzscheibenleiste entlang der A-Säule nach oben.
  • Windschutzscheibe/Heckscheibe falsch ausgerichtet oder nicht korrekt eingebaut.
  • Hintere Haubendichtung am Windschutzscheibenfuß falsch ausgerichtet/beschädigt.
  • Zugelassenen Dichtstoff AUFTRAGEN
  • Schaumstoffschnur über die gesamte Länge der A-Säule EINBAUEN.
  • Windschutzscheibe/Heckscheibe WIEDER EINBAUEN.
  • Dichtung bei Bedarf neu ausrichten oder neu einbauen.
  • Luftundichtigkeit am Windlauf
  • Windlaufdichtung falsch ausgerichtet/beschädigt.
  • Dichtung bei Bedarf neu ausrichten oder neu einbauen.
  • Luftundichtigkeit um den Rand der Heckklappe
  • Dichtung sitzt locker.
  • Dichtung falsch ausgerichtet.
  • Heckklappe falsch ausgerichtet.
  • Einstiegsleiste falsch ausgerichtet.
  • Dichtung oder Dichtungsklammern beschädigt.
  • Dichtungsträger ZUSAMMENDRÜCKEN, um den Halt am Dichtungsflansch zu verbessern, oder Schaumstoff in den Träger EINSETZEN.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Heckklappe AUSRICHTEN.

    Passung der Heckklappe in der Karosserieöffnung PRÜFEN und bei Bedarf EINSTELLEN.

  • Einstiegsleiste wieder einbauen.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Luftundichtigkeit um den Rand der Heckklappen-Kippscheibe
  • Dichtung sitzt locker.
  • Dichtung falsch ausgerichtet.
  • Scheibe falsch ausgerichtet.
  • Dichtung beschädigt.
  • Dichtungsträger ZUSAMMENDRÜCKEN, um den Halt am Dichtungsflansch zu verbessern.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Scheibe AUSRICHTEN.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Windgeräusch von der Antenne
  • Form der Antenne.
  • Luftundichtigkeit an der Durchführungsöffnung des Antennenkabels.
  • Antennenmanschette oder Spiralantenne EINBAUEN.
  • Gummitülle der Antennendurchführung PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Luftundichtigkeit bei geschlossenem Dachschiebedeckel
  • Dichtung falsch eingebaut.
  • Glas/Tür des Dachschiebedeckels falsch ausgerichtet.
  • Dachschiebedeckel beschädigt.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Glas/Tür des Dachschiebedeckels AUSRICHTEN.
  • Neuen Dachschiebedeckel EINBAUEN.
  • Flattern bei geöffnetem Dachschiebedeckel
  • Windabweiser funktionsunfähig/beschädigt
  • Höhe des Windabweisers falsch.
  • Windabweiser INSTANDSETZEN oder einen neuen Windabweiser EINBAUEN, falls erforderlich
  • Windabweiser höher EINSTELLEN.
  • Windgeräusch durch Luftströmung über oder hinter Karosserieteilen
  • Radhausverkleidung falsch ausgerichtet
  • Karosserieteil falsch ausgerichtet (sichtbare Kante).
  • Motorhaube falsch ausgerichtet (vordere Fuge).
  • Geräusch an der Kühlergrillkante.
  • Radhausverkleidung AUSRICHTEN.
  • Betreffendes Karosserieteil AUSRICHTEN.
  • Fugen und Passung der Motorhaube PRÜFEN.

    Motorhaube bei Bedarf EINSTELLEN.

  • Schaumstoff in die Hohlräume hinter den Lamellen AUFTRAGEN.
  • Windgeräusch durch die Kühlergrill-Abdeckung
  • Lage des Kühlergrills zur vorderen Haubenkante.
  • Scharfe Kanten durch Materialfehler
  • Kühlergrill-Abdeckung nach vorn EINSTELLEN, um Windgeräusche zu beseitigen.
  • Scharfe Kanten ENTFERNEN (ohne Beschädigung der sichtbaren Oberfläche).
  • Windgeräusch vom Luftauslass
  • Luftauslassgehäuse falsch sitzend.
  • Luftauslassgehäuse oder Klappen beschädigt.
  • Luftauslassgehäuse WIEDER EINBAUEN.
  • Neuen Luftauslass EINBAUEN.
  • Luftundichtigkeit oben an der A-Säule – Fahrzeuge mit Cabrioverdeck
  • Dichtung am Windschutzscheibenrahmen falsch eingebaut
  • Dichtung eingeklemmt.
  • Spalt zwischen Seitenschiene und Dachrahmen-Dichtung an der A-Säule.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Dichtung mit Schaumstoff AUSFÜLLEN, um sie neu zu formen.
  • J-Haken/Vinyldach EINSTELLEN
  • Luftundichtigkeit an der hinteren Dreiecksscheibe (Trennsteg) – Fahrzeuge mit Cabrioverdeck
  • Kein Kontakt zwischen vorderer Seitenscheibe und Trennsteg der Dreiecksscheibe.
  • Fensterheber der vorderen Seitenscheibe und der hinteren Dreiecksscheibe EINSTELLEN
  • Luftundichtigkeit oder Windgeräusch an der Oberkante der Seitenscheibe – Fahrzeuge mit Cabrioverdeck
  • Spalt zwischen Seitenschiene und Vinyldach.
  • Dichtung am Windschutzscheibenrahmen falsch eingebaut
  • Dichtung zwischen Seitenschiene und Vinyldach beschädigt
  • Vinyldach beschädigt.
  • Zusätzliches Schaumstoffklebeband ANBRINGEN, um die Abdichtung zwischen Seitenschiene und Vinyldach zu verbessern.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Neue Dichtung einbauen.
  • Vinyldach PRÜFEN.

    Bei Bedarf ein neues Vinyldach EINBAUEN.

  • Luftleck oder Windgeräusch am Windlauf – Fahrzeuge mit Cabrioverdeck
  • Vinyldach schließt nicht bündig mit dem Windlauf ab.
  • Dichtung am Windlauf falsch eingebaut.
  • Windlaufdichtung schließt nicht bündig mit dem Windlauf ab.
  • J-Haken EINSTELLEN, um das Verdeck abzusenken und eine bündige Anlage zu erreichen.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Dichtung wieder einbauen.
  • Cabrioverdeck flattert bei geschlossenem Verdeck.
  • Vinyldach berührt den Innenhimmel.
  • Von vorne nach hinten arbeitend, an der vermuteten Stelle eine 6,35 mm (0,25 in) starke Schaumstoffplatte zwischen Innenhimmel und Vinyldach EINBAUEN. Einen Abstand von 50 mm (2 in) bis 75 mm (3 in) zu den Dachspriegeln und Seitenschienen einhalten
  • Geräusch vom Dachgepäckträger
  • Dachgepäckträger-Schienen oder Querstreben locker.
  • Befestigungselemente des Dachgepäckträgers fehlen.
  • Dachgepäckträger-Querstreben falsch herum montiert.
  • Gummileisten des Dachgepäckträgers lösen sich teilweise vom Dach.
  • Dichtungen des Dachgepäckträgers locker oder falsch ausgerichtet.
  • Befestigungselemente FESTZIEHEN.
  • Zugelassene Befestigungselemente EINBAUEN.
  • Querstreben WIEDER EINBAUEN.
  • Klebstoff oder Befestigungselemente NEU AUFTRAGEN bzw. bei Bedarf neue Gummileisten EINBAUEN.
  • Dichtung WIEDER EINBAUEN.
  • Windgeräusch vom Insektenschutzschild/äußeren Sonnenschutz
  • Verwirbelungen durch Lage und Form.
  • Auf Kundenwunsch ENTFERNEN, falls es sich um ein werkseitig vom Händler eingebautes Zubehörteil handelt.

Symptomtabelle – Bremsgeräusch/Bremsvibration

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Klappergeräusch
  • Bremssattel-Befestigungsschrauben locker.
  • Bremssattelbolzen oder Halter beschädigt oder verschlissen.
  • Antiklapperclips oder Federn fehlen oder sind beschädigt.
  • Bremsscheibenschutzblech locker.
  • Bremssattelschrauben PRÜFEN.

    Auf Vorgabe ANZIEHEN.

  • Bremssattelbolzen und Halter auf Schmierung und korrekten Sitz PRÜFEN. Bei Bedarf SCHMIEREN oder neue Teile EINBAUEN.
  • Bremsbeläge auf fehlende Clips oder gebrochene Federn PRÜFEN. Bei Bedarf neue Teile EINBAUEN.
  • Schrauben des Bremsscheibenschutzblechs auf Vorgabe ANZIEHEN.
  • Klickgeräusch – bei betätigter Bremse mit ABS
  • ABS-Hydraulikeinheit.
  • Zustand in Ordnung.
  • Quietschgeräusch – tritt bei der ersten Bremsbetätigung (morgens) auf
  • Scheibenbremsbeläge.
  • Zustand in Ordnung. Verursacht durch Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperatur der Scheibenbremsbeläge.
  • Quietschgeräusch – dauerhaftes Quietschen
  • Scheibenbremsbeläge oder Bremsbeläge unter der Mindeststärke verschlissen.
  • Neue Scheibenbremsbeläge EINBAUEN.
  • Quietschgeräusch – zeitweises Quietschen bei Kälte, Hitze, Wasser, Schlamm oder Schnee
  • Scheibenbremsbelag.
  • Zustand in Ordnung.
  • Stöhngeräusch – tritt bei niedriger Geschwindigkeit mit leicht betätigter Bremse auf (Kriechen)
  • Scheibenbremsbeläge.
  • Zustand in Ordnung.
  • Schleifgeräusch – dauerhaft
  • Scheibenbremsbeläge oder Bremsbeläge unter der Mindeststärke verschlissen.
  • Scheibenbremsbeläge, Bremsscheiben und Befestigungsteile auf Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder neue Teile EINBAUEN
  • Heulgeräusch
  • Bremsbeläge mit Fett oder Öl verunreinigt.
  • Bremsbeläge und Bremsbacken auf Verunreinigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder neue Teile EINBAUEN
  • Bremsvibration/Rubbeln – tritt bei Betätigung der Bremse auf
  • Ungleichmäßiger Scheiben- oder Trommelverschleiß.
  • Ungleichmäßiger Materialübertrag von Scheibenbremsbelag oder Bremsbelag.
  • Fahrwerkskomponenten.
  • Siehe Pinpoint-Test A.
  • Bremsvibration/Rubbeln – tritt beim Lösen des Bremspedals auf
  • Bremsschleifen.
  • Scheibenbremsbeläge oder Bremsbeläge auf vorzeitigen Verschleiß PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder einen neuen Bremssattel bzw. Radbremszylinder EINBAUEN.

