Einstellung des Vergasers Pierburg/ Solex 2E2
VORGEHENSWEISE

Teile des Vergasers Pierburg/ Solex 2E2 1 – Unterdruckantrieb der Drosselklappe der zweiten Kammer; 2 – Halterung des Gaszugs; 3 – Vergasergehäuse; 4 – Heizelement; 5 – Thermostat der Drosselklappe der ersten Kammer; 6 – Beschleunigungspumpe; 7 – Deckel der Beschleunigungspumpe; 8 – Membran; 9 – Feder; 10 – Ventilsitz; 11 – Ventil; 12 – Economizer für Volllastbetrieb; 13 – Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer; 14 – Ventil zur Leerlaufdrehzahlregelung; 15 – Halterung; 16 – Magnetventil; 17 – Unterdruckventil mit thermischem Zeitrelais; 18 – Dichtung; 19 – Schwimmer; 20 – Nadelventil; 21 – Filter; 22 – Schwimmerachse; 23 – Vergaserdeckel; 24 – Schraube zur Gemischeinstellung (Gemischqualität); 25 – Gehäuse der Hauptdüse; 26 – Leerlauf-Kraftstoffdüse; 27 – Unterdruckantrieb der Luftklappe; 28 – Schraube zur Einstellung des Startspalts der Luftklappe; 29 – automatische Startvorrichtung; 30 – Deckel; 31 – O-Ring; 32 – Deckel der Startvorrichtung; 33 – Gehäuse; 34 – Schraube zur Einstellung des Membranhubs; 35 – Hauptkraftstoffdüse der zweiten Kammer; 36 – Hauptkraftstoffdüse der ersten Kammer; 37 – Zerstäuber der Beschleunigungspumpe; А, В, С – Anschlussstutzen des Unterdruckantriebs
Einstellung der Startdrehzahl des Motors. Die Einstellung erfolgt bei warmem Motor mit richtig eingestelltem Zündzeitpunkt und eingestellter Leerlaufdrehzahl in folgender Reihenfolge: ARBEITSABLAUF 1. Luftfilter abnehmen und Unterdruckschlauch 24 abziehen (siehe Abb. Luftfilter der Motoren mit Hubraum 1,1 und 1.3 L). 2. Kontroll-Drehzahlmesser an den Motor anschließen. 3. Schlauch 2 vom T-Stück 1 (siehe Abb. Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer) abziehen und mit einem Stopfen verschließen. 4. Motor starten und die Drehzahl am Kontroll-Drehzahlmesser prüfen; sie muss 3000±200 min-1 betragen. 5. Weicht die Drehzahl ab, mit Schraube 1 (siehe Abb. Einstellung der Öffnung der Drosselklappe der ersten Kammer) einstellen. Nach der Einstellung Schraube mit Farbe sichern. Einstellung der Startspalte der Luftklappe

Anordnung der Düsen am Vergaserdeckel 2E2 1 – Leerlauf-Kraftstoffdüse; 2 – Luftdüse der ersten Kammer; 3 – Luftdüse der zweiten Kammer; А – Startspalt der Luftklappe
ARBEITSABLAUF 1. Deckel 30 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/ Solex 2E2) und Deckel 32 der automatischen Startvorrichtung abnehmen. 2. Hebel zur Betätigung der Luftklappe im Gehäuse der automatischen Startvorrichtung im Uhrzeigersinn drehen und mit einem Gummiband in dieser Stellung fixieren. 3. Unterdruckmessgerät und Unterdruckpumpe an den Unterdruckantrieb 27 der Luftklappe anschließen. 4. Im Unterdruckantrieb einen Unterdruck von 100 mbar erzeugen. Ist der Unterdruckantrieb dicht, darf der Unterdruck pro Minute um nicht mehr als 5 mbar abfallen und nicht unter 40 mbar sinken. 5. Den Unterdruck im Unterdruckantrieb auf 200–300 mbar erhöhen. 