Ac60e Automatikgetriebe / Transaxle

Druckregelmagnetventil „G“ Funktion (Schaltmagnetventil SL4) (P2808)

4Schritte
~24Min.
2/5Schwierigkeit
Erledigt 0 von 4
SYSTEMBESCHREIBUNG

Das ECM verwendet das Fahrgeschwindigkeitssignal und die Signale der Getriebedrehzahlsensoren (NT, SP2), um den tatsächlichen Gang (1., 2., 3., 4., 5. oder 6. Gang) zu erkennen.

Das ECM vergleicht den tatsächlichen Gang mit dem Schaltplan im ECM-Speicher, um mechanische Fehler der Schaltmagnetventile, der Ventilkörperbaugruppe oder der Automatikgetriebebaugruppe (Kupplung, Bremse, Zahnräder usw.) zu erkennen.

DTC-Nr.

DTC-Erkennungsbedingung

Fehlerbereich

P2808

Eine der beiden Bedingungen ist erfüllt (2-Fahrt-Erkennungslogik):

  • Der Motor dreht frei, wenn ein Schalten in den 3. oder 5. Gang angefordert wird.
  • Die Bedingung, dass der 4. Gang eingelegt ist, obwohl ein Schalten in den 4. Gang angefordert wurde, tritt zweimal auf, und eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:
    • Wenn ein Schalten in den 1. Gang angefordert wird, ist der 3. Gang eingelegt.
    • Wenn ein Schalten in den 2. Gang angefordert wird, ist der 3. Gang eingelegt.
    • Wenn ein Schalten in den 6. Gang angefordert wird, ist der 5. Gang eingelegt.
  • Schaltmagnetventil SL4 bleibt geöffnet oder geschlossen
  • Ventilkörperbaugruppe des Getriebes ist blockiert
  • Automatikgetriebebaugruppe (Kupplung, Bremse, Zahnräder usw.)
BESCHREIBUNG DER ÜBERWACHUNG

Das ECM steuert die Gangwechsel, indem es die Schaltmagnetventile ein- und ausschaltet. Anhand der Turbinendrehzahl am Eingang und der Drehzahl der Ausgangswelle ermittelt das ECM den tatsächlichen Gang (1., 2., 3., 4., 5. oder 6. Gang). Stimmen der vom ECM angeforderte Gang und der tatsächliche Gang nicht überein, schaltet das ECM die MKL (Störungsanzeige) ein und speichert den DTC.

STRATEGIE DER ÜBERWACHUNG

Zugehörige DTCs

P2808:

Schaltmagnetventil SL4/AUS-Fehler

Schaltmagnetventil SL4/EIN-Fehler

Erforderliche Sensoren/Bauteile

Schaltmagnetventil SL4, Getriebedrehzahlsensor (NT), Getriebedrehzahlsensor (SP2), Kurbelwellenpositionssensor (NE)

Betriebshäufigkeit

Kontinuierlich

Dauer

Fehler AUS (A) und (B): 0.5 s

Fehler AUS (C): 0.8 s

EIN-Fehler: 0.8 s.

MIL-Funktion

2 Fahrzyklen

Betriebsablauf

Keine

TYPISCHE FREIGABEBEDINGUNGEN Alle:

Die Überwachung läuft, solange folgende DTCs nicht gespeichert sind:

P0712, P0713 (Schaltkreis ATF-Temperatursensor (TFT))

P0115, P0117, P0118 (Schaltkreis Motorkühlmitteltemperatursensor (ECT))

P0717, P07BF, P07C0 (Schaltkreis Turbinendrehzahlsensor)

P0722, P077C, P077D (Schaltkreis Ausgangssensor)

P0335 (Schaltkreis Kurbelwellenpositionssensor (diese Bedingung gilt nur bei Verwendung der Notlauffunktion))

P0748 (Schaltmagnetventil SL1 Stromkreis)

P0778 (Schaltmagnetventil SL2 Stromkreis)

P0798 (Schaltmagnetventil SL3, Schaltkreis)

P2810 (Schaltmagnetventil SL4, Schaltkreis)

P0327, P0328, P0332, P0333 (Schaltkreis Klopfregelsensor (KCS))

P0120, P0121, P0122, P0123, P0220, P0222, P0223, P0604, P0606, P060A, P060B, P060D, P060E, P0657, P1607, P2102, P2103, P2111, P2112, P2118, P2119, P2135 (ETCS (Elektronische Drosselklappensteuerung))

U0100 (CAN-Kommunikationssystem)

Stromkreis TFT-Sensor (ATF-Temperatur)

Keine Störung im Stromkreis

ECT-Sensor (Motorkühlmitteltemperatur), Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Turbinendrehzahlsensor, Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Stromkreis Ausgangsdrehzahlsensor