Symptomtabelle – Antriebsstrang-Geräusch/Vibration

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Heulen oder Pfeifen der Achse – Vorder- oder Hinterachse
  • Achsschmiermittelstand zu niedrig.
  • Achsgehäuse beschädigt.
  • Radlager oder Achslager beschädigt oder verschlissen.
  • Tellerrad und Ritzel des Differentials beschädigt oder verschlissen.
  • Seiten- oder Ritzellager des Differentials beschädigt oder verschlissen.
  • Seiten- und Ritzelzahnräder des Differentials beschädigt oder verschlissen.
  • Schmiermittelstand PRÜFEN.

    Achse auf Vorgabe BEFÜLLEN.

  • Achsgehäuse auf Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder eine neue Achse EINBAUEN
  • Auf ungewöhnliches Spiel oder Rauheit des Radlagers PRÜFEN.

    Siehe Radlagerprüfung in diesem Abschnitt.

    Radlager bei Bedarf EINSTELLEN oder NEU EINBAUEN.

  • Tellerrad und Ritzel auf ungewöhnliche Verschleißbilder oder gebrochene Zähne PRÜFEN. Bei Bedarf neues Tellerrad und Ritzel EINBAUEN.
  • Auf ungewöhnliches Lagerspiel oder Rauheit PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.

  • Differentialträger ZERLEGEN. Seiten- und Ritzelzahnräder auf ungewöhnliche Verschleißbilder oder gebrochene Zähne PRÜFEN. Bei Bedarf neue Zahnräder EINBAUEN
  • Antriebsstrang-Klopfen – lautes Klopfen beim Wechsel von Rückwärts- in Fahrstufe D
  • Falscher Achsschmierstand.
  • Übermäßiges Spiel in der Achse oder im Getriebe
  • Beschädigte oder verschlissene Ritzellager.
  • Beschädigte oder verschlissene Kreuzgelenke (U-Joints).
  • Lose Fahrwerkskomponenten.
  • Gebrochene Antriebsstrang-Lager.
  • Leerlaufdrehzahl zu hoch.
  • Schmiermittelstand PRÜFEN.

    Achse auf Vorgabe BEFÜLLEN.

  • Gesamtspielprüfung DURCHFÜHREN.
  • Auf ungewöhnliches Lagerspiel oder Rauheit PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.

  • Kreuzgelenke auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf neue Kreuzgelenke EINBAUEN.
  • Fahrwerk auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Antriebsstrang-Lager PRÜFEN. Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.
  • Korrekte Leerlaufdrehzahl PRÜFEN.
  • Klackern im Antriebsstrang – tritt auf, wenn das Fahrzeug nach einem Halt wieder anfährt
  • Verschlissene oder festgefressene Verzahnung der Gelenkwellen-Schiebegabel.
  • Verschlissene oder festgefressene Verzahnung von Gelenkwelle und Zwischenwelle.
  • Lose U-Bolzen der hinteren Blattfeder.
  • Verzahnung der Gabel auf verschlissenen oder festgefressenen Zustand REINIGEN und PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Gabel EINBAUEN.

  • Verzahnung von Gelenkwelle und Zwischenwelle auf verschlissenen oder festgefressenen Zustand REINIGEN und PRÜFEN. Bei Bedarf neue Gelenkwellenbaugruppe EINBAUEN.
  • U-Bolzen-Muttern auf Lockerung PRÜFEN. Gemäß Vorgabe ANZIEHEN.
  • Klackern im Antriebsstrang (Fahrzeuge mit Vorderradantrieb) – tritt während der Beschleunigung oder beim Übergang von Konstantfahrt zu Schubbetrieb/Verzögerung auf
  • Beschädigtes oder verschlissenes inneres Gleichlauf-(CV-)Gelenk.
  • Inneres CV-Gelenk und Manschette PRÜFEN. Bei Bedarf CV-Gelenk REPARIEREN oder neues EINBAUEN.
  • Klackern im Antriebsstrang (Fahrzeuge mit Allradantrieb) – tritt beim Zuschalten während der Fahrt auf
  • Kupplungsrelais.
  • Schaltmotor.
  • Verteilergetriebe.
  • GEM.
  • Allradzuschaltsystem PRÜFEN.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Klicken, Knacken oder Schleifen – tritt beim Kurvenfahren auf
  • Unzureichende oder verschmutzte Schmierung in den (CV-)Gelenken.
  • Anderes Bauteil berührt die Antriebswelle.
  • Bremsbauteile
  • Lenkungsbauteile.
  • Fahrwerkskomponenten.
  • Beschädigte oder verschlissene Radlager
  • CV-Gelenke und Manschetten auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Antriebswellen und deren Umgebung PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Vordere Bremsen auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Lenkstange, innere und äußere Spurstangen oder Lenkhebel auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Obere und untere Kugelgelenke auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Auf ungewöhnliches Spiel oder Rauheit des Radlagers PRÜFEN.

    Siehe Radlagerprüfung in diesem Abschnitt.

    Radlager bei Bedarf EINSTELLEN oder NEU EINBAUEN.

  • Klicken oder Schnappen – tritt bei Beschleunigung in der Kurve auf
  • Beschädigtes oder verschlissenes äußeres CV-Gelenk.
  • Äußeres CV-Gelenk und Manschette PRÜFEN. Bei Bedarf CV-Gelenk REPARIEREN oder neues EINBAUEN.
  • Hochfrequentes Rattern – Geräusch von der Hinterachse, wenn das Fahrzeug kurvt
  • Falsches oder verschmutztes Schmiermittel.
  • Beschädigtes oder verschlissenes Differenzial (Differenzial-Seitenzahnräder und Ritzelzahnräder).
  • Fahrzeug durch Fahren in engen Kreisen prüfen (5 im Uhrzeigersinn, 5 gegen den Uhrzeigersinn). Bei Bedarf mit vorgeschriebenem Hinterachsöl und Reibwertmodifikator SPÜLEN und NACHFÜLLEN.
  • Differenzial-Baugruppe ZERLEGEN.

    Differenzialgehäuse, Bolzen und Zahnräder auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder neues Differenzial EINBAUEN.

  • Brummgeräusch – ist im Konstantfahrt- und im Schubbetrieb/bei Verzögerung gleich
  • Beschädigte oder verschlissene Reifen
  • Falsche Antriebsstrang-Winkel
  • Auf ungleichmäßigen Reifenverschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.
  • Korrekte Antriebsstrang-Winkel PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Rumpeln oder Dröhnen – tritt im Schubbetrieb/bei Verzögerung auf, meist drehzahlabhängig von der Gelenkwelle und über einen weiten Geschwindigkeitsbereich deutlich wahrnehmbar
  • Gelenkwelle ist unwuchtig.
  • Kreuzgelenke klemmen oder sind festgefressen.
  • Übermäßiger Schlag am Ritzelflansch.
  • Gelenkwelle auf Beschädigung, fehlende Auswuchtgewichte oder Unterbodenschutz PRÜFEN.

    Auswuchtung der Gelenkwelle PRÜFEN. Schwingungsprüfung des Antriebsstrangs DURCHFÜHREN.

  • Gelenkwelle DREHEN und auf unrunden Lauf oder festgefressene Kreuzgelenke PRÜFEN. Bei Bedarf neue Kreuzgelenke EINBAUEN.
  • Schlagprüfung DURCHFÜHREN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Grunzen – tritt normalerweise als Ruckeln bei Beschleunigung aus dem Stand auf
  • Schiebegabel der Gelenkwelle klemmt.
  • Lose U-Bolzen der hinteren Blattfeder.
  • Außen- und Innenverzahnung REINIGEN und SCHMIEREN.
  • Hintere Radaufhängung PRÜFEN. U-Bolzen-Muttern gemäß Vorgabe ANZIEHEN.
  • Heulen – kann bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Fahrbedingungen auftreten.

    Abhängig von Beschleunigung und Verzögerung

  • Falscher Tellerrad-/Ritzeleingriff, falsche Lagervorspannung oder Zahnradschaden
  • Tellerrad, Ritzel und Lager auf Beschädigung PRÜFEN.

    Tragbild von Tellerrad und Ritzel PRÜFEN. Siehe Prüfung von Zahnkontaktbild und Zustand von Tellerrad und Ritzel in diesem Abschnitt. Bei Bedarf EINSTELLEN oder neue Komponenten EINBAUEN.

  • Glucksen – ist im Schubbetrieb/bei Verzögerung zu hören.

    Wird auch als Klopfen beschrieben.

  • Falscher Tellerrad-/Ritzeleingriff oder beschädigte Zähne auf der Schubseite von Tellerrad und Ritzel.
  • Tellerrad und Ritzel auf Beschädigung PRÜFEN. Tragbild von Tellerrad und Ritzel PRÜFEN.

    Siehe Prüfung von Zahnkontaktbild und Zustand von Tellerrad und Ritzel in diesem Abschnitt. Bei Bedarf EINSTELLEN oder neue Komponenten EINBAUEN.

  • Klopfgeräusch tritt bei verschiedenen Geschwindigkeiten auf.

    Nicht abhängig von Beschleunigung oder Verzögerung

  • Zahnflankenschäden an der Antriebsseite von Tellerrad und Ritzel
  • Übermäßiges Achswellen-Axialspiel (Fahrzeuge mit Vollachsen).
  • Ausgleichsgehäuse sowie Tellerrad und Ritzel auf Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf neue Bauteile EINBAUEN.
  • Das Achswellen-Axialspiel mit einer Messuhr PRÜFEN.

    Bei Bedarf eine neue Achswelle oder neue Seitenzahnräder EINBAUEN.

  • Schabgeräusch – ein gleichmäßiges, tieffrequentes Geräusch, das bei niedrigen Geschwindigkeiten beginnt
  • Verschlissene oder beschädigte Ritzellager.
  • Die Ritzellager PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Ritzellager EINBAUEN.

  • Antriebsstrangruckeln – tritt beim Beschleunigen aus langsamer Fahrt oder aus dem Stand auf
  • Hinterachsantrieb falsch positioniert.
  • Lose U-Bolzen der hinteren Blattfeder.
  • Falscher oder zu großer Beugewinkel am Gleichlaufgelenk
  • Beschädigte oder verschlissene Bauteile der Vorderradaufhängung.
  • Winkel des Antriebsstrangs außerhalb der Vorgaben.
  • Kreuzgelenke klemmen oder sind festgefressen.
  • Schwergängige, beschädigte oder festgefressene Keilverzahnung am Schiebestück der Gelenkwelle
  • Achsaufnahmen und Hinterradaufhängung auf Beschädigungen oder Verschleiß PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Die U-Bügel INSPIZIEREN.

