Fehlersuche bei elektrischen Störungen - Elektrische Steckverbinder - Allgemeine Informationen
Die meisten Steckverbinder der Bordelektrik bestehen aus Kunststoff und haben mehrere Kontakte. Die Verbindung beider Steckerhälften wird durch Rastnasen gesichert, die in die Stecker integriert sind. Große Steckverbinder, wie einige der unter der Armaturentafel angeordneten, werden meist durch Durchgangsschrauben verbunden, die durch die Mitte der Stecker geführt werden.
Zum Lösen von Steckverbindern mit Kunststoffverriegelung verwendet man üblicherweise einen kleinen Schraubendreher, mit dem die Rastnasen vorsichtig eingedrückt werden (Bauweise des gesteckten Verbinders vorher genau prüfen - die Verriegelung der Hälften ist oft nicht leicht zu erkennen; manche Steckverbinder besitzen mehrere Verriegelungen). Ziehen Sie nur am Stecker, niemals am Kabelbaum, um eine versehentliche Beschädigung der im Steckverbinder eingebauten Kontakte zu vermeiden.
Steckverbinder bestehen immer aus zwei Hälften, deren Kontakte ineinandergreifen. Achten Sie beim Betrachten der schematischen Darstellungen von Steckverbindern zuerst darauf, welche Hälfte abgebildet ist - die am Kabelbaum angeschlossene oder die am Bauteil befestigte. Beachten Sie, dass die Kontakte einer Steckerhälfte immer spiegelbildlich zu denen der anderen Hälfte angeordnet sind.

Bei der Fehlersuche an elektrischen Stromkreisen ist es häufig notwendig, die Spannung an den Kontakten eines gesteckten Steckverbinders zu messen. Dabei wird die Messspitze des Messgeräts von der Rückseite des Steckers in den jeweiligen Kontakt eingeführt.
Gehen Sie vorsichtig vor und achten Sie darauf, die Kontakte nicht zu verbiegen oder zu verformen. Sind die Kontaktbuchsen zu klein, verwenden Sie als Messspitze eine aufgebogene Büroklammer aus Metall, an die anschließend die Messleitung mit einer Krokodilklemme angeschlossen werden kann.
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