Bremssteuerung

Vorsichtsmaßnahmen

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  1. Vorsichtsmaßnahmen bei der Fehlersuche
  • Bei Fehlern an den Kontaktstellen der Klemmen oder bei Installationsproblemen an Teilen können das Ausbauen und Wiedereinbauen der verdächtigen Teile das System ganz oder vorübergehend wieder in den Normalzustand versetzen.
  • Um den Fehlerort zu bestimmen, unbedingt die Bedingungen zum Zeitpunkt des Fehlers anhand von Daten wie DTC- und Freeze-Frame-Daten prüfen. Diese Informationen vor dem Trennen von Steckverbindern sowie dem Aus- oder Einbau von Teilen notieren.
  • Da das Fahrzeugstabilitätsregelsystem durch Fehler in anderen Systemen beeinflusst werden kann, unbedingt auch die DTCs in anderen Systemen prüfen.
  • ABS- und Traktionsaktuator sowie alle Sensoren immer bei ausgeschalteter Zündung aus- und einbauen, sofern in den Prüfverfahren nicht anders angegeben.
  • Beim Aus- und Einbau des ABS- und Traktionsaktuators sowie der Sensoren unbedingt nach dem Wiedereinbau aller Teile prüfen, dass im Testmodus und bei der DTC-Ausgabe die normale Anzeige erfolgt.
  • Nach dem Austausch des ABS- und Traktionsaktuators und/oder des Gierratensensors unbedingt die Nullpunktkalibrierung von Gierrate und Verzögerungssensor durchführen (siehe Seite BC-24).
  • Das CAN-Kommunikationssystem dient dem Datenaustausch zwischen der Schleuderregelungs-ECU, dem Lenkwinkelsensor und dem Gierratensensor (der Verzögerungssensor ist enthalten). Bei einer Störung der CAN-Kommunikationsleitung wird die DTC der Kommunikationsleitung ausgegeben.
  • Wird die DTC der CAN-Kommunikationsleitung ausgegeben, zuerst den Fehler in der Kommunikationsleitung beheben und danach das Fahrzeugstabilitätsregelsystem prüfen.
  • Da die CAN-Kommunikationsleitung eine festgelegte Länge und Leitungsführung hat, kann sie nicht vorübergehend mit einer Überbrückungsleitung o. Ä. repariert werden.

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