Instrumente und Zusatzeinrichtungen

Selbstdiagnosesystem

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Встроенный в расширительный бачок, датчик уровня жидкости (стрелка) сигнализирует

Der im Ausgleichsbehälter integrierte Füllstandsgeber (Pfeil) meldet die im Behälter vorhandene Menge an Kühlmittel.

У автомобилей, оборудованных системой самопроверки, подобные приборы по определению

Bei Fahrzeugen mit Selbstdiagnosesystem überwachen entsprechende Glühlampenkontrollgeräte die Funktion der Fahrzeugbeleuchtung. Das Glühlampenkontrollgerät für die Heckleuchten der Limousine befindet sich links im Kofferraum. Bei dem Kombi (Avant) befindet es sich an etwa derselben Stelle. Das Glühlampenkontrollgerät für die Frontbeleuchtung befindet sich im zusätzlichen Relaisblock unter dem Armaturenbrett.


Als Sonderausstattung bietet Audi ein Selbstdiagnosesystem an. Es überwacht acht Funktionen bzw. Betriebszustände nach dem Einschalten der Zündung sowie nach dem Einschalten des Abblendlichts oder des Bremslichts. Die aktive Überwachung erfolgt auch während der Fahrt. Das Selbstdiagnosesystem ersetzt damit eine Reihe der sonst serienmäßigen Kontrollleuchten.


Die Störungsanzeigen, deren Display sich in der Mitte des Kombiinstruments befindet, sind in die Gruppen «Gefahrenmeldung» und «Warnmeldung» unterteilt.


Störungen, die die Fahrsicherheit erheblich beeinträchtigen oder zu schweren Schäden führen können, gelten als gefährlich, weshalb die Meldungen in Rot leuchten. Dies sind folgende Meldungen:

Bremsanlage: zu niedriger Bremsflüssigkeitsstand.

Motorölduck: Der Öldruck fällt im Leerlauf unter 0,3 bar, oder bei einer Drehzahl über 2100 U/min werden 1,8 bar (Modelle mit 4- und 5-Zylinder-Motoren) bzw. 2,5 bar (Modelle mit 6-Zylinder-Motoren) nicht erreicht.

Kühlmittel: Die Kühlmitteltemperatur steigt über 120 °C, die Betriebstemperatur wird nicht erreicht oder der Kühlmittelstand ist zu niedrig.

Zusätzlich zur Gefahrenwarnleuchte im Kombiinstrument ertönt ein dreifacher Summer. Gefahrensignale haben im System Vorrang vor Warnsignalen. Solange ein Gefahrensignal anliegt, wird das Warnsignal unterdrückt. Es erscheint erst nach Beseitigung der Ursache des Gefahrensignals.

Warnsignale werden gelb auf der Anzeige dargestellt und von einem einmaligen Summer begleitet. Es handelt sich um folgende Signale:
Bremsleuchte: Dieses Symbol erscheint unmittelbar nach dem Einschalten der Zündung. Wenn das Bremspedal betätigt wird, erlischt das Symbol – vorausgesetzt, beide Bremsleuchten funktionieren.

Beleuchtung: Diesen Prüfschritt kann das Selbsttestsystem nicht vollständig automatisch durchführen. Zuerst muss der Fahrer das Abblendlicht einschalten. Gleichzeitig werden Abblendlicht und Schlussleuchten überwacht. Den gleichzeitigen Ausfall beider Glühfäden des Abblendlichts oder der Schlussleuchten kann das System nicht anzeigen, doch ist dieser Fehler kaum zu erwarten.

Batterie: Das Batteriesymbol leuchtet auf, wenn die Batteriespannung außerhalb des Sollbereichs von 10,6–15,6 V liegt.

Scheibenwaschanlage: Diese Anzeige weist auf einen zu niedrigen Füllstand der Waschflüssigkeit im Behälter hin.

Kraftstofftank: Das Tanksymbol leuchtet auf, wenn sich im Kraftstofftank nur noch 12 L Kraftstoff befindet.

Liegen auf der Warnanzeige mehrere Störungen vor, leuchten die Warnsignale beim Einschalten der Zündung nacheinander auf.

