Motor und Nebenaggregate

Einspritzkontrollleuchte

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K9K

Fahrzeuge mit dem Dieselhochdrucksystem DELPHI DDCR sind je nach Schweregrad der erkannten Fehler mit Fehlersymbolen und Warnmeldungen im Display ausgestattet, um den Kunden zu informieren und die Diagnose zu erleichtern.

Das Einspritzsteuergerät steuert die Kontrollleuchten und die Warnmeldungen im Kombiinstrument. Die Fehlerkontrollleuchten leuchten auf:

  • während der Vorglühphase,
  • bei einem Einspritzfehler,
  • bei Motorüberhitzung.

Die Warninformationen werden über das Multiplexnetz an das Kombiinstrument übertragen.

EINSCHALTPRINZIP DER KONTROLLLEUCHTEN.

Beim Startvorgang (Betätigung der Taste „Start“) leuchtet das orangefarbene Vorglühsymbol während der Vorglühphase und erlischt danach (Kapitel Vorglühen, Steuerung Vor- und Nachglühen, Seite 13C-4).

Bei einem Einspritzfehler (Schweregrad 1) erscheint die Meldung „Einspritzung prüfen“, anschließend leuchtet die Warnleuchte „Service“ auf. Dies bedeutet eingeschränkten Betrieb und eine begrenzte Sicherheitsstufe.

Der Fahrer sollte die Reparatur so schnell wie möglich durchführen lassen.

Die Fehler betreffen:

  • die Wegfahrsperre,
  • einen Codierfehler der C2I (individuelle Injektorkorrektur),
  • einen Injektor,
  • die Ansteuerung der Injektoren,
  • die Kraftstoffversorgung (Undichtigkeit eines Injektors ...),
  • einen Fehler des Sollwertgebers der Motordrehzahl,
  • das Sperrelais der Einspritzung,
  • das Magnetventil oder den Stellungssensor der Abgasrückführung,
  • das Potentiometer des Gaspedals (Spur 1 und 2),
  • die Versorgung des Gaspedal-Potentiometers,
  • den Ladedrucksensor (bei Überdruck),
  • das Vorhandensein von Wasser im Kraftstoff oder einen Fehler des Wassersensors (falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist).

Bei einem schweren Einspritzfehler (Schweregrad 2) erscheint das rote Symbol mit einem Motor und der Anzeige „Stop“ (nur Display mit Matrix) zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“, gefolgt von der Warnleuchte „Stop“ und einem Warnton.

Die Fehler betreffen:

  • bei verzögertem Abstellen: das Mengenstellglied (Regelabweichung und Überdruck),
  • bei sofortigem Abstellen:
  • den Motordrehzahlsensor,
  • das Kraftstoffmengen-Stellglied,
  • den Raildrucksensor,
  • die Versorgung aller Injektoren,
  • die Versorgungsspannung der Sensoren,
  • einen internen Fehler des Steuergeräts.

Bei Motorüberhitzung erscheint das Symbol für Motortemperaturfehler mit der Meldung „Motorüberhitzung“ (nur Display mit Matrix), gefolgt von der Warnleuchte „Stop“ und einem Warnton. In diesem Fall muss das Fahrzeug sofort angehalten werden.

Orangefarbene Abgas-Kontrollleuchte „On Board Diagnostic“

Die orangefarbene Leuchte mit Motorsymbol leuchtet beim Einschalten der Zündung etwa 5 Sekunden lang und erlischt dann. Sie ist bei laufendem Motor niemals sichtbar (nicht funktionsfähig).

B84 oder C84, und F9Q

Fahrzeuge mit dem Hochdruck-Dieselsystem Bosch EDC16 sind mit Fehlersymbolen und Warnmeldungen im Klartext ausgestattet. Je nach Schweregrad der erkannten Fehler dienen diese dazu, den Kunden zu informieren und die Diagnose zu lenken.

Das Einspritzsteuergerät steuert die Kontrollleuchten und die Warnmeldungen im Kombiinstrument. Die Fehlerkontrollleuchten und Fehlermeldungen sind sichtbar:

  • während der Vorglühphase,
  • bei einem Einspritzfehler,
  • bei Motorüberhitzung.

Die Warninformationen werden über das Multiplexnetz an das Kombiinstrument übertragen.

EINSCHALTPRINZIP DER KONTROLLLEUCHTEN

Beim Startvorgang (Betätigung der Taste „Start“) leuchtet das orangefarbene Vorglühsymbol während der Vorglühphase und erlischt danach (Kapitel Vorglühen, Steuerung Vor- und Nachglühen, Seite 13C-4).

Bei einem Einspritzfehler (Schweregrad 1) erscheint die Meldung „Einspritzung prüfen“, anschließend leuchtet die Warnleuchte „Service“ auf. Dies bedeutet eingeschränkten Betrieb und eine begrenzte Sicherheitsstufe.

Die Fehler betreffen:

  • bei einem internen Fehler des Steuergeräts,
  • bei einem Fehler der Wegfahrsperre,
  • bei einem Fehler der Drehzahlsynchronisation,
  • bei einem Fehler des Gaspedal-Potentiometers,
  • bei einem Fehler des Luftmassenmessers,
  • bei einem Fehler des Geschwindigkeitssensors (siehe Antiblockiersystem),
  • bei einem Fehler des Magnetventils der Abgasrückführung,
  • bei einem Fehler des Magnetventils der Ladedruckregelung,
  • bei einem Fehler des Hauptrelais der Schutz- und Schalteinheit,
  • bei einem Injektorfehler,
  • bei einem Fehler der Mengenkorrektur der Injektoren (IMA),
  • bei einem Versorgungsfehler der Sensoren.

Bei einem schweren Einspritzfehler (Schweregrad 2) erscheint das rote Symbol mit einem Motor und der Anzeige „Stop“ (nur Display mit Matrix) zusammen mit der Meldung „Einspritzung fehlerhaft“, gefolgt von der Warnleuchte „Stop“ und einem Warnton.

Die Fehler betreffen:

  • bei einem internen Fehler des Steuergeräts,
  • bei einem Injektorfehler,
  • bei einem Fehler des Raildrucksensors,
  • bei einem Fehler des Raildruckreglers.

Bei Motorüberhitzung erscheint das Symbol für Motortemperaturfehler mit der Meldung „Motorüberhitzung“ (nur Display mit Matrix), gefolgt von der Warnleuchte „Stop“ und einem Warnton. In diesem Fall muss das Fahrzeug sofort angehalten werden.

Orangefarbene Abgas-Kontrollleuchte „On Board Diagnostic“

Die orangefarbene Leuchte mit Motorsymbol leuchtet beim Einschalten der Zündung etwa 5 Sekunden lang und erlischt dann. Sie ist bei laufendem Motor niemals sichtbar (nicht funktionsfähig).

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Ein kurzes Quiz zum Renault Megane: Zu jeder Antwort gibt es eine Erklärung und einen Link zur Handbuchseite.