6. Den Startspalt «А» (siehe Abb. Anordnung der Düsen am Vergaserdeckel 2E2) der ersten Stufe der Luftklappe zwischen der unteren Kante der Luftklappe und dem Hals messen. Er muss bei Motoren mit Hubraum 1.6 L mit Schaltgetriebe 2,5±0,15 mm und mit Automatikgetriebe 1,9±0,15 mm betragen, bei Motoren 1.8 L 2,3±0,15 mm. 7. Falls erforderlich, den Spalt mit Schraube 34 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/ Solex 2E2) an der Stirnseite des Deckels des Unterdruckantriebs einstellen. 8. Die atmosphärische Öffnung des Unterdruckantriebs 27 mit einem Stopfen verschließen und darin einen Unterdruck von 200 mbar erzeugen, der sich innerhalb 1 min nicht ändern darf, wenn der Antrieb dicht ist. 9. Den Startspalt «А» der zweiten Stufe der Luftklappe messen (siehe Abb. Anordnung der Düsen am Vergaserdeckel 2E2). Er muss bei Motoren mit Hubraum 1.6 L mit Schaltgetriebe 5,0±0,15 mm und mit Automatikgetriebe 5,3±0,15 mm betragen, bei Motoren mit Hubraum 1.8 L 4,7±0,15 mm.

10. Weicht der Spalt vom Sollwert ab, einen Schraubendreher in Öffnung 1 einführen und durch Drehen der Einstellschraube 2 den Spalt einstellen. Nach der Einstellung Schraube mit Farbe sichern. Beim Einbau des Deckels 30 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/ Solex 2E2) müssen die Markierungen am Deckel und am Gehäuse 33 übereinstimmen. Prüfung des Unterdruckantriebs der Drosselklappe der ersten Kammer

Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer 1 – T-Stück; 2 – Unterdruckschlauch; 3 – Unterdruckventil mit thermischem Zeitrelais; 4 – Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer; 5 – Ventil zur Leerlaufdrehzahlregelung; 6 – Regelventil zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl (nur für Fahrzeuge mit Klimaanlage oder Automatikgetriebe bis Baujahr Januar 1984)

Einstellung der Öffnung der Drosselklappe der ersten Kammer 1 – Anschlagschraube der Drosselklappe; 2 – Drosselklappenhebel; 3 – bewegliche Stange des Unterdruckantriebs; 4 – Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer; 5 – Einstellschraube der Antriebsstange; 6 – Nocken des Beschleunigungspumpenantriebs; 7 – Sicherungsschraube
Das Unterdruckstellglied 13 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2) kann drei Anschlüsse A, B und C für die Unterdruckschläuche haben oder vier. Das Unterdruckstellglied mit vier Anschlüssen ist bei Fahrzeugen mit Klimaanlage oder Automatikgetriebe der Ausführung bis Dezember 1984 verbaut. REIHENFOLGE DER ARBEITSSCHRITTE 1. Unterdruckschläuche vom Unterdruckstellglied 13 abziehen. 2. Anschlüsse B und C mit Stopfen verschließen. 3. Unterdruckpumpe an Anschluss A anschließen. 4. Im Unterdruckstellglied Unterdruck erzeugen. Dabei muss sich die Stange 3 des Unterdruckstellglieds bewegen (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer). Der Stangenhub ab Kante der Führungsbuchse muss 8,5 mm betragen. Erfolgt dies nicht, ist das Unterdruckstellglied defekt und muss ersetzt werden. 