Motor und Nebenaggregate

Einschaltbedingungen der Diagnoseleuchte (während der Fahrt)

~1Min. Lesezeit

I - FEHLER, DIE DAS AUFLEUCHTEN DER DIAGNOSELEUCHTE VERURSACHEN

1 - Elektrischer Fehler

Dauerhaftes Leuchten der Diagnoseleuchte nach mehreren aufeinanderfolgenden Fehlererkennungen (abhängig vom Bauteil).

2 - Zündaussetzerrate, die den Katalysator zerstört

Sofortiges Blinken der Diagnoseleuchte.

3 - Fehler am Katalysator, an der Lambdasonde, schadstoffrelevante Zündaussetzer

Dauerhaftes Leuchten der Diagnoseleuchte nach drei aufeinanderfolgenden Fehlererkennungen.

VORSICHT

Die Diagnosen von Katalysator und vorderer Lambdasonde laufen nacheinander ab, und zwar:

  • einmal pro Fahrt (sie dauern einige Sekunden pro Test),
  • nur unter bestimmten Fahrbedingungen.

Unter bestimmten Fahrbedingungen (z. B. im Stau) kann es vorkommen, dass einige Funktionen nicht diagnostiziert werden.

II - STEUERUNG DER DIAGNOSELEUCHTE (OBD)

1 - Aufleuchten der Diagnoseleuchte

Bei Erkennung desselben OBD-Fehlers während dreier aufeinanderfolgender Fahrten oder bei einem elektrischen Fehler.

2 - Blinken der Diagnoseleuchte

Bei Erkennung von Zündaussetzern, die den Katalysator zerstören.

3 - Erlöschen der Diagnoseleuchte

Tritt der OBD-Fehler während dreier aufeinanderfolgender Fahrten nicht wieder auf, erlischt die Diagnoseleuchte, und der Fehler wird im Motorsteuergerät gespeichert.

Um den im Steuergerät gespeicherten Fehler ohne Diagnosegerät zurückzusetzen, darf während 40 aufeinanderfolgender Fahrten kein Fehler erkannt werden.

Hinweis:

Das erneute Nichterkennen des Fehlers kann folgende Ursachen haben:

  • den sporadischen (flüchtigen) Charakter des Fehlers,
  • der Fahrweise des Kunden, die nicht immer den Bedingungen für die Fehlererkennung entspricht.

Testen Sie sich

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