Automatikgetriebe
4-Stufen-Automatikgetriebe*
Das Fahrzeug ist mit einem elektronisch gesteuerten 4-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.
Das Hoch- und Zurückschalten erfolgt entsprechend den im Speicher hinterlegten Schaltprogrammen.
Dynamisches Schaltprogramm (DSP)
Frühes Hochschalten und spätes Zurückschalten sorgen für einen optimalen Kraftstoffverbrauch. Das Steuergerät wählt das Programm automatisch aus.
Bei zurückhaltender Fahrweise wählt die Automatik das wirtschaftliche Schaltprogramm.
Bei sportlicher Fahrweise mit starkem Beschleunigen und häufigen Geschwindigkeitswechseln, bei Vollgas oder nach starkem Durchtreten des Fahrpedals arbeitet die Automatik im Bereich der Sportprogramme. Spätes Hochschalten nutzt die Motorleistung voll aus. Das Zurückschalten erfolgt bei höheren Motordrehzahlen als im Wirtschaftsprogramm.
Die Auswahl des für die jeweiligen Bedingungen optimalen Fahrprogramms ist ein kontinuierlicher Prozess. Unabhängig davon kann durch starkes Durchtreten des Fahrpedals in ein sportlicheres Programm gewechselt werden. Dabei schaltet das Getriebe in den Gang, der der tatsächlichen Geschwindigkeit entspricht, sodass ein dynamisches Beschleunigen (z. B. beim Überholen) ohne vollständiges Durchtreten des Fahrpedals möglich ist. Nach dem Zurückschalten in den höheren Gang und bei entsprechender Fahrweise arbeitet das Getriebe wieder im ursprünglichen Programm.
Das Bergfahrprogramm steuert die Gangwahl bei Steigungen und Gefällen. Dadurch ist beim Befahren einer Steigung kein Schalten erforderlich. Beim Bergabfahren wird durch Betätigen des Bremspedals in einen niedrigeren Gang zurückgeschaltet. Dadurch kann mit dem Motor gebremst werden, ohne manuell zu schalten.
Verriegelung des Wählhebels
Automatische Verriegelung des Wählhebels
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhebel in den Positionen „P“ und „N“ verriegelt.
Zum Verlassen dieser Positionen das Bremspedal betätigen. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Einlegen einer Fahrstufe und ein selbständiges Anfahren des Fahrzeugs verhindert.
Als Erinnerung für den Fahrer erscheint bei Stellung des Wählhebels in den Positionen „P“ und „N“ im Display der Instrumententafel die Anzeige „BEIM EINLEGEN EINER FAHRSTUFE IM STAND FUSSBREMSE BETÄTIGEN“ (beim Einlegen einer Fahrstufe bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigen). Außerdem leuchtet das oben abgebildete Symbol auf der Schaltkulisse auf.
Ab einer Geschwindigkeit von etwa 5 km/h wird die Verriegelung des in Position „N“ stehenden Wählhebels automatisch aufgehoben.
Entriegelungstaste
Die Entriegelungstaste des Wählhebels verhindert ein unbeabsichtigtes Einlegen von Fahrstufen. Beim Drücken dieser Taste wird der Wählhebel entriegelt.
Die Positionen, in denen die Entriegelungstaste gedrückt werden muss, sind in der Abbildung rot markiert.
Schlüsselsperre im Zündschloss
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Schlüssel nur dann abgezogen werden, wenn der Wählhebel in Position „P“ steht (Parksperre).
Nach dem Abziehen des Schlüssels wird der Wählhebel in Position „P“ verriegelt.
Stellung des Wählhebels
Bei eingeschalteter Zündung wird die aktuelle Stellung des Wählhebels in der Instrumententafel angezeigt. Die Abbildung zeigt Position „D“.
P Parksperre
Die Antriebsräder werden blockiert. Die Parksperre darf nur bei stehendem Fahrzeug verwendet werden.
R Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor im Leerlauf eingelegt werden.
Bei eingeschalteter Zündung und Wählhebel in Position „R“ leuchten die Rückfahrleuchten.
N Neutralstellung (Leerlaufstellung)
Wählhebel nur bei längeren Fahrpausen in diese Stellung bringen.
