Elektrische Anlage
4 Befestigungs- und Einstellschrauben lösen und den Generator nach unten durch die Lücke zwischen der rechten Antriebswelle und der Ölwanne herausziehen (Foto).

15.4 Ausbau der Lichtmaschine am 999-cm³-Motor 5 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; spannen Sie den Keilriemen nach. Lichtmaschine (spätere Modelle) – Ausbau und Einbau
6 Trennen Sie das Minuskabel der Batterie ab. 7 Lösen Sie die Radschrauben des rechten vorderen Rades, heben Sie das Fahrzeug vorne an und sichern Sie es auf Stützböcken. Nehmen Sie das rechte Rad ab.
8 Radhausunterverkleidung entfernen, indem die Druckstifte aus der Mitte der Halteclips herausgetrieben werden (mit einem 2-mm-Dorn), dann die Verkleidungsclips abhebeln und die Abdeckung abnehmen. Stifte und Clips an einem sicheren Ort aufbewahren und beschädigte Teile beim Ausbau erneuern (Foto).

15.8 Untere Radhausverkleidung abnehmen, um an die Lichtmaschine zu gelangen 9 Trennen Sie den Kabelstecker von der Lichtmaschine. 10 Lösen Sie die Befestigungsschrauben der Lichtmaschine und der Spannlasche des Keilriemens und nehmen Sie den Keilriemen ab. 11 Entfernen Sie die oberen und unteren Befestigungsschrauben der Lichtmaschine.
12 Kühlluftschlauch von der hinteren Abdeckung des Generators abziehen, dann die Befestigungsmuttern lösen und die hintere Abdeckung mit Schlauchstutzen abnehmen. Vor dem Ausbau die Position der Abdeckung am Generator markieren, damit der Stutzen beim Einbau richtig ausgerichtet wird (Fotos).

15.12A Luftkühlschlauch der Lichtmaschine

15.12B Rückdeckel der Lichtmaschine und Befestigungsmutter
13 Lagerstütze der Antriebswelle/Generatorhalterung vom Motorblock lösen und die Stütze nach unten schwenken, um Platz zum Herausziehen des Generators zu schaffen (Foto).

15.13 Antriebswellenhalter nach unten geschwenkt
14 Generator unter dem rechten vorderen Kotflügel herausziehen (Foto).

15.14 Herausziehen der Lichtmaschine 15 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Setzen Sie den Keilriemen wieder ein und achten Sie auf den korrekten Eingriff in die Riemenscheiben. Stellen Sie dann die Keilriemenspannung ein und ziehen Sie die Befestigungsmuttern der Lichtmaschine an.
Generatorkohlen – Erneuerung
16 Je nach Modell ist der Kohlenhalter mit zwei Schrauben befestigt. Diese herausdrehen und den Kohlenhalter abnehmen (Fotos).

15.16A Herausdrehen der Schraube des Kohlebürstenhalters der Lichtmaschine

15.16B Ausbau des Bürstenhalters der Lichtmaschine 17 Neue Bürsten und der Halter werden als Baugruppe geliefert. Anlasser (999-cc-Modelle) -
Aus- und Einbau
18 Zum Ausbau des Anlassers an den Modellen mit 999 cc und 1108 cc zuerst die Kabel von den Anschlüssen des Anlassers abklemmen. 19 Den flexiblen Beutel des Scheibenwaschwasserbehälters von der hinteren Spritzwand im Motorraum lösen und nach links zur Seite legen.
20 Befestigungsschrauben des Anlassers lösen, den Anlasser vom Schwungradgehäuse abziehen und dann auf der linken Seite aus dem Motorraum heben (Foto).

15.20 Ausbau des Anlassers vom 999-cc-Motor 21 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Anlasser (1301 cc Turbo ie, 1372 cc ie,
1372 cc Turbo ie) -
Aus- und Einbau
22 Batterie abklemmen. Von unterhalb der Fahrzeugvorderseite die Befestigungsschrauben des Anlassers lösen und die elektrischen Leitungen abklemmen.
23 Anlasser nach unten herausziehen. Bei Turbo-Modellen ist genügend Freiraum vorhanden, wenn der Ölkühlerschlauch und das Kabel des Öldruckschalters vorsichtig zur Seite gebogen werden (Fotos).