    Die Muttern der U-Bügel auf Vorgabe FESTZIEHEN

  • PRÜFEN, ob die Fahrzeughöhe innerhalb der Grenzwerte liegt. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Stabilisatorstange auf Lockerheit, Federbeinlager bzw. Federbeinbuchsen auf Beschädigung oder Lockerheit sowie Kugelgelenke auf Lockerheit oder Verschleiß PRÜFEN. Lenkgestänge auf Verschleiß oder Beschädigung INSPIZIEREN. Bei Bedarf REPARIEREN oder neue Bauteile EINBAUEN.
  • Korrekte Antriebsstrang-Winkel PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Die Gelenkwelle DREHEN und auf schwergängige Bewegung oder festgehaltene Kreuzgelenke PRÜFEN. Bei Bedarf neue Kreuzgelenke EINBAUEN.
  • Die Verzahnung von Schiebestück, Gelenkwelle und Kupplungswelle REINIGEN und auf Verschleiß, Beschädigung oder Fressstellen INSPIZIEREN.

    Bei Bedarf ein neues Schiebestück oder eine neue Gelenkwellenbaugruppe EINBAUEN. Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Antriebsstrangvibration – tritt bei Reisegeschwindigkeit auf
  • Kreuzgelenke sind verschlissen.
  • Verschlissene oder beschädigte Lagerstelle des Mittellagers der Gelenkwelle
  • Schrauben des Achsantriebsflanschs lose.
  • Übermäßiger Schlag am Achsantriebsflansch.
  • Gelenkwelle ist unwuchtig.
  • Schwergängige oder beschädigte Verzahnung am Schiebestück der Gelenkwelle.
  • Schlag der Gelenkwelle.
  • Falscher seitlicher und radialer Schlag von Reifen/Rad.
  • Winkel des Antriebsstrangs außerhalb der Vorgaben.
  • Gleichlaufgelenk in der Vorderradnabe nicht korrekt eingesetzt.
  • Auf Verschleiß oder falschen Sitz PRÜFEN. Bei Bedarf neue Kreuzgelenke EINBAUEN
  • Den Isolator auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN. Die Gelenkwelle DREHEN und auf schwergängige Bewegung PRÜFEN.

    Bei Bedarf einen neuen Mittellagerbock EINBAUEN

  • Den Achsantriebsflansch INSPIZIEREN. Die Schrauben des Ritzelflanschs auf Vorgabe FESTZIEHEN.
  • Eine Schlagprüfung AUSFÜHREN. Bei Bedarf REPARIEREN
  • Gelenkwelle auf Beschädigung, fehlende Auswuchtgewichte oder Unterbodenschutz PRÜFEN.

    Unwucht der Gelenkwelle PRÜFEN. Eine Antriebsstrang-Schwingungsprüfung AUSFÜHREN

  • Die Verzahnung von Schiebestück, Gelenkwelle und Kupplungswelle REINIGEN und auf Verschleiß oder Beschädigung INSPIZIEREN.

    Bei Bedarf ein neues Schiebestück oder eine neue Gelenkwelle EINBAUEN.

  • Eine Schlagprüfung AUSFÜHREN.
  • Reifen und Räder INSPIZIEREN. Reifenschlag MESSEN. Bei Bedarf REPARIEREN oder neue Bauteile EINBAUEN.
  • Korrekte Antriebsstrang-Winkel PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Den äußeren Gleichlauf-gelenk auf korrekten Sitz in der Nabe PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.

Symptomtabelle – Motorgeräusch/Vibration

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Mahlgeräusch – tritt beim Motordurchdrehen auf
  • Anlasser falsch montiert.
  • Anlasser.
  • Anlasser-Ritzeleingriff falsch.
  • Den Anlasser auf korrekten Sitz INSPIZIEREN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Den Anlasser PRÜFEN.

    Den Anlasser REPARIEREN oder einen neuen Anlasser EINBAUEN, falls erforderlich.

  • Das Anlasserritzel und die Flexplatte bzw. das Schwungrad auf Verschleiß oder Beschädigung INSPIZIEREN.

    Bei Bedarf ein neues Anlasserritzel oder ein neues Schwungrad EINBAUEN.

  • Motorticken
  • Einspritzventil.
  • Kraftstoffleitung.
  • Ölpumpe.
  • Ventilstößel.
  • Riemenspanner.
  • Wasserpumpe.
  • Behinderung des Kühlerlüfters.
  • Zu Pinpoint-Test B übergehen.
  • Motortrommelgeräusch – tritt in der Regel zusammen mit Vibrationen auf
  • Motorlager des Antriebsaggregats.
  • Auspuffanlage beschädigt oder falsch ausgerichtet.
  • In diesem Abschnitt die Neutralisierung der Antriebsaggregat-/Antriebsstrangaufnahmen AUSFÜHREN.
  • Die Auspuffanlage auf lose oder gebrochene Schellen und Halter INSPIZIEREN.

    In diesem Abschnitt die Neutralisierung der Auspuffanlage AUSFÜHREN.

  • Pfeifgeräusch – tritt in der Regel zusammen mit schlechtem Leerlauf auf
  • Ansaugsystem.
  • Ansaugkanäle, Luftfilter, Drosselklappenstutzen und Unterdruckschläuche auf Undichtigkeiten und korrekten Sitz PRÜFEN.

    Bei Bedarf REPARIEREN oder EINSTELLEN.

  • Klappergeräusch
  • Wasserpumpe hat übermäßiges Axialspiel oder Unwucht.
  • Generator hat übermäßiges Axialspiel.
  • Die Wasserpumpe auf übermäßiges Axialspiel PRÜFEN.

    Die Wasserpumpe bei abgenommenem Antriebsriemen auf Unwucht INSPIZIEREN. Bei Bedarf eine neue Wasserpumpe EINBAUEN.

  • Den Generator auf übermäßiges Axialspiel PRÜFEN.

    Generator REPARIEREN oder einen neuen Generator EINBAUEN.

  • Klingelgeräusch
  • Undichtigkeit im Abgassystem.
  • Benzin-Oktanzahl zu niedrig.
  • Funktion des Klopfsensors.
  • Zündzeitpunkt falsch eingestellt.
  • Hohe Betriebstemperatur.
  • Zündkerze verrußt.
  • Katalysator.
  • Abgassystem auf Undichtigkeiten PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Mit dem Kunden die verwendete Benzinsorte KLÄREN.

    Bei Bedarf KORRIGIEREN.

  • Klopfsensor PRÜFEN.

    Bei Bedarf einen neuen Klopfsensor EINBAUEN.

  • Zündzeitpunkt PRÜFEN.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Kühlsystem auf Undichtigkeiten PRÜFEN. Kühlmittelstand PRÜFEN. Bei Bedarf NACHFÜLLEN. Kühlmittel-Mischungsverhältnis PRÜFEN. Bei Bedarf ABLASSEN und NACHFÜLLEN. PRÜFEN, ob die Motorbetriebstemperatur innerhalb der Vorgaben liegt.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Zündkerzen PRÜFEN.

    Zündkerzen bei Bedarf REPARIEREN oder neue Zündkerzen EINBAUEN

  • Zulässiges Geräusch.
  • Klopfgeräusch – leichtes Klopfen, auch als Kolbenslap beschrieben. Das Geräusch ist bei kaltem Motor und leichter bis mittlerer Beschleunigung am deutlichsten wahrnehmbar.

    Geräusch verschwindet mit zunehmender Motorerwärmung

  • Übermäßiges Spiel zwischen Kolben und Zylinderwand.
  • Motor kalt und im hohen Leerlauf. Mit einem EngineEAR eine Zündkerze oder den Stecker eines Einspritzventils abziehen, bis das Geräusch verschwindet. Spiel zwischen Zylinderbohrung und Kolben PRÜFEN.

    Neuen Kolben EINBAUEN

  • Klopfgeräusch – leichtes Doppelklopfen oder scharfes Schlagen.

    Tritt überwiegend bei warmem Motor im Leerlauf oder bei niedriger Drehzahl in Stellung D auf.

    Nimmt mit der Motorlast zu. Steht in Zusammenhang mit einer früheren mangelhaften Schmierung.

  • Übermäßiges Spiel zwischen Kolben und Kolbenbolzen.
  • Neuen Kolben oder Kolbenbolzen EINBAUEN.
  • Klopfgeräusch – leichtes Klopfen, das bei warmem Motor am deutlichsten wahrnehmbar ist.

    Geräusch wird tendenziell leiser, wenn das Fahrzeug ausrollt oder im Leerlauf (N) steht.

  • Übermäßiges Spiel zwischen den Pleuellagern und der Kurbelwelle.
  • Motor warm und im Leerlauf.

    Mit einem EngineEAR eine Zündkerze oder den Stecker eines Einspritzventils ABZIEHEN, bis das Geräusch verschwindet. Neue Lager EINBAUEN

  • Klopfen – tiefes Klopfgeräusch.

    Das Geräusch ist bei warmem Motor, niedriger Drehzahl und leichter Last am deutlichsten wahrnehmbar und tritt dann im Leerlauf auf.

  • Verschlissene oder beschädigte Kurbelwellenhauptlager.
  • DERU-Test DURCHFÜHREN.

    Auf Geräusche bei Betriebstemperatur prüfen, bei mittlerer bis starker Beschleunigung. Im Leerlauf mit abgezogenem Einspritzventil PRÜFEN, ob sich das Geräusch nicht ändert. Neue Hauptlager EINBAUEN

  • Klopfgeräusch – tritt überwiegend bei warmem Motor bei leichter bis mittlerer Beschleunigung auf.
  • Zündkerzen.
  • Kohleablagerungen im Brennraum.
  • Zündkerze auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN. Bei Bedarf neue Zündkerzen EINBAUEN.
  • Kohleablagerungen aus dem Brennraum ENTFERNEN.
  • Pfeif- oder Heulgeräusch
  • Ansaugsystem.
  • Generator: Erregerfeld oder Lager.
  • Luftfilter und Luftleitungen auf korrekten Sitz PRÜFEN.

    Ansaugsystem auf Undichtigkeiten oder Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Generator-Lastprüfung DURCHFÜHREN. Bei Bedarf Generator REPARIEREN oder neu EINBAUEN
  • Brummgeräusch
  • Abgassystem.
  • Klimakompressor.
  • Motor- und Getriebelager.
  • Die Neutralisierung des Abgassystems in diesem Abschnitt DURCHFÜHREN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Auf Geräusche bei konstanter Geschwindigkeit PRÜFEN.

