Prüfung der Einspritzventile
Besteht der Verdacht, dass eines der Einspritzventile nicht arbeitet, lässt sich dies mit einem LED-Voltmeter und einem genauen Ohmmeter leicht prüfen.
VORGEHENSWEISE
Die Stecker von allen Einspritzventilen abziehen.
Zuerst die Spannungsprüfung: LED-Voltmeter (nicht die Prüflampe) an die Steckkontakte des Steckers anschließen. Motor starten: Die LEDs im Voltmeter müssen flackern, andernfalls liegt keine Stromversorgung vor oder das Steuergerät, das die Masse schaltet, ist defekt. Mit einem herkömmlichen Messgerät ist diese Prüfung nicht durchführbar.
Widerstandsprüfung: Die Stecker der Einspritzventile abziehen, das Ohmmeter an beide Kontakte des Einspritzventils anschließen: Bei kaltem Motor muss es 13,5 – 17 Ω anzeigen.
Liegt der Wert außerhalb der angegebenen Grenzen, das Einspritzventil ersetzen (sofern die Messung genau war).
Dichtheitsprüfung: Die Kraftstoffverteilerleiste zusammen mit den Einspritzventilen abnehmen.
Die Stecker der Einspritzventile sind abgezogen, die Kraftstoffleitungsschläuche bleiben angeschlossen.
Einen Helfer bitten, den Motor mehrmals mit dem Anlasser durchzudrehen, damit die Kraftstoffpumpe arbeitet und ein Betriebsdruck aufgebaut wird.
Die Einspritzventile beobachten: Jedes einzelne Einspritzventil darf pro Minute höchstens 1–2 Tropfen Kraftstoff verlieren. Andernfalls ist das undichte Einspritzventil zu ersetzen.
Unabhängig davon können der Einspritzstrahl und die Einspritzmenge des Ventils geprüft werden, falls dies wegen Motorstörungen erforderlich ist.
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