15.23A Ausbau des Anlassers vom 1301-cc-Turbo-ie-Motor

15.23B Anlasser und Kabelverbindungen am 1372-cc-ie-Motor 24 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Anlasserbürsten
(spätere Modelle) - Erneuerung 25 Beim Erneuern der Anlasserbürsten an späteren Modellen müssen die alten Bürsten abgequetscht werden (im Schraubstock oder mit einem Hammer), anschließend werden ihre Kabel an die neuen Bürsten angelötet.
Sicherungen - spätere Modelle
26 Die Sicherungsanordnung ist bei späteren Modellen etwas anders, die geschützten Stromkreise sind aber weiterhin durch ein Symbol gekennzeichnet. Einzelheiten siehe Abschnitt Technische Daten. Beachten Sie außerdem den Klemmenblock mit Kunststoffabdeckung, mit dem die Batterie vom Bordnetz getrennt werden kann, indem die Leitungen von den Klemmen abgezogen werden (Fotos).

15.26A Sicherungskasten am 1301-cc-Turbo-ie-Modell

15.26B Batterie-Kabelklemmenblock am 1301-cc-Turbo-ie-Modell Relais (Turbo-ie-Modelle) - allgemein
27 Bei den Turbo-ie-Modellen sind die Relais im Sicherungskasten wie in Abb. 13.103 gezeigt angeordnet.
Weitere Relais befinden sich wie folgt: Scheinwerferrelais - an der Leitung unter dem Hauptsicherungskasten
Hauptrelais Kraftstoffeinspritzanlage - neben dem Luftmengenmesser Scheinwerfer, spätere Modelle
28 Die bei späteren Modellen verbauten Scheinwerfereinheiten unterscheiden sich je nach Modell, die Angaben zum Austausch von Glühlampen und Einheiten entsprechen jedoch im Allgemeinen denen früherer Modelle in Kapitel 9. Beachten Sie, dass die Gummiabdeckung nur mit der Lasche nach oben montiert werden kann, wie abgebildet (Foto).

15.28 Scheinwerfereinheit am 1372-cc-ie-Modell
Leuchtweitenregler für Beladungsausgleich - spätere Modelle
29 Einige spätere Modelle sind mit Leuchtweitenreglern ausgestattet, mit denen die Leuchtweite vorübergehend neu eingestellt werden kann (z. B. bei voller Beladung des Fahrzeugs). Zugang zu den Reglern besteht bei geöffneter Motorhaube (Foto).

15.29 Scheinwerfer-Leuchtweitenregler am 999-cc-Turbo-ie-Modell 30 Die Regler gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Lichtkegel auf das normale Niveau abzusenken, oder im Uhrzeigersinn, um ihn anzuheben (bei unbeladenem Fahrzeug). Das Verfahren am gegenüberliegenden Scheinwerfer um das gleiche Maß wiederholen.
31 Andere spätere Modelle haben getrennte horizontale und vertikale Leuchtweitenregler, wie abgebildet angeordnet (Fotos). An den Reglern ist ein Hebel zum Beladungsausgleich angebracht, mit dem die Scheinwerferleuchtweite vorübergehend neu eingestellt werden kann, ohne die normale Einstellung zu verändern. Den Hebel zur entsprechenden Seite (rechts oder links) drehen, um die Einstellung nach Bedarf vorzunehmen. Die normalen Einstellverfahren entsprechen denen für die Scheinwerfereinheiten früherer Modelle in Kapitel 9. Stellen Sie jedoch vor jeder Einstellung sicher, dass der Hebel zum Beladungsausgleich auf Position „O“ (Einstellung für normale Beladung) steht.

15.31A Einstellschraube für die horizontale Lichtkegeleinstellung am Scheinwerfer eines 1372-cc-ie-Modells

15.31B Einstellschraube für die vertikale Lichtkegeleinstellung am Scheinwerfer eines 1372-cc-ie-Modells. Den Hebel des Leuchtweitenausgleichs beachten, der auf die Position „O“ (normale Beladung) eingestellt ist Scheinwerfereinheit ausbauen - spätere Modelle
32 Die in Kapitel 9 beschriebenen Aus- und Einbauarbeiten gelten auch für den späteren Scheinwerfertyp. Beachten Sie jedoch, dass spätere Einheiten mit drei Befestigungsschrauben gehalten werden. Dim-Dip-System für Scheinwerfer - Beschreibung
33 Bei späteren Modellen wurde die Verkabelung so geändert, dass das Fahrzeug innerorts nicht mehr nur mit Standlicht gefahren werden kann.
34 Die Scheinwerferhelligkeit wird durch den Transformator vorne im Motorraum reduziert (Foto).