5. Bei Unterdruckstellglied mit vier Anschlüssen den Stopfen von Anschluss C entfernen (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2). Danach den Unterdruck im Unterdruckstellglied erhöhen. Die Stange muss 1 mm ab Kante der Führungsbuchse ausfahren, und der Stangenhub darf sich 1 Min. lang nicht ändern. Andernfalls das Unterdruckstellglied ersetzen. Einstellung der Drosselklappenöffnung der zweiten Kammer Die Stellung der Drosselklappe wird werkseitig eingestellt und ist im Betrieb nicht nachzustellen. Wurde die Einstellung verändert, kann sie wie beim Vergaser 2E3 wiederhergestellt werden (siehe Unterabschnitt 3.1.12.4). Prüfung des Unterdruckstellglieds der Luftklappe Die Prüfung erfolgt wie beim Vergaser 2E3 (siehe Unterabschnitt 3.1.12.4). Prüfung des Heizelements Die Prüfung erfolgt wie beim Vergaser 31Р1С-7 (siehe Unterabschnitt 3.1.12.2). Einstellung der Beschleunigungspumpe REIHENFOLGE DER ARBEITSSCHRITTE 1. Vergaser ausbauen. 2. Unterdruckschläuche vom Unterdruckstellglied 13 der Drosselklappe der ersten Kammer abziehen (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2). 3. Unterdruckpumpe an Anschluss A anschließen. Anschluss B mit Stopfen verschließen (bei Unterdruckstellglied mit vier Anschlüssen auch Anschluss C verschließen). 4. Im Unterdruckstellglied Unterdruck erzeugen, sodass sich die Stange 3 von der Einstellschraube 1 löst (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer).

5. Hebel 1 drehen und durch Einsetzen der Schraube M8x20 2 zwischen Hebel 3 und Vergasergehäuse festsetzen. 6. Vergaserdeckel abnehmen, Schwimmerkammer mit Kraftstoff füllen und Vergaserdeckel wieder montieren. 7. Messglas mit Trichter unter den Vergaser stellen. 8. Drosselklappe der ersten Kammer 10 Mal von Anschlag zu Anschlag drehen und so die Beschleunigungspumpe betätigen. Je Hub etwa 3 s benötigen. 9. Kraftstoffmenge im Messglas messen und durch 10 teilen. Das Ergebnis ist die Kraftstoffmenge, die die Pumpe pro Zyklus fördert. Dieser Wert muss für Motoren mit Hubraum 1.6 L 1,0±0,15 cm³ und für Motoren mit Hubraum 1.8 L 1,1±0,15 cm³ betragen. 10. Falls erforderlich, die Fördermenge der Beschleunigungspumpe durch Drehen des Nockens 6 einstellen (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer). Zuvor die Sicherungsschraube 7 lösen. Einstellung der Leerlaufdrehzahl Die Einstellung erfolgt am warmen Motor mit eingestelltem Ventilspiel im Ventiltrieb und korrekt eingestelltem Zündzeitpunkt bei vollständig geöffneter Luftklappe in folgender Reihenfolge: REIHENFOLGE DER ARBEITSSCHRITTE 1. Alle Verbraucher (Scheinwerfer, Lüfter, Radio usw.) ausschalten. 2. Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch vom Luftfilter abziehen und verschließen. 3. Drehzahlmesser und Abgasanalysegerät anschließen. 4. Prüfen, ob sich die Stange 3 in Leerlaufstellung befindet und die Einstellschraube 1 die Stange 3 berührt (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer). 5. Mit Ventil 5 die Leerlaufdrehzahl auf 950±50 min⁻¹ einstellen (siehe Abb. Unterdruckstellglied der Drosselklappe der ersten Kammer).