D Grundstellung für Vorwärtsfahrt
Das Hoch- und Zurückschalten der Vorwärtsgänge erfolgt automatisch in Abhängigkeit von Motorlast, Geschwindigkeit und Fahrprogramm.
Im Fahrbetrieb kann es unter bestimmten Bedingungen vorteilhaft sein, den Wählhebel vorübergehend in eine der nachfolgend beschriebenen Positionen zu stellen.
Position 3 für Fahrt auf hügeligen Straßen
Diese Position wird empfohlen, wenn bei Stellung „D“ häufig zwischen dem 3. und 4. Gang gewechselt wird. Der 4. Gang wird gesperrt. Dadurch wird die Motorbremswirkung bei losgelassenem Fahrpedal etwas erhöht.
Position 2 für Fahrt im Gebirge
Diese Stellung eignet sich für die Überwindung langer Gefälle und Steigungen. Der 3. und der 4. Gang sind gesperrt. Dadurch wird ein unnötiges Hochschalten vermieden und die Motorbremswirkung erhöht.
Stellung 1 zur Überwindung steiler Gefälle
Diese Stellung wird für Steigungen und Gefälle mit außergewöhnlich großer Längsneigung empfohlen – insbesondere beim Fahren mit Anhänger. Das Fahrzeug fährt nur im 1. Gang. Dadurch wird die maximale Motorbremswirkung erreicht.
ACHTUNG
Bei manueller Schaltung in niedrigere Gänge kann der Wählhebel in die Positionen „3“, „2“ und „1“ gebracht werden. Die Automatik schaltet jedoch erst dann zurück, wenn ein übermäßiges Hochdrehen des Motors nicht mehr möglich ist.Kick-down-Schalter
Der Kick-down-Schalter ermöglicht maximale Beschleunigung. Bei kräftigem Durchtreten des Gaspedals über den Druckpunkt schaltet die Automatik abhängig von Drehzahl und Geschwindigkeit in einen niedrigeren Gang zurück. Das Hochschalten in den nächsthöheren Gang erfolgt erst, wenn die maximale Motordrehzahl erreicht ist.
Bedienungsanleitung
Motorstart
Der Motor darf nur gestartet werden, wenn sich der Wählhebel in Stellung „N“ oder „P“ befindet. Siehe auch Unterabschnitt Zündschloss und Motorstart.
Fahrstufenwahl
Vor der Wahl einer Fahrstufe bei stehendem Fahrzeug mit laufendem Motor immer das Bremspedal betätigen. Beim Schalten vor dem Anfahren das Gaspedal nicht betätigen.
Wird der Wählhebel während der Fahrt versehentlich in Stellung „N“ gebracht, vor dem Zurückschalten in die gewünschte Fahrstufe das Gas wegnehmen und warten, bis die Motordrehzahl auf Leerlauf gefallen ist.
ACHTUNG
Unabhängig von der gewählten Fahrstufe bei laufendem Motor die Betriebsbremse betätigen, da auch im Leerlauf die kinematische Verbindung zwischen Motor und Rädern nicht vollständig aufgehoben ist – das Fahrzeug „kriecht“. Bei stehendem Fahrzeug mit eingelegter Fahrstufe auf keinen Fall Gas geben (z. B. mit der Hand im Motorraum). Andernfalls setzt sich das Fahrzeug sofort in Bewegung, möglicherweise auch bei angezogener Feststellbremse.Vor Arbeiten bei laufendem Motor den Wählhebel in Stellung „P“ bringen und die Feststellbremse anziehen.
Anfahren
Gewünschte Fahrstufe einlegen. Warten, bis die Automatik den Gang eingelegt hat und das Getriebe kraftschlüssig mit den Antriebsrädern verbunden ist (beim Einlegen ist ein leichter Ruck spürbar). Erst danach Gas geben.
Halten
Bei kurzen Halten, zum Beispiel an Ampeln, ist kein Wechsel in die Neutralstellung „N“ erforderlich. Es genügt, das Fahrzeug mit der Bremse zu halten. Der Motor sollte dabei nur im Leerlauf laufen.
Parken
Bei Halt auf ebener Strecke genügt das Einlegen der Parksperre. Bei Gefälle zuerst die Feststellbremse anziehen und danach die Parksperre einlegen. Dadurch wird die Belastung der Sperrmechanik verringert und das spätere Lösen erleichtert.