15.34 Dim-Dip-Transformator für Scheinwerfer 35 Jeder Versuch, das Fahrzeug nur mit eingeschaltetem Standlicht zu starten, schaltet die Scheinwerfer automatisch mit einem Abblendlicht geringer Intensität ein. Abblend- und Fernlicht funktionieren normal. 36 Das Dim-Dip-System ist für alle in Großbritannien ab dem 1. April 1987 zugelassenen Modelle gesetzlich vorgeschrieben.
Nebelscheinwerfer vorne - Glühlampe/Einheit aus- und einbauen
und Leuchtweiteneinstellung
37 Sicherstellen, dass die Nebelscheinwerfer ausgeschaltet sind, dann die beiden Befestigungsschrauben lösen und die Leuchteneinheit von der Unterseite des vorderen Stoßfängers abnehmen (Fotos).

15.37A Die Befestigungsschrauben lösen . . .

15.37B . . . und die vordere Nebelscheinwerfereinheit herausziehen . . .
38 Die Befestigungsschraube lösen und die Zugangsabdeckung von der Einheit abnehmen (Foto).

15.38 . . . die hintere Abdeckung abnehmen . . .
39 Steckverbinder von der Glühlampe abziehen, die Clips lösen und die Glühlampe aus der Leuchte ziehen (Foto).

15.39 . . . die Kabel lösen, die Glühlampe herausziehen 40 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Leuchte auf einwandfreie Funktion prüfen. Falls der Lichtkegel neu eingestellt werden muss, die Einstellschraube in die gewünschte Richtung drehen. 41 Zur Einstellung des Lichtkegels das Fahrzeug 5 m vor einer Wand oder einer ähnlichen Fläche rechtwinklig dazu ausrichten. 42 Die Höhe der Mitte der Leuchtenscheibe über dem Boden messen und die Position an der Wand markieren. Die Leuchte einschalten. Die Hell-Dunkel-Grenze (Cut-off) des Lichts sollte 50 mm plus ein Drittel des Abstands Boden–Leuchtenmitte unterhalb der Markierung an der Wand liegen. Den Lichtkegel mit der langen mittleren Schraube nach Bedarf einstellen.
Signalhorn - Versetzung
43 Das einzelne Signalhorn ist bei entsprechenden Modellen nun hinter dem Kühlergrill angebracht, verschraubt an einer Halterung am oberen Querträger (Foto).

15.43 Position des Signalhorns Kombinationsschalter an der Lenksäule (spätere Modelle) - Aus- und Einbau
44 Das Batterie-Minuskabel abklemmen.
45 Die Befestigungsschrauben lösen und die Lenksäulenverkleidungen abnehmen (Fotos).

15.45A Die Befestigungsschrauben lösen . . .

15.45B . . . dann die obere . . .

15.45C . . . und die untere Lenksäulenverkleidung abnehmen . . . 46 Das Lenkrad wie in Kapitel 10 beschrieben ausbauen.
47 Die Klemmschraube des Schalters an der Lenksäule lösen, die Steckverbinder des Schalters abziehen und den Schalter aus der Lenksäule ziehen (Fotos).

15.47A Die Befestigungsschraube lösen . . .

15.47B . . . und den Schalter von der Lenksäule abnehmen 48 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei darauf achten, dass die Nase des Schalters beim Einsetzen in die Lenksäule mit der Nut fluchtet. Nach Abschluss die Funktion der Schalter prüfen. Kombiinstrument (Turbo-ie-Modelle) -
Aus- und Einbau
49 Das Kombiinstrument dieser Modelle enthält ein Öldruckmanometer und ein Turbo-Ladedruckmanometer. Letzteres ist direkt mit dem Ansaugkrümmer verbunden. 50 Abgesehen vom Abziehen des Gummischlauchs des Ladedruckmessers entspricht der Aus- und Einbau des Kombiinstruments der Beschreibung in Kapitel 9 für das 1301-cc-Modell bzw. ab Absatz 57 dieses Abschnitts für das 1372-cc-Modell. 51 Für Turbo-ie-Modelle ist optional ein digitales elektronisches Kombiinstrument erhältlich. Der Aus- und Einbau unterscheidet sich bei den elektrischen Anschlüssen von analogen Instrumenten – ein Tachowellenantrieb wird nicht verwendet. Armaturenbrettschalter (1301-cc-Turbo-ie-Modell) - Aus- und Einbau
52 Batterie abklemmen. 53 Einen dünnen Schraubendreher in die Fuge zwischen Schalterblock und Schaltergehäuse stecken, um die Kunststoff-Haltelaschen einzudrücken. Vorsichtig vorgehen, da sonst Schalterblock oder Gehäuse beschädigt werden können. 54 Den Schalterblock herausziehen. Einzelne Schalter können nun aus dem Block gedrückt werden.
Einige Schalter werden durch Lichtleiter beleuchtet; diese werden einfach aus ihren Aufnahmen gezogen (Fotos). Die Beleuchtungsglühlampe befindet sich an einem Querträger hinter dem Instrumentensatz. Nach Ausbau von Instrumenten/Oberabdeckung ist der Zugang möglich.