    Kompressor ein- und ausschalten und auf Tonhöhenänderung achten. Bei Bedarf REPARIEREN

  • Die Neutralisierung der Motor-/Antriebsstrangaufhängung in diesem Abschnitt DURCHFÜHREN
  • Knattergeräusch – wird bei kaltem Motor lauter, nimmt bei Betriebstemperatur ab oder verschwindet.
  • Beschädigte oder verschlissene Abgassystemkomponenten.
  • Abgassystem auf Undichtigkeiten oder Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN
  • Klappergeräusch – Geräusch aus dem oberen Motorbereich (Ventiltrieb)

    Lauter bei kaltem Motor

  • Ölstand zu niedrig.
  • Öl dünnflüssig oder verdünnt.
  • Öldruck zu niedrig.
  • Verschlissene Kipphebel/Drehpunkte oder Stößel.
  • Verschlissene Ventilführungen.
  • Übermäßige Planlaufabweichung der Ventilsitze zur Ventilfläche.
  • Ölstand PRÜFEN. Bei Bedarf NACHFÜLLEN.
  • Öl auf Verunreinigungen PRÜFEN. Bei verunreinigtem Öl die Ursache PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN. Öl und Filter WECHSELN.
  • Öldruckprüfung DURCHFÜHREN. Liegt der Wert nicht innerhalb der Vorgaben, bei Bedarf REPARIEREN.
  • Ventiltriebanalyse DURCHFÜHREN. Bei Bedarf neue Ventiltriebteile EINBAUEN
  • Ventiltriebanalyse DURCHFÜHREN. Bei Bedarf neue Ventilführungen EINBAUEN.
  • Planlaufprüfung der Ventilsitze DURCHFÜHREN. Ventilfläche und Ventilsitz PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Ventile EINBAUEN

  • Klappergeräusch – aus dem Unterboden des Fahrzeugs
  • Lose Hitzeschutzbleche am Schalldämpfer oder Katalysator.
  • Abgassystem auf lose Hitzeschutzbleche PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Dröhnen – aus dem Unterboden des Fahrzeugs, bei Beschleunigung stärker
  • Auspuffrohr/Schalldämpfer berührt das Fahrgestell
  • PRÜFEN Sie den Abstand des Abgassystems zum Fahrgestell. PRÜFEN Sie die Aufhängungen des Abgassystems auf Beschädigungen. REPARIEREN Sie bei Bedarf.
  • Rauschen (Wusch) tritt bei leichter Fahrzeugbeschleunigung auf.

    Im Fahrzeuginnenraum zu hören

  • Späte Drosselung erzeugt Turbulenzen, die über den Kunststoff-Ansaugkrümmer übertragen werden.
  • PRÜFEN Sie die Spritzwand auf Undichtigkeiten oder fehlende Dichtung.
  • Motorvibration nimmt mit steigender Motordrehzahl an Intensität zu
  • Motor ist unwuchtig.
  • FÜHREN Sie den Leerlauf-Motorlauftest (NERU) durch. DREHEN Sie den Drehmomentwandler: 120 bei 3 Schrauben, 180 bei 4 Schrauben.

    PRÜFEN Sie den Außendurchmesser des Drehmomentwandler-Zentrierbunds gegen den Innendurchmesser der Kurbelwellen-Zentrierung. REPARIEREN Sie bei Bedarf.

  • Motorvibration ist bei Zunahme und Abnahme der Motordrehzahl spürbar
  • Belastung der Abgasaufhängungen
  • Beschädigte oder verschlissene Antriebsstrang-Lager
  • Motor oder Getriebe berührt das Fahrgestell
  • FÜHREN Sie das Neutralisierungsverfahren für das Abgassystem gemäß diesem Abschnitt durch.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • PRÜFEN Sie die Antriebsstrang-Lager auf Beschädigungen.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • PRÜFEN Sie den Antriebsstrang auf korrekte Freigängigkeit.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Motorvibration ist ständig spürbar
  • Übermäßiger Rundlauf der Motor-Riemenscheibe
  • Beschädigtes oder verschlissenes Nebenaggregat
  • FÜHREN Sie den Nebenaggregate-Test durch. EINBAUEN Sie bei Bedarf eine neue Motor-Riemenscheibe.
  • FÜHREN Sie den Nebenaggregate-Test durch. REPARIEREN oder EINBAUEN Sie bei Bedarf ein neues Bauteil.
  • Gaspedalvibration ist im Pedal als Summen spürbar
  • Gaszug lose oder falsch verlegt
  • PRÜFEN Sie den Gaszug.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Motorvibration überwiegend im Schiebebetrieb bzw. im Leerlauf-Ausrollen. Der Zustand verbessert sich bei Fahrzeugbeschleunigung.
  • Verbrennungsinstabilität
  • PRÜFEN Sie das Zündsystem.

    EINBAUEN Sie bei Bedarf neue Bauteile.

  • Motorvibration oder Ruckeln tritt bei leichter bis mittlerer Beschleunigung oberhalb von 56 km/h auf
  • Verschlissene oder beschädigte Zündkerzen
  • Verstopftes Einspritzventil
  • Beschädigtes Zündkabel
  • Verunreinigter Kraftstoff
  • Verschlissener oder beschädigter Drehmomentwandler
  • PRÜFEN Sie die Zündkerzen auf Risse, hohen Widerstand oder beschädigte Isolatoren.

    EINBAUEN Sie bei Bedarf neue Zündkerze(n).

  • REPARIEREN oder EINBAUEN Sie bei Bedarf ein neues Einspritzventil.
  • PRÜFEN Sie die Zündkabel auf Beschädigungen. EINBAUEN Sie bei Bedarf neue Zündkabel.
  • PRÜFEN Sie den Kraftstoff auf Verunreinigungen. ENTLEEREN Sie das Kraftstoffsystem und füllen Sie es neu auf.
  • PRÜFEN Sie den Drehmomentwandler. EINBAUEN Sie bei Bedarf einen neuen Drehmomentwandler.

Symptomtabelle: Leerlaufgeräusche/Vibrationen

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Leerlaufsteller (IAC)-Ventil brummt beim Loslassen des Gaspedals
  • Das IAC-Ventil ist mit Öl verunreinigt.
  • GEHEN Sie zu den Komponententests in diesem Abschnitt.
  • Quietschen des Nebenaggregatriemens tritt im Leerlauf oder bei hoher Leerlaufdrehzahl auf, kalt oder warm. Am häufigsten bei feuchtem Wetter.
  • Nebenaggregatriemen verschlissen, oder Riemenscheibe fehlausgerichtet oder lose
  • PRÜFEN Sie die Riemenscheiben auf festen Sitz und Ausrichtung. PRÜFEN Sie den Antriebsriemen auf Verschleiß oder Beschädigungen. EINBAUEN Sie bei Bedarf neue Riemenscheibe(n), Antriebsriemen oder Nebenaggregat-Bauteile.
  • Heulen der Nebenaggregatlager tritt im Leerlauf oder bei hoher Leerlaufdrehzahl bei Kälte von etwa +4 °C (+40 °F) oder darunter beim ersten Start des Tages auf.
  • Lager der Nebenaggregat-Umlenk- oder Spannrolle zeigt Stick-Slip zwischen Kugeln und Laufbahn.
  • Gehen Sie zu Prüfablauf C.
  • Brummen der Servolenkung tritt bei hoher Leerlaufdrehzahl und möglicherweise im Leerlauf beim ersten Kaltstart des Tages bei Temperaturen von etwa -18 °C (0 °F) oder darunter auf. Bei sehr tiefen Temperaturen von etwa -29 °C (-20 °F) oder darunter kann das Geräusch für weniger als eine Minute als starkes Quietschen auftreten.
  • Hohe Flüssigkeitsviskosität oder verstopftes Sieb im Servoölbehälter lässt die Pumpe unterversorgt werden und verursacht Kavitation.
  • Gehen Sie zu Prüfablauf D.
  • Pfeifen des Generators tritt bei hohen elektrischen Lasten im Leerlauf oder bei hoher Leerlaufdrehzahl auf. Vom Generator ist ein hochfrequentes Pfeifen oder Brummen zu hören.
  • Elektrisches Feldgeräusch des Generators
  • Mit einem EngineEAR in der Nähe des Generatorgehäuses SONDIEREN. HÖREN Sie auf Veränderungen des Geräuschpegels bei wechselnden elektrischen Lasten (z. B. Heckscheibenheizung, Scheinwerfer). FÜHREN Sie einen Generator-Lasttest durch. Besteht das System den Lasttest, stammt das Geräusch von den Generatorlagern: EINBAUEN Sie neue Lager. Besteht das System den Lasttest nicht, EINBAUEN Sie einen neuen Generator.
  • Brummen des motorgetriebenen Kühlerlüfters tritt beim ersten Start des Tages auf. Am störendsten ist es bei Leerlaufdrehzahlen bis 2000 U/min. Das Geräusch nimmt mit der Drehzahl zu.
  • Die viskose Lüfterkupplung greift, bis das Fluid in der Kupplung die normale Betriebstemperatur erreicht. Dadurch kuppelt der Lüfter voll ein.
  • Gehen Sie zu Prüfablauf E.
  • Dröhnen tritt im Fahrzeuginnenraum im Leerlauf oder bei hoher Leerlaufdrehzahl auf, warm oder kalt.

    Sehr niederfrequentes Dröhnen ist stark drehzahlabhängig.

