Wartung und Pflege

ALLGEMEINE ANGABEN

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Anzugsdrehmoment auf dieser Seite

Technische Daten

Typen und Füllmengen der Schmierstoffe und Flüssigkeiten

Kraftstoff

Benzinmotoren

Alle Modelle außer denen mit Motor AJQ:

Bleifreies Benzin mindestens ROZ 95

Bleifreies Benzin mindestens ROZ 91 ist zulässig, dabei verringert sich jedoch die Motorleistung.

Modelle mit Motor AJQ:

Bleifreies Benzin mindestens ROZ

98. Zulässig ist bleifreies Benzin ROZ 95; dabei verringert sich die Motorleistung.

Dieselmotoren

Dieselkraftstoff nach DIN EN 5901), Cetanzahl mindestens 49. Biodiesel nach DIN 51 6063) RME. Kraftstofftank: Volumen 55 L oder 62 L bei Modellen mit Allradantrieb, einschließlich Reserve 7 L oder 8 L bei Modellen mit Allradantrieb. Scheibenwaschanlage: Typ Wasser mit Konzentrat S (Sommer), W (Winter) oder Alkohol (maximal 15 %) mit Wasser. Volumen 3 L, 5.5 L bei vorhandener Scheinwerferwaschanlage. Motoröl (siehe auch Abschnitt Automobilchemikalien, Öle und Schmierstoffe). Typ: Für Modelle ab Baujahr 2000 (MJ 00) wurde das Wartungsintervall (WIV) verlängert, und es gelten neue AUDI-Anforderungen an das Motoröl. Benzinmotoren // Dieselmotoren. Baujahr bis 4/99 (MJ 98): 500 00, 501 01, 502 00 // 500 00 + 505 00 oder 501 01 + 505 00. Ab 5/99 (MJ 00) ohne WIV: 500 00, 501 01, 502 00 // 500 00 + 505 00, 505 00, 505 01. Ab 5/99 (MJ 00) mit WIV: 503 00, 503 01 // 506 00, 506 01. Audi S3: 503 01 // –. + bedeutet, dass beide Spezifikationen auf der Ölverpackung angegeben sein müssen.

Zulässig sind Öle nach API-Spezifikation SF/SG (Diesel CD) oder nach ACEA-Spezifikation A2/A3 (Diesel B3 oder B4). Viskosität: 5W30 (kaltes Klima), 20W40 (heißes Klima). Füllmenge mit Filterwechsel: Alle Motoren 4.5 L. Differenz zwischen den Markierungen „max“ und „min“ am Messstab: 1 Liter. Kühlsystem: Gemisch aus weichem Wasser (60 %) und Frostschutzkonzentrat (40 %). Frostschutzkonzentrat G12 A8D (rot) oder entsprechend TL-VW 774 D (nicht mit anderen Mitteln mischen). Systemvolumen Motoren 1.6: 1.8 L 5 L. Menge Frostschutzmittel, die dem Kühlsystem zugegeben wird, um den erforderlichen Frostschutz zu erreichen (dabei dieselbe Menge Kühlmittel ablassen), l.

Применяйте только “G12” (красного цвета). Не следует применять “G11” (зеленого

Nur „G12“ (rot) verwenden. „G11“ (grün) nicht verwenden. G11 und G12 nicht mischen.

Dies kann zu schweren Motorschäden führen.

Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Frostschutzmittel zugegeben werden muss, um den gewünschten Frostschutz zu erreichen.

Beispiel: Die Messung zeigt Frostschutz bis –10 °C. In diesem Fall müssen 2.2 L Flüssigkeit aus dem Kühlsystem abgelassen und 2.2 L reines Frostschutzmittel zugegeben werden. Dann ist Frostschutz bis –35 °C gewährleistet.

Schaltgetriebe: Typ Synthetisch G052 SAE 75W90 gemäß Spezifikation „G 50“. Volumen 020 (Motoren 1.6 L) 1.9 L, 02A (Motoren 1.8 L) 2 L. Automatikgetriebe: Typ ATF ESSO EGL 71 141 oder AUDI-ET Nr. G052 162 A2 (hellgelb). Volumen: Bei Wechsel 3.0, gesamt 5.3 L. Getriebeöl Achsantrieb automatischer Getriebe 0.8 L, synthetisch G052 145, SAE 75W90. Kupplungsöl Haldex bei Modellen mit Allradantrieb 0.2 L, Haldex-Kupplungsöl gemäß Spezifikation G 052 175 A1. Servolenkung: G 002 000. Bremssystem 1.5 L, FMVSS DOT 4. Schmierung der Antriebswellen: Schmierstofftyp Fett AUDI G 000 603. Fettmenge: Außengelenk, Kugel- und Tripodegelenk. Gelenk Ø 81 mm: gesamt 80 g; im Gelenk 40 g; im Faltenbalg 40 g. Gelenk Ø 90 mm: gesamt 120 g; im Gelenk 80 g; im Faltenbalg 40 g. Innengelenk, Kugelgelenk: Gelenk Ø 94 mm: gesamt 90 g; im Gelenk 40 g; im Faltenbalg 50 g. Gelenk Ø 100 mm: gesamt 120 g; im Gelenk 50 g; im Faltenbalg 70 g. Innengelenk, Tripodegelenk: gesamt 180 g; vorne am Gelenk 90 g; hinten am Gelenk 90 g. Batteriepolfett: Bosch Ft 40 v 1.