15.54A Herausziehen des Schalterblocks am 1301-cc-Turbo-ie-Modell

15.54B Lösen eines Lichtwellenleiterkabels aus seiner Halterung am 1301-cc-Turbo-ie-Modell
55 Das Schaltergehäuse kann nach dem Herausdrehen der Befestigungsschrauben abgenommen werden (Fotos).

15.55A Entfernen der unteren Schraube des Schaltergehäuses am Armaturenbrett am 1301-cc-Turbo-ie-Modell

15.55B Entfernen der inneren Schraube des Schaltergehäuses am Armaturenbrett am 1301-cc-Turbo-ie-Modell 56 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Kombiinstrument (spätere Modelle) -
Aus- und Einbau
57 Batterie-Minuskabel abklemmen.
58 Die beiden Befestigungsschrauben Instrumententafel-Armaturenbrett herausdrehen und entfernen (Foto).

15.58 Die Befestigungsschrauben entfernen . . . 59 Die untere Verkleidung der Instrumententafel entfernen, die mit zwei Schrauben und einer Mutter befestigt ist. Von oben hinter die Instrumententafel greifen, um das Tachowellenkabel abzuziehen, und dann die Verkleidung aus ihrer Aufnahme in der Armaturenverkleidung drücken.
Steckverbinder an der Rückseite der Blende abziehen und diese herausnehmen (Foto).

15.59A . . . die Instrumententafel herausziehen . . .

15.59B . . . und das Tachowellenkabel abziehen 60 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Einsetzen der Einheit sicherstellen, dass das Tachowellenkabel vollständig eingerastet ist. Zusatzbedienfeld
(spätere Modelle) -
Aus- und Einbau
61 Das Batterie-Minuskabel abklemmen.
62 Den Flachschraubendreher wie abgebildet unter die Zierleiste am Ende der Zusatzblende ansetzen und sie herausbrechen. Den Vorgang wiederholen und die Zierleiste am anderen Ende der Blende entfernen (Foto).

15.62 Die Zierabdeckungen abhebeln, um an die Befestigungsschrauben zu gelangen . . .
63 Befestigungsschrauben lösen und die Blende vom Armaturenbrett abnehmen. Steckverbinder der Blendenschalter abziehen, um die Blende vollständig zu entfernen (Foto).

15.63 . . . und das Zusatzbedienfeld herausnehmen 64 Eine Schalterlampe lässt sich wechseln, indem man den Halter herausdreht und Halter samt Lampe entnimmt. 65 Eine Schaltereinheit lässt sich aus dem Bedienfeld entfernen, indem man die vier Befestigungsschrauben herausdreht. 66 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Sicherstellen, dass die Steckverbindungen fest sitzen, und nach Abschluss die einwandfreie Funktion der Schalter prüfen. Heizungsbedienfeld
(spätere Modelle) -
Aus- und Einbau
67 Das Batterie-Minuskabel abklemmen.
68 Heizungs-/Frischluft- und Gebläseregler-Knöpfe abziehen (Foto).

15.68 Die Bedienknöpfe abnehmen . . .
69 Die beiden Befestigungsschrauben lösen und das Bedienfeld vom Armaturenbrett abnehmen (Fotos). Steckverbinder der Bedienfeldbeleuchtung abziehen und das Bedienfeld entfernen.

