Allradantrieb

Die Abbildung zeigt das Torsen-Mittendifferential im Schnitt.
1 – Antriebsritzel (Antrieb zur Vorderachse);
2 – Hohlwelle (Antrieb vom Verteilergetriebe);
3 – Differentialgehäuse;
4 – Flansch/Gelenkwelle (Antrieb zur Hinterachse);
5 – Schneckenwelle des Hinterachsantriebs;
6 – Stirnräder;
7 – Achse der Schneckenräder;
8 – Schneckenräder;
9 – Schneckenwelle des Vorderachsantriebs.
Wollte man einer Firma die Urheberschaft für die Einführung des Allradantriebs in Serienpersonenwagen zusprechen, so würde diese ohne Zweifel Audi gebühren.

Die Aufnahme des Audi 80 quattro zeigt anschaulich den Antriebsstrang zur Hinterachse mit Gelenkwelle, Hinterachs-Hauptgetriebe und Hinterachs-Antriebswellen.
Das Geländefahrzeug „VW Iltis“, von Audi im Auftrag der Bundeswehr für Volkswagen entwickelt, war wohl der Ausgangspunkt für die Idee des quattro (Allradantrieb). Die Legende besagt:
Bei einer Winterfahrt in Nordschweden überholte ein bescheidener „Iltis“ weit stärkere und schnellere frontgetriebene Audi. Daraufhin wünschte sich der damalige Leiter der Fahrwerkserprobung ein „allradgetriebenes Fahrzeug mit ausreichender Leistung“ als Alltagsfahrzeug. Da bekanntlich nichts stärker ist als eine Idee, deren Zeit gekommen ist (und diese Idee schien genau eine solche zu sein), wurde an dem Konzept gearbeitet, bis der legendäre Audi quattro vorgestellt wurde.
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Ein kurzes Quiz zum Audi 80: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.