Karosserie-Elektrik

Ladekontrollleuchte

~1Min. Lesezeit

Die Leuchte im Kombiinstrument hat zwei positive Anschlüsse, und zwar einen von Klemme D+ des Generators (blaue Leitung) und einen von Klemme 15 über die blaue Mehrfachsteckverbindung, die von hinten an das Instrument führt, hinter dem Zündschloss (schwarz-blaue Leitung).

Beim Einschalten der Zündung liegt an Klemme 15 Spannung an. Der Generator arbeitet jedoch noch nicht, daher wirkt der stromlose Anschluss D+ als „Minus“. Die Leuchte leuchtet auf, weil zwischen dem Bordnetz, das von der Batterie versorgt wird, und dem nicht arbeitenden Generator eine Potenzialdifferenz besteht.

Wenn der Motor läuft und der Generator die für das Laden erforderliche Drehzahl erreicht hat, verbindet der Spannungsregler ihn mit dem Bordnetz. Die Versorgung erfolgt nun über Klemme 15 und zusätzlich über Klemme D+. Wenn keine Potenzialdifferenz mehr besteht, erlischt die Ladekontrollleuchte.

Beim Einschalten der Zündung muss die leuchtende Ladekontrollleuchte den Generator vorerregen. Nur dann kann der Generator bereits bei niedriger Drehzahl Strom erzeugen. Die Vorerregung ist jedoch nur beim ersten Anlassen des Generators erforderlich.


Laden findet nicht immer statt
Auch wenn die Ladekontrollleuchte nicht leuchtet, bedeutet das noch nicht, dass die Batterie tatsächlich geladen wird. Es zeigt lediglich an, dass zwischen Batterie und Generator keine Potenzialdifferenz mehr besteht. Wenn bei Leerlauf des Motors z. B. alle Stromverbraucher eingeschaltet sind, leuchtet die Ladekontrollleuchte nicht, obwohl die Batterie mehr Strom abgibt, als der leistungsschwache Generator erzeugen kann. Dennoch besteht keine Spannungsdifferenz zur Batterie.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.