15.69A . . . die Befestigungsschrauben (Pfeile) lösen

15.69B . . . und das Heizungsbedienfeld herausnehmen 70 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Sicherstellen, dass die Steckverbindungen fest sitzen, und nach Abschluss prüfen, ob die Bedienelemente einwandfrei funktionieren. Trip Master
71 Dieses elektronische Instrument ist ab 1986 in der Kontrollleuchtentafel der Modelle 1100SL und 1300SL eingebaut. 72 Das Gerät liefert Informationen zu Kraftstoffverbrauch, Reichweite, Geschwindigkeit und Fahrzeit. 73 Bei Zündschlüssel in Stellung MAR werden die Werte der letzten Fahrt angezeigt: durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Fahrzeit (bis zum Ausschalten der Zündung). 74 Sobald der Motor gestartet wird, verarbeitet das Instrument die aktuellen Werte für Kraftstoffverbrauch, Reichweite und Uhrzeit. 75 Der Kraftstoffverbrauch wird nur angezeigt, wenn die Fahrgeschwindigkeit 8 km/h überschreitet. 76 Die Reichweite wird erst angezeigt, nachdem eine Geschwindigkeit von 25,0 bis 70 km/h mindestens 90 Sekunden lang oder eine höhere Geschwindigkeit mindestens 22 Sekunden lang gehalten wurde. 77 Es sind eine Rückstelltaste und eine Anzeigeumschalttaste vorhanden (von Momentan- auf Durchschnitts- oder Gesamtwerte). Überschreitet der Anzeigewert 99 Stunden, 59 Minuten oder 1000 km (622 Meilen), zeigt die Anzeigeumschalttaste nur noch Nullen an. Zum Zurückschalten in die normale Funktion Taste E drücken. 78 Der Schaltplan der Kontrollleuchtentafel mit Trip Master ist am Ende des Handbuchs zu finden. Dachleuchte, Schalter und/oder Uhr im Innenraum -
Aus- und Einbau
79 Das Batterie-Minuskabel abklemmen.
80 Die Leuchteneinheit mit einem dünnen Schraubendreher aus ihrer Öffnung in der Dachverkleidung hebeln. Die Glühlampe kann überprüft werden, indem die Fassung gedreht und von der Rückseite der Einheit abgezogen wird (Fotos). Bei Bedarf die Glühlampe aus der Fassung ziehen und ersetzen.

15.80A Die dachmontierte Leuchte abhebeln

15.80B Ausbau der Lampe der dachmontierten Leuchte 81 Zum Ausbau des Leuchtenschalters aus der Verkleidung durch die Leuchtenöffnung greifen und den Schalter aus dem Dachhimmel drücken (Foto).
Steckverbinder abziehen.

15.81 Ausbau des Schalters der dachmontierten Leuchte
82 Zum Ausbau der Uhr durch die Leuchtenöffnung greifen und die Befestigungsschrauben lösen (Foto). Uhr herausnehmen und die Steckverbinder abziehen.

15.82 Ausbau der Befestigungsschraube der dachmontierten Uhr 83 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Nach Abschluss die Uhr neu einstellen. Zentralverriegelung 84 Bestimmte spätere Modelle mit Zentralverriegelung besitzen eine Infrarot-Fernbedienung zum Öffnen der Türschlösser. 85 Die Batterie der Handbedieneinheit ist bei Bedarf unbedingt durch einen identischen Typ zu ersetzen (Duracell 7H34). Diese ist nur als FIAT-Ersatzteil erhältlich (Nr. 7595393).
86 Der Empfänger der Fernbedienung für die Türverriegelung kann entfernt werden, indem er vorsichtig aus der Dachverkleidung gehebelt und der Steckverbinder abgezogen wird (Foto).

15.86 Ausbau des Empfängers der Fernbedienung 87 Wird dieses Gerät oder die Handbedieneinheit jemals erneuert, ist eine Neucodierung erforderlich. Diese Arbeit sollte am besten von einem FIAT-Händler ausgeführt werden. Zigarettenanzünder
(spätere Modelle) -
Aus- und Einbau
88 Die Abdeckung nach hinten schwenken und den Aschenbecher herausheben. 89 Die Befestigungsschrauben lösen und die Verkleidung samt Anzünder entfernen. Den Steckverbinder abziehen und den Anzünder aus der Verkleidung lösen. 90 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Elektrische Fensterheberschalter - Ausbau und Einbau
91 Die Fensterheberschalter bei späteren Modellen befinden sich in der Türzugverkleidung. Zum Ausbau eines Schalters diesen mit einem dünnen Schraubendreher unter dem Schalterflansch aus der Verkleidung hebeln und dann aus seiner Öffnung lösen (Foto). Die Verkleidung nicht beschädigen. Steckverbinder abziehen, um den Schalter vollständig auszubauen.

