Einspritzsysteme MPI und MPFI

Zusammenwirken der Bauteile

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Die sich bei laufendem Motor auf- und abbewegenden Kolben saugen Luft an. Wenn Sie das Fahrpedal vollständig durchtreten, saugt der Motor die größtmögliche Luftmenge an, da in diesem Fall beide Drosselklappen vollständig geöffnet sind. Entsprechend ist die Luftmenge bzw. Luftmasse bei geschlossener oder teilweise geöffneter Drosselklappe geringer. Für einen sauberen Motorlauf muss die angesaugte Luft in einem genau festgelegten Verhältnis mit dem Kraftstoff vermischt werden. Zur Ermittlung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses verwendet das Einspritzsystem MPI die Ansaugluftmasse. Der Luftmassenmesser liefert dem Steuergerät des MPI-Systems dabei die Information über die angesaugte Luftmasse. Eine vergleichbare Größe im Einspritzsystem MPFI sind die Informationen über Saugrohrdruck und Temperatur.


Das Steuergerät kann nun die richtigen Impulse zum Öffnen und Schließen der Einspritzventile abgeben. Eine längere Öffnungszeit ist erforderlich, wenn viel Kraftstoff benötigt wird; eine kurze Öffnungszeit genügt, wenn nur wenig Kraftstoff benötigt wird. Die „Einspritzleistung“ der Einspritzventile bleibt somit konstant. Die Mengenregelung erfolgt über die Einspritzdauer.

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