Kraftstoffpumpe und Kraftstoffleitungen
Die Kraftstoffversorgung vom Kraftstofftank zum Einspritzsystem und die Rückführung des überschüssigen Kraftstoffs in den Tank erfolgen über zwei Metallleitungen, die unter dem Fahrzeugboden verlegt sind. Die elektrische Kraftstoffpumpe befindet sich im Kraftstofftank und ist zusammen mit dem Kraftstoffmengengeber zu einer Baugruppe zusammengefasst. Das Kraftstoffdampf-Rückführungssystem leitet Kraftstoffdämpfe über eine separate Rücklaufleitung zurück in den Kraftstofftank. Der Zugang zur Baugruppe aus Kraftstoffpumpe und Kraftstoffmengengeber erfolgt über den Gepäckraum des Fahrzeugs, nach Demontage der Kunststoffabdeckung.
Das PGM-FI-Hauptrelais (Kraftstoffpumpenrelais) ist auf einer Halterung unter der Armaturentafel auf der Fahrerseite links neben der Lenksäule befestigt. Die Funktion des Relais wird von mehreren verschiedenen elektrischen Stromkreisen gesteuert. An einen dieser Stromkreise wird Batteriespannung vom Zündschloss angelegt. Der zweite Stromkreis ist mit dem PCM verbunden, das das Relais für eine Sekunde einschaltet. Während des Durchdrehens des Motors schaltet das PCM das Relais gegen Masse, bis der Kurbelwellensensor (CYP) ein entsprechendes Signal ausgibt (siehe Kapitel Motorsteuerung). Wenn für zwei bis drei Sekunden keine Referenzimpulse vorliegen, wird die Pumpe abgeschaltet. Der dritte Stromkreis unterbricht die Relaisspannung bei losgelassenem Kupplungspedal (Modelle mit Schaltgetriebe) bzw. wenn der Wählhebel des Automatikgetriebes nicht in Stellung „P“ steht. Der Überlastschutz dieses Stromkreises erfolgt durch eine Sicherung mit 7,5 A.
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