Kraftstoffpumpe und Kraftstoffdruck

Schaltplan der Stromversorgung der Kraftstoffpumpe 1. Batterie
2. Hauptsicherung (3,0 W)
3. Schmelzsicherung AM1 mit 30 A
4. Schmelzsicherung AM1 mit 40 A
5. Schalter des Starter-Hilfsrelais (bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe) bzw. Schalter Park/Neutral (bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe)
6. Zündschloss
7. Anlasser
8. Zündsicherung (10 A)
9. Hauptrelais des Einspritzsystems
10. Starter-Hilfsrelais
11. Kraftstoffpumpenrelais
12. Zum Steuergerät
13. Kraftstoffpumpe
Prüfung der Kraftstoffpumpe
VORGEHENSWEISE
1. Schalten Sie die Zündung ein (Motor nicht starten).

2. Bei allen Fahrzeugen der Baujahre 1993–1994 sowie bei Fahrzeugen mit Motor 1,3 und 1.6 L ab Baujahr 1995 verbinden Sie die Anschlüsse B+ und FP (Pfeil) am Diagnosestecker mit einem speziellen Überbrückungskabel (SST – Spezialwerkzeug laut Katalog) kurz.
* Bei Fahrzeugen ab Baujahr 1995 mit Motor 1.8 L sowie bei allen Fahrzeugen mit fahrzeugeigenem Diagnosesystem OBD II ist die Stromversorgung der Kraftstoffpumpe über den Diagnosestecker nicht vorgesehen. Bei diesen Fahrzeugen muss zum Ablesen des Kraftstoffdrucks der Motor gestartet werden.
3. Nach dem Überbrücken der genannten Anschlüsse wird die Kraftstoffpumpe mit Spannung versorgt. Im Bereich unter dem Rücksitz muss der Lauf der Pumpe zu hören sein, und am Schlauch vom Kraftstofffilter muss Kraftstoffdruck anliegen.
4. Entfernen Sie die Überbrückung. Setzen Sie die Abdeckung auf den Diagnosestecker.
5. Schalten Sie die Zündung aus.

6. If the pump does not operate, check the following circuit components: the 15 A EFI main relay fuse, the 30 A ignition switch fusible link (AM2 link, refer to the Fuel Pump Power Supply Circuit figure), the EFI main relay and the fuel pump relay, the fuel pump, and the wiring and connectors (refer to the wiring diagram at the end of the manual).
Prüfung der Kraftstoffpumpe
To perform the procedure described below, a fuel pressure gauge with a hose, rated for a pressure of at least 3 kgf/cm², is required. The hose end must be of the banjo type, that is, sealed by a bolt with an internal through passage (Special Service Tool Toyota 09268-45012).
Wenn kein Spezialmanometer zur Verfügung steht, wie folgt vorgehen.
VORGEHENSWEISE
1. Einen fertigen Hohlschraubenanschluss (Banjo) mit 12 mm Innendurchmesser beschaffen, auf den der Schlauch mit Schlauchschelle des Manometers passt.

2. Ist kein passender Anschluss verfügbar, eine Schraube M12 x 1,25 mm beschaffen, den Schraubenkopf abschleifen und zwei Bohrungen anbringen: eine durchgehende Bohrung in der Schraubenmitte und eine Querbohrung in der Schraubenmitte, die die Längsbohrung schneidet. Mutter und Kontermutter aufschrauben und das Gewinde mit Teflonband abdichten.
3. Den Tankverschluss abschrauben, um den Restdruck im Tank abzubauen.
4. Sicherstellen, dass die Batteriespannung mindestens 12 V beträgt (siehe Abschnitt 3.3.10).
5. Den Druck im Kraftstoffsystem abbauen (siehe Abschnitt 5.2).


