Prüfung des technischen Zustands
VORGEHENSWEISE
Das Ritzel des Antriebs darf keine Riefen oder gebrochenen Zähne aufweisen. Die Zähne des Ritzels dürfen nicht verschlissen sein. Das Ritzel muss sich leicht gegenüber der Nabe der Freilaufkupplung drehen lassen, jedoch nur in Drehrichtung des Ankers beim Motorstart. Die Bürsten im Bürstenhalter müssen sich frei und ohne Klemmen bewegen. Mindestlänge der Bürsten 13 mm. DURCHFÜHRUNG 1. Mit einer Prüflampe prüfen, ob die Ankerwicklung einen Schluss nach „Masse“ hat.Über die Lampe wird Spannung an die Ankerwelle und die Kommutatorlamellen angelegt. Leuchtet die Lampe, liegt ein Schluss der Wicklung nach „Masse“ vor. Dieser Rotor muss ersetzt werden. 2. Mit einem speziellen Prüfgerät prüfen, ob Kurzschlüsse zwischen den Wicklungsabschnitten oder den Kommutatorlamellen bestehen sowie ob Unterbrechungen an den Lötstellen der Wicklungsanschlüsse zu den Kommutatorlamellen vorliegen. Bei Beschädigung den Rotor ersetzen. 3. Die Kommutatorfläche prüfen. Verschmutzter oder verbrannter Kommutator wird mit feinem Schleifpapier gereinigt. Bei starker Beschädigung der Kommutatorfläche kann diese auf der Drehbank nachgedreht werden, wobei möglichst wenig Material abgetragen werden darf. 4. Die Deckel prüfen. Bei Rissen sind die Deckel zu ersetzen. Sind die Gleitlager 7 und 11 verschlissen, müssen die Deckel oder die Lager selbst ersetzt werden.
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