6. Mit der Gemischregulierschraube 24 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2) den CO-Gehalt im Abgas auf 1,0±0,5 % einstellen. Leerlaufdrehzahl prüfen und bei Bedarf korrigieren. CO-Gehalt im Abgas prüfen und bei Bedarf korrigieren. Einstellung des Leerlaufdrehzahl-Erhöhungsventils Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe (Ausführung bis Dezember 1984) oder mit Klimaanlage ist das Unterdruckstellglied 4 mit vier Anschlüssen für die Unterdruckschläuche sowie das Leerlaufdrehzahl-Erhöhungsventil 6 vorhanden (siehe Abb. Unterdruckstellglied der Drosselklappe der ersten Kammer). Bei Zuschaltung vieler Verbraucher (Scheinwerfer, Radio, Heckscheibenheizung usw.), bei Lastwechseln oder beim Einschalten der Klimaanlage sinkt die Leerlaufdrehzahl unter Last. Dabei öffnet das Ventil 6 und fördert zusätzlichen Kraftstoff, wodurch die Leerlaufdrehzahl auf den Nennwert angehoben wird. Das Erhöhungsventil wird eingestellt, wenn die Leerlaufdrehzahl unter Last zu niedrig ist oder der Motor abstirbt.
Die Einstellung bei betriebswarmem Motor mit eingestellten Ventilspielen im Ventiltrieb und korrekt eingestelltem Zündzeitpunkt bei vollständig geöffneter Drosselklappe in folgender Reihenfolge durchführen: REIHENFOLGE DER ARBEITEN 1. Prüftachometer und Abgasanalysator anschließen. 2. Feststellbremse anziehen, Unterlegkeile (z. B. Holzkeile) unter die Vorderräder legen. 3. Motor starten. Gebläse der Heizung auf maximale Stufe schalten, Fernlicht und Heizung der Heckscheibe einschalten. 4. Der im Fahrzeug sitzende Helfer muss das Bremspedal bis zum Anschlag durchtreten und den Wählhebel des Getriebes in Stellung „D“ bringen. 5. Prüfen, ob die Begrenzungsschraube 1 (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer) am Stößel 3 anliegt. Die Motordrehzahl am Prüftachometer kontrollieren. Liegt sie unter 800 min⁻¹ (siehe Abb. Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer), mit dem Ventil 6 einstellen. 6. Unterdruckschlauch 2 vom T-Stück 1 abziehen und verschließen. Motor starten und die Startdrehzahl prüfen. Liegt sie unter 3000±200 min⁻¹, mit der Schraube 1 einstellen (siehe Abb. Einstellung der Drosselklappenöffnung der ersten Kammer). Nach der Einstellung die Schraube mit Farbe sichern. 7. Unterdruckschlauch 2 (siehe Abb. Unterdruckantrieb der Drosselklappe der ersten Kammer) wieder am T-Stück 1 anschließen. Leerlaufdrehzahl prüfen. Prüfung der Einlassrohrheizung

Einlassrohrheizung 1 – Einlassrohr; 2 – Dichtung; 3 – O-Ring; 4 – Heizung; 5 – Halter; 6 – Schelle; 7 – Schlauch der Einlassrohrheizung
Zur Verbesserung der Kraftstoffverdunstung beim Kaltstart ist unter dem Einlassrohr eine elektrische Heizung eingebaut. Sie erwärmt sich innerhalb weniger Sekunden und schaltet sich ab, wenn die Kühlmitteltemperatur 65 °C erreicht. Danach wird das Einlassrohr vom Kühlmittel des Kühlsystems erwärmt. Die Heizung bei kaltem Motor wie folgt prüfen: REIHENFOLGE DER ARBEITEN 1. Kabel der Heizung 4 von der Steckerleiste abziehen.