  • Schwingungen der Abgasanlage regen Karosserieresonanzen an und verursachen Innengeräusche.
  • Motorvibration regt Karosserieresonanzen an und verursacht Innengeräusche.
  • Gehen Sie zu Prüfablauf F.
  • Zischgeräusch tritt im Leerlauf oder bei hoher Leerlaufdrehzahl auf und ist bei geöffneter Motorhaube deutlich hörbar.
  • Unterdruckleck oder Strömungsgeräusch des Leerlaufsteller (IAC)-Ventils
  • Fahrzeuge mit Kunststoff-Ansaugkrümmer
  • Mit dem Ultraschall-Lecksucher/EngineEAR die Quelle lokalisieren. Den Ansaugluftweg vom Einlass bis zu jedem Zylinder-Ansaugkanal abtasten. Undichte Teile ENTSORGEN und ein neues Bauteil EINBAUEN.
  • Zulässiger Zustand. Einige Kunststoffkrümmer erzeugen dieses Geräusch, das eine Folge des Kunststoffkrümmers ist.
  • Summen oder Zischen des Automatikgetriebes
  • Falsche Gelenkwinkel der Antriebswelle
  • Verschlissene oder beschädigte Haupt-Steuermagnetventile oder Ventile
  • Korrekte Antriebsstrang-Winkel PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Aktivieren Sie mit einem Getriebetester die Magnetventile, um das Geräusch nachzustellen. EINBAUEN Sie bei Bedarf neue Bauteile.
  • Pfeifen des Ausrücklagers im Schaltgetriebe. Eine Änderung der Tonhöhe oder Lautstärke beim Betätigen des Kupplungspedals ist hörbar.
  • Verschlissenes Ausrücklager
  • EINBAUEN Sie ein neues Ausrücklager.
  • Quietschen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlage (HVAC) ist im Fahrzeuginnenraum am deutlichsten hörbar. Achten Sie auf eine Änderung der Tonhöhe oder Lautstärke beim Ändern der Gebläsedrehzahl.
  • Beschädigtes oder verschlissenes HVAC-Gebläselager
  • EINBAUEN Sie einen neuen Gebläsemotor.
  • Klackern der Klimaanlagen-(A/C)-Kupplung – tritt auf, wenn sich die Kompressorkupplung einschaltet
  • Zulässiges Geräusch.
  • Falscher Luftspalt.
  • Auf die Kupplung HÖREN, um festzustellen, ob das Geräusch beim Einkuppeln auftritt. Ein geringes Geräusch ist zulässig. Ist das Geräusch übermäßig, den Luftspalt der A/C-Kupplung PRÜFEN. Die A/C-Kupplung auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf eine neue Kupplung EINBAUEN
  • Zeitweises Klappern oder Schabe-/Reibegeräusch
  • Lose Abgashitzeschild(er).
  • Kabel, Schlauch oder anderes Bauteil behindert Keilriemen oder Riemenscheibe des Nebenantriebs.
  • Die Abgasanlage mit einem Handschuh oder durch Abtasten auf lose Teile PRÜFEN, um die Ursache zu bestätigen. Bei Bedarf INSTANDSETZEN
  • Den Nebenantrieb genau PRÜFEN und sicherstellen, dass alle drehenden Bauteile ausreichend Abstand haben.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Klopf- oder Klingelgeräusch am Motor – tritt im Leerlauf oder bei erhöhter Leerlaufdrehzahl beim ersten Kaltstart des Tages auf
  • Kolbengeräusch oder Ventiltriebgeräusch (Hydrostößel/Ventilspiel-Ausgleichselement entleert).
  • Zu Pinpoint-Test G gehen.
  • Ein kontinuierliches, geschwindigkeitsabhängiges Klappern aus dem Motor – tritt im Leerlauf oder bei erhöhter Leerlaufdrehzahl beim ersten Kaltstart des Tages auf und verschwindet mit zunehmender Motorerwärmung
  • Kolbengeräusch oder Ventiltriebgeräusch (Hydrostößel/Ventilspiel-Ausgleichselement entleert).
  • Zu Pinpoint-Test G gehen.
  • Leerlaufvibration – niederfrequente Vibration (5–20 Hz) oder leichtes Schütteln, das über Sitz oder Bodenblech spürbar ist
  • Zylinderaussetzer
  • Motor oder Drehmomentwandler unwuchtig.
  • Mit einem Diagnosegerät die Zündanlage PRÜFEN. Einen Zylinderleistungstest DURCHFÜHREN
  • Das Spiel zwischen Drehmomentwandler und Kurbelwellen-Zentrierung auf korrektes Maß PRÜFEN, bei Bedarf INSTANDSETZEN. Den Drehmomentwandler auf der Flexplatte neu positionieren: bei 3-Bolzen-Wandler um 120°, bei 4-Bolzen-Wandler um 180° versetzt
  • Leerlaufvibration – hochfrequente Vibration (20–80 Hz) oder Brummen, das über Lenkrad oder Sitz spürbar ist
  • Abgasanlagen-Aufhängungen sind verspannt.
  • Karosserielager lose
  • Servolenkungsleitungen liegen an Masse an.
  • Sicherstellen, dass das Problem bei der Zündfrequenz des Motors auftritt.

    PRÜFEN, ob die Abgasanlage mit derselben Frequenz wie der Motor vibriert.

    9–14 kg (20–30 lb.) an das Endrohr anhängen, um zu testen, anschließend Abgasanlage neutralisieren gemäß Abschnitt Abgasanlage Neutralisieren in diesem Kapitel.

  • Die Karosserielager PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • PRÜFEN, dass die Servolenkungsleitungen weder das Fahrgestell noch einander berühren. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

Symptomtabelle – Quietschen und Klappern

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Quietschen – im Fahrzeuginneren beim Schließen/Öffnen der Tür hörbar
  • Unzureichende Schmierung am Türscharnier oder Fangband.
  • Innere Türbauteile lose, schleifen oder sind fehlausgerichtet.
  • Das Scharnier oder das Fangband SCHMIEREN.
  • Das Türinnere PRÜFEN.

    Festziehen oder AUSRICHTEN bei Bedarf. Das Rotunda-Quietsch- und Klapperset verwenden, um schleifende Bauteile zu isolieren.

  • Quietschen – im Fahrzeuginneren beim Schließen/Öffnen des Fensters hörbar
  • Verschlissene oder beschädigte Fensterführung/Führungsschiene.
  • Fensterführung/Führungsschiene INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN
  • Quietschen – außerhalb des Fahrzeugs beim Schließen/Öffnen der Tür hörbar
  • Abgashitzeschild reibt am Fahrgestell oder am Abgasrohr.
  • Die Abgasanlage PRÜFEN.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Quietschen – tritt beim ersten Betätigen des Bremspedals auf
  • Scheibenbremsbeläge.
  • Unter bestimmten Bedingungen können asbestfreie Beläge ein Quietschgeräusch erzeugen. Dieses Geräusch ist normal und deutet nicht auf einen Fehler hin.
  • Quietschen – ein gleichbleibendes Geräusch, das beim Betätigen des Bremspedals auftritt
  • Beschädigte oder verschlissene Scheibenbremsbeläge.
  • Die Beläge auf Öl-, Fett- oder Bremsflüssigkeitsverschmutzung PRÜFEN. Auf verglaste Reibflächen PRÜFEN. Eine Bremsscheibe mit harten Stellen verursacht ebenfalls ein quietschendes Geräusch. Bei Bedarf Beläge INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN
  • Quietschen – tritt beim Überfahren von Unebenheiten oder beim Lenken auf
  • Verschlissene Querlenkerlager.
  • Beschädigter oder verschlissener Stoßdämpfer/Federbein.
  • Die Querlenkerlager PRÜFEN. Mit Schmiermittel besprühen und einen "Wipptest" DURCHFÜHREN, um das betreffende Lager zu ermitteln.
  • Den Stoßdämpfer auf Beschädigung PRÜFEN. Einen "Wipptest" DURCHFÜHREN, um das Geräusch einzugrenzen. Bei Bedarf einen neuen Stoßdämpfer/Federbein EINBAUEN.
  • Klappern – tritt beim Schließen/Öffnen der Tür oder des Fensters auf
  • Lose innerer Türmechanismus, Halterung oder Befestigung.
  • Die Bewegung WIEDERHOLEN oder einen "Klopftest" DURCHFÜHREN, um das Geräusch nachzustellen. Die Tür auf lose Bauteile PRÜFEN. Lose Bauteile FESTZIEHEN oder das Rotunda-Quietsch- und Klapperset verwenden, um klappernde Bauteile zu isolieren.
  • Klappern – nur bei GT-Modellen, Geräusch kommt vom Heck des Fahrzeugs
  • Eine lose oder zu gering angezogene Befestigungsmutter des Stoßdämpfers.
  • PRÜFEN, dass das Anzugsmoment der Stoßdämpfer-zu-Achse-Muttern 63 N·m beträgt. PRÜFEN, dass das Anzugsmoment der Stoßdämpfer-zu-Längsträger-Halterungsmuttern 90 N·m beträgt. Nicht überdrehen.

    Bei Bedarf FESTZIEHEN

  • Quietschen oder Klappern – im Fahrzeuginneren bei Fahrt über raue Straßen oder Unebenheiten hörbar
  • Handschuhfachklappe/Scharnier fehlausgerichtet.
  • Instrumententafelverkleidung lose oder fehlausgerichtet.
  • Lose Innenausstattung oder Verkleidung.
  • Die Handschuhfachklappe AUSRICHTEN.
  • Die Instrumententafelverkleidung auf fehlende oder lose Clips bzw. Schrauben PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Einen "Berührungstest" DURCHFÜHREN.

    Das Geräusch durch Drücken oder Ziehen an Innenverkleidungen und Bauteilen BESEITIGEN. Das Rotunda-Quietsch- und Klapperset verwenden, um klappernde/quietschende Bauteile zu isolieren.

  • Quietschen oder Klappern – Geräusch in Verbindung mit einer Vibration
  • Beschädigte oder verschlissene Karosserielager.
  • Beschädigte oder verschlissene Hilfsrahmenlager.
  • Die oberen und unteren Dämpferelemente sowie die Unterlegscheiben auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN. Die Karosseriehalterungen auf Beschädigung PRÜFEN. PRÜFEN, dass die Muttern und Schrauben gemäß Vorgabe angezogen sind. Bei Bedarf FESTZIEHEN.
  • Die oberen und unteren Dämpferelemente auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN.

    Den Hilfsrahmen auf Beschädigung PRÜFEN. PRÜFEN, dass die Muttern und Schrauben gemäß Vorgabe angezogen sind. Bei Bedarf FESTZIEHEN.

Symptomtabelle – Lenkgeräusch/Vibration

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Lenkungsbrummen oder Ruckeln – tritt beim Ein- oder Auslenken in eine Kurve bei niedrigen Geschwindigkeiten auf (temperaturabhängig)
  • Lenkgetriebe oder Servolenkungsschläuche.
  • Zur Komponentenprüfung "Lenkgetriebe-Brummen/Ruckeln" in diesem Abschnitt GEHEN.
  • Lenksystem-Klopfen – hydraulisches Klopfgeräusch
  • Luft im hydraulischen Lenksystem.
  • Das System auf Undichtigkeiten PRÜFEN. Die Luft aus dem System ENTLÜFTEN.
  • Brummen der Servopumpe – lautes Summgeräusch, das auftritt, wenn das Lenkrad bis zum Anschlag gedreht wird.

    Erzeugt eine Frequenz von 120–600 Hz, die sich mit der Drehzahl ändert

  • Servolenkungsschlauch liegt am Fahrgestell an Masse an.
  • Belüftete Flüssigkeit (Luft im Öl).
  • Lenkgetriebe-Isolatoren.
  • Niedriger Flüssigkeitsstand.
  • Halterungen der Servolenkungspumpe locker oder falsch ausgerichtet.
  • Servolenkungsschläuche PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • System auf Undichtigkeiten PRÜFEN. Luft aus dem System ENTLÜFTEN.
  • Isolatoren auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN.

    Bei Bedarf REPARIEREN.

  • Flüssigkeitsstand PRÜFEN. Bei Bedarf NACHFÜLLEN.
  • Schrauben, Halterungen und Ausrichtung der Halterungen PRÜFEN.

    Schrauben mit Vorgabewert FESTZIEHEN. Bei Bedarf Halterungen REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.

