Einspritzanlage KE-III-Jetronic

Funktionsweise

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Die ursprüngliche Form dieser Einspritzanlage, K-Jetronic, arbeitete rein mechanisch nach dem Prinzip „viel Ansaugluft – viel Kraftstoff“. Einfache Einrichtungen wie der Warmlaufregler für die Gemischanreicherung und das Kaltstartventil sorgten zusätzlich für die Anpassung an schwierige Betriebsbedingungen. Eine Lambda-Regelung (mit geregeltem Katalysator) ließ sich ohne zusätzliche Einrichtungen mit dem klassischen K-Jetronic-System nicht kombinieren.


Dieser Umstand war der Hauptgrund für die weitere Entwicklung des KE-Jetronic. Die Grundelemente des bisherigen Systems blieben erhalten und wurden um ein elektronisches Steuergerät und den sogenannten Druckregler ergänzt – ein zusätzlich die Kraftstoffzumessung beeinflussendes Stellglied mit elektromagnetischem Antrieb. Der Druckregler ist hauptsächlich während des Warmlaufs des Motors aktiv, übernimmt jedoch auch die zentrale Funktion bei der Regelung des Gemischs über die Lambda-Regelung (geregelter Katalysator).


Zusammen mit der vollelektronischen Zündanlage „VEZ“ (siehe Kapitel Zündanlage) stellt diese Einspritzanlage ein vollständiges Motormanagementsystem dar. Obwohl jedes System über ein eigenes Steuergerät verfügt, findet zwischen ihnen ein Datenaustausch statt. Außerdem dienen häufig dieselben Sensoren als Informationsquelle für die Zünd- und Einspritzanlage.


Der Fehlerspeicher, der Störungen während der Fahrt aufzeichnet, vervollständigt die Möglichkeiten der Elektronik. Der Fehlerspeicher kann abgefragt werden, um die Ursache von Störungen festzustellen.

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