Keine Störung im Stromkreis

Schaltmagnetventil SL1, Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Schaltmagnetventil SL2, Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Schaltmagnetventil SL3, Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Schaltmagnetventil SL4, Schaltkreis

Keine Störung im Stromkreis

Stromkreis KCS (Klopfregelungssensor)

Keine Störung im Stromkreis

ETCS (Elektronische Drosselklappensteuerung)

Kein Systemausfall

CAN-Kommunikationssystem

Kein Systemausfall

Getriebebereich

"D"

Dauer ab Schaltung von „N“ auf „D“

4 s oder mehr

TFT (ATF-Temperatur)

-10°C (14°F) oder höher

Motor

Fahrt

Fehler AUS (A):

ECM-Gangwahl

3.

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL1

1600 kPa (16,3 kgf/cm², 232 psi)

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL2

0,1 kPa (0 kgf/cm², 0 psi)

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL4

1600 kPa (12,2 kgf/cm², 174 psi)

Drosselklappenöffnungswinkel

3 % oder mehr

Fehler AUS (B):

ECM-Gangwahl

5.

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL1

0,1 kPa (0 kgf/cm², 0 psi)

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL2

1600 kPa (16,3 kgf/cm², 232 psi)

Vom ECM angezeigter Druckwert von SL4

1600 kPa (16,3 kgf/cm², 232 psi)

Drosselklappenöffnungswinkel

3 % oder mehr

AUS-Störung (C):

ECM-Gangwahl

3.

Fahrzeuggeschwindigkeit

2 km/h oder mehr

Drosselklappenöffnungswinkel

11,7 % oder mehr bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min

(Bedingung variiert mit der Motordrehzahl)

ECT (Motorkühlmitteltemperatur)

40 °C oder höher

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 1. Gang

3,3500 bis 7,3000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 2. Gang

1,9500 bis 2,4000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 3. Gang

1,3000 bis 1,6500

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 4. Gang

0,9000 bis 1,1000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 5. Gang

0,6376 bis 0,7376

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 6. Gang

0,5306 bis 0,6306

Fehler EIN (A):

ECM-Gangwahl

1.

Zeit nach Wechsel in den 1. Gang

0.1 s oder mehr

Fahrzeuggeschwindigkeit

2 km/h bis 40 km/h

Motordrehzahl - Turbinendrehzahl

50 U/min oder mehr

ECT (Motorkühlmitteltemperatur)

40 °C oder höher

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 1. Gang

3,3500 bis 7,3000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 2. Gang

1,9500 bis 2,4000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 3. Gang

1,3000 bis 1,6500

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 4. Gang

0,9000 bis 1,1000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 5. Gang

0,6376 bis 0,7376

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 6. Gang

0,5306 bis 0,6306

EIN-Fehler (B):

ECM-Gangwahl

2.

Zeit nach Wechsel in den 2. Gang

0.1 s oder mehr

Fahrzeuggeschwindigkeit

2 km/h oder mehr

Drosselklappenöffnungswinkel

11,7 % oder mehr bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min

(Bedingung variiert mit der Motordrehzahl)

ECT (Motorkühlmitteltemperatur)

40 °C oder höher

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 1. Gang

3,3500 bis 7,3000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 2. Gang

1,9500 bis 2,4000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 3. Gang

1,3000 bis 1,6500

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 4. Gang

0,9000 bis 1,1000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 5. Gang

0,6376 bis 0,7376

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 6. Gang

0,5306 bis 0,6306

EIN-Fehler (C):

ECM-Gangwahl

6.

Zeit nach Wechsel in den 6. Gang

0.1 s oder mehr

Fahrzeuggeschwindigkeit

2 km/h oder mehr

Drosselklappenöffnungswinkel

11,7 % oder mehr bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min

(Bedingung variiert mit der Motordrehzahl)

ECT (Motorkühlmitteltemperatur)

40 °C oder höher

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 1. Gang

3,3500 bis 7,3000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 2. Gang

1,9500 bis 2,4000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 3. Gang

1,3000 bis 1,6500

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 4. Gang

0,9000 bis 1,1000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 5. Gang

0,6376 bis 0,7376

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 6. Gang

0,5306 bis 0,6306

Störung ON (D):

ECM-Gangwahl

4.

