Prüfung und Austausch des Kurbelgehäuse-Entlüftungsventils (PCV)
(alle 48 000 km [30 000 Meilen] oder alle 24 Monate)
VORGEHENSWEISE
1. Das PCV-System leitet die Kurbelgehäusegase über ein spezielles Ventil und einen Schlauch zurück in das Saugrohr, von wo sie in die Brennräume gelangen und im normalen Motorbetrieb verbrannt werden. Das System besteht aus einem Schlauch, der vom Zylinderkopfdeckel zum Saugrohr führt, und einem Frischluftschlauch, der zwischen Luftfilter und Steuergehäusedeckel verläuft.
2. Das PCV-Ventil mit angeschlossenem Schlauch sitzt im Zylinderkopfdeckel.

3. Lassen Sie den Motor im Leerlauf bei normaler Betriebstemperatur laufen. Ziehen Sie das Ventil zusammen mit dem angeschlossenen Schlauch vom Zylinderkopfdeckel ab.

4. Halten Sie einen Finger an die Öffnung des PCV-Ventils oder des Schlauchs – es muss ein Unterdruck spürbar sein. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie den Schlauch, den Anschluss am Saugrohr und das Ventil selbst auf Durchgängigkeit. Ersetzen Sie defekte Bauteile.
5. Schalten Sie den Motor aus und schütteln Sie das PCV-Ventil. Es sollte leicht klappern. Ist dies nicht der Fall, ersetzen Sie es.
6. Zum Austausch des PCV-Ventils trennen Sie es vom Unterdruckschlauch und merken Sie sich die Einbaurichtung.
7. Achten Sie beim Kauf eines neuen Ventils darauf, dass es zum Motor Ihres Fahrzeugs passt. Am sichersten ist es, das neue Ventil direkt mit dem ausgebauten Ventil zu vergleichen.
8. Schließen Sie das Ersatz-PCV-Ventil an den Unterdruckschlauch an und achten Sie auf einen festen Sitz.
9. Prüfen Sie die Schläuche und die Gummidurchführungen. Ersetzen Sie defekte Bauteile.
10. Setzen Sie das Ventil fest in seine vorgesehene Position ein. Weitere Informationen zur Funktion des PCV-Systems finden Sie im Kapitel Motorsteuerung dieses Handbuchs.
Testen Sie sich
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