Einspritzdüsen
Die Düsen zum Abdichten oder zur Reparatur nur in einer Dieselmotoren-Werkstatt abgeben. Diese Arbeit auf keinen Fall selbst ausführen, da neben speziellem Werkzeug der Einspritzdruck zu Verletzungen führen kann, wenn Finger in der Nähe des Einspritzstrahls gehalten werden. Um eine schlecht arbeitende Düse zu erkennen, nacheinander die Einspritzleitungen von den Düsen lösen und den Motor starten. Ändert sich die Motorlaufruhe nach dem Lösen der Leitung von einer bestimmten Düse nicht, bedeutet das, dass diese Düse fehlerhaft arbeitet.
Ausbau und Einbau
ARBEITSABLAUF
1. Beide Muttern lösen, mit denen die Einspritzleitungen am Ansaugkrümmer befestigt sind. Beide Überwurfmuttern jeder Einspritzleitung mit einem Leitungsschlüssel mit Schlitz lösen. Ein solcher Schlüssel kann bei vorhandener Leitung auf die Mutter aufgesetzt werden. Andernfalls einen normalen Schlüssel verwenden. Klemmschellen lösen und Leitungen herausnehmen.
2. Kraftstoffschlauch von der Rücklaufleitung abziehen, vier Muttern lösen und Rücklaufleitung (Leckölleitung) sowie Scheiben abnehmen.
3. Einspritzdüsen mit einem langen Schlüssel herausschrauben. Bei Toyota-Werkstätten wird dafür Spezialwerkzeug verwendet. Dabei die Düsen nicht beschädigen. Die Düsen in der Ausbaureihenfolge ablegen, wenn sie wieder eingebaut werden.
4. Der Einbau der Düsen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
5. Beim Einbau unbedingt den Dichtring ersetzen. Das Anzugsdrehmoment der Düsen beträgt 65 N·m. Dieses Drehmoment nicht überschreiten, da sich sonst die Düsen verziehen oder die Düsennadeln klemmen können.
6. Vier Scheiben auf die Düsen legen und die Rücklaufleitung anschließen. Vier Muttern aufschrauben und mit 30 N·m anziehen. Schlauch an die Rücklaufleitung anschließen.
7. Einspritzleitungen montieren. Zuerst beide Klemmschellen am Ansaugkrümmer locker befestigen und die Überwurfmuttern aller Leitungen aufschrauben. Überwurfmuttern anziehen. Das Anzugsdrehmoment beträgt 30 N·m; die Muttern nicht überdrehen. Danach die Leitungen mit beiden Schellen und Muttern befestigen.
8. Motor mit dem Anlasser durchdrehen und dabei die Überwurfmuttern an den Düsen nacheinander lösen. Dabei wird Luft entlüftet. Überwurfmuttern erneut mit 30 N·m anziehen.
9. Übrige Arbeiten in umgekehrter Reihenfolge durchführen.
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