Werte für die Leerlaufprüfung

Leerlaufdrehzahl, 1/min: AEH, AGN 760–880; AGU, AQA 800–920; 1.9 TDI 875–950. CO-Gehalt, % max. 0.5. CO2-Gehalt, % 14.5–16.0. O2-Gehalt, % 0.1–0.5. Werte für die Prüfung bei 2500–2800 1/min. Lambda-Wert 0.97–1.03. CO-Gehalt, % 0.3. Zündkerzen

Motorkennung / Typ / Elektrodenabstand, mm

AEH, AGN / NGK BKUR 6 ET-10 oder AUDI 101000033AA / 1.0

AGU / Bosch F7LTCR oder AUDI 101000051AA / 1.0

Schlüsselweite 16 mm. Glühkerzen: Beru GN 855, Bosch 0 250 202 022, Champion CH 171, Lucas/CAV HDS 342. Reifengröße // Felgengröße // Einpresstiefe: 195/65 R15 91H // 6J x 15 H2 // 38 mm; 185/65 R15 88Q/T/H M+S // 6J x 15 H2 // 38 mm; 205/65 R15 89H // 6J x 15 H2 // 38 mm; 205/55 R16 91V // 6J x 15 H2 // 44.5 mm; 185/65 R15 // 6J x 15 H2 // 38 mm. Notrad: T125/90 R15. Reifenluftdruck vorne // hinten, bar. Mittlere Beladung: Reifen 195/65 R15, 205/65 R15, 205/55 R16: 1.8 // 1.8; Reifen 185/65 R15, 225/45 R17 W: 2.1 // 2.1. Volle Beladung: Reifen 195/65 R15, 205/65 R15, 205/55 R16: 2.2 // 2.7; Reifen 185/65 R15, 225/45 R17 W: 2.5 // 2.8. Notrad mit kleinen Abmessungen: 4.2 // 4.2. Die Nenndruckwerte für alle werkseitig montierten Standardreifen (Sommerreifen, Ganzjahresreifen) sind auf dem Aufkleber an der Innenseite der Tankklappe angegeben. Der Druck des Notrads ist an der Seitenwand des Reifens angegeben. Radmuttern M14x1.5x27.5, Schlüsselweite 17 mm. Geschwindigkeitsindex: S 180 km/h; T 190 km/h; H 210 km/h; V 240 km/h; W 270 km/h; ZR über 270 km/h.

ACHTUNG

Das Wort „reinforced“ am Ende der Reifenkennzeichnung bedeutet verstärkte Ausführung.

Anzugsmomente der Schraubverbindungen

Anzugsmomente der Befestigungselemente sind auch im Text und auf einigen Abbildungen angegeben*. Ölablassschrauben in der Ölwanne 30 N·m Ölfüllschraube des Automatikgetriebes 15 Nm Ölablassschraube der Haldex-Kupplung bei Modellen mit Allradantrieb 15 N·m Ölfüllschraube der Haldex-Kupplung bei Modellen mit Allradantrieb 30 N·m Zündkerzen 30 N·m, 25 N·m Radmuttern 120 N·m Dieses Kapitel soll dem Hobbymechaniker helfen, sein Fahrzeug in einem Zustand mit maximaler Leistung, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu halten. Im Kapitel finden Sie weiter unten einen vollständigen Plan für die laufenden Wartungsarbeiten sowie Abschnitte, die die Wartung einzelner Systeme des Fahrzeugs beschreiben. Die Abschnitte enthalten Beschreibungen von Sichtprüfungen, Einstellungen, Bauteilwechseln und weitere nützliche Hinweise. Die Lage einzelner Bauteile zeigen die Abbildungen des Motorraums und des Unterbodens. Wenn Sie das Fahrzeug gemäß dem Kilometer- und Zeitplan warten und die folgenden detaillierten Anweisungen befolgen, erhalten Sie ein klares Wartungsprogramm, das eine lange und zuverlässige Nutzung Ihres Fahrzeugs sicherstellt. Beachten Sie, dass dieser Plan vollständig ist; das Ausführen einzelner Punkte und das Vernachlässigen anderer führt nicht zum gewünschten Ergebnis.

