Lambda-Regelung
Der Katalysator kann nur dann richtig arbeiten, wenn das Luftverhältnis λ möglichst nahe bei 1 liegt, was einem Kraftstoff-Luft-Verhältnis von 14,7:1 entspricht. Um dies in der Praxis zu erreichen, sind die Einspritzsysteme MPI/MPFI mit einer sogenannten Lambda-Regelung ausgestattet. Dabei misst die Lambda-Sonde den Sauerstoffgehalt im Abgas – eine vergleichbare Größe für die Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemisches. Weicht der Wert vom Idealwert ab, regelt das Steuergerät die Gemischzusammensetzung.
Die Regelung arbeitet im Bereich von λ = 0,8 bis λ = 1,2, wobei Schwankungen dieses Wertes erwünscht sind, da der Katalysator nur so eine nahezu vollständige Umwandlung der Schadstoffe erreicht.
Die Lambda-Sonde gibt erst ab Temperaturen über 350 °C ein Signal ab. Damit dieser Temperaturbereich möglichst schnell erreicht wird, wird die Sonde elektrisch beheizt. Bis die Sonde ihre Betriebstemperatur erreicht hat, bleibt das System ungeregelt und orientiert sich an einem vorgegebenen Mittelwert.
Wie Sie sicher bereits vermutet haben: Der 6-Zylinder-Audi ist mit zwei Katalysatoren und ebenso mit zwei Lambda-Sonden ausgestattet.
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