  • Knackgeräusch im Lenkgetriebe - tritt nur bei Kurvenfahrt über eine Bodenwelle auf (kann temperaturabhängig sein)
  • Lenkgetriebe.
  • Lenkgetriebe auf lose Befestigungsschrauben PRÜFEN. Bei Bedarf FESTZIEHEN.
  • Rückmeldung (Rasseln, Glucksen oder Klopfgeräusch im Lenkgetriebe) - Unruhe ist am Lenkrad spürbar, wenn das Fahrzeug über unebene Fahrbahnen gefahren wird
  • Gelenke der Lenksäulen-Zwischenwelle/Gelenkwelle beschädigt oder verschlissen.
  • Spurstangenköpfe locker, beschädigt oder verschlissen.
  • Lenkgetriebe-Isolatoren oder Befestigungsschrauben locker oder beschädigt.
  • Schrauben der Lenksäulen-Zwischenwelle sind locker.
  • Lenksäule beschädigt oder verschlissen.
  • Fahrwerksbuchsen, Schrauben oder Kugelgelenke locker.
  • Neue Zwischenwelle/Gelenkwelle EINBAUEN.
  • Muttern mit Vorgabewert FESTZIEHEN oder bei Bedarf neue Spurstangenköpfe EINBAUEN.
  • Schrauben FESTZIEHEN oder bei Bedarf neue Schrauben EINBAUEN.
  • Schrauben mit Vorgabewert FESTZIEHEN.
  • Bei Bedarf Lenksäule REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Fahrwerk PRÜFEN.

    Bauteile bei Bedarf FESTZIEHEN oder NEU EINBAUEN.

  • Rückmeldung (Zucken am Lenkrad) - leichte Drehbewegung ist am Lenkrad spürbar, wenn das Fahrzeug über raue oder gerillte Fahrbahnen gefahren wird
  • Seitenschlag von Reifen oder Rad.
  • Jochfeder im Lenkgetriebe.
  • Weiter zu Pinpoint-Test H.
  • Technische Serviceinformationen (TSB) auf überarbeitete Jochfeder für betroffene Fahrzeuge PRÜFEN.
  • Quietschen oder Pfeifen des Nebenaggregatriemens - beim Drehen des Lenkrads von Anschlag zu Anschlag
  • Nebenaggregatriemen locker oder verschlissen.
  • Nebenaggregatriemen bei Bedarf EINSTELLEN oder NEU EINBAUEN.
  • Zischen der Servolenkung
  • Lenksäulen-Zwischenwelle/Gelenkwelle zum Lenkgetriebe klemmt oder ist falsch ausgerichtet.
  • Geerdete oder lose Lenksäulenmanschette am Armaturenbrett.
  • Eingangswelle und Ventil des Lenkgetriebes beschädigt oder verschlissen.
  • Zwischenwelle/Gelenkwelle bei Bedarf REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Lenkgetriebe bei Bedarf REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Klappern der Lenksäule
  • Befestigungsschrauben oder Halterungen locker.
  • Lenksäulenlager locker, verschlissen oder unzureichend geschmiert.
  • Lenkwellen-Isolatoren beschädigt oder verschlissen.
  • Zwischenwelle/Gelenkwelle gestaucht oder gedehnt.
  • Schrauben mit Vorgabewert FESTZIEHEN.
  • Lenksäulenlager SCHMIEREN oder bei Bedarf neu EINBAUEN.
  • Neue Isolatoren EINBAUEN.
  • Gummi-Stern-Kupplung auf Beschädigung PRÜFEN. Neue Zwischenwelle/Gelenkwelle EINBAUEN.
  • Quietschen oder Knacken der Lenksäule
  • Lenkwellenbuchsen unzureichend geschmiert.
  • Lenksäulenverkleidungen locker oder falsch ausgerichtet.
  • Lenkrad reibt an den Lenksäulenverkleidungen.
  • Schleifring der Geschwindigkeitsregelung unzureichend geschmiert.
  • Obere oder untere Lagerhülse verrutscht.
  • Lenkwelle und Dichtungen des Wellenrohrs SCHMIEREN.
  • Lenksäulenverkleidungen FESTZIEHEN oder AUSRICHTEN.
  • Lenksäulenverkleidungen NEU POSITIONIEREN.
  • Schleifring der Geschwindigkeitsregelung SCHMIEREN.
  • Lagerhülsen NEU POSITIONIEREN.
  • Servolenkungspumpe laut
  • Falsche Montage der Bauteile.
  • Unebenheiten am Außendurchmesser oder an der Stirnfläche des Rotors der Servolenkungspumpe.
  • Verschlissene oder beschädigte Keilverzahnung des Rotors der Servolenkungspumpe.
  • Riss an der Innenfläche des Hubrings der Servolenkungspumpe.
  • Anlaufen zwischen Rotor und Hubring der Servolenkungspumpe.
  • Rotor und Druckplatten der Servolenkungspumpe beschädigt oder verschlissen.
  • Bei Bedarf Servolenkungspumpe REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Schwappendes Geräusch der Servolenkungspumpe
  • Servolenkungsflüssigkeit strömt bei Öltemperatur unter 54 °C (130 °F) in das Bypassventil des Pumpenventilgehäuses.
  • Zustand in Ordnung.
  • Heulgeräusch der Servolenkungspumpe
  • Belüftete Flüssigkeit (Luft im Öl).
  • Hubring der Servolenkungspumpe beschädigt.
  • O-Ring-Dichtung des Ventildeckels beschädigt.
  • Luft aus dem System ENTLÜFTEN.
  • Bei Bedarf Servolenkungspumpe REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Bei Bedarf Servolenkungspumpe REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Klickendes (mechanisches) Geräusch der Servolenkungspumpe
  • Rotorflügel der Servolenkungspumpe zu lang, zu großes Spiel zwischen Flügel und Nut oder beschädigte bzw. verschlissene Rotorbaugruppe.
  • Bei Bedarf Servolenkungspumpe REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.
  • Klappergeräusch der Servolenkungspumpe
  • Beschädigte Ecken am Außendurchmesser des Servolenkungsrotors oder verformter Flügelring des Rotors.
  • Bei Bedarf Servolenkungspumpe REPARIEREN oder NEU EINBAUEN.

Symptomtabelle – Fahrwerksgeräusche/Vibrationen

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Quietsch- oder Brummgeräusch vom vorderen Fahrwerk, tritt verstärkt bei niedrigen Außentemperaturen auf.

    Besonders deutlich auf schlechten Straßen oder beim Lenken.

  • Klappergeräusch vom vorderen Fahrwerk, tritt in und außerhalb von Kurven auf.
  • Lager der vorderen Stabilisatorstange.
  • Lose vordere Federbeine oder Stoßdämpfer.
  • Unter diesen Bedingungen ist das Geräusch akzeptabel.

    TSBs PRÜFEN.

  • Muttern und Schrauben auf festen Sitz PRÜFEN. Gemäß Vorgabe ANZIEHEN.
  • Klappergeräusch vom hinteren Fahrwerk, tritt beim Schalten von Rückwärts- in Vorwärtsgang auf.
  • Lose hintere Fahrwerkskomponenten.
  • Hintere Fahrwerkskomponenten auf festen Sitz und Beschädigungen PRÜFEN.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Knack- oder Klopfgeräusch vom vorderen Fahrwerk.

    Besonders deutlich auf schlechten Straßen oder über Bodenwellen.

  • Verschlissene oder beschädigte Traggelenke.
  • Traggelenk-Prüfung DURCHFÜHREN. Bei Bedarf neue Traggelenke oder Querlenker EINBAUEN.
  • Knack- oder Klopfgeräusch (Fahrzeuge mit Vorderradantrieb) tritt beim Lenken auf.
  • Verschlissene oder beschädigte Traggelenke.
  • Traggelenk-Prüfung DURCHFÜHREN. Bei Bedarf neue Traggelenke oder Querlenker EINBAUEN.
  • Knack- oder Schnappgeräusch beim Beschleunigen in der Kurve.
  • Beschädigtes oder verschlissenes äußeres CV-Gelenk.
  • Äußeres Gleichlaufgelenk und Manschette PRÜFEN.

    Gleichlaufgelenk bei Bedarf INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.

  • Geräusch vom vorderen Fahrwerk – Quietschen, Knarren oder Klappern. Tritt überwiegend über Bodenwellen oder auf schlechten Straßen auf.
  • Lenkungsbauteile.
  • Lose oder verbogene vordere Federbeine oder Stoßdämpfer.
  • Beschädigte Feder oder beschädigte Federaufnahmen.
  • Beschädigte oder verschlissene Lager von Querlenker/Längslenker.
  • Verschlissene oder beschädigte Lager oder Koppelstangen der Stabilisatorstange.
  • Zum Pinpoint-Test H gehen.
  • Geräusch vom hinteren Fahrwerk – Quietschen, Knarren oder Klappern. Tritt überwiegend über Bodenwellen oder auf schlechten Straßen auf.
  • Lose oder verbogene hintere Stoßdämpfer.
  • Beschädigte Feder oder beschädigte Federaufnahmen.
  • Beschädigte oder verschlissene Querlenkerlager.
  • Verschlissene oder beschädigte Lager oder Koppelstangen der Stabilisatorstange.
  • Zum Pinpoint-Test I gehen.
  • Ruckeln – tritt beim Beschleunigen aus langsamer Fahrt oder aus dem Stand auf.
  • Hinterachsantrieb falsch positioniert.
  • Falscher oder zu großer Beugewinkel am Gleichlaufgelenk
  • Beschädigte oder verschlissene Bauteile der Vorderradaufhängung.
  • Achsaufnahmen und hintere Radaufhängung auf Beschädigungen oder Verschleiß PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • PRÜFEN, ob die Fahrzeughöhe innerhalb der Grenzwerte liegt.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Auf lose Stabilisatorstange, beschädigte oder lose Federbein-/Stoßdämpferlager oder lose oder verschlissene Traggelenke PRÜFEN.

    Lenkgestänge auf Verschleiß oder Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf Komponenten INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.

  • Flattern – am deutlichsten beim Ausrollen/Verzögern. Außerdem schwergängige Lenkung.
  • Zu großer positiver Nachlauf.
  • Nachlaufwinkel PRÜFEN.

    Bei Bedarf KORRIGIEREN.

Symptomtabelle – Reifengeräusche/Vibrationen

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Reifengeräusch – Brummen/Summen bei konstanter Geschwindigkeit.
  • Ungleichmäßiges Verschleißbild.
  • Reifen drehen und auf Verschleiß PRÜFEN. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.

    Fahrwerkskomponenten auf Verschleiß oder Beschädigungen PRÜFEN. Radeinstellung DURCHFÜHREN.