Notprogramm
Bei einer Störung des Systems schaltet die Automatik in das Notprogramm. Dies wird durch Aufleuchten bzw. Erlöschen aller Segmente der Anzeige signalisiert.
Je nach Verkehrssituation kann die Verbindung des Getriebes mit den Antriebsrädern unterbrochen werden. Beim anschließenden Motorstart und Fahren (Wählhebel in Stellung „P“ oder „N“) wird die Verbindung zwischen Getriebe und Antriebsrädern durch Einstellen des Wählhebels in die gewünschte Stellung wiederhergestellt. In Stellung „D“ wird jedoch in jedem Fall der 3. Gang eingelegt. Bei Bedarf größerer Zugkraft (zum Beispiel im Gebirge oder beim Fahren mit Anhänger) kann das Anfahren mit dem Wählhebel in Stellung „1“ erfolgen.
Auch das Einlegen des Rückwärtsgangs ist möglich.
ACHTUNG
Bei Umschaltung des Getriebes in den Notlaufbetrieb so bald wie möglich eine Audi-Werkstatt aufsuchen.
Tiptronic*
Das Fahrzeug ist mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe mit elektronischer Steuerung ausgestattet.
Zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und zum Schutz der Umwelt ist das Getriebe bei einigen Ausführungen so ausgelegt, dass die Höchstgeschwindigkeit nur im 4. Gang erreicht wird.
Das Hoch- und Zurückschalten erfolgt gemäß den im Speicher hinterlegten Fahrprogrammen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der manuellen Schaltung (Manuelles Schaltprogramm).
Dynamisches Schaltprogramm (DSP)
Das Steuergerät wählt die Fahrprogramme automatisch aus.
Bei zurückhaltender Fahrweise wählt die Automatik das wirtschaftliche Schaltprogramm.
Frühes Hochschalten und spätes Zurückschalten gewährleisten einen optimalen Kraftstoffverbrauch.
Bei sportlicher Fahrweise mit starken Beschleunigungen und häufigen Geschwindigkeitswechseln, bei Nutzung der Höchstgeschwindigkeit oder nach starkem Durchtreten des Gaspedals arbeitet die Automatik im Bereich der Sportprogramme. Spätes Hochschalten ermöglicht es, die Leistungsreserve des Motors voll auszunutzen. Das Zurückschalten erfolgt bei höheren Motordrehzahlen als im Economy-Programm.
Die Auswahl des für die jeweiligen Bedingungen optimalen Fahrprogramms ist ein kontinuierlicher Prozess. Unabhängig davon kann durch starkes Durchtreten des Fahrpedals in ein sportlicheres Programm gewechselt werden. Dabei schaltet das Getriebe in den Gang, der der tatsächlichen Geschwindigkeit entspricht, sodass ein dynamisches Beschleunigen (z. B. beim Überholen) ohne vollständiges Durchtreten des Fahrpedals möglich ist. Nach dem Zurückschalten in den höheren Gang und bei entsprechender Fahrweise arbeitet das Getriebe wieder im ursprünglichen Programm.
Das Bergfahrprogramm steuert die Gangwahl bei Steigungen und Gefällen. Dadurch ist beim Befahren einer Steigung kein Schalten erforderlich. Beim Bergabfahren wird durch Betätigen des Bremspedals in einen niedrigeren Gang zurückgeschaltet. Dadurch kann mit dem Motor gebremst werden, ohne manuell zu schalten.
Manuelles Schaltprogramm
Zum Umschalten in den manuellen Modus den Wählhebel aus Stellung „D“ nach rechts drücken. Das Umschalten in den manuellen Modus ist sowohl während der Fahrt als auch im Stand möglich. Bei eingeschaltetem manuellen Modus erscheint die Anzeige des eingelegten Gangs „5, 4, 3, 2, 1“ im Display.

Wird der Wählhebel nach vorne (+) bewegt, erfolgt das Hochschalten. Bei Bewegung nach hinten (–) erfolgt das Zurückschalten.
Beim Beschleunigen im 1., 2., 3. und 4. Gang schaltet das Getriebe kurz vor Erreichen der maximalen Motordrehzahl automatisch in den nächsthöheren Gang.
Beim Zurückschalten aus einem höheren Gang schaltet die Automatik erst zurück, wenn ein Überdrehen des Motors nicht mehr möglich ist.