Zeit nach Wechsel in den 4. Gang

0.1 s oder mehr

Fahrzeuggeschwindigkeit

2 km/h oder mehr

Drosselklappenöffnungswinkel

11,7 % oder mehr bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min

(Bedingung variiert mit der Motordrehzahl)

ECT (Motorkühlmitteltemperatur)

40 °C oder höher

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 1. Gang

3,3500 bis 7,3000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 2. Gang

1,9500 bis 2,4000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 3. Gang

1,3000 bis 1,6500

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 4. Gang

0,9000 bis 1,1000

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 5. Gang

0,6376 bis 0,7376

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl (NT / NO) im 6. Gang

0,5306 bis 0,6306

TYPISCHE FEHLERSCHWELLEN
  • [OFF-Störung]
    • Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt: OFF-Störung (A), (B) oder (C)
Fehler AUS (A):

Turbinendrehzahl - Ausgangsdrehzahl x Übersetzung 3. Gang

1000 U/min oder mehr

Fehler AUS (B):

Turbinendrehzahl - Abtriebsdrehzahl x Übersetzung 5. Gang

1000 U/min oder mehr

AUS-Störung (C):

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl, wenn Ausgangsdrehzahl kleiner als 1000 U/min

3,3500 bis 7,3000

  • [ON-Fehler]
    • Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt: ON-Störung (A), (B) oder (C) und ON-Störung (D). Pro Fahrzyklus sind 2 Erkennungen erforderlich:
    • 1. Erkennung: Temporärer Merker EIN
    • 2. Erkennung: Anstehender Fehlercode EIN
EIN-Fehler (A) und (B):

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl, wenn Ausgangsdrehzahl kleiner als 1000 U/min

1,3000 bis 1,6500

EIN-Fehler (C):

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl, wenn Ausgangsdrehzahl kleiner als 1000 U/min

0,6376 bis 0,7376

Störung ON (D):

Turbinendrehzahl / Ausgangsdrehzahl, wenn Ausgangsdrehzahl kleiner als 1000 U/min

0,9000 bis 1,1000

WARNUNG / HINWEIS / TIPP

HINWEIS:

  • Universal-Trip durchführen, um permanente DTCs zu löschen (siehe SeitePerform registration and/or initialization when parts related to the ).
  • Registrierung und/oder Initialisierung durchführen, wenn Teile des Automatikgetriebes ersetzt werden (siehe Seite ).

HINWEIS:

Nach der Reparatur die DTCs löschen und folgendes Verfahren durchführen, um zu prüfen, ob keine DTCs ausgegeben werden.

  1. D-Stellungs-Schalttest bei der Probefahrt ausführen (siehe SeiteTurn the ignition switch off. ).*1
  2. Zündschalter ausschalten.
  3. Schritt (*1) erneut ausführen.
  4. DTCs erneut prüfen (siehe Seite ).
VORGEHENSWEISE
  1. WEITERE DTCS PRÜFEN, AUSGABE (ZUSÄTZLICH ZU DTC P2808)

(a) Techstream an den DLC3 anschließen.

(b) Zündschalter auf EIN stellen.

(c) Techstream einschalten.

(d) Folgende Menüs aufrufen: Powertrain / Engine and ECT / Trouble Codes.

(e) DTCs mit dem Techstream auslesen.

Ergebnis

Ergebnis

Weiter mit

Nur DTC P2808 wird ausgegeben

A

P2808 und weitere DTCs werden ausgegeben

B

HINWEIS:

Wenn ein Magnetventil in der Stellung AUS festhängt, werden DTCs für mehrere Magnetventile einschließlich des fehlerhaften Magnetventils erkannt.

A

ZU SCHRITT 3 GEHEN

B
  1. AKTIVTEST MIT TECHSTREAM DURCHFÜHREN (SCHALTSTELLUNG STEUERN)

HINWEIS:

Dieser Test sollte immer mit mindestens 2 Personen durchgeführt werden.

(a) Motor warm laufen lassen.

(b) Zündschalter ausschalten.

(c) Techstream an den DLC3 anschließen.

(d) Zündschalter auf ON stellen.

(e) Techstream einschalten.

(f) Folgende Menüs aufrufen: Antriebsstrang / Motor und ECT / Aktivtest.

(g) Aktivtest gemäß der Anzeige im Techstream durchführen.

HINWEIS:

Durch Vergleich des über den Active Test angesteuerten Gangs mit dem tatsächlichen Gang kann das Problem bestätigt werden (siehe SeiteEngine and ECT ).

Motor und ECT

Tester-Anzeige

Prüfteil

Stellbereich

Diagnosehinweis

Schaltposition steuern

Betätigt die Schaltmagnetventile, damit Gänge manuell gewählt werden können.

  • Taste „→“ drücken: Hochschaltung erfolgt
  • Taste „←“ drücken: Herunterschaltung erfolgt

Dient zur Überprüfung der Funktion der Schaltmagnetventile.

Hoch- und Herunterschaltungen sollten nacheinander durchgeführt werden. Zwischen den Gangwechseln ist ein Intervall von 10 Sekunden erforderlich.

Bei hohen Geschwindigkeiten nicht herunterschalten. Dies beschädigt das Automatikgetriebe.