6. Der Kraftstoffdruck kann an zwei Stellen geprüft werden. Bei Verwendung des Spezialadapters (Spezialwerkzeug 09268–45012), der am Kraftstoffverteiler montiert wird, lösen Sie die Schraube am Kraftstoffverteiler und schrauben den Manometeradapter ein (Abbildung links). Wenn Sie den Adapter selbst angefertigt haben, und zwar als durchbohrte Schraube mit Kontermutter, dann lösen Sie den Deckel des Kraftstofffilters und schrauben anstelle der Deckelschraube den selbstgefertigten Manometeranschluss ein (Foto rechts).
7. Schließen Sie das Manometer in folgender Reihenfolge an. Bei Verwendung des Original-Manometers verbinden Sie es mit dem am Kraftstoffverteiler installierten Spezialadapter. Unbedingt neue Dichtungen auf beiden Seiten des Adapters einsetzen. Wenn ein selbstgefertigter Adapter in Form einer Schraube M12 x 1,25 vorhanden ist, schrauben Sie die Schraube in den Kraftstofffilter, ziehen die Kontermutter an und schließen den Manometerschlauch mit Schelle an.
8. Stellen Sie den Wählhebel des Automatikgetriebes in Stellung Park bzw. den Schalthebel bei Schaltgetriebe in Leerlaufstellung (Neutral).

9. Bei allen Fahrzeugen der Baujahre 1993–1994 sowie bei Fahrzeugen mit Motor 1,3 und 1.6 L ab Baujahr 1995 die Klemmen B+ und FP an der Diagnosebuchse mit einer Spezialbrücke (SST) kurzschließen.
* Bei Fahrzeugen ab Baujahr 1995 mit Motor 1.8 L sowie bei allen Fahrzeugen mit bordeigenem Diagnosesystem OBD II ist die Stromversorgung der Kraftstoffpumpe über die Diagnosebuchse nicht vorgesehen. Bei diesen Fahrzeugen muss zum Ablesen des Kraftstoffdrucks der Motor gestartet werden.
10. Zündung einschalten (Motor nicht starten). Messwert ablesen.
11. Bei erhöhtem Druck die Kraftstoffrücklaufleitung prüfen. Fließt Kraftstoff durch die Rücklaufleitung, Kraftstoffdruckregler ersetzen; bei zu niedrigem Druck die Kraftstoffrücklaufleitung abklemmen.
12. Steigt der Druck, Kraftstoffdruckregler ersetzen. Steigt der Druck nicht, Kraftstoffzufuhrleitung, Kraftstoffpumpe und Kraftstofffilter prüfen.
13. Brücke von der Diagnosebuchse bzw. vom Anschluss der Kraftstoffpumpe abnehmen.
14. Motor starten.
15. Kraftstoffdruck im Leerlauf prüfen und mit dem Sollwert vergleichen.
16. Weicht der Druck vom Sollwert ab, Unterdruckschlauch und Kraftstoffdruckregler prüfen.
17. Motor abstellen und sicherstellen, dass der Kraftstoffdruck 5 Minuten nach dem Abstellen bei 1,35 kgf/cm² bleibt. Fällt der Druck schneller ab, können Undichtigkeiten an der Kraftstoffpumpe, am Druckregler oder an der Einspritzdüse die Ursache sein.
Prüfung des Kraftstoffdruckreglers
VORGEHENSWEISE

1. Unterdruckschlauch des Kraftstoffdruckreglers abziehen und verschließen. Handunterdruckpumpe an den Regler anschließen. Motor starten und Kraftstoffdruck ohne Unterdruck am Regler ablesen. Dann Unterdruck am Regler erzeugen und Kraftstoffdruck erneut ablesen. Mit steigendem Unterdruck am Regler muss der Kraftstoffdruck sinken. Messwerte mit den Angaben in Unterabschnitt 5.1 vergleichen.