  • Reifengeräusch – Geräuschton wird tiefer, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit sinkt.
  • Unwuchtiger Reifen.
  • Reifen AUSWUCHTEN und Probefahrt durchführen. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.
  • Reifengeräusch – tickendes Geräusch, ändert sich mit der Geschwindigkeit.
  • Nagel oder Stein im Reifenprofil.
  • Reifen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Rad und Reifen – Vibrations- und Geräuschproblem hängt direkt von der Fahrzeuggeschwindigkeit ab und wird durch Beschleunigen, Ausrollen oder Verzögern nicht beeinflusst.
  • Beschädigter oder verschlissener Reifen.
  • Zum Pinpoint-Test J gehen.
  • Reifenschlagen oder Flattern – tritt bei niedrigen Geschwindigkeiten auf.
  • Beschädigte Radlager.
  • Beschädigtes Rad.
  • Beschädigte oder verschlissene Fahrwerkskomponenten.
  • Lose Radmuttern.
  • Beschädigter oder ungleichmäßiger Reifenverschleiß.
  • Reifen drehen und auf ungewöhnliches Lagerspiel oder Rauheit des Radlagers PRÜFEN.

    Radlager bei Bedarf EINSTELLEN oder NEU EINBAUEN.

  • Rad auf Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf neues Rad EINBAUEN.
  • Fahrwerkskomponenten auf Verschleiß oder Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Radmuttern PRÜFEN.

    Gemäß Vorgabe ANZIEHEN.

  • Reifen drehen und auf ungewöhnlichen Verschleiß oder Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.
  • Reifenflattern oder Rütteln – tritt bei niedrigen Geschwindigkeiten auf.
  • Rad/Reifen unwuchtig.
  • Ungleichmäßiger Reifenverschleiß.
  • Übermäßiger Radial- oder Seitenschlag von Rad oder Reifen.
  • Verschlissene oder beschädigte Radbolzen oder ausgeschlagene Bolzenlöcher.
  • Übermäßiger Seitenschlag von Rad oder Reifen.
  • Fremdkörper zwischen Bremsscheibe und Nabe oder in den Kühlrippen der Bremsscheibe.
  • Rad-/Reifeneinheit AUSWUCHTEN.
  • Auf ungewöhnlichen Reifenverschleiß PRÜFEN. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.
  • Radialschlagprüfung an Rad und Reifen DURCHFÜHREN. Bei Bedarf neuen Reifen EINBAUEN.
  • Radbolzen und Räder PRÜFEN. Bei Bedarf neue Komponenten EINBAUEN.
  • Seitenschlagprüfung an Rad und Reifen DURCHFÜHREN. Rad, Reifen und Nabe PRÜFEN.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Anlageflächen von Bremsscheibe und Nabe REINIGEN. Kühlrippen der Bremsscheibe auf Fremdmaterial PRÜFEN.
  • Starkes Schütteln oder Flattern bei hohen Geschwindigkeiten – tritt bei hohen Geschwindigkeiten auf.
  • Übermäßiger Schlag der Radnabe.
  • Beschädigte oder verschlissene Reifen.
  • Beschädigte oder verschlissene Radlager.
  • Verschlissene oder beschädigte Bauteile der Radaufhängung oder des Lenkgestänges.
  • Unwucht der Bremsscheibe oder Bremstrommel.
  • Weiter mit Prüfablauf K.

Diagnosetabelle – Schaltgetriebe (manuell) und Verteilergetriebe, Geräusche/Vibrationen

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Kupplung rasselt – tritt bei eingekuppelter Kupplung auf, Geräusch ändert sich oder verschwindet bei getretenem Kupplungspedal
  • Schwungradschrauben, Kupplungsglockenschrauben oder Kupplungsdruckplattenschrauben locker.
  • Schrauben mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen. Schrauben auf Beschädigungen prüfen.
  • Kupplung quietscht – Geräusch ist bei Betätigung der Kupplung zu hören. Fahrzeug bewegt sich langsam oder kriecht bei getrennter Kupplung. Schalten in den ersten Gang und den Rückwärtsgang kann zudem schwierig sein.
  • Ausrücklager der Kurbelwelle (Pilotlager) fest oder beschädigt
  • Neues Pilotlager einbauen
  • Kupplung quietscht – tritt bei getretenem bzw. losgelassenem Kupplungspedal auf.
  • Kupplungspedalwelle oder Buchsen verschlissen.
  • Kupplungspedal auf Verschleiß oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf instand setzen.
  • Kupplung surrt/rasselt – tritt bei getretenem Kupplungspedal auf.
  • Ausrücklager verschlissen, beschädigt oder fehlausgerichtet.
  • Neues Ausrücklager einbauen.
  • Kupplung knirscht/schleift – tritt bei getretenem Kupplungspedal auf.
  • Ausrückfinger der Kupplungsdruckplatte verbogen oder verschlissen.
  • Anlauffläche des Ausrücklagers verschlissen oder beschädigt.
  • Ausrückfinger der Kupplungsdruckplatte prüfen. Bei Bedarf neue Druckplatte einbauen.
  • Neues Ausrücklager einbauen.
  • Kupplung ruckelt – geringes Geräusch beim Lösen des Kupplungspedals beim Anfahren.
  • Kupplungseingriff
  • Zustand in Ordnung.
  • Kupplung ruckelt/greift ruckartig – teilweise ist ein Rucken spürbar. Tritt bei getretenem bzw. losgelassenem Kupplungspedal auf.
  • Beschädigte oder verschlissene Motor-/Getriebelager.
  • Kolben des Kupplungsgeberzylinders oder Nehmerzylinders klemmt oder schleift.
  • Fett oder Öl auf dem Kupplungsbelag.
  • Kupplungsbelag verglast oder beschädigt.
  • Kupplungsdruckplatte beschädigt oder verschlissen.
  • Schwungradoberfläche beschädigt oder verglast.
  • Motor-/Getriebelager prüfen. Bei Bedarf neue Lager einbauen.
  • Funktion von Geberzylinder und Nehmerzylinder prüfen. Bauteile auf Beschädigung oder Verschleiß prüfen.

    Bei Bedarf neuen Geber- oder Nehmerzylinder einbauen.

  • Eingangswellendichtring und hinteren Kurbelwellendichtring prüfen. Bei Bedarf instand setzen. Neue Kupplungsscheibe einbauen.
  • Kupplungsscheibe auf verglaste, verhärtete oder beschädigte Oberfläche prüfen.

    Scheibenprüfung durchführen. Bei Bedarf neue Kupplungsscheibe einbauen.

  • Kupplungsdruckplatte auf Verschleiß oder Beschädigung prüfen. Bei Bedarf neue Kupplungsdruckplatte einbauen.
  • Schwungrad auf Beschädigung oder Verschleiß prüfen.

    Schlagprüfung des Schwungrads durchführen.

    Bei Bedarf neues Schwungrad einbauen.

  • Kupplung ruckelt – Geräusch beim Lösen des Kupplungspedals beim Anfahren. Kupplung lässt sich schwer ein- und ausrücken.
  • Pilotlager verschlissen, beschädigt oder im Sitz nicht korrekt ausgerichtet.
  • Ausrückfinger der Kupplungsdruckplatte auf ungleichmäßigen Verschleiß, verbrannte Kupplungsbauteile oder ein festsitzendes Pilotlager prüfen.

    Bei Bedarf neues Pilotlager einbauen.

  • Kupplungsvibration
  • Schwungradschrauben locker.
  • Kupplungsdruckplatte beschädigt oder locker.
  • Schlag des Schwungrads zu groß.
  • Weiter mit Prüfablauf L.
  • Getriebe rasselt/klappert – Geräusch im Leerlauf oder bei leichter Beschleunigung aus dem Stand. Gangwahl schwierig.
  • Gelenk des Schalthebels verschlissen oder beschädigt.
  • Schaltહebel locker.
  • Schaltgestängestangen verschlissen oder beschädigt.
  • Neuen Schalthebel einbauen.
  • Schrauben mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen.
  • Gestängebuchsen auf Verschleiß prüfen.

    Bei Bedarf neue Schaltgestängestangen einbauen.

    Die Instandsetzungsverfahren sind dem entsprechenden Werkstatt-Handbuch zu entnehmen.

  • Getriebe rasselt/klappert – tritt im Leerlauf oder im eingelegten Gang bei Leerlaufdrehzahl auf.
  • Falscher Ölstand oder falsche Ölqualität im Getriebe.
  • Prüfen, ob das Getriebe bis zum vorgeschriebenen Stand mit dem vorgeschriebenen Öl gefüllt ist.
  • Getriebe rasselt/klappert – Geräusch im Leerlauf bei Neutralstellung.
  • Zwischenrad des Rückwärtsgangs verschlissen oder rau.
  • Motor läuft unrund, Zylinderaussetzer.
  • Zu großes Flankenspiel der Zahnräder.
  • Vorgelegewellenräder verschlissen.
  • Zwischenrad des Rückwärtsgangs prüfen. Bei Bedarf instand setzen.
  • Zündanlage prüfen. Zylinderleistungsprüfung durchführen.
  • Zahnflankenspiel prüfen. Bei Bedarf einstellen.
  • Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Getriebeheulen – leichtes Heulen bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder Drehzahlen.
  • Umlaufende Zahnräder/Zahnradsatz.
  • Zulässiges Geräusch.
  • Getriebeheulen – hochfrequentes Heulen, auch als Pfeifen beschrieben.
  • Getriebezahnräder verschlissen (Fahrzeug mit hoher Laufleistung).
  • Nicht zusammenpassende Zahnradsätze.
  • Getriebelager beschädigt oder verschlissen.
  • Folge des normalen Zahnradverschleißes. Bei Bedarf instand setzen.
  • Zahnradsätze auf ungleichmäßiges Verschleißbild an den Zahnflanken prüfen. Bei Bedarf instand setzen.
  • Getriebelager PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.

  • Getriebebrummen/Summen: Das Geräusch tritt in den Vorwärtsgängen auf. Es ist unter Last deutlicher hörbar. Das betroffene Zahnrad lässt sich eingrenzen, da das Geräusch in einer bestimmten Gangstellung auftritt.
  • Zahnrad ist gerissen, ausgebrochen oder rau.
  • Getriebezahnräder auf Beschädigung oder Verschleiß PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Zahnräder EINBAUEN.

  • Getriebezischen im Leerlauf oder in den Vorwärtsgängen: Bei zunehmendem Lagerverschleiß oder Lagerausbruch wechselt das Geräusch zu einem dumpfen Klopfen.
  • Lager beschädigt oder verschlissen.
  • Getriebelager PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.

  • Getriebeklopfen/Dröhnen: Geräusch bei niedrigen Geschwindigkeiten in den Vorwärtsgängen.
  • Lager mit beschädigten Kugeln oder Rollen oder mit genarbten und abgeplatzten Laufbahnen.
  • Getriebelager PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.

