Fahrwerk und Lenkung

Hinterradnaben-Lager – Einstellung

7Schritte
~42Min.
2/5Schwierigkeit
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Anzugsdrehmoment auf dieser Seite
Erledigt 0 von 7

Frühe Modelle (vor 1992)

1. Vorderräder unterlegen. Gang einlegen (oder P) und Handbremse lösen.

2. Radzierblende abnehmen. Haben die Räder kein Mittelloch, die Radschrauben lockern.

3. Heck des Fahrzeugs anheben und abstützen, sodass sich das Rad frei drehen kann. Hat das Rad kein Mittelloch, das Rad abnehmen.

4. Nabenkappe mit einem kräftigen Schraubendreher abhebeln.

5. Splint von der Nabenmutter entfernen.

Mutter auf 25 N·m anziehen und dabei das Rad bzw. die Bremstrommel drehen, damit sich die Lager setzen.

6. Nabenmutter so weit lösen, bis sich die Anlaufscheibe hinter der Mutter gerade noch mit einem Schraubendreher verschieben lässt. Beim Prüfen der Scheibe auf Leichtgängigkeit nicht gegen die Nabenmutter oder die Bremstrommel hebeln oder verdrehen.

7. Neuen Splint einsetzen, um die Nabenmutter zu sichern.

Stimmen die Splintlöcher nicht überein, die Mutter bis zum nächsten passenden Lochpaar anziehen, den Splint vorübergehend einsetzen und prüfen, ob sich die Scheibe noch bewegen lässt. Lässt sie sich nicht mehr bewegen, den Splint entfernen und die Mutter bis zum nächsten Lochpaar zurückdrehen.

8. Bei korrekter Einstellung die Schenkel des Splints um die Mutter biegen. Nabenkappe wieder aufsetzen. Wurde das Rad abgenommen, Rad montieren und Fahrzeug absenken. Radschrauben, falls gelöst, nachziehen und Radzierblende wieder anbringen.

9. Lassen sich Geräusche oder Laufunruhe durch die Einstellung nicht beseitigen, müssen die Lager erneuert werden, wie im nächsten Abschnitt beschrieben.

Späte Modelle (ab 1992)

10. Bei späteren Modellen ist die Einstellung der hinteren Radlager nicht möglich. Die Kegelrollenlager der frühen Modelle werden durch abgedichtete, zweireihige Rollenlager ersetzt, die für die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ausgelegt sind (siehe Abbildung).

Hinweis: Die Nabenmutter niemals über das vorgeschriebene Drehmoment hinaus anziehen, um das Lager zu „einstellen“. Hat das Radlager übermäßiges Spiel, müssen die Lager erneuert werden.

Suspension and steering
Hinterradnabeneinheit – späte Modelle (ab 1992)

  1. Radnabe
  2. Lagergehäuse
  3. Stehbolzen
  4. Abschlusskappe (mit integriertem Raddrehzahlsensor – Modelle mit ABS)
  5. Lager
  6. Dichtring
  7. Impulsrad (nur Fahrzeuge mit ABS)

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