2. Ohmmeter an das Kabel der Heizung anschließen, das zweite Kabel des Ohmmeters an Masse legen. Den Widerstand der Heizung messen, er muss 0,25–0,50 Ohm betragen. Weicht der Widerstand ab, Heizung ersetzen. 3. Beim Austausch der Heizung die Dichtung 2 und den O-Ring 3 erneuern. Prüfung des Thermoschalters der Einlassrohrheizung Der Thermoschalter schaltet die Einlassrohrheizung ab, wenn die Kühlmitteltemperatur 65 °C erreicht. Der Thermoschalter ist bei Motoren mit 1,1 l Hubraum und 1.3 L im Schlauch zwischen Einlassrohr und Thermostatgehäuse eingebaut, bei Motoren mit 1,6 l Hubraum und 1.8 L ist der Thermoschalter 16 (siehe Abb. Teile des Kühlsystems der Motoren mit 1,6 l Hubraum und 1.8 L) im Stutzen 18 des Kühlmantels eingebaut. REIHENFOLGE DER ARBEITEN 1. Deckel des Ausgleichbehälters abnehmen, um den Druck im Kühlsystem zu senken. 2. Thermoschalter herausschrauben und die Öffnung verschließen, damit kein Kühlmittel austritt. 3. Ohmmeter an die Anschlüsse des Thermoschalters anschließen. 4. Den Arbeitsteil des Thermoschalters in Wasser mit einer Temperatur von 65 °C eintauchen, bei Motoren 1.1 L, oder 55 °C bei Motoren mit 1,3; 1,6 und 1.8 L Hubraum. Den Widerstand des Schalters messen, er muss null betragen, d. h. die Kontakte des Thermoschalters sind geschlossen. 5. Wasser auf 75 °C erwärmen bei Motoren mit 1.1 L Hubraum bzw. auf 65 °C bei Motoren mit 1,3; 1,6 und 1.8 L Hubraum. Den Widerstand des Schalters messen, er muss unendlich betragen, d. h. die Kontakte des Schalters sind geöffnet. Andernfalls den Thermoschalter ersetzen. Prüfung des Thermoschalters des automatischen Starterklappenmechanismus Der Thermoschalter schaltet die elektrische Beheizung des automatischen Starterklappenmechanismus ab, wenn die Kühlmitteltemperatur 42 °C erreicht. Danach wird der Mechanismus nur noch vom Kühlmittel erwärmt. Die Prüfung des Thermoschalters 27 (siehe Abb. Teile des Kühlsystems der Motoren mit 1,6 l Hubraum und 1.8 L) erfolgt genauso wie beim Thermoschalter der Einlassrohrheizung. Der Widerstand des Thermoschalters beträgt bis 33 °C null, über 42 °C unendlich. Prüfung des automatischen Starterklappenmechanismus REIHENFOLGE DER ARBEITEN 1. Luftfilter abnehmen. 2. Fahrpedal langsam einmal durchtreten. Die Starterklappe des Vergasers muss geschlossen sein. 3. Motor starten. Die Starterklappe muss sich je nach Umgebungstemperatur nach etwa 5 min öffnen. Schließt sich die Starterklappe zu früh oder zu spät, kann der Deckel 32 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2) des Starterklappenmechanismus um maximal 5 mm gegenüber der Markierung am Gehäuse des Starterklappenmechanismus verdreht werden. Hilft dies nicht, den Starterklappenmechanismus ersetzen. Prüfung des Unterdruckventils mit Thermozeitschalter REIHENFOLGE DER ARBEITEN 1. Unterdruckschlauch vom Ventil 17 (siehe Abb. Teile des Vergasers Pierburg/Solex 2E2) abziehen und das Ventil herausschrauben. 2. Ventil durchblasen. Bei einer Temperatur unter +18 °C muss das Ventil geöffnet sein, bei einer Temperatur über +28 °C geschlossen. Bei Bedarf kann das Ventil im Kühlschrank abgekühlt oder im Wasserbad erwärmt werden. Im Unterdruckschlauch zwischen dem Ventil und dem Unterdruckantrieb der Drosselklappe der zweiten Kammer ist eine Drossel eingebaut, die folgende Markierungen trägt: blau – für Motor mit 1.6 L Hubraum, gelb – für Motor mit 1.8 L Hubraum. Der kurze Schlauch, der auf den äußeren Anschluss des Ventils gesteckt ist, muss offen sein. Dieser Schlauch schützt das Ventil vor Verschmutzung.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Volkswagen Golf: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.