  • Getriebepoltern/Brummen: Geräusch bei höheren Geschwindigkeiten in den Vorwärtsgängen, deutlicher im Schub- bzw. Verzögerungsbetrieb.
  • Falscher Antriebswellenwinkel.
  • Kardanwelle unwuchtig oder beschädigt.
  • Winkel der Antriebswelle PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Kardanwelle auf Beschädigung, fehlende Auswuchtgewichte oder Unterbodenschutz PRÜFEN. Unwucht der Kardanwelle mit dem Schwingungsanalysator (VA) PRÜFEN. Einen Test der Antriebsstrangschwingung DURCHFÜHREN. Weitere Informationen
  • Getriebepoltern/Brummen: Geräusch bei allen Geschwindigkeiten in den Vorwärtsgängen, deutlicher bei starker Beschleunigung.
  • Getriebelager oder Zahnräder beschädigt oder verschlissen (Fahrzeuge mit hoher Laufleistung).
  • Getriebeöl auf übermäßige Metallpartikel PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Pfeifen des Verteilergetriebes: Geräusch in allen Fahrbereichen.
  • Falscher Ölstand oder falsche Ölqualität.
  • Ölpumpe verschlissen.
  • Reifen zu gering befüllt oder zu groß.
  • PRÜFEN, ob das Verteilergetriebe auf den korrekten Füllstand und mit dem vorgeschriebenen Öl befüllt ist.
  • Verteilergetriebe ZERLEGEN. Ölpumpe auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • BESTÄTIGEN, dass Reifen und Räder für das Fahrzeug korrekt sind. PRÜFEN, ob der Reifenfülldruck korrekt ist.
  • Knurren/Brummen des Verteilergetriebes: Geräusch in allen Fahrbereichen (Ein geringer Planetenradgeräusch ist im Low-Bereich hörbar.)
  • Lager oder Planetenrad beschädigt oder verschlissen.
  • Verteilergetriebe ZERLEGEN. Lager oder Planetenrad auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Schaben/Kratzen des Verteilergetriebes: Geräusch in allen Fahrbereichen.
  • Zu stark gelängte Antriebskette schlägt gegen das Gehäuse.
  • Verteilergetriebe ZERLEGEN. Antriebskette auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Heulen/Summen des Verteilergetriebes: Geräusch in allen Fahrbereichen oder nur im High-Bereich.
  • Sonnenrad (Eingang), Kupplungspaket-Zwischenrad oder Abtriebswellenrad verschlissen oder beschädigt.
  • Verteilergetriebe ZERLEGEN. Zahnräder auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Heulen/Summen des Verteilergetriebes: Geräusch nur im Low-Bereich.
  • Zwischenrad und Schieberäder (Kupplungspaket) verschlissen oder beschädigt.
  • Verteilergetriebe ZERLEGEN. Zahnräder auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf INSTANDSETZEN.
  • Vibration des Verteilergetriebes: Vibration im Allradbetrieb (4WD) spürbar.
  • Lagerung des Verteilergetriebes.
  • Kardanwelle unwuchtig.
  • Übermäßiger Schlag am Ritzelflansch.
  • Zum Pinpoint-Test M gehen.

Symptomtabelle – Getriebe (Automatik) Geräusch/Vibration

Bedingung Mögliche Ursachen Maßnahme
  • Klappern: tritt im Leerlauf oder bei leichter Beschleunigung aus dem Stand auf.
  • Motor- oder Getriebelager beschädigt.
  • Vorderes Auspuffrohr-Hitzeschild lose.
  • Inspektionsdeckel oder Staubschutzdeckel lose.
  • Muttern Flexplatte zu Wandler lose.
  • Lager des Antriebsstrangs auf Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf Lager INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.
  • Bei Bedarf Hitzeschild INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.
  • Auf lose Schrauben PRÜFEN.

    Gemäß Vorgabe ANZIEHEN.

  • Auf lose Muttern PRÜFEN.

    Auf Vorgabe ANZIEHEN.

  • Heulen: Tonhöhe steigt mit der Fahrzeuggeschwindigkeit.

    Tritt im ersten und zweiten Gang auf, nimmt in höheren Gängen ab oder verschwindet.

  • Low-Einwegkupplung beschädigt oder verschlissen.
  • Zwischen-Einwegkupplung beschädigt oder verschlissen.
  • Reibelemente.
  • Planetenrad oder Sonnenrad beschädigt oder verschlissen.
  • Getriebe auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf Bauteile INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.
  • Heulen: Tonhöhe ändert sich mit der Motordrehzahl.
  • Nebenaggregatantrieb-Bauteil verschlissen oder beschädigt.
  • Falscher Ölstand.
  • Filter teilweise verstopft.
  • Verschlissener oder beschädigter Drehmomentwandler
  • Vorderpumpe verschlissen oder beschädigt.
  • Motornebenaggregate-Test DURCHFÜHREN. Bei Bedarf Bauteile INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.
  • PRÜFEN, ob das Getriebe auf den korrekten Füllstand befüllt ist.

    Bei Bedarf Öl NACHFÜLLEN.

  • Filter PRÜFEN. Bei Bedarf REINIGEN oder NEUEN FILTER EINBAUEN.
  • Prüfung und Austausch des Drehmomentwandlers DURCHFÜHREN.
  • Vorderpumpe PRÜFEN.

    Bei Bedarf neue Vorderpumpe EINBAUEN.

  • Heulen: Tonhöhe ändert sich mit der Fahrzeuggeschwindigkeit.
  • Tachowelle oder Tachoräder.
  • Bei Bedarf Wellen oder Räder INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.
  • Heulen/Brummen: Tonhöhe steigt oder ändert sich mit der Fahrzeuggeschwindigkeit.
  • Motor- oder Getriebelager beschädigt.
  • Kreuzgelenke verschlissen oder beschädigt.
  • Tellerrad und Ritzel des Differentials beschädigt oder verschlissen.
  • Planetenräder eingekerbt oder ausgebrochen.
  • Lager des Antriebsstrangs auf Beschädigung PRÜFEN. Abschnitt „Neutralisierung der Antriebsstrang-Lager“ in diesem Kapitel DURCHFÜHREN.
  • Kreuzgelenke auf Verschleiß oder Beschädigung PRÜFEN. Bei Bedarf neue Kreuzgelenke EINBAUEN.
  • Tellerrad und Ritzel des Differenzials auf Beschädigung PRÜFEN.

    Prüfverfahren „Zahnkontaktbild und Zustand von Tellerrad und Ritzel“ in diesem Abschnitt DURCHFÜHREN. Bei Bedarf Tellerrad und Ritzel des Differenzials INSTANDSETZEN oder NEU EINBAUEN.

  • PRÜFEN Sie die Planetenradsätze auf Beschädigungen. Bei Bedarf neue Bauteile EINBAUEN.
  • Pfeifgeräusch ist hochfrequent und gleichbleibend.

    Tonhöhenänderung abhängig von der Gaspedalstellung

  • Hydraulikdruck im Hauptsteuerblock.
  • Falscher Betätigungsdruck der Bremsbänder/Kupplungen.
  • Verschlissener oder beschädigter Drehmomentwandler
  • PRÜFEN Sie den Hauptsteuerblock.

    Bei Bedarf Komponenten REPARIEREN oder neue EINBAUEN.

  • Leitungsdruckprüfungen DURCHFÜHREN. Bei Bedarf Bauteile REPARIEREN oder EINBAUEN.
  • Prüfung und Austausch des Drehmomentwandlers DURCHFÜHREN.
  • Klopfen – tritt beim Schalten von PARK in eine Fahr- oder Rückwärtsstellung auf.
  • Dumpfer Schlag – tritt beim Schalten von PARK in eine Fahr- oder Rückwärtsstellung auf.

    Ähnlich wie Klopfen, jedoch ohne Geräusch

  • Beschädigte Antriebsstranglager.
  • Beschädigte oder verschlissene Ritzellager.
  • Verschlissene oder festgefressene Keilverzahnung der Gelenkwellen-Schiebestücke.
  • Verschleiß der Reibelemente oder übermäßiges Axialspiel der Lamellenpakete.
  • Erster Gangeingriff
  • Antriebsstranglager auf Beschädigungen PRÜFEN. Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.
  • Auf ungewöhnliches Lagerspiel oder Laufrauheit PRÜFEN. Bei Bedarf neue Lager EINBAUEN.
  • Keilverzahnung des Schiebestücks REINIGEN und PRÜFEN. Bei Bedarf ein neues Schiebestück EINBAUEN.
  • Getriebe auf Verschleiß PRÜFEN. Sicherstellen, dass alle Axialspiele und Freiräume innerhalb der Vorgaben liegen. Bei Bedarf Bauteile REPARIEREN oder neu EINBAUEN.
  • Zustand in Ordnung.
  • Summen oder Zischen
  • Falsche Gelenkwinkel der Antriebswelle
  • Verschlissene oder beschädigte Haupt-Steuermagnetventile oder Ventile
  • Korrekte Gelenkwinkel der Antriebswelle PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Mit einem Getriebetester die Magnetventile AKTIVIEREN, um das Geräusch nachzustellen. Bei Bedarf neue Bauteile EINBAUEN.
  • Vibration – eine hochfrequente Schwingung (20–80 Hz), die über den Sitz oder den Schalthebel spürbar ist.

    Ändert sich mit der Motordrehzahl

  • Getriebeölkühlerleitungen liegen an Masse an.
  • Muttern Flexplatte zu Drehmomentwandler lose.
  • Getriebeöl-Einfüllrohr liegt an Masse an.
  • Schaltseil falsch verlegt, an Masse anliegend oder lose.
  • Getriebeölkühlerleitungen PRÜFEN. Bei Bedarf REPARIEREN.
  • Muttern der Flexplatte PRÜFEN.

    Auf die Vorgabe ANZIEHEN.

  • Getriebeöl-Einfüllrohr PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Schaltseil PRÜFEN.

    Bei Bedarf INSTANDSETZEN.

  • Ruckeln oder Rattern – tritt bei leichter bis mittlerer Beschleunigung aus niedriger Geschwindigkeit oder aus dem Stand auf.
  • Elektrische Ein- und Ausgangssignale.
  • Fahrzeugkabelbaum.
  • Fehlerhafte Ein- und Ausgangssignale des Antriebsstrang-Steuermoduls (PCM), des digitalen Getriebebereichssensors (TR), des Bremspedalstellungssensors (BPP), des Drosselklappenstellungssensors (TP), des Getriebedrehzahlsensors (TSS), des Abtriebsdrehzahlsensors (OSS) oder der Drehmomentwandler-Überbrückungskupplung (TCC).
  • Einen Funktionstest der Drehmomentwandler-Überbrückungskupplung DURCHFÜHREN. On-Board-Diagnose oder Selbsttest AUSFÜHREN. Die DTCs LÖSCHEN, eine PROBEFAHRT durchführen und die On-Board-Diagnose oder den Selbsttest ERNEUT AUSFÜHREN.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Ford Mustang: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.