Das Signal „OK“ muss erscheinen, wenn nach dem Einschalten der Zündung und Betätigen des Bremspedals die Anzeige „Bremslicht“ erlischt. „OK“ bedeutet in diesem Fall, dass alle Prüfschritte ohne Fehlermeldungen durchlaufen wurden. Nach kurzer Zeit erlischt das Signal.


Glühlampenüberwachung
Diese Geräte arbeiten nach dem elektromagnetischen Prinzip und vergleichen den Strom im Stromkreis, z. B. zum linken und rechten Abblendlicht. Liegt in einem Stromkreis durch Unterbrechung oder Defekt einer Glühlampe kein Stromverbrauch vor, stellt das Kontrollgerät die Differenz fest und meldet dies dem Steuergerät. Bei Ausfall beider Lampen, was sehr selten vorkommt, entsteht naturgemäß ebenfalls kein Unterschied. In diesem Fall kann das Kontrollgerät den Fehler nicht erkennen.

Hinweis: Beim Anschließen des Anhängerstecksockels ist darauf zu achten, dass die Leitungen an die Schlussleuchten angeschlossen werden, bevor sie an das Glühlampenüberwachungsgerät angeschlossen werden (es befindet sich hinten links im Gepäckraum). Wird die Stromversorgung von einer der Schlussleuchten abgenommen, erhält das Glühlampenüberwachungsgerät bei angeschlossener Anhängerbeleuchtung nicht berücksichtigte Stromwerte und meldet einen „Lampendefekt“.

Ausbau des Kontrollmoduls
Das Steuergerät des Selbsttestsystems ist auf der Rückseite des Kombiinstruments zusammen mit dem Anzeigenblock verschraubt. Die Beschreibung zum Ausbau des Selbsttestmoduls finden Sie am Anfang dieses Kapitels im Abschnitt „Zerlegung“.


Fehlersuche im Selbsttestsystem
Die Überprüfung des Selbsttestsystems ist in der Werkstatt nur eingeschränkt möglich: Zuerst sind alle Sensoren zu prüfen – wird hier kein Fehler gefunden, ist er im Selbsttestmodul zu suchen.


VORGEHENSWEISE

Die Sensoren werden genauso geprüft wie die Anzeigen der üblichen Instrumententafel.

Der Kühlwasserstandsensor, der nur im Selbsttestsystem verbaut ist, wird folgendermaßen geprüft: Leuchtet die Anzeige trotz vollem Kühlmittelbehälter, sind die Steckverbinder am Behälterkabel zu trennen. Erlischt das Warnsignal jetzt, ist der Sensor defekt.

Die Überprüfung der Glühlampenüberwachungsgeräte sowohl vorn (Einbauort: zusätzlicher Relaisblock links unter der Instrumententafel) als auch hinten (Einbauort: Gepäckraum links) muss die Werkstatt durchführen.


Eigenkontrolle des Anzeigenblocks
VORGEHENSWEISE

Bei eingeschalteter Zündung und stehendem (oder mit maximal 5 km/h fahrendem) Fahrzeug die Taste links unten am Kombiinstrument drücken.

Sind die Anzeigen und das System in Ordnung, müssen nacheinander alle Symbolsignale auf der Instrumententafel erscheinen.

Diese Prüfung ist nicht möglich, wenn die Gefahrenwarnleuchte brennt.


Zusatzfunktionen der Anzeige des Selbsttestsystems
Geschwindigkeitswarnung: Nach Speicherung der momentanen Fahrgeschwindigkeit (durch Drücken der linken Taste am Kombiinstrument bei der gewünschten Geschwindigkeit) weist das Selbsttestsystem bei deutlichem Überschreiten dieser Geschwindigkeit durch das Symbol und einen Summer hin. Dieser Speicher bleibt bis zum Ausschalten der Zündung erhalten, sofern keine andere Geschwindigkeit gespeichert oder der Speicher gelöscht wird (linke Taste eine Sekunde gedrückt halten).


Frequenzanzeige: Ist das Anzeigefeld nicht durch Informationen des Selbsttestsystems belegt, zeigt es bei entsprechend ausgestatteten Autoradios die Frequenz der Radiosender an. Zusätzlich informiert die Anzeige über Stereoempfang oder eingelegte Kassette (Tape). Senden die Radiosender auch Radio-Daten-Signale, erscheint im Anzeigefeld die Anzeige „RDS“. Dann kann auf dem Radiodisplay der Name des Senders gelesen werden.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.