[Fahrzeugzustand]

  • 50 km/h oder weniger

HINWEIS:

  • Dieser Test kann bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 50 km/h oder weniger durchgeführt werden.
  • Die Hochschaltungen vom 4. in den 5. und vom 5. in den 6. Gang müssen mit losgelassenem Fahrpedal durchgeführt werden.
  • Die Rückschaltungen vom 6. in den 5. und vom 5. in den 4. Gang müssen mit losgelassenem Fahrpedal durchgeführt werden.
  • Das Fahrpedal mindestens 2 Sekunden nach dem Schalten nicht betätigen und nicht aufeinanderfolgend schalten.
  • Der vom ECM angeforderte Gang wird im Datenlisten-/Schaltstatus-Display des Techstream angezeigt.

(h) Den vom ECM angeforderten Gang mit dem tatsächlichen Gang vergleichen.

Ergebnis

Tatsächlicher Gang während der Störung

Vom ECM angeforderter Gang

Weiter mit

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Schaltmagnetventil SL1

Klemmt EIN

1.

2.

3.

4.

4.

4.

A

Klemmt AUS

N*1

N*1

N*1

N*1

5.

6.

Schaltmagnetventil SL2

Klemmt EIN

4.

4.

4.

4.

5.

6.

B

Klemmt AUS

1.

2.

3.

1.

N*1

N*1

Schaltmagnetventil SL3

Klemmt EIN

2.

2.

3.

4.

5.

6.

C

Klemmt AUS

1.

1.

3.

4.

5.

N*1

Schaltmagnetventil SL4

Klemmt EIN

3.

3.

3.

4.

5.

5.

D

Klemmt AUS

1.

2.

1.

4.

N*1

6.

Schaltmagnetventil SLT

Klemmt EIN

N*2

N*2

N*2

N*2

N*2

N*2

E

Klemmt AUS*3

1.

2.

3.

4.

5.

6.

HINWEIS:

  • *1: Neutral
  • *2: Wenn das Schaltmagnetventil SLT in der EIN-Stellung klemmt, ist der Leitungsdruck niedrig. Daher ist das Drehmoment, das von jedem Gang übertragen werden kann, geringer als die normale Grenze. Wenn die Motorleistung diese verringerte Grenze überschreitet, steigt die Motordrehzahl frei an.
  • *3: Wenn das Schaltmagnetventil SLT in der AUS-Stellung klemmt, ist der Schaltvorgang normal.
A

ZUM DTC-ABLAUF (ZUGEHÖRIGE LEISTUNGSSTÖRUNG DES SCHALTMAGNETVENTILS SL1 DTC P0746)

B

ZUM DTC-ABLAUF (ZUGEHÖRIGE LEISTUNGSSTÖRUNG DES SCHALTMAGNETVENTILS SL2 DTC P0776)

C

ZUM DTC-ABLAUF (ZUGEHÖRIGE LEISTUNGSSTÖRUNG DES SCHALTMAGNETVENTILS SL3 DTC P0796)

E

ZUM DTC-DIAGNOSEABLAUF SPRINGEN (ZUGEHÖRIGER DTC FÜR FUNKTION DES SCHALTMAGNETVENTILS SLT P2714)

D
  1. SCHALTMAGNETVENTIL SL4 PRÜFEN

(a) Schaltmagnetventil SL4 ausbauen (siehe Seite ).

(b) Den Widerstand gemäß den Werten in der folgenden Tabelle messen.

Sollwert Widerstand:

Prüfanschluss

Zustand

Vorgegebener Zustand

1 - 2

20 °C

5.0 bis 5.6 Ω

(c) Schaltmagnetventil mit 12-V-Batteriespannung beaufschlagen und prüfen, ob sich das Ventil bewegt und ein Betriebsgeräusch erzeugt.

i.O.:

Messbedingung

Vorgegebener Zustand

  • Batterie Plus (+) mit einer 21-W-Lampe → Klemme 1
  • Batterie Minus (-) → Klemme 2

Ventil bewegt sich und erzeugt ein Betriebsgeräusch

Text in der Abbildung

*1

Schaltmagnetventil SL4

NICHT i.O.

SCHALTMAGNETVENTIL SL4 ERSETZEN

OK
  1. STEUERGERÄTEBLOCK DES GETRIEBES PRÜFEN

(a) Ventilkörperbaugruppe des Getriebes prüfen (siehe SeiteOK: ).

i.O.:

Auf keinem Ventil befinden sich Fremdkörper, und sie arbeiten leichtgängig.

OK

AUTOMATIKGETRIEBE INSTANDSETZEN ODER ERSETZEN

NICHT i.O.

STEUERGERÄTEBLOCK DES GETRIEBES INSTANDSETZEN ODER ERSETZEN

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