Bremsanlage auf Dichtheit prüfen
Für die Prüfung muss der Unterboden trocken sein, damit Sie undichte Stellen erkennen können. Bremsflüssigkeit kann sich auch unter Schmutz sammeln. Feuchte, dunkle Stellen deuten auf eine Undichtigkeit hin.
ARBEITSABLAUF
Alle Verbindungsstellen sowie die Bremssättel der Scheibenbremsen und die Bremsankerplatten der Trommelbremsen, hinter denen sich die Radbremszylinder befinden, prüfen.
Bremsschläuche dürfen nicht feucht, aufgequollen oder scheuert sein. Andernfalls müssen sie ersetzt werden.
Bremsleitungen sind korrosionsgeschützt beschichtet. Wird diese Schutzschicht beschädigt, kann Rost entstehen. Daher dürfen intakte Bremsleitungen niemals mit einem Schraubendreher, Schleifpapier oder einer Drahtbürste gereinigt werden.
Ist die Schutzschicht beschädigt, ist eine dünne Schicht Korrosionsschutzgrundierung aufzutragen.
Leitungen mit Rostspuren oder Quetschstellen sind zu ersetzen.
Sind alle Entlüftungsventile mit Schutzkappen versehen? Sie befinden sich an den Bremssätteln der Scheibenbremsen bzw. innen an den Ankerblechen der Trommelbremsen.
Sie können eine behelfsmäßige Prüfung des Bremsdrucks selbst durchführen:
Treten Sie das Bremspedal mit voller Kraft durch.
Es darf auch nach einigen Minuten unter voller Last nicht nachgeben. Andernfalls ist eine der Manschetten des Hauptbremszylinders defekt.
Durch eine undichte Manschette sinkt der Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter nicht ab. Die unter Druck stehende Flüssigkeit strömt jedoch über den Kolben im Hauptbremszylinder auf die drucklose Seite.
Undichte Stellen an den Manschetten der Bremssattelkolben von Scheibenbremsen und der Radbremszylinder von Trommelbremsen erkennt man an dunklen Verfärbungen an den Bremssätteln bzw. den Ankerblechen.
Bei Unsicherheit wenden Sie sich an eine Werkstatt.
Testen Sie sich
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