Prüfung der Leerlaufdrehzahl und Abgasanalyse
6-Zylinder-Motoren sind mit automatischer Leerlaufdrehzahlregelung ausgestattet.
Eine Einstellschraube ist nicht vorhanden – es gibt also nichts einzustellen. Die Leerlaufdrehzahl wird lediglich überprüft. Unter den richtigen Prüfbedingungen (siehe unten) sollte folgende Leerlaufdrehzahl anliegen: 680 – 820 U/min (2,6-Liter-Motor) bzw. 700 – 800 U/min (2,8-Liter-Motor). Andernfalls:
VORGEHENSWEISE
Alle Bauteile des Ansaugsystems (Leitungen, Dichtungen) auf Dichtheit prüfen. Unkontrolliert eindringende Luft kann die Leerlaufdrehzahl so stark verändern, dass selbst das Leerlaufstellventil dies nicht ausgleichen kann.
Fehlerspeicher in der Werkstatt auslesen. Möglicherweise liegt im System ein weiterer Fehler vor.
Prüfbedingungen
VORGEHENSWEISE
Voraussetzungen für die Prüfung der Leerlaufdrehzahl sind ein auf Betriebstemperatur erwärmter Motor sowie funktionsfähige Einspritz- und Zündanlage.
Anschließend alle elektrischen Verbraucher im Fahrzeug ausschalten.
Auch der Kühlerlüfter darf nicht laufen.
Beide Kurbelgehäuse-Entlüftungsleitungen abnehmen und die Schlauchenden verschließen.
Klimaanlage ausschalten.
Wählhebel des Automatikgetriebes in Stellung „N“ oder „P“ bringen.
Motor auf Betriebstemperatur warmfahren (Öltemperatur mindestens 60 °C).
Der Luftfilter-Einsatz muss einwandfrei sauber sein.
Für die CO-Messung darf an die Auspuffanlage kein Absauggerät angeschlossen sein.
Testen Sie sich
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