Prüfung der Funktion und Austausch des Drosselklappenstellungssensors (TPS)
PRÜFUNG
VORGEHENSWEISE
1. Der TPS ist am Drosselklappengehäuse montiert und mit der Drosselklappenwelle verbunden. Anhand der vom TPS gelieferten Signale ermittelt das PCM die genaue aktuelle Stellung der Drosselklappe, die der vom Fahrer betätigten Gaspedalstellung entspricht. Ein Ausfall des Sensors kann zu unkontrollierter Kraftstoffeinspritzung und instabiler Motordrehzahl führen. Bei Störungen des TPS wird im Diagnosespeicher der Fehlercode P0122 oder P0123 abgelegt (siehe Abschnitt Onboard-Diagnose (OBD) - Funktionsprinzip und Fehlercodes).

2. Mit einem Voltmeter die Referenzspannung messen, die das PCM an den Sensor liefert. Kabelbaum vom Sensor trennen und die Voltmeterspitzen an die Anschlüsse REF (+) und GND (-) des Steckers anlegen. Bei eingeschalteter Zündung (Motor nicht starten) sollte das Gerät etwa 5,0 V anzeigen. Fehlende Spannung weist auf eine Unterbrechung im Stromkreis zum PCM oder auf einen Defekt des Moduls selbst hin.
3. Nun die Signalspannung des Sensors prüfen. Bei abgestelltem Motor und vollständig geschlossener Drosselklappe das Voltmeter zwischen den Anschlüssen SIG (+) und GND (-) des TPS-Steckers anschließen.
Zum Anschließen des Voltmeters an die Rückseite der Anschlüsse eignet sich eine aufgebogene Büroklammer. Drosselklappe allmählich öffnen und die Voltmeteranzeige beobachten. Bei geschlossener Drosselklappe muss die Signalspannung 0,5 ÷ 1,5 V betragen und bei vollständig geöffneter Drosselklappe allmählich auf 4,5 V ansteigen. Andernfalls den TPS austauschen.
AUSTAUSCH
VORGEHENSWEISE
Der TPS ist fest am Drosselklappengehäuse montiert und wird nur zusammen mit der gesamten Baugruppe ersetzt (siehe Kapitel Kraftstoff- und Abgassystem).
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