15.91 Den Fensterheberschalter aus der Armlehne abhebeln 92 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Anschließend die Funktion des Schalters prüfen. Scheibenwischermotor
(spätere Modelle) -
Aus- und Einbau
93 Das Batterie-Minuskabel abklemmen. 94 Die Motorhaube wie in Kapitel 12 beschrieben ausbauen.
95 Wischarm und Wischblatt wie in Kapitel 9 beschrieben abnehmen, dann die Lagermutter lösen und entfernen (Foto).

15.95 Lösen der Wischerachsmutter 96 Die Befestigungsschrauben des Lufteinlassgitters lösen; zwei davon besitzen keine Unterlegscheiben. Falls vorhanden, den Einfüllstutzenverschluss des Scheibenwaschbehälters vom durch das Gitter ragenden Behälterhals abnehmen. Das Lufteinlassgitter vorsichtig abhebeln und von der Karosserie abnehmen.
Beim Anheben umdrehen und den Waschschlauch von der Wascherdüse abziehen (Fotos).

15.96A Das Lüftungsgitter von den Befestigungspunkten lösen . . .

15.96B . . . und den Scheibenwaschschlauch abziehen 97 Falls vorhanden, den Scheibenwaschbehälter aus der Vertiefung vor der Windschutzscheibe abziehen und entfernen, um an den Wischermotor zu gelangen. 98 Die beiden Befestigungsschrauben des Wischermotors herausdrehen und entfernen. Die Einheit absenken und herausziehen, dann die Abdeckung vom Motor abnehmen.
Kabel vom Wischermotor abziehen und den Motor aus dem Fahrzeug nehmen (Fotos).

15.98A Die Befestigungsschrauben des Wischermotors entfernen . . .

15.98B . . . den Wischermotor von seiner Abdeckung trennen . . .

15.98C . . . und Kabelstecker abziehen 99 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Nach Abschluss die Funktion von Wischer und Waschanlage prüfen. Waschwasserbehälter der Frontscheibe (Turbo ie-Modelle) – Aus- und Einbau
100 Minuspol der Batterie abklemmen. 101 Motorhaube gemäß Kapitel 12 ausbauen. 102 Wischerarm und Wischblatt gemäß Kapitel 9 abnehmen, dann die Gelenkmutter abschrauben und entfernen. 103 Befestigungsschrauben des Lufteinlassgitters lösen; zwei davon sind ohne Unterlegscheiben montiert. Falls vorhanden, den Einfülldeckel des Waschwasserbehälters vom Stutzen abnehmen, der durch das Gitter ragt. Lufteinlassgitter vorsichtig abhebeln und aus der Karosserie heben. Beim Abheben umdrehen und den Waschwasserschlauch von der Waschdüse abziehen. 104 Restliches Waschwasser aus dem Behälter absaugen, dann den Behälter abklemmen und teilweise aus der Aussparung vor der Frontscheibe herausziehen, sodass der Kabelstecker und die Waschwasserschläuche (zur Frontscheiben- und zu den Heckscheibenwaschdüsen) von der Pumpeneinheit getrennt werden können. Behälter aus dem Fahrzeug nehmen. 105 Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus. Wurde die Waschpumpe vom Behälter getrennt, beim Einbau eine neue Dichtscheibe verwenden. Behälter auffüllen und die Scheibenwaschanlage vor dem Einbau des Gittereinsatzes und des Wischerarms/Wischblatts auf einwandfreie Funktion prüfen.
Heckscheibenwischermotor
(spätere Modelle) - Ausbau und Einbau
106 Obwohl der Heckscheibenwischermotor äußerlich abweicht, sind Aus- und Einbau im Wesentlichen wie in Abschnitt 27 von Kapitel 9 für die früheren Modelle beschrieben (Foto).

15.106 Heckwischermotor – spätere Ausführung Radio
107 Alle späteren Modelle sind jetzt mit Stromversorgungs- und Lautsprecherleitungen für den Radioeinbau ausgestattet.
108 Die Montage der serienmäßigen FIAT-Antenne an der Windschutzscheibensäule ist abgebildet (Fotos).