Bei Betätigung des Kick-down-Schalters schaltet das Getriebe abhängig von Fahrzeuggeschwindigkeit und Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang zurück.
Sportlenkrad „Tiptronic“*
Die Tasten am Lenkrad ermöglichen die manuelle Gangwahl.
Selbstverständlich ist dabei auch das Schalten mit dem Wählhebel an der Mittelkonsole möglich.
Bei eingeschaltetem manuellen Schaltprogramm leuchten die Tasten am Lenkrad.

Durch Drücken der oberen Seite (+) einer der beiden Tasten erfolgt das Hochschalten.
Durch Drücken der unteren Seite (–) erfolgt das Zurückschalten.
Beim Beschleunigen im 1., 2., 3. und 4. Gang schaltet das Getriebe kurz vor Erreichen der maximalen Motordrehzahl automatisch in den nächsthöheren Gang.
Beim Zurückschalten aus einem höheren Gang schaltet die Automatik erst zurück, wenn ein Überdrehen des Motors nicht mehr möglich ist.
Verriegelung des Wählhebels
Automatische Verriegelung des Wählhebels
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhebel in den Positionen „P“ und „N“ verriegelt.
Zum Verlassen dieser Positionen das Bremspedal betätigen. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Einlegen einer Fahrstufe und ein selbständiges Anfahren des Fahrzeugs verhindert.
Als Erinnerung für den Fahrer erscheint bei Stellung „P“ oder „N“ des Wählhebels im Display der Instrumententafel mit Fahrerinformationssystem* die Anzeige „BEIM EINLEGEN EINER FAHRSTUFE IM STAND FUSSBREMSE BETÄTIGEN“ (vor dem Einlegen einer Fahrstufe bei stehendem Fahrzeug das Bremspedal betätigen). Außerdem leuchtet auf der Schaltkulisse das oben abgebildete Symbol auf.
Ab einer Geschwindigkeit von etwa 5 km/h wird die Verriegelung des in Position „N“ stehenden Wählhebels automatisch aufgehoben.

Die Entriegelungstaste des Wählhebels verhindert ein unbeabsichtigtes Einlegen von Fahrstufen. Beim Drücken dieser Taste wird der Wählhebel entriegelt.
Die Positionen, in denen die Entriegelungstaste gedrückt werden muss, sind in der Abbildung rot markiert.
Schlüsselsperre im Zündschloss
Nach dem Ausschalten der Zündung kann der Schlüssel nur dann abgezogen werden, wenn der Wählhebel in Position „P“ steht (Parksperre).
Nach Abziehen des Schlüssels aus dem Schloss ist der Wählhebel in Stellung „P“ verriegelt.
Stellungen des Wählhebels

Bei eingeschalteter Zündung wird die aktuelle Stellung des Wählhebels in der Instrumententafel angezeigt. Die Abbildung zeigt Position „D“.
P Parksperre
Die Antriebsräder werden blockiert. Die Parksperre darf nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.
R Rückwärtsgang
Den Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug und im Leerlauf des Motors einlegen.
Bei eingeschalteter Zündung und Wählhebel in Stellung „R“ leuchten die Rückfahrleuchten.
N Neutralstellung (Leerlaufstellung)
Wählhebel nur bei längeren Fahrpausen in diese Stellung bringen.
D Grundstellung für Vorwärtsfahrt
Das Hoch- und Zurückschalten der Vorwärtsgänge erfolgt automatisch in Abhängigkeit von Motorlast, Geschwindigkeit und Fahrprogramm.
Im Fahrbetrieb kann es unter bestimmten Bedingungen vorteilhaft sein, den Wählhebel vorübergehend in eine der nachfolgend beschriebenen Positionen zu stellen.
Stellung 4 für Fahrt in hügeligem Gelände
Diese Stellung wird empfohlen, wenn häufig zwischen dem 4. und 5. Gang gewechselt wird und der Wählhebel in der Grundstellung „D“ steht. Der 5. Gang wird gesperrt. Dadurch wird die Motorbremswirkung bei losgelassenem Gaspedal etwas erhöht.
Stellung 3 für Fahrt im Gebirge
Diese Stellung eignet sich für lange Gefälle und Steigungen. Der 4. und 5. Gang werden gesperrt. Dadurch wird unnötiges Hochschalten vermieden und die Motorbremswirkung erhöht.
