Betriebsanleitung

Ersatzteilbeschaffung

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Eine wichtige Rolle bei Reparaturarbeiten spielt die Verwendung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien ausschließlich hoher Qualität, die speziell für das jeweilige Fahrzeugmodell vorgesehen sind.

Im Allgemeinen lassen sich die verfügbaren Ersatzteile in zwei große Gruppen unterteilen:

Original-Ersatzteile. Diese Ersatzteile werden über die offiziellen Vertretungen der Fahrzeughersteller vertrieben, sind stets in der Originalverpackung und entsprechend gekennzeichnet. Die Qualität des Teils wird dabei vom Fahrzeughersteller selbst garantiert. In den Werkstätten der Markenhändler können alle Ersatzteile erworben werden, die für die aktuell verkauften Modelle produziert werden. Ist ein Teil zum Zeitpunkt des Besuchs nicht vorrätig, kann es kurzfristig aus dem Zentrallager geliefert werden.

Nicht-Original-Ersatzteile. Die Bezeichnung „nicht original“ sagt nichts über die Qualität des Teils aus. Sie bedeutet lediglich, dass das Teil nicht in der Originalverpackung des Fahrzeugherstellers verkauft wird und nicht über die offiziellen Vertretungen des Unternehmens vertrieben wird. Den Kern dieser Gruppe bilden bekannte Ersatzteilhersteller, die mitunter gleichzeitig Teile für mehrere Automobilwerke an die Montagebänder liefern. Aufgrund ihrer hohen Produktionskapazität stellen solche Firmen auch die Versorgung mit Ersatzteilen für den freien Markt sicher. Solche Teile tragen die Verpackung und Kennzeichnung des Teileherstellers, stehen in der Qualität den Original-Ersatzteilen in nichts nach und sind dabei deutlich günstiger (der Preisunterschied kann bis zu 50 % betragen). Allerdings ist das Sortiment in der Regel etwas kleiner, da für den freien Verkauf meist nur die gängigsten und am stärksten nachgefragten Teile produziert werden.

Viele große westliche Ersatzteilhändler verwenden eigene Verpackungen, kaufen ein großes Sortiment an Nicht-Original-Teilen in großen Stückzahlen direkt beim Hersteller ein und verkaufen sie unter ihrer eigenen Handelsmarke.

Nicht-Original-Ersatzteile werden in der Regel über unabhängige Autozubehörgeschäfte, freie Werkstätten und Kundendienststationen vertrieben.

Besondere Aufmerksamkeit sollte der Qualität der erworbenen Ersatzteile gewidmet werden. Vermeiden Sie den Kauf von sehr billigen Teilen (im Vergleich zu Original-Teilen und Nicht-Original-Teilen bekannter Marken), da sie häufig nicht den Qualitäts- und Sicherheitsnormen entsprechen. Während der Einbau minderwertiger Zierleisten nur das Aussehen des Fahrzeugs beeinträchtigt, gefährdet die Verwendung minderwertiger Bremsbeläge bzw. Ölfilter die Sicherheit der Insassen oder kann den Motor ernsthaft beschädigen. Die Kosten für die Instandsetzung übersteigen dabei oft um ein Vielfaches die beim Kauf eingesparte Summe. Daher sollten Sie die Dienste der offiziellen Vertretungen des Fahrzeugherstellers (Original-Teile) oder gut eingeführter Lieferanten von Nicht-Original-Ersatzteilen in Anspruch nehmen.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, aufbereitete Teile zu erwerben, wobei das defekte Altteil in der Regel gegen das aufbereitete Teil abgegeben wird. Diese Vorgehensweise ist besonders vorteilhaft beim Austausch komplexer und teurer Baugruppen wie Motor-Baugruppen, Generator, Anlasser usw. Dieser Service wird sowohl von den Markenhändlern des Fahrzeugherstellers als auch von unabhängigen Ersatzteillieferanten angeboten und ermöglicht es, die Reparaturkosten deutlich zu senken. Dabei gewährt das Unternehmen, das ein aufbereitetes Aggregat anbietet, in der Regel nahezu die gleiche Garantie wie für ein neues Teil.

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