15.108A Obere Säulenschrauben für Antenne

15.108B Untere Säulenschraube für Antenne Überprüfen der Sensoren des Kontrollsystems – Beschreibung
109 Die Einbauorte der in Kapitel 9, Abschnitt 34 genannten Sensoren sind in den folgenden Absätzen beschrieben; ihre Bauart richtet sich nach der jeweiligen Funktion. Bremsflüssigkeitsstandsensor 110 Dieser ist im Deckel des Hauptbremszylinder-Vorratsbehälters montiert und besteht aus zwei Reedkontakten in einem Glaskolben sowie einem Magneten am Ende eines Schwimmers. 111 Ist der Flüssigkeitsstand korrekt, schließt der magnetische Fluss die Kontakte. Tritt im System eine Leckage auf, entfernt sich der Magnet, die Kontakte öffnen sich und die Warnleuchte leuchtet auf. Bremsbelag-Verschleißsensor 112 Dies ist im Wesentlichen ein Stromkreisdraht, der in das Reibmaterial des Belags eingebettet ist. Mit fortschreitendem Verschleiß liegt der Draht irgendwann frei und berührt die Bremsscheibe; daraufhin leuchtet die Warnleuchte auf und zeigt an, dass die Beläge erneuert werden müssen. Kühlmittelstandsensor
113 Dieser befindet sich im Ausgleichsbehälter des Kühlsystems und arbeitet als Reedkontakt ähnlich wie der zuvor beschriebene Bremsflüssigkeitssensor. Motorölstandsensor
114 Dieser sitzt am Ende des Ölmessstabs und besteht aus zwei Kontakten am Ende eines Bimetallstreifens, der durch elektrischen Widerstand erwärmt wird. 115 Die Wärme wird durch das Eintauchen des Messstabs in das Motoröl abgeführt, sodass sich der Bimetallstreifen nicht so stark verbiegt, dass die Kontakte öffnen würden. 116 Sinkt der Ölstand, wird die Wärme nicht mehr abgeführt, die Kontakte öffnen sich und die Warnleuchte leuchtet auf. Türkontaktsensor
117 Der Sensor besteht aus einem Mikroschalter im Schloss. Der Schalter steuert die Warnleuchte je nachdem, ob das Schloss in der Stellung offen oder geschlossen ist. Überprüfen der Sensoren des Kontrollsystems – Prüfung
Bremsflüssigkeitsstandsensor 118 Bei korrektem Flüssigkeitsstand die Zündung einschalten und die Mitte des Behälterdeckels eindrücken. Funktionieren die Sensorkontakte korrekt, sollte „FAULT“ (Fehler) auf der Anzeigetafel erscheinen. Kühlmittelstandsensor
119 Bei korrektem Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter die Zündung einschalten und dann den Steckverbinder am Sensor abziehen. „FAULT“ sollte auf der Anzeigetafel erscheinen. Ist dies nicht der Fall, ist die Anzeigetafel fehlerhaft. 120 Mit einem Ohmmeter die Durchgängigkeit prüfen, wobei der Schwimmer sowohl in der Stellung für vollen als auch für niedrigen Stand gehalten wird. Motorölstandsensor
121 Bei korrektem Ölstand den Steckverbinder am Ölmessstab abziehen und dann die Steckerkontakte (Seite ohne Messstab) mit einem 12-Ohm-Widerstand überbrücken. Zündung einschalten. 122 Erlischt die rote Leuchte auf der Anzeigetafel, liegt der Fehler am Sensor. 123 Bleibt die Leuchte an, ist das Steuermodul der Anzeigetafel fehlerhaft.
Türschließsensor
124 Fehler im Verriegelungs-Mikroschalter lassen sich am besten mit einem Ohmmeter feststellen.

Abb. 13.103 Zusatzsicherungen und Relais bei 1301 cm³ Turbo ie-Modellen (Abschn. 15)
1 Hupenrelais
2 Relais Heckscheibenheizung 3 Relais Nebelscheinwerfer
4 Relais Kühlerlüfter
5 Relais elektrische Fensterheber 6 Sicherung Nebelscheinwerfer
7 Sicherung Kühlerlüfter 2. Stufe 8 Sicherung Lüfter Kraftstoffeinspritzung 9 Sicherung elektrische Fensterheber
10 Sicherung elektrische Kraftstoffpumpe
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Fiat Uno: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.