2. Unterdruckschlauch wieder an den Regler anschließen und Kraftstoffdruck im Leerlauf prüfen. Mit den Angaben in Unterabschnitt 5.1 vergleichen. Schlauch abziehen und Druck erneut ablesen; sobald der Schlauch abgezogen ist, muss der Druck sprunghaft auf den oberen Sollwertgrenzwert steigen.
3. Ist der Kraftstoffdruck im Leerlauf bei abgezogenem Schlauch zu hoch, Unterdruck am Unterdruckschlauch mit dem Vakuummeter messen. Zeigt das Vakuummeter nichts an, Dichtheit des Ansaugkrümmers und des Mischkammerdeckels (Krümmerdeckel) prüfen.
4. Ist der Kraftstoffdruck zu niedrig, Kraftstoffrücklaufleitung sicher abklemmen und Kraftstoffdruck ablesen. Steigt der Druck nicht, ist die Kraftstoffpumpe defekt oder die Kraftstoffzufuhrleitung verstopft. Steigt der Druck sprunghaft an, Kraftstoffdruckregler ersetzen (siehe Unterabschnitt 5.12).
5. Ist der Kraftstoffdruck zu hoch, Druckentlastung des Systems durchführen (siehe Unterabschnitt 5.2), Kraftstoffrücklaufleitung abziehen und durchblasen. Ist die Rücklaufleitung nicht verstopft, Druckregler ersetzen.
6. Weicht das Verhalten des Drucks von der Beschreibung in Punkt 2 ab, Kraftstoffdruckregler ersetzen (siehe Unterabschnitt 5.12).
7. Manometer vorsichtig abnehmen, dabei unter der zu lösenden Verbindung einen Lappen unterlegen.
8. Anschlussstutzen des Kraftstoffverteilers mit neuen Dichtungen wieder einschrauben.
9. Verschütteten Kraftstoff aufwischen.
10. Motor starten und auf Kraftstoffundichtigkeiten prüfen.
Prüfung des Hauptrelais des Systems
PRÜFABLAUF
1. In den Stromkreis des Kraftstoffsystems sind zwei Relais geschaltet. Zuerst Batteriespannung am Hauptrelais prüfen, danach am Relais der Kraftstoffpumpe.

2. Hauptrelais vom Steckverbinder abziehen, dann Zündung einschalten (Motor nicht starten) und Batteriespannung prüfen.

3. Liegt Batteriespannung an, Hauptrelais wieder einsetzen und Batteriespannung am Relais der Kraftstoffpumpe prüfen. Für den Zugang zum Relais muss der Empfänger ausgebaut werden (siehe Unterabschnitt 12.11).
4. Liegt Batteriespannung an beiden Relais an, die Relais selbst prüfen.
Prüfung des Hauptrelais (Typ Nippondenso)
VORGEHENSWEISE

1. Mit einem Ohmmeter die Durchgängigkeit zwischen den Kontakten 1 und 2 prüfen. Zwischen den Kontakten 3 und 5 muss das Ohmmeter eine Unterbrechung anzeigen.

2. An Anschluss 1 und 2 Batteriespannung anlegen. Danach muss zwischen 3 und 5 ein geschlossener Stromkreis bestehen. Weichen die Ergebnisse ab, Relais ersetzen.
Prüfung des Hauptrelais (Typ Bosch)
VORGEHENSWEISE

1. Mit einem Ohmmeter die Durchgängigkeit zwischen den Kontakten 86 und 85 prüfen. Zwischen den Kontakten 87 und 30 muss das Ohmmeter eine Unterbrechung anzeigen.

2. An 86 und 85 Batteriespannung anlegen. Danach muss zwischen 87 und 30 ein geschlossener Stromkreis bestehen. Weichen die Ergebnisse ab, Relais ersetzen.
Prüfung der Kraftstoffpumpe

1. Mit einem Ohmmeter die Durchgangsprüfung zwischen den Anschlüssen ST und E1 durchführen. Die Durchgangsprüfung zwischen den Anschlüssen +B und FC durchführen. Zwischen den Anschlüssen +B und FP muss das Ohmmeter eine Unterbrechung anzeigen.

2. An die Anschlüsse ST und E1 Spannung von der Batterie anlegen. Danach muss zwischen den Anschlüssen +B und FP ein geschlossener Stromkreis bestehen. Wenn die Prüfergebnisse abweichen, das Relais ersetzen.
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