Laufende Wartung

Bei der Wartung Ihres Fahrzeugs werden Sie bald feststellen, dass sich viele Arbeitsgänge kombinieren lassen und auch sollten, da sich die Vorgehensweisen ähneln. Wenn das Fahrzeug zum Abschmieren des Fahrwerks angehoben ist, sollten Sie gleichzeitig, während Sie unter dem Fahrzeug liegen, das Abgassystem, die Radaufhängung, die Lenkung und das Kraftstoffsystem prüfen. Wenn die Räder für andere Arbeiten abgenommen sind, empfiehlt es sich, die Bremsen zu prüfen. Angenommen, Sie mussten einen Drehmomentschlüssel leihen oder mieten. Selbst wenn Sie ihn nur zum Festziehen der Zündkerzen benötigen, können Sie die Anzugsmomente so vieler kritischer Muttern und Schrauben prüfen, wie es die Zeit erlaubt.

Der erste Schritt bei der Durchführung des Wartungsprogramms ist die Vorbereitung. Lesen Sie die Abschnitte zu den bevorstehenden Arbeiten sorgfältig durch und bereiten Sie anschließend alle erforderlichen Materialien, Geräte und Werkzeuge vor. Wenn Sie befürchten, bei bestimmten Arbeiten auf Probleme zu stoßen, fragen Sie einen Fachmann oder jemanden, der diese Arbeit bereits durchgeführt hat.

Wartung gemäß der Wartungsintervallanzeige im Armaturenbrett

ACHTUNG

Bei Modellen ab Baujahr 2000 (MJ00) gilt ein verlängertes Serviceintervall (WIV) (Fahrzeuge mit „Long–Life–Service“-System). Fahrzeuge mit diesem System sind an der Nummer „QG1“ im Serviceheft oder am Fahrzeugtypschild erkennbar. Das Fahrzeugtypschild befindet sich im Gepäckraum neben der Mulde für das Ersatzrad.

Bei Fahrzeugen mit „Long-Life-Service“ kann das Wartungsintervall von 15.000 km bzw. 12 Monaten bei schonender Fahrweise und günstigen Einsatzbedingungen verdoppelt werden. Somit beträgt das maximale Wartungsintervall 30.000 km oder 24 Monate, wobei der Wartungsbedarf über die Wartungsintervallanzeige im Armaturenbrett angezeigt wird. Der Fahrer wird etwa 3000 km vorher nach jedem Einschalten der Zündung durch die Anzeige „service in 3000 km“ („Wartung in 3000 km“) gewarnt. Nach Erreichen des vom Steuergerät ermittelten Wartungszeitpunkts erscheint die Meldung „service“ „service jetzt“ („Wartung jetzt“). Danach muss die Wartung umgehend durchgeführt werden. Bei Fahrzeugen, die während des Wartungsintervalls weniger als 3000 km zurückgelegt haben, erscheint die genannte Warnung ohne Vorwarnung.

Bei sehr harten Einsatzbedingungen kann die Wartung bei Fahrzeugen mit „Long-Life-Service“ nach 15.000 km bzw. alle 12 Monate erfolgen.

Die Wartung umfasst stets den Ölwechsel und die damit verbundenen Arbeiten.

Fahrzeuge mit den nachstehend aufgeführten Merkmalen können mit dem „Long-Life-Service“ ausgestattet sein:

1. Spezielle („flexibel“) Wartungsintervallanzeige.

2. Sensor für niedrigen Motorölstand.

3. Bremsbelagverschleißanzeige.

4. Langzeit-Motoröl AUDI-Norm 503 00 (Benzin) oder 506 00 (Diesel).

5. Wartungsarme Blei-Calcium-Batterie.

ACHTUNG

Bei Fahrzeugen mit „Long–Life–Service“-System, deren System mit einem anderen Öl als AUDI–Norm 503 00 oder 506 00 befüllt ist, muss die Serviceanzeige auf 15.000 km oder 12 Monate eingestellt werden. Dies erfolgt durch Zurücksetzen der Anzeige mit der Einstelltaste im Armaturenbrett.

Bei Fahrzeugen ohne „Long-Life-Service“ müssen Ölwechsel und Wartung gemäß Wartungsplan durchgeführt werden.