Stellung 2 für steile Steigungen und Gefälle
Diese Stellung wird für Steigungen und Gefälle mit extrem großer Längsneigung empfohlen, insbesondere bei Fahrt mit Anhänger.
Das Fahrzeug fährt nur im 1. und 2. Gang. Dadurch wird unnötiges Hochschalten vermieden und die maximale Motorbremswirkung erreicht.
ACHTUNG
Bei manueller Schaltung in niedrigere Gänge kann der Wählhebel in die Positionen „4“, „3“ und „2“ gestellt werden. Die Automatik schaltet jedoch erst dann zurück, wenn ein Überdrehen des Motors nicht mehr möglich ist.Kick-down-Funktion
Die Kick-down-Funktion ermöglicht maximale Beschleunigung. Bei abruptem Durchtreten des Gaspedals über den Druckpunkt hinaus schaltet die Automatik abhängig von Motordrehzahl und Geschwindigkeit in einen niedrigeren Gang zurück. Das Hochschalten in den nächsthöheren Gang erfolgt erst bei Erreichen der maximalen Motordrehzahl.
Bedienungsanleitung
Motorstart
Der Motor kann nur gestartet werden, wenn der Wählhebel in Stellung „N“ oder „P“ steht. Siehe auch Unterabschnitt Zündschloss und Motorstart.
Fahrstufenwahl
Vor der Wahl einer Fahrstufe bei stehendem Fahrzeug mit laufendem Motor immer das Bremspedal betätigen. Beim Schalten vor dem Anfahren das Gaspedal nicht betätigen.
Wird der Wählhebel während der Fahrt versehentlich in Stellung „N“ gebracht, vor dem Zurückschalten in eine Fahrstufe für Vorwärtsfahrt Gas wegnehmen und warten, bis die Drehzahl auf Leerlauf absinkt.
ACHTUNG
Unabhängig von der gewählten Fahrstufe bei laufendem Motor die Betriebsbremse betätigen, da auch im Leerlauf die kinematische Verbindung zwischen Motor und Rädern nicht vollständig aufgehoben ist – das Fahrzeug „kriecht“. Bei stehendem Fahrzeug mit eingelegter Fahrstufe auf keinen Fall Gas geben (z. B. mit der Hand im Motorraum). Andernfalls setzt sich das Fahrzeug sofort in Bewegung, möglicherweise auch bei angezogener Feststellbremse. Vor Arbeiten bei laufendem Motor den Wählhebel in Position „P“ stellen und die Feststellbremse anziehen.Anfahren
Gewünschte Fahrstufe einlegen. Warten, bis die Automatik den Gang eingelegt hat und das Getriebe kraftschlüssig mit den Antriebsrädern verbunden ist (beim Einlegen ist ein leichter Ruck spürbar). Erst danach Gas geben.
Halten
Bei kurzen Halten, z. B. an Ampeln, ist kein Schalten in die Neutralstellung „N“ erforderlich. Das Fahrzeug mit der Bremse halten. Der Motor muss dabei jedoch im Leerlauf laufen.
Parken
Bei Halt auf ebener Strecke genügt das Einlegen der Parksperre. Bei Gefälle zuerst die Feststellbremse anziehen und danach die Parksperre einlegen. Dadurch wird die Belastung der Sperrmechanik verringert und das spätere Lösen erleichtert.
Notprogramm
Bei einer Störung des Systems schaltet die Automatik in das Notprogramm. Dies wird durch Aufleuchten bzw. Erlöschen aller Segmente der Anzeige signalisiert.
Danach kann der Wählhebel in alle Stellungen gebracht werden. In den Stellungen „D, 4, 3, 2“ wird jedoch der 4. Gang eingelegt. Das Einlegen des Rückwärtsgangs ist ebenfalls möglich.
Bei Umschaltung des Getriebes in den Notlaufbetrieb so bald wie möglich eine Audi-Werkstatt aufsuchen.
Die elektronische Sperre des Rückwärtsgangs ist im Notlaufbetrieb deaktiviert.
Im Notlaufbetrieb ist das manuelle Schaltprogramm deaktiviert.
Testen Sie sich
Ein kurzes Quiz zum Audi A3: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.