Kraftstoffanlage
Vergaser (Weber 32 ICEV 50/250/1) – Wartung und Einstellung
In diesem Handbuch: Kraftstoffanlage
~3Min. Lesezeit
1 Der Vergaserdeckel mit Schwimmer kann abgenommen werden, ohne den Vergaser vom Krümmer zu lösen. Die übrigen beschriebenen Einstellarbeiten erfordern den Ausbau des Vergasers. 2 Den Filterstopfen am Deckel herausschrauben, das Filtersieb reinigen und wieder einsetzen. 3 Die Befestigungsschrauben des Deckels herausdrehen, den Deckel abheben und schräg stellen, um ihn vom Anlenkgestänge der Unterdruckdose auszuhängen. 4 Zum Zugang zum Kraftstoff-Einlassnadelventil den Schwimmerhebel-Lagerstift vorsichtig herausschlagen. Vorsicht, die Lagerstifthalter sind sehr spröde. 5 Prüfen, ob der Nadelventilkörper fest sitzt, da sonst Kraftstoff am Nadelventil vorbeiläuft und den Vergaser überflutet. Schwimmereinstellung
6 Den Deckel wieder montieren und die Schwimmerhöhe prüfen. Dazu den Deckel senkrecht halten, sodass der Schwimmer durch sein Eigengewicht herabhängt. Maß (A) (Abb. 3.10) messen, es sollte bei eingelegter Dichtung zwischen 10,50 und 11,10 mm (0,41 bis 0,44 Zoll) liegen. Bei Bedarf die Lasche des Schwimmerhebels biegen. 7 Anschließend den Schwimmerhub prüfen, er sollte 45,0 mm (1,77 Zoll) betragen. Falls eine Einstellung nötig ist, das Ende des Schwimmerhebels biegen. Beschleunigerpumpenhub
8 Mit einem Spiralbohrer als Lehre die Drosselklappe um 3,5 mm (0,138 Zoll) öffnen. 9 Die Mutter an der Pumpenstange der Beschleunigerpumpe so weit drehen, bis sie gerade den Pumpenhebel berührt. Leerlauf-Schnellstellung
10 Bei vollständig geschlossener Chokeklappe über den Bedienhebel sollte die Drosselklappe um das Maß A (Abb. 3.12) zwischen 0,75 und 0,80 mm (0,030 bis 0,032 Zoll) geöffnet sein. Bei Bedarf über Schraube und Kontermutter einstellen. Überflutungssicherung
11 Sie besteht aus einer Unterdruckdose und einem Anlenkgestänge. 12 Der Zustand der Membran lässt sich prüfen, indem man eine Unterdruckquelle an die Bohrung im Drosselklappengehäuse anschließt. Fällt der Unterdruck ab, liegt eine Undichtigkeit vor. 13 Den Chokehebel vollständig betätigen und den Bedienhebel der Überflutungssicherung niederdrücken, um den Betriebsunterdruck zu simulieren.
Abb. 3.10 Schema zur Schwimmereinstellung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Abb. 3.11 Schema zur Einstellung der Beschleunigerpumpe (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Abb. 3.12 Schema zur Leerlauf-Schnellstellung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Abb. 3.13 Überflutungssicherung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Abb. 3.14 Unterdruckanschluss der Überflutungssicherung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Abb. 3.15 Öffnungsspalt der Chokeklappe (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
6 Den Deckel wieder montieren und die Schwimmerhöhe prüfen. Dazu den Deckel senkrecht halten, sodass der Schwimmer durch sein Eigengewicht herabhängt. Maß (A) (Abb. 3.10) messen, es sollte bei eingelegter Dichtung zwischen 10,50 und 11,10 mm (0,41 bis 0,44 Zoll) liegen. Bei Bedarf die Lasche des Schwimmerhebels biegen. 7 Anschließend den Schwimmerhub prüfen, er sollte 45,0 mm (1,77 Zoll) betragen. Falls eine Einstellung nötig ist, das Ende des Schwimmerhebels biegen. Beschleunigerpumpenhub
8 Mit einem Spiralbohrer als Lehre die Drosselklappe um 3,5 mm (0,138 Zoll) öffnen. 9 Die Mutter an der Pumpenstange der Beschleunigerpumpe so weit drehen, bis sie gerade den Pumpenhebel berührt. Leerlauf-Schnellstellung
10 Bei vollständig geschlossener Chokeklappe über den Bedienhebel sollte die Drosselklappe um das Maß A (Abb. 3.12) zwischen 0,75 und 0,80 mm (0,030 bis 0,032 Zoll) geöffnet sein. Bei Bedarf über Schraube und Kontermutter einstellen. Überflutungssicherung
11 Sie besteht aus einer Unterdruckdose und einem Anlenkgestänge. 12 Der Zustand der Membran lässt sich prüfen, indem man eine Unterdruckquelle an die Bohrung im Drosselklappengehäuse anschließt. Fällt der Unterdruck ab, liegt eine Undichtigkeit vor. 13 Den Chokehebel vollständig betätigen und den Bedienhebel der Überflutungssicherung niederdrücken, um den Betriebsunterdruck zu simulieren.
14 Zwischen der Kante der Chokeklappe und der Wand des Vergaserlufttrichters sollte ein Spalt (Y) (Abb. 3.15) von 3,75 bis 4,25 mm (0,148 bis 0,167 Zoll) bestehen. Eine notwendige Einstellung erfolgt durch Biegen des Anlenkgestänges.

Abb. 3.10 Schema zur Schwimmereinstellung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
A = 10,5 bis 11,0 mm (0,41 bis 0,44 Zoll) B = 45,0 mm (1,77 Zoll)

Abb. 3.11 Schema zur Einstellung der Beschleunigerpumpe (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
X = 3,5 mm (0,138 Zoll)

Abb. 3.12 Schema zur Leerlauf-Schnellstellung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
A = 0,75 bis 0,80 mm (0,030 bis 0,032 Zoll)

Abb. 3.13 Überflutungssicherung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Y = 3,75 bis 4,25 mm (0,148 bis 0,167 Zoll)

Abb. 3.14 Unterdruckanschluss der Überflutungssicherung (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
1 Unterdruck-Anschlussbohrung

Abb. 3.15 Öffnungsspalt der Chokeklappe (Weber 32 ICEV 50/250) (Abschn. 9)
Y = 3,75 bis 4,25 mm (0,148 bis 0,167 Zoll)
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