Die Wartungsintervalle des Fahrzeugs richten sich nach der seit der letzten Wartung verstrichenen Zeit und der gefahrenen Strecke.

Wenn eine Wartung erforderlich ist, wird nach dem Einschalten der Zündung und dem Starten des Motors eine Minute lang anstelle des Kilometerstands im Drehzahlmesser das Wartungssignal angezeigt.

Dabei blinkt eine oder beide Anzeigen:

service OIL (Ölwechsel und damit verbundene Arbeiten) oder service INSP (Inspektionswartung).

Als Bezugsgröße für die Berechnung der Wartungszyklen dienen die seit dem letzten Zurücksetzen der Anzeige verstrichene Zeit bzw. die gefahrene Strecke. Dabei werden zwischen dem Erscheinen der Anzeige und der Durchführung der Wartung 1000 km bzw. 10 Tage berücksichtigt. Weitere Faktoren werden nicht berücksichtigt.

Wenn die Wartung durchgeführt wurde, muss die Wartungsanzeige in die Ausgangsstellung (Nullstellung) zurückgesetzt werden.

ACHTUNG

Der AUDI-Service liest bei jeder Wartung zusätzlich mit dem Fehlerspeicher-Auslesegerät V.A.G 1551 die Fehlerspeicher der Motorsteuergeräte, des ABS, des Airbags und der Diebstahlwarnanlage aus. Dazu wird empfohlen, in bestimmten Abständen den Service aufzusuchen. Dabei ist zu beachten, dass einige Störungen, zum Beispiel ausgefallene Sensoren des Motorsteuergeräts, nicht zu einer merklichen Leistungsminderung führen. Die Steuergeräte besitzen einen Notlaufbetrieb oder arbeiten mit Ersatzwerten, was vom Fahrer nicht erkannt werden kann. Das Auslesen des Fehlerspeichers erfolgt über die Diagnosebuchse.

Bei Fahrzeugen mit oder ohne „Long-Life-Service“ muss die Wartungsintervallanzeige nach der Wartung bzw. dem Ölwechsel zurückgesetzt werden. Erfolgt dies über die Einstelltasten im Armaturenbrett, wird die Anzeige auf „nicht flexibel“ gestellt. In diesem Fall gilt für das Fahrzeug der normale Wartungsplan entsprechend Zeitraum und gefahrener Strecke. Wird die Anzeige auf „flexibel“ gestellt, muss sie mit einem Fehlerauslesegerät oder dem Diagnosesystem des Fahrzeugs in einer Fachwerkstatt zurückgesetzt werden.

Zurücksetzen der Wartungsintervallanzeige

1 – кнопка регулировки 2 – кнопка измерителя пробега 3 – указатель пробегаArmaturenbrett 1 – Einstelltaste 2 – Taste Kilometerzähler 3 – Kilometeranzeige

Anzeige der Serviceintervalle kann auf zwei verschiedene Arten zurückgesetzt werden: In einer Werkstatt wird dafür das Auslesegerät V.A.G 1551 verwendet, das an die Diagnosebuchse in der Mittelkonsole angeschlossen wird. Steht dieses Gerät nicht zur Verfügung, kann die Anzeige mit der Rückstelltaste des Kilometerzählers und der Uhr im Armaturenbrett wie folgt zurückgesetzt werden:

ACHTUNG

Dabei wird die Serviceanzeige, die auf „flexibel“ eingestellt ist, auf „nicht flexibel“ gestellt.

VORGEHENSWEISE

1. Zündung ausschalten, Zündschlüssel in Nullstellung.

2. Taste –2– der Wegstreckenzähler drücken und halten.

3. Zündung einschalten. Im Display für die Wegstrecke –3– erscheint die Meldung „service OEL“. Taste –2– loslassen.

4. Knopf –1– der Uhr etwa 2 s herausziehen. Dadurch wird die Meldung „service OEL“ zurückgesetzt. Je nach Datum der Anzeige bleibt die Meldung „service OEL“ bestehen oder es erscheinen drei Striche (– – –).

5. Taste –2– erneut drücken und loslassen. Die Anzeige wechselt zur Meldung „service INSP“.

6. Einstellknopf –1– neben dem Drehzahlmesser etwa 2 s herausziehen. Die Serviceanzeige wird zurückgesetzt. Je nach Datum der Anzeige bleibt die Meldung „service OEL“ bestehen oder es erscheinen drei Striche (– – –).

7. Zündung ausschalten.

ACHTUNG

Beim Abklemmen der Batterie bleiben die Anzeigewerte erhalten.

Testen Sie sich

Ein kurzes Quiz zum Audi A3: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.