Abgasreinigungssystem

On-Board-Diagnose

~4Min. Lesezeit

* Dieses Verfahren zum Auslesen der Codes gilt nicht für Fahrzeuge ab Baujahr 1996, die mit einem OBD-II-System ausgestattet sind. Zur Diagnose dieser Fahrzeuge ist ein spezielles Diagnosegerät erforderlich, das verschiedene Ebenen codierter Informationen auslesen kann. Bei Ausfall des Bordcomputers sind die Fahrzeuge in einer Vertragswerkstatt oder einer Fachwerkstatt zu diagnostizieren.

Das elektronische Steuergerät verfügt über ein Selbstdiagnosesystem, das Fehler im gesamten Netzwerk erkennt und identifiziert. Wird ein Fehler vom Steuergerät erkannt, geschieht Folgendes: Die Kontrollleuchte CHECK-ENGINE („Motor prüfen“) leuchtet auf, die Fehlerart wird identifiziert, und die Diagnosecodes werden gespeichert. Das Steuergerät speichert Fehlercodes, die der jeweiligen Fehlerart zugeordnet sind. Diese Codes werden gelöscht, wenn die Sicherung des elektronischen Kraftstoffeinspritzsystems bei ausgeschalteter Zündung getauscht wird.

Die Kontrollleuchte CHECK-ENGINE („Motor prüfen“) im Armaturenbrett leuchtet auf, wenn der Zündschlüssel in Stellung ON gedreht wird (Motor läuft nicht). Nach dem Motorstart muss die Leuchte erlöschen. Erlischt die Kontrollleuchte nicht, hat das Selbstdiagnosesystem einen Fehler erkannt.

Auslesen der Diagnosecodes

Bordeigene Diagnose – Diagnosecodes





Считывание

Auslesen

ARBEITSABLAUF
1. Zum Auslesen der Diagnosecodes zunächst sicherstellen, dass die Batteriespannung nicht unter 11 V liegt, die Drosselklappe vollständig geschlossen ist, der Schalthebel des Getriebes in Leerlaufstellung steht, alle Schalter am Armaturenbrett ausgeschaltet sind und der Motor auf Normaltemperatur ist.
2. Zündschlüssel in Stellung ON drehen (Motor nicht starten).

3. Замкните накоротко контакты ТЕ1 и Е1 диагностического разъема перемычкой.

3. Die Kontakte TE1 und E1 des Diagnosesteckers mit einem Draht kurzschließen.

* Der Zugang zum Selbstdiagnosesystem erfolgt entweder über den Diagnosestecker N1 im Motorraum oder über den Diagnosestecker N2, der unter dem Armaturenbrett auf der Fahrerseite montiert ist.

4. Diagnosecode anhand der Anzahl der Blinkimpulse der Kontrollleuchte CHECK-ENGINE im Armaturenbrett ablesen. Der Normalzustand des Systems entspricht bei allen Fahrzeugen dem Code N1. Code N1 wird durch periodisches Blinken der Kontrollleuchte im Abstand von 0,25 Sekunden angezeigt.
5. Die Codenummer wird wie folgt angezeigt und abgelesen: Zuerst erfolgt eine Serie von Blinkimpulsen, deren Anzahl der ersten Ziffer der Codenummer entspricht, danach eine Pause, dann eine zweite Serie von Blinkimpulsen, deren Anzahl der zweiten Ziffer entspricht. Beispielsweise wird Code 24 (Code des Ansauglufttemperatursensors) so angezeigt: zuerst zwei Blinkimpulse, dann eine Pause und anschließend vier Blinkimpulse. Die Dauer der Blinkimpulse ist gleich, die Pausen zwischen den Ziffern unterscheiden sich jedoch. Eine Ausnahme bildet nur Code 1 (normaler Betrieb), der ohne Pausen weiterblinkt.
6. Liegen Störungen im System vor, werden die entsprechenden Fehlercodes im Speicher des Computers abgelegt, und die Leuchte blinkt so oft, wie zur Bestimmung des Fehlercodes erforderlich ist. Befinden sich mehrere Fehlercodes im Speicher, werden diese in aufsteigender Reihenfolge der Nummern (vom kleineren zum größeren) mit Pausen dazwischen angezeigt. Nachdem die Kontrollleuchte den Code mit der größten Anzahl an Blinkimpulsen angezeigt hat, folgt eine weitere Pause, und die gesamte Anzeigefolge beginnt von vorn.

* Bei der Anzeige der Diagnosefehlercodes mit den Nummern 25, 26, 27 und 71 wird eine spezielle Selbstdiagnosefunktion verwendet, die als "Doppelprüfungslogik" bezeichnet wird. Das Wesentliche besteht darin, dass die endgültige Speicherung des Fehlers auf Grundlage der Daten von zwei Fahrzyklen erfolgt. Zuerst wird während der Fahrt der Code mit der angegebenen Nummer vorübergehend im Speicher abgelegt. Danach ist der Motor abzustellen, anschließend erneut zu starten und eine zweite Fahrt durchzuführen. Nach der zweiten Fahrt wird der Fehler dauerhaft im Speicher des elektronischen Steuergeräts gespeichert. Dieses Verfahren gewährleistet die Speicherung eines beständigen Fehlers und schließt eine fehlerhafte Speicherung aus. Grundsätzlich sorgt das Selbstdiagnosesystem für eine zuverlässige Speicherung der Fehler mit den genannten Codes. Wenn der Fahrzeughalter die Zuverlässigkeit der Codespeicherung überprüfen möchte, sind zwei Kontrollfahrten durchzuführen und sicherzustellen, dass diese Codes erhalten bleiben.

7. Um die Codes anhand der Blinkfolge der Kontrollleuchte richtig zu interpretieren, achten Sie genau auf die Pausen zwischen dem Ende eines Codes und dem Beginn des nächsten. Andernfalls können die Blinkanzahl falsch ermittelt und die Codeanzeige fehlerhaft ausgelegt werden (die Länge der Pausen hängt vom Baujahr des Modells ab).

Abbrechen

VORGEHENSWEISE

1. После замены или ремонта неисправного агрегата, код отказа, записанный в память

1. Nach dem Austausch oder der Reparatur der fehlerhaften Komponente ist der im Computerspeicher abgelegte Fehlercode zu löschen. Dazu bei ausgeschalteter Zündung die Sicherung (1) des elektronischen Einspritzsystems mit einem Nennstrom von 15 A für mindestens 10 Sekunden ziehen.
2. Der gespeicherte Code kann auch gelöscht werden, indem die Batterie von Masse getrennt wird. Dabei gehen jedoch auch andere nützliche Informationen verloren (Einstellung der Uhr oder Senderspeicher des Radios).
3. Wird der Diagnosecode nicht gelöscht, bleibt er im Speicher des elektronischen Steuergeräts erhalten und erscheint zusammen mit neuen Codes, falls später weitere Störungen erkannt werden.
4. Wenn Arbeiten am Motor auszuführen sind, für die die Batterie von Masse getrennt werden muss, prüfen Sie stets vorher den Diagnosecode im